Sergio Perez feiert bei seinem Heimrennen in Mexiko seinen 300. Grand-Prix-Start in der Formel 1. Anlässlich dieses Meilensteins veranstaltete Cadillac am Mittwoch einen öffentlichen Showrun auf dem Paseo de la Reforma, der durch das Zentrum von Mexiko-Stadt führt. Zudem gab der Rennstall die Vertragsverlängerung mit Pérez bekannt. Laut offizieller Pressemitteilung hat der Mexikaner seinen Vertrag um mehrere Jahre bis mindestens 2029 verlängert.
"Von Anfang an Teil des Cadillac Teams zu sein, war ein Projekt, an das ich wirklich geglaubt habe. Mein Engagement jetzt zu verlängern, fühlt sich wie eine natürliche Fortsetzung dieses Kapitels an", sagte Pérez. "Ein F1-Team von Grund auf aufzubauen, erfordert Zeit, unermüdliche Arbeit und Geduld. Aber die Fortschritte, die wir gemeinsam erzielen, sind unglaublich erfüllend. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, und ich bin fest entschlossen, mich in den nächsten drei Jahren voll und ganz dafür einzusetzen."
Cadillac und Pérez sehen sich als perfekte Paarung
An einem Verbleib des 36-Jährigen bei Cadillac gab es im Vorfeld kaum Zweifel. Pérez zeigt bislang eine überwiegend überzeugende Leistung in seiner Comeback-Saison und erhielt auch von Teamchef Marcin Budkowski vor dem USA-GP in der vergangenen Woche viel Lob: "Er benimmt sich nicht wie ein Fahrer, der kurz vor seinem Rücktritt wäre. Er pusht sehr hart hinter dem Lenkrad und er pusht uns auch sehr hart hinter den Kulissen."



Pérez selbst zeigt sich mit seinen bisherigen sportlichen Leistungen in der Saison 2026 sehr zufrieden, obwohl Cadillac ihm kein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung stellt. "Das Level, auf dem ich bisher gefahren bin, war wirklich top. Ich habe in schwierigen Bedingungen und zu schwierigen Zeitpunkten das Maximum aus dem Auto geholt. Uns fehlt es an nichts auf der Fahrer-Seite." Aktuell liegt Cadillac punktelos auf dem letzten Platz der Konstrukteurswertung. Umso wichtiger ist es für den US-Rennstall, einen erfahrenen Piloten in den eigenen Reihen zu wissen.
"Der Aufbau eines konkurrenzfähigen F1-Teams ist ein langfristiges Unterfangen. Indem wir uns Checos Talent und Führungsqualitäten langfristig sichern, schaffen wir die Kontinuität und Verbindlichkeit, die wir brauchen, um auf dem starken Fundament aufzubauen, das wir in unserem ersten Jahr gelegt haben. Wir wollen das Team weiter voranbringen und uns im Starterfeld Schritt für Schritt nach vorne arbeiten", betont Cadillac-CEO Dan Towriss.
Cadillac 2027: Wer wird Teamkollege von Sergio Pérez?
Unklar ist, ob an der Seite von Pérez weiterhin Valtteri Bottas fahren wird. Im Vorjahr ist zwar durchgesickert, dass der Finne einen mehrjährigen Vertrag hat. Allerdings verweigerte Budkowski in der offiziellen FIA-Pressekonferenz vor dem USA-GP eine Bestätigung. "Das ist der letzte Ort, an dem ich Fahrerverträge kommentieren würde", so Budkowski, der erst im August das Ruder von Graeme Lowdon übernahm.
Stattdessen erklärte er, dass sich bereits mehrere Fahrer beziehungsweise deren Manager bei ihm gemeldet hätten. "Als Teamchef bekommt man Anrufe und wird von allen Fahrern oder Fahrermanagern kontaktiert, die sich auf dem Markt befinden. So ziemlich alle, die man sich erwarten würde, nahmen Kontakt auf", so Budkowski.



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