+++ Hier geht es zum Samstags-Liveticker von den 24h Nürburgring +++
+++Der Bericht zum Top-Qualifying 3+++
Bis morgen auf der Nordschleife!
Das war es mit dem heutigen Tag auf der längsten und berüchtigtsten Rennstrecke der Welt. Der Tisch für die 24-Stunden-Jagd über den Nürburgring ist mit dieser Startaufstellung reichlich gedeckt. Kurze Wetterprognose: Über Nacht soll es am Ring richtig kalt werden und auch teils regnen. Auch für den Rennstart um 15:00 Uhr und die ersten Stunden des Rennens ist teilweise Regen angesagt. Also warm anziehen für alle, die hinfahren. Dazu noch eine dringende Info vom Veranstalter: Nur zum Nürburgring fahren, wenn ihr schon ein Ticket habt! Es gibt keine Tageskasse mehr, alle Karten sind ausverkauft. Kommt ihr trotzdem, müsst ihr wieder umdrehen. Motorsport-Magazin.com ist aber schon ab 09:30 Uhr im Liveticker für euch da, um 10:00 Uhr beginnt das Warm-Up. In die Startaufstellung geht um 13:00 Uhr. Wir freuen uns schon richtig auf das Rennen des Jahres, vielleicht des Jahrzehnts! Bis dahin: Ciao und auf Wiedersehen!
Strafe für Team Franz Konrad
Gerade kommt eine Nachricht von den Stewards hereingetrudelt: Strafe für das Team Franz Konrad! Beim Startprozedere vor dem Top-Qualifying 3 war der #7 Lamborghini Huracan GT3 EVO2 nicht rechtzeitig fertig. Als der Countdown für drei Minuten startete, stand der Huracan noch nicht auf dem Asphalt. Erst sieben Sekunden später berührte er mit allen vier Reifen den Boden. Die Stewards konnten zwar beweisen, dass nicht mehr am Lambo von Maximilian Paul gearbeitet wurde, aber da sind sie hart. Das Team muss jetzt eine Geldstrafe von 500 Euro zahlen. Dafür, dass Alexander Hardt gestern die Sicherheitsvorschriften missachtete und beinahe von einem anderen Auto abgeschossen wurde, bekam er nur 300 Euro.
Juncadella: Du willst in den ersten fünf Positionen starten
Daniel Juncadella brachte den #3 Mercedes-AMG GT3 auf Platz vier und ist damit sehr zufrieden: "Es war ein echt guter Tag. Du möchtest das Rennen idealerweise auf den ersten fünf Positionen beginnen. Natürlich willst du immer auf die Pole, aber P4 ist ein toller Startplatz für ein sehr langes Rennen." Das Auto fühlte sich wettbewerbsfähig an und seine Teamkollegen seien in einer guten Verfassung. "Sie haben einen tollen Job gemacht in allen vorherigen Qualifying-Sessions. Jetzt müssen wir nur noch Feinarbeit machen. Es war eine schwierige Session, ziemlich rutschig am Anfang wegen dem Regen. Aber die letzte Runde war trocken, da konnte ich eine gute Zeit fahren. Ich bin happy damit für morgen."
Das erwartet euch jetzt auf der Nordschleife
Für alle, die uns jetzt noch nicht verlassen haben, weil die Action mit Verstappen und Co. beendet ist: Danke, ihr seid unsere Lieblingsfans. Aber verratet es nicht den anderen. Ihr könnt euch jetzt auf das dreistündige Rennen der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft freuen. Um 16:00 Uhr ist Rennstart. Das könnt ihr euch im Livestream anschauen, im Liveticker werden wir das nicht begleiten. Sorry an alle Fans der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft. Ihr werdet es überleben. Hoffentlich.
Das sind die Pole-Setter aller Klassen
Eine Information sind wir euch noch schuldig: die Pole-Setter aller Klassen. Die ADAC braucht dafür immer etwas, weil es eben so viele Klassen beim 24h Nürburgring gibt. Wie bereits weiter unten erwähnt, war im Q3 der Porsche von Black Falcon der schnellste im Feld und sicherte sich damit in der AT2-Klassen die beste Startposition. Unter den AT1-Boliden war der Kruse-Audi der schnellste. Die langsamste Pole-Position-Zeit aller Klassen fuhr der #277 Ravenol-BMW in der SP3-Klasse. Er brauchte 11:35.917 Minuten für eine Runde um die Nordschleife und war damit mehr als drei Sekunden langsamer als die SP9-Zeit. Einen Überblick zu allen Klassen-Pole-Settern sowie zur Startaufstellung für die 24-Stunden-Hatz gibt es hier:
Christopher Haase: Startplatz gut, aber bedeutet nichts
Christopher Haase fuhr seinen Audi R8 LMS GT3 evo II zwar auf Platz 3, macht sich aber nicht viel daraus: "Es ist immer toll, wenn du vorne dabei bist zu Beginn des Rennens. Aber um ehrlich zu sein, bedeutet es nichts. Es fühlt sich gut an und gibt einen mentalen Boost. Aber andererseits bin ich schon von viel weiter hinten gestartet und dann gut nach vorne gekommen." Seinen Gegner und Startreihen-Partner Max Verstappen unterschätzt er trotz seiner geringen Erfahrung mit 24h-Rennen nicht: "Erfahrung ist immer ein Vorteil, aber wir sind auf einem Level, bei dem Top-Autos selbst ohne viel Erfahrung gute Leute haben, die mit dem Management helfen. Verstappen hat viele erfahrene Leute um sich, die ihm helfen werden."
