Sebastian Vettel zu Ferrari? Die Gerüchte reißen nicht ab. Red-Bull-Teamchef Christian Horner versteht den Wunsch, zeigt aber auch die eigenen Stärken auf.
Robert SeiwertLesezeit: 1 Min
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Sebastian Vettel sorgt aufgrund seiner Ferrari-Aussagen für Gerüchte, Foto: Red Bull/GEPA
Immer wieder ranken sich Gerüchte um die Zukunft von Sebastian Vettel. Der Weltmeister hatte zuletzt häufiger erklärt, dass er eines Tages für Ferrari fahren wolle. Das sorgt natürlich für Gesprächsstoff in der Boxengasse - und bei Red Bull.
Christian Horner kann die Sehsucht nach der Roten Göttin nachvollziehen. "Einen Ferrari zu besitzen, das ist für viele Männer so was wie eine Liebesgeschichte. Ferrari ist eben ein Mythos", erklärte der Red-Bull-Teamchef gegenüber Bild. Gleichzeitig betonte Horner, dass man sich keine Sorgen um Vettels Verbleib beim amtierenden Weltmeister-Team machen müsse: "Nur wegen einer Romanze wird Sebastian hier nicht alles stehen und liegen lassen, was wir zusammen aufgebaut haben. Solange wir ihm das perfekte Auto anbieten, bleibt er hier."
Aus traditioneller Sicht bietet Ferrari sicherlich mehr Stoff für Mythos als Red Bull. Das weiß Horner, doch es gibt laut seiner Aussage auch einen wesentlichen Unterschied : "Wir gelten mehr als cooles Team. Aber wer weiß, vielleicht sind wir ja auch eines Tages ein Mythos - dank Sebastian."
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