Nächstes Duell mit Verstappen? Haase drückt Erwartung
Es ist stark zu vermuten, dass Max Verstappen den Anfangsstint im 24h-Rennen fährt. Christopher Haase bestätigte in der Pressekonferenz nach dem Qualifying, dass er wahrscheinlich den Start fahren wird. Dürfen wir uns also auf das nächste Duell zwischen den beiden freuen? "Wir schauen auf uns und unsere Strategie. 24h-Rennen sind anders als 3h. Du solltest deine Erwartung anpassen in Sachen Risiko-Management. Das bedeutet nicht, dass wir langsamer fahren, aber vielleicht weniger aggressiv."
Marco Mapelli: Runde war 10/10!
Fast so begeistert wie Martin Tomczyk ist Marco Mapelli, der den zweiten ABT-Lambo auf P2 stellte. Für ihn war das Highlight seines Tages aber die freie Runde auf der Nordschleife: "10 von 10! Wenn du fährst, genießt du das einfach nur. Du findest immer einen Ort, wo du dich noch verbessern kannst, aber es ist sehr lustig." Dass der Huracan zum letzten Jahr noch ein Upgrade bekommen hat, hilft auch. Das Wetter hat natürlich wieder etwas reingefuchst, aber das gehört für Mapelli dazu: "Natürlich kannst du bei wechselnden Bedingungen leichter Fehler machen, aber wir haben alles richtig gemacht."
Pole-Setter Luca Engstler: Genugtuung für letztes Jahr
"Es ist mega, hier auf die Pole zu fahren", freute sich Luca Engstler. "Wir hatten ein tolles Paket. Ich bin dem Team dankbar. Es sind so viele die das Ansehen verdienen, nicht nur ich." Seine erste Runde war komisch, wie er beschreibt: "Es war nicht feucht, aber es hat sich angefühlt wie Seife auf den Reifen. Ich konnte kein Vertrauen aufbauen." Danach wurde es offensichtlich besser. In Runde 2 hielt er sich nicht zurück. "Die Strecke hatte mehr Grip, es gab eine trockene Linie. Die Bedingungen waren sehr nah am Ideal." Die Pole Position ist für ihn eine kleine Genugtuung für das letztjährige Rennen. Dort fiel sein Team 40 Minuten vor Schluss aus. "Wir hatten immer die Pace, aber brachten es nie über die Linie. Jetzt die Pole zu haben, ist toll. Das zeigt, wie hart alle arbeiten. Es bedeutet mir viel."
Martin Tomczyk über ABT-Pole: Ist nur eine tolle Ausgangslage
Noch sonniger als die Sonne ist nach diesem Qualifying-Ergebnis nur ABT-Teamchef Martin Tomczyk, der nach diesem Wochenende seine Rolle abgeben wird. Ein besseres Abschiedsgeschenk und eine bessere Krönung für das 130-Jahre-Jubiläum für ABT Sportsline gibt es kaum. "Team und Fahrer haben das perfekt umgesetzt. Die erste Startreihe zu belegen, ist sensationell", so der Teamchef. Er ist sich aber auch bewusst, dass die Pole keine Siegesgarantie ist: "Wir wissen, dass da auch viel passieren kann. Es ist nur eine tolle Ausgangsposition und Momentaufnahme. Das Rennen ist lang."
Das Ergebnis des Top-Qualifyings 3
| P. | Nr. | Team | Auto | Fahrer | Zeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 84 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Luca Engstler Mirko Bortolotti Patric Niederhauser | 8:11.123 |
| 2 | 130 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Marco Mapelli Nicky Catsburg Nick Yelloly | +0,345 |
| 3 | 16 | Scherer Sport PHX | Audi R8 LMS GT3 evo II | Christopher Haase Alexander Sims Ben Green | +0,861 |
| 4 | 3 | Winward Verstappen Racing | Mercedes-AMG GT3 | Max Verstappen Lucas Auer Jules Gounon Daniel Juncadella | +0,882 |
| 5 | 45 | REALIZE KONDO RACING with Rinaldi | Ferrari 296 GT3 Evo26 | David Perel Dennis Marshall Thierry Vermeulen Thomas Neubauer | +1,098 |
| 6 | 7 | Konrad | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Patricija Stalidzane Maximilian Paul Christian Engelhart Pavel Lefterov | +1,133 |
| 7 | 64 | HRT | Ford Mustang GT3 | Dennis Olsen Christopher Mies Frederic Vervisch Arjun Maini | +2,553 |
| 8 | 911 | Manthey | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Kevin Estre Ayhancan Güven Thomas Preining | +2,816 |
| 9 | 1 | ROWE Racing | BMW M4 GT3 EVO | Augusto Farfus Raffaele Marciello Jordan Pepper Kelvin van der Linde | +3,133 |
| 10 | 47 | KCMG | Mercedes-AMG GT3 | Nirei Fukuzumi Naoya Gamo Jesse Krohn David Pittard | +3,504 |
| 11 | 34 | Walkenhorst | Aston Martin Vantage GT3 EVO | Christian Krognes Mattia Drudi Nicki Thiim Felipe Fernandez Laser | +4,127 |
| 12 | 67 | HRT | Ford Mustang GT3 EVO | Frank Stippler Arjun Maini Fabio Scherer David Schumacher | +5,021 |
Bester BMW nur auf Platz neun
Der beste BMW in Form des #1 Rowe-M4 GT3 kommt nicht über Platz neun hinaus! Raffaele Marciello fehlen 3,1 Sekunden zu Engstler. Was war das bitte für ein enges Qualifying?! An alle BMW-Fans hier im Liveticker: Bleibt entspannt, denn letztes Jahr hat der Rowe-BMW das Rennen vom 19. Startplatz gewonnen!
Preining und Grello nur auf P8
Hinter den Top-4 kommt der einzige Ferrari unter den besten 12, Thomas Neubauer konnte mit dem KONDO-Ferrari und einer Zeit von 8:12.221 den fünften Platz holen. Dann kommt der dritte Lamborghini Huracan mit Maximilian Paul, dahinter Nordschleifen-Routinier Frank Stippler mit dem Ford Mustang. Beim Jubiläums-Wochenende (10 Jahre Grello, 30 Jahre Manthey, 75 Jahre Porsche Motorsport) wird der gelbe Flitzer nur von Platz 8 starten.
Was ist die Pole am Nürburgring wert?
Luca Engstler folgt auf 2025-Polesetter-Kevin Estre und darf sich über die Glickenhaus-Trophäe freuen! Um den Wert einer Pole beim 24h-Rennen etwas einzuordnen: Bei den bislang 53 Auflagen fiel der Pole-Setter in zwei von fünf Fällen aus, für das Podium reichte es nicht einmal jedes dritte Mal. Dennoch ein ganz starker Auftritt der Äbte mit den beiden Huracan.
Haase schiebt Auto von Lieblingsgegner Verstappen aus den Top-3
Um den letzten Top-3-Platz streiten sich die beiden Lieblingsgegner Christopher Haase und Max Verstappen - über Daniel Juncadella. Im letzten Moment schob Haase mit seiner Zeit von 8:11.984 Minuten, nur 0,861 Sekunden hinter der Pole-Zeit, den Winward-Mercedes auf Platz vier und sichert sich den dritten Startplatz. Juncadella kommt mit einer fast perfekten 8:12er-Marke (8:12.005) auf Platz vier.
ENDE: Erste Lamborghini-Pole bei den 24h Nürburgring!
Jetzt ist die Sache gegessen und POLE POSITION FÜR LAMBORGHINI! Mit einer 8:11.123 holt Luca Engstler die erste Pole Position für Lamborghini bei den 24h Nürburgring. Morgen wird der #84 Huracan GT3 EVO2 von ABT von der ersten Position losfahren, dahinter macht Marco Mapelli im #130 ABT-Lambo die Doppelführung perfekt. Ihm fehlten nur 0,345 Sekunden auf die Bestzeit.
Juncadella befördert Verstappen-Mercedes in Top-3
Daniel Juncadella legt noch einmal nach und kommt mit 0,882 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz. Aber auch dieser Platz ist nicht sicher, obwohl die schwarz-weiß karierte Flagge geschwenkt wird. Einige Fahrer sind noch auf der Strecke.
Preining verbessert sich auf P3
Bei dem Jubiläums-Wochenende erhofft man sich bei Manthey-Porsche auf eine bessere Position als P11. Bei seinem zweiten Anlauf kommt Thomas Preining auf P3, doch da kommen noch viele.
Erste Rundenzeiten: Lamborghini-Doppel vor Haase!
Da kommen sie zum ersten Mal über die Ziellinie. Thomas Preining ist der Erste, doch seine Zeit hält nicht lange. Daniel Juncadella im Verstappen-Mercedes ist schneller, doch dann kommen die Lamborghinis und düpieren die Konkurrenz. Zwischenzeitlich gibt es eine Triple-Führung mit Marco Mapelli im #130 ABT-Lambo an der Spitze und Maximilian Paul im Franz-Konrad-Lambo auf P2. Das wollen Frank Stippler und Christopher Haase aber nicht auf sich sitzen lassen. Sie kommen auf P3 (Haase) und P4 (Stippler) übers Ziel. Sie verschieben den ABT-Lambo mit Luca Engstler auf P5. Der Titelverteidiger von ROWE ist auf P6, vor dem KONDO-Ferrari auf P7. Nicki Thiim pilotiert den einzigen Aston Martin im TQ3 auf P8, dahinter reiht sich Juncadella ein.
24h Nürburgring: Schnelle Runden starten
So jetzt setzen die Fahrer zum schnellen Versuch an. Thomas Preining legt gut vor, Daniel Juncadella ist ihm auf den Fersen. Thomas Neubauer verliert seinen KONDO-Ferrari fast im Hatzenbach. Er kommt an der Stelle, an der heute schon Maro Engel crashte, zu weit nach draußen und muss mit zwei Rädern durchs Gras. Das kostet Zeit.
24h Nürburgring: Qualifying-Statistik
Während die zwölf Autos von der Startlinie weggeschickt werden und in die erste Aufwärmrunde starten, werfen wir einen kurzen Blick in die Statistik. Wer schnappt sich die Pole Position, nachdem Manthey-Porsche letztes Jahr die Nase vorne hatte? Das sind die Top-3 der Polesetter-Marken am Ring: 1. BMW (16 Poles), 2. Porsche (11 Poles), 3. Ford (10 Poles). Bei den Fahrern hat übrigens Klaus Ludwig die meisten Poles (6) aller Fahrer. Sohn Luca startet dieses Jahr auf einem der HWA EVO.R.
So funktioniert das finale Top-Qualifying
Für alle, die sich jetzt fragen: Warum stellen die sich in der Startaufstellung auf? Ist das jetzt ein Rennen oder was? Nein, nur eine spezielle Art vom Nordschleifen-Quali. Die Fahrer fahren aus der Box, machen eine Runde um den GP-Kurs und kommen dann in der Startaufstellung zum Stehen. Dort dürfen sie noch einmal die Reifen wechseln und werden dann in ungefähr 15-Sekunden-Abständen in einer vorher ausgelosten Reihenfolge losgeschickt. Dann folgt eine ungefähr 10-minütige Aufwärmrunde, bevor es in die schnelle Runde geht. Also es dauert noch etwas, bis wir die ersten wettbewerbsfähigen Rundenzeiten sehen.
START: Kampf um die Pole Position beginnt!
Wir starten rein in den finalen Kampf um die Pole Position! Die Autos fahren raus und machen sich in der Startaufstellung bereit. In der nächsten Stunde wird sich entscheiden, wer beim 54. 24h Nürburgring von ganz vorne starten wird. Es muss aber gesagt sein, dass die Pole Position keine Gewinn-Garantie ist. Es ist aber trotzdem wichtig, denn es gibt keine Safety-Car-Phasen, bei der sich das Feld zusammenschieben könnte.
Wetter-Update: Sonnenschein auf der Nordschleife
Und jetzt zu unserem Redakteur und Wetter-Mann Robert in der Eifel! Robert, wie ist das Wetter? "Sonnenschein! Vorhin war hier übelster Hagel, da dachte ich schon, das ist Schnee!" Die Strecke trocknet nach dem Regenschauer im Qualifying 3 gut auf. Keinen Moment zu früh, gleich startet der Kampf um die Glickenhaus-Trophäe bzw. die Pole Position.
+++Das Top-Qualifying 1 und 2 im Bericht+++
Qualifying 3: Cup-Porsche ist Schnellster
Das Qualifying 3 ist beendet und der Schnellste war der Cup-Porsche vom Black Falcon Team Fanatec. Sie fahren mit einem alternativen Treibstoff. Mit einer 8:37.721 Minuten holte Steve Brown in seinem Porsche 911 GT3 Cup die Klassen-Pole. "Das ist natürlich mega!" freute sich der Porsche-Pilot nach dem Qualifying.
Die Reihenfolge für das Top-Qualifying 3
Jetzt wissen wir auch, wer im Top-Qualifying als Erstes aus der Box fahren darf: Frederic Vervisch im HRT Ford Mustang GT3 EVO wurde als erster Name gezogen. Danach darf Manthey-Pilot Thomas Preining in seinem Porsche 911 GT3 R Evo26 ausfahren. Verstappens Teamkollege Daniel Juncadella hat passend zu seinem #3 Winward-Mercedes die Startnummer drei bekommen. Die ganze Liste, wann wer rausfahren darf, haben wir hier für euch im Überblick:
| Nr. | Team | Auto | Top-Q3-Fahrer | Teamkollegen |
|---|---|---|---|---|
| 67 | HRT | Ford Mustang GT3 EVO | Frederic Vervisch | Dennis Olsen Christopher Mies Frank Stippler |
| 911 | Manthey | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Thomas Preining | Kevin Estre Ayhancan Güven |
| 3 | Winward Verstappen Racing | Mercedes-AMG GT3 | Daniel Juncadella | Max Verstappen Lucas Auer Jules Gounon |
| 47 | KCMG | Mercedes-AMG GT3 | David Pittard | Nirei Fukuzumi Naoya Gamo Jesse Krohn |
| 84 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Luca Engstler | Mirko Bortolotti Patric Niederhauser |
| 45 | REALIZE KONDO RACING with Rinaldi | Ferrari 296 GT3 Evo26 | Thomas Neubauer | David Perel Dennis Marshall Thierry Vermeulen |
| 1 | ROWE Racing | BMW M4 GT3 EVO | Raffaele Marciello | Augusto Farfus Jordan Pepper Kelvin van der Linde |
| 130 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Marco Mapelli | Nicky Catsburg Nick Yelloly |
| 34 | Walkenhorst | Aston Martin Vantage GT3 EVO | Nicki Thiim | Christian Krognes Mattia Drudi Felipe Fernandez Laser |
| 7 | Konrad | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Maximilian Paul | Patricija Stalidzane Christian Engelhart Pavel Lefterov |
| 64 | HRT | Ford Mustang GT3 | Frank Stippler | Arjun Maini Fabio Scherer David Schumacher |
| 16 | Scherer Sport PHX | Audi R8 LMS GT3 evo II | Christopher Haase | Alexander Sims Ben Green |
Zwei Strafen für Code-60-Vergehen
Und es gibt schon eine Strafe für morgen: Der #870 von Adrenalin Motorsport Team Mainhatten Wheels und der #800 von asBest Racing haben einen Code-60 ignoriert und müssen deswegen morgen in der ersten Runde des Rennens an die Box kommen und eine Durchfahrtsstrafe absitzen.
Maro Engel: Freue mich auf Comeback von P20
Maro Engel ist nach seinem Crash im TQ2 niedergeschlagen. "Sehr enttäuschend", meint der Mercedes-Pilot. "Es tut mir leid fürs Team. Das ist nicht der Ausgang, den wir uns erhofft hatten. Mein Reifen war noch nicht vollständig im Temperaturfenster. Ich habe gepusht, um Temperatur reinzubringen, dann hat es mich plötzlich erwischt." Jetzt liegt der Fokus für ihn auf dem Rennen: "Wir haben ein tolles Team. Die Jungs sind schon an den Reparaturarbeiten dran, um das Auto so gut wie möglich für morgen vorzubereiten. Ich freue mich jetzt darauf, von P20 hoffentlich ein starkes Comeback zu schaffen."

Wetterbericht: Regen hat sich geklärt
Eifel-Wetter, ach Eifel-Wetter. Es hat sich wieder gedreht, jetzt haben wir wieder Sonnenschein. Die Strecke ist vom vorherigen Regen zwar noch nass, aber zumindest hat der Niederschlag gestoppt. Ob es bis 13:35 Uhr für das Top-Qualifying 3 komplett auftrocknet, ist zu bezweifeln, aber es wird zumindest etwas besser. Oder vielleicht dreht das Wetter noch einmal. Würde uns nicht wundern. Eifel bleibt Eifel.
Die nominierten Top-Qualifying-3-Fahrer
In nicht einmal einer Stunde starten wir schon in die finale Entscheidung um die Pole Position. Wer wird fahren? Das hat der ADAC jetzt veröffentlicht. Im #3 Winward-Mercedes wird Daniel Juncadella sitzen, im HRT Ford Mustang nimmt Nordschleifen-Legende Frank Stippler Platz. Den Titelverteidiger von ROWE wird Raffaele Marciello fahren, Verstappens Lieblingsgegner Christopher Haase pilotiert den Scherer-Audi. Die ganze Liste findet ihr hier.
Regen stört Q3 und Zuschauer
Jetzt wird es richtig nass. Im Bereich vom Schwedenkreuz und auch bei der Start-Ziel-Geraden kommt das Wasser ziemlich runter. Die Scheibenwischer sind an und die Zuschauer flüchten bereits von den Tribünen. Die Boliden im Qualifying 3 sind noch teilweise unterwegs, schließlich ist die Schlusszeit des Qualifyings angebrochen. Derzeit führt der #870 BMW die Zeitentabelle an, dahinter liegt der #112 BMW. Auf Platz 3 ist der #50 VW. An eine Verbesserung der Rundenzeiten ist derzeit nicht zu denken, auf der nassen Strecke fahren die Piloten wie auf Eiern.
Regen und Ausfälle im Qualifying 3
Die Hälfte des 3. Qualifyings für die unteren Startergruppen ist vorüber. Es gab bereits ein paar Un- und Ausfälle. Gerade wird ein Toyota abgeschleppt. Davor stand schon vor dem Galgenkopf der Cup3-Porsche von W&S Motorsports auf dem Grünstreifen und löste eine Code-60-Phase aus. Jetzt kommt auch noch der Regen und die Autos rutschen in die Auslaufzonen. Im Bereich der Arembergkurven muss der #577 durch den Kies gehen, gleichzeitig rutscht auch der Cup2-Porsche #925 durch das Gras.
Max Verstappen: Nachtrunde bei schlechtesten Verhältnissen!
Ein Makel bei Verstappens bisherigem 24h-Wochenende ist die geringen Kilometer bei Nacht. "Gestern hatten wir wechselhafte Bedingungen. Ich bin zum ersten Mal in der Nacht gefahren bei den wahrscheinlich schlechtesten Verhältnissen mit Regen und Nebel. Zumindest habe ich eine gute erste Idee davon erhalten, was uns möglicherweise erwartet im Rennen. Das war gut", sagte Verstappen zu unserem Robert vor Ort. "Wir haben uns als Team so gut vorbereitet wie möglich und alles gegeben. Hoffentlich sind wir in der Lage, ein gutes Ergebnis einzufahren."
Max Verstappen: TQ3-Einzug gerade so bei super-hartem Wettbewerb
Wir haben natürlich auch den Star für eine kurze Meldung vors Mikrofon bekommen. "Ich fühle mich wohl im Auto", meint Max Verstappen. "Unser Ziel war der Einzug ins Top-Qualifying 3, was natürlich nicht einfach ist, angesichts des super-harten Wettbewerbs. Wir haben es gerade so geschafft, die letzte Runde hat ausgereicht." Seine schnellste Runde brachte Verstappen im TQ 2 nur auf P6, 1,129 Sekunden hinter der Bestzeit von ABT. Die Session hat Verstappen aber sehr gefallen: "Es war schön. Zum Glück war es trocken, das Auto fühlte sich in Ordnung an."
Die Piloten, die im Top-Qualifying 3 antreten
Zur Übersicht, weil es etwas verwirrend sein kann: Im TopQ 2 haben sich zwar nur sieben Autos für die finale Entscheidung um die Pole Position qualifiziert, aber die Plätze von fünf Autos waren bereits im Voraus vergeben. Das heißt, dass im Top-Qualifying 3 um 13:35 Uhr beginnt, zwölf Autos antreten werden. Die ganze Pole-Position-Kandidaten:
| Nr. | Team | Auto | Fahrer |
|---|---|---|---|
| 130 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Marco Mapelli Nicky Catsburg Nick Yelloly |
| 34 | Walkenhorst | Aston Martin Vantage GT3 EVO | Christian Krognes Mattia Drudi Nicki Thiim Felipe Fernandez Laser |
| 911 | Manthey | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Kevin Estre Ayhancan Güven Thomas Preining |
| 64 | HRT | Ford Mustang GT3 | Arjun Maini Fabio Scherer David Schumacher Frank Stippler |
| 67 | HRT | Ford Mustang GT3 EVO | Dennis Olsen Christopher Mies Frederic Vervisch Frank Stippler |
| 3 | Winward Verstappen Racing | Mercedes-AMG GT3 | Max Verstappen Lucas Auer Jules Gounon Daniel Juncadella |
| 7 | Konrad | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Patricija Stalidzane Maximilian Paul Christian Engelhart Pavel Lefterov |
| 45 | REALIZE KONDO RACING with Rinaldi | Ferrari 296 GT3 Evo26 | David Perel Dennis Marshall Thierry Vermeulen Thomas Neubauer |
| 16 | Scherer Sport PHX | Audi R8 LMS GT3 evo II | Christopher Haase Alexander Sims Ben Green |
| 47 | KCMG | Mercedes-AMG GT3 | Nirei Fukuzumi Naoya Gamo Jesse Krohn David Pittard |
| 1 | ROWE Racing | BMW M4 GT3 EVO | Augusto Farfus Raffaele Marciello Jordan Pepper Kelvin van der Linde |
| 84 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Luca Engstler Mirko Bortolotti Patric Niederhauser |
Zweiter ROWE-BMW scheitert an TopQ 2, Hesse 'nicht enttäuscht'
Der #1 ROWE-BMW hat das TopQ 2 zwar nicht bestritten, ist aber schon vorqualifiziert für den Kampf um die Pole Position. Der zweite BMW M4 GT3 EVO mit der Nummer 99 hat es nicht über P13 hinausgeschafft. "Ich bin nicht enttäuscht, um ehrlich zu sein", meint TopQ 2-Pilot Max Hesse. "Wir waren das erste Auto, dass über die Ziellinie gefahren ist. Von dem her, ich wusste eigentlich schon, dass es nicht reichen wird. Im Endeffekt können wir die Pace, die die Autos vorne gehen aktuell nicht fahren. Wir müssen unsere Hausaufgaben für morgen noch ein bisschen besser machen. Wir haben auch nicht zu 100 Prozent alles aus der Session rausgeholt. Aber mehr als Platz acht oder neun wäre nicht drin gewesen."
Lambo-Ass Engelhart: Ohne Funk in die nächste Runde
Christian Engelhart hat sich als Siebter geradeso ins Top-Q3 gerettet und dem Konrad-Lamborghini damit einen tollen Erfolg beschert. Dabei war der Starnberger kurzzeitig lost: "Ich wusste gar nicht, wo ich stehe, weil wir ein paar Probleme mit dem Funk-Kontakt hatten!" So hielt die Freude noch ein paar Kurven länger...
START: Qualifying 3: Best of the Rest kämpft um Klassen-Pole
Kein Durchatmen am Nürburgring. Die Startergruppen 2 und 3 kommen aus der Box und starten ins Qualifying 3. Dabei darf keines der Spitzenautos an den Start gehen, nur die "kleineren". Sie kämpfen um die Startaufstellung in ihren Klassen. Das heißt, die Nordschleife wird zum Bienennest. 112 Autos könnten gleichzeitig auf den 25,378 Kilometern fahren. Verkehrsmanagement wird also sehr wichtig sein.
Wer es nicht ins Top-Qualifying 3 geschafft hat
Ein paar prominente Fahrer, die es nicht ins Top-Q3 geschafft haben und nachher um 13:35 Uhr zuschauen müssen: David Schumacher im HRT-Mustang auf P9, Schubert-BMW-Pilot Marco Wittmann an 10. Stelle und BMW-Werksfahrer Max Hesse, der mit dem #99 Rowe-BMW nicht über P13 hinauskam. Laurens Vanthoor im #24 Lionspeed-Porsche bekam am Ende auch keine schnelle Runde hin - nur P19 vor dem verunfallten #3 Mercedes.
Verstappen-Teamkollege Juncadella: Konkurrenz ist richtig stark
"Die Konkurrenz ist richtig stark, das wird spannend im Top-Qualifying 3", sagt Verstappens Teamkollege Daniel Juncadella, der mit seinem Teamkollegen gezittert hat - und auch um sich selbst, denn der Spanier wird nachher im Top-Quali-3 in den #3 Winward-Mercedes klettern. Juncadella weiter: "Mit einem Top-Fahrer wie Max macht es immer Spaß. Natürlich ist viel Druck dabei, aber wir sind alle Profis."
ENDE: Lambo holt Bestzeit, Verstappen gerade noch dabei
ABER DA KOMMT GÜVEN! Der amtierende DTM-Champion rettet sich mit einer mächtigen Runde aus der Eliminationszone und auf Platz zwei. Damit ist der Grello sicher im TopQ 3. Christian Krognes kann den #34 Aston Martin von Walkenhorst übernimmt dann noch den zweiten Platz. Arjun Maini kann den Ford Mustang von HRT auf P4 stellen, dahinter sein Teamkollege Dennis Olsen im dritten Ford Mustang. Damit wurde Max Verstappen, der fast die ganze Session die Bestzeit hielt, auf Platz sechs zurückgeschoben. Er kann sich also gerade noch für das TopQ 3 qualifizieren. Der letzte im Bunde ist Christan Engelhart im Franz-Konrad-Lambo. Die Top-7 des Top-Qualifyings:
| P. | Nr. | Team | Auto | Fahrer | Zeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 130 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Marco Mapelli Nicky Catsburg Nick Yelloly | 08:10.485 |
| 2 | 34 | Walkenhorst | Aston Martin Vantage GT3 EVO | Christian Krognes Mattia Drudi Nicki Thiim Felipe Fernandez Laser | +0,139 |
| 3 | 911 | Manthey | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Kevin Estre Ayhancan Güven Thomas Preining | +0,737 |
| 4 | 64 | HRT | Ford Mustang GT3 | Dennis Olsen Christopher Mies Frederic Vervisch Arjun Maini | +0,793 |
| 5 | 67 | HRT | Ford Mustang GT3 EVO | Frank Stippler Arjun Maini Fabio Scherer David Schumacher | +0,938 |
| 6 | 3 | Winward Verstappen Racing | Mercedes-AMG GT3 | Max Verstappen Lucas Auer Jules Gounon Daniel Juncadella | +1,129 |
| 7 | 7 | Konrad | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Patricija Stalidzane Maximilian Paul Christian Engelhart Pavel Lefterov | +1,452 |
Lamborghini knackt Verstappen-Zeit
Nick Yelloly setzt den Lamborghini von ABT auf Platz eins und unterbietet Max Verstappens Bestzeit um fast drei Sekunden. Christian Engelhart im Franz-Konrad-Lambo macht die Doppelführung für den italienischen Hersteller. Max Verstappen legt auch nach, kommt aber nur auf Platz zwei und bleibt sieben Zehntel hinter Yelloly.
Feld fährt wieder raus
Jetzt macht sich das Feld wieder auf den Weg. Noch knapp drei Minuten sind auf der Uhr, genug Zeit, um eine Runde um die Grand-Prix-Strecke zu machen, die Kurzanbindungen zu nehmen und dann genau noch mit genügend Zeit über die Ziellinie zu gehen und dann eine letzte Runde zu starten. Max Verstappen fährt trotz seiner Bestzeit raus, Ayhancan Güven ist nicht weit dahinter, um sich vor einem frühen Aus zu retten.
David Schumacher wackelt im HRT-Mustang
Sollte die Strecke nicht mehr komplett grün werden, wäre auch für David Schumacher Feierabend. Der Ford-Werksfahrer belegt momentan Platz 12 mit seinem #65 HRT-Ford-Mustang GT3 – 7 Sekunden hinter dem Verstappen-Mercedes. Mit Arjun Maini im Schwester-Mustang liegt eines der drei HRT-Autos auf P5 und kann weiter auf den Einzug ins Q34 hoffen.
Grello-Porsche droht das Aus
Einer der Verlierer der Code-60-Phase nach aktuellem Stand: der Grello-Porsche! Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven liegt auf P9 und würde damit den Sprung ins Q3 verpassen. Der Porsche-Fahrer legte seine bisher einzige freie Runde in 8:19 Minuten zurück und hat 4,7 Sekunden Rückstand zu Spitzenreiter Verstappen. Für den rettenden siebten Platz fehlen Güven momentan rund acht Zehntelsekunden.
Engels Mercedes wird abgeschleppt
Jetzt ist ein Bergungsfahrzeug im Hatzenbach, um Maro Engels #80 Mercedes abzuholen. Es stehen viele Sicherheitsfahrzeuge an der Stelle. Das Auto wird soeben auf den LKW geladen, aber vielleicht ist das Thema Leitplanke noch nicht gegessen. In der Box wird man jetzt lauern, ob der Code-60 schon jetzt aufgehoben wird oder man erst an der Leitplanke arbeitet.
Code-60 in der Unfallzone Hatzenbach, Spitzenzeit von Verstappen
Wie zu erwarten gibt es jetzt einen Code-60 im Hatzenbach. Die Leitplanke ist nach Engels Crash beschädigt. Das muss wieder repariert werden. Derweilen ist Max Verstappen auf einer schnellen Runde unterwegs. Er hat die ersten drei Sektoren in violett, also die schnellste Zeit von allen. Er setzt mit einer 8:14.459 die Bestzeit und platziert sich auf P1.
Maro Engel crasht!
Oh nein! Maro Engel crasht im Hatzenbach! Er verliert auf seiner ersten schnellen Runde im schnellen Rechtsbogen den #80 Mercedes-AMG GT3 und schlägt zuerst links in die Leitplanke ein. Dann trägt es seinen Mercedes weiter, in der nächsten Kurve kommt er in die Wiese und bremst mit der Seite an der Leitplanke ab. Hinten links ist die Aufhängung gebrochen. Er kommt in am Grasstreifen in der Kurve zu stehen. Engel ist sichtlich verärgert, der #80 Winward-Mercedes ist damit aus dem Top-Qualifying 2 draußen. Da er sich noch nicht für das TopQ 3 qualifiziert hatte, wird er von weiter hinten starten.
START: Top-Qualifying 2 mit Max Verstappen startet
Jetzt ist der Star unterwegs. Max Verstappen ist mit dem #3 Mercedes-AMG GT3 schon aus der Box gefahren und kämpft mit der GT-Weltspitze um den Einzug ins TopQ 3. Nur die besten 7 kommen weiter. Die Konkurrenz ist stark: Maro Engel, Marco Wittmann, Ayhancan Güven, Laurens Vanthoor und noch mehr. Die besten 20 des TopQ 1 gibt es hier:
| P. | Nr. | Team | Auto | Fahrer |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 34 | Walkenhorst | Aston Martin Vantage GT3 EVO | Christian Krognes Mattia Drudi Nicki Thiim Felipe Fernandez Laser |
| 2 | 64 | HRT | Ford Mustang GT3 | Dennis Olsen Christopher Mies Frederic Vervisch Arjun Maini |
| 3 | 130 | Red Bull Team ABT | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Marco Mapelli Nicky Catsburg Nick Yelloly |
| 4 | 16 | Scherer Sport PHX | Audi R8 LMS GT3 evo II | Christopher Haase Alexander Sims Ben Green |
| 5 | 3 | Winward Verstappen Racing | Mercedes-AMG GT3 | Max Verstappen Lucas Auer Jules Gounon Daniel Juncadella |
| 6 | 65 | HRT | Ford Mustang GT3 EVO | Hubert Haupt Vincent Kolb David Schumacher Colin Caresani |
| 7 | 80 | Winward | Mercedes-AMG GT3 | Maro Engel Luca Stolz Fabian Schiller Maxime Martin |
| 8 | 911 | Manthey | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Kevin Estre Ayhancan Güven Thomas Preining |
| 9 | 67 | HRT | Ford Mustang GT3 EVO | Frank Stippler Arjun Maini Fabio Scherer David Schumacher |
| 10 | 7 | Konrad | Lamborghini Huracan GT3 EVO2 | Patricija Stalidzane Maximilian Paul Christian Engelhart Pavel Lefterov |
| 11 | 81 | BMW M | BMW M3 Touring 24h | Jens Klingmann Ugo de Wilde Connor de Philippi Neil Verhagen |
| 12 | 77 | Schubert | BMW M4 GT3 EVO | Marco Wittman Philipp Eng Charles Weerts Robin Frijns |
| 13 | 35 | Walkenhorst | Aston Martin Vantage GT3 EVO | Felipe Fernandez Laser Mateo Villagomez Dennis Fetzer Stefan Aust |
| 14 | 99 | ROWE Racing | BMW M4 GT3 EVO | Dan Harper Max Hesse Sheldon van der Linde Dries Vanthoor |
| 15 | 48 | 48 LOSCH Motorsport by Black Falcon | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Daan Arrow Patrick Assenheimer Tobias Müller Dylan Pereira |
| 16 | 75 | Max Kruse Racing | Audi R8 LMS GT3 evo II | Dominik Fugel Marcel Fugel Benjamin Leuchter Tom Coronel |
| 17 | 26 | PROsport | Mercedes-AMG GT3 | Adam Christodoulou Chris Lulham Mikael Grenier Marek Böckmann |
| 18 | 54 | Dinamic GT | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Bastian Buus Michael Christensen Joel Sturm Loek Hartog |
| 19 | 24 | PK Motorsport Lionspeed | Porsche 911 GT3 R Evo26 | Laurin Heinrich Laurens Vanthoor Ricardo Feller |
| 20 | 45 | REALIZE KONDO RACING with Rinaldi | Ferrari 296 GT3 Evo26 | David Perel Dennis Marshall Thierry Vermeulen Thomas Neubauer |
Luca Ludwig gewinnt HWA-Dreikampf
Wir schauen auf die drei HWA EVO.R, die es erwartungsgemäß nicht ins Top-Q2 geschafft haben. Dennoch ein tolles Projekt, das schon jetzt unzählige Fans am Ring hat. Im HWA-Dreikampf setzte sich Luca Ludwig auf der #62 gegen Lance-David Arnold und den früheren DTM-Champion Bruno Spengler durch. Rennfahrersohn Ludwig fehlten als schnellstem HWA-Kutscher 31 Sekunden zur Bestzeit. Immerhin: Das HWA-Trio war schneller unterwegs als die beiden alten BMW Z4 GT3 aus der SP9.
Der BMW M3 Touring in den Top-20!
Der BMW M3 Touring 24H hat es ins Q2 geschafft! Jens Klingmann führt das Familienauto zu Platz elf. Der BMW-Werksfahrer konnte seine Runde noch einmal verbessern und markierte eine 8:16.662 – 4,5 Sekunden Rückstand auf Pole-Setter Mattia Drudi.
ENDE: Aston Martin vor Mustang und Lmaborghini, Auer auf P5
Das war es schon wieder mit dem Top-Qualifying 1! Die Bestzeit holt Mattia Drudi im #34 Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO von Walkenhorst. Mit einer 08:12.135 Minuten ist er zwei Sekunden schneller als Fabio Scherer im #64 Ford Mustang von Scherer. Auf Platz drei reiht sich Nicky Catsburg im #130 Lamborghini Huracan GT3 EVO2. Alexander Sims im #16 Audi R8 LMS GT3 evo II von Scherer kommt auf Platz vier, obwohl der eigentlich schon für das TopQ 3 vorqualifiziert ist. Auf Platz fünf finden wir den Verstappen-Mercedes, Lucas Auer fährt mit etwas mehr als zwei Sekunden hinter der Bestzeit über die Ziellinie.
Reparatur für BMW M4 GT3 EVO
Da wird der Titelverteidiger davongeschoben. Kelvin van der Linde ist nach seinem Dreher keine Runde mehr gefahren und wird zurück ins Zelt geschoben. Das ist aber halb so schlimm, denn der #1 ist schon für das Top-Qualifying 3 qualifiziert. Jetzt muss es nur noch mit der Reparatur in der richtigen Zeit klappen.
Schafft's der BMW M3 Touring ins Top-Qualifying 2?
Schafft es der verrückte BMW M3 Touring 24H ins Top-Qualifying 2? Werksfahrer Jens Klingmann sitzt am Steuer und belegt aktuell P11 mit einer 8:20.618. Wir trauen es dem Familienauto mit GT3-Genen zu, aber das wird eng! Auf jeden Fall hat der Touring deutlich bessere Chancen als die drei HWA EVO.R, die ebenfalls in der SP-X-Klasse eingeschrieben sind: Die Retro-Renner reichen nicht an die GT3-Rundenzeiten heran.
Zeiten purzeln: Lambo mit Doppelführung
Jetzt zeigen die Lamborghinis auf! Nicky Catsburg im Lamborghini Huracan GT3 EVO2 von ABT unterbietet die Bestzeit und setzt sich mit einer 08:14.734 Minuten nach vorn. Sein Werkskollege Pavel Lefterov ist mit dem Huracan von Franz Konrad nur zwei Sekunden dahinter. Damit haben sie Fabio Scherer auf P3 verschoben. Lucas Auer ist im #3 Mercedes-AMG auf Platz sieben, hat aber gerade einen violetten Sektor 5 hingelegt.
Ford Mustang an der Spitze
13 Minuten vor Ende des Top-Qualifyings 1 und ein Ford Mustang führt die Zeitentabelle an. Fabio Scherer hat sich mit einer 8:26.683 mit dem #64 von Scherer der Schnellste auf der Nordschleife. Dahinter reiht sich Julien Andlauer im #17 Porsche von Dunlop auf P2 ein, Platz drei ist Mattia Drudi mit dem #34 Walkenhorst-Aston.
Kelvin van der Linde schmeißt Titelverteidiger weg!
Da fliegt der nächste, diesmal ist es der Titelverteidiger! Kelvin van der Linde schmeißt den ROWE-BMW mit der Nummer 1 im Brünnchen weg. In der Aufwärtspassage beim Ausgang verliert er das Heck und dreht sich. Dort gibt es zum Glück genug Auslaufzone und er schlägt nicht ein. Doch seine Räder sind natürlich hinüber. Er kommt an die Box.
#33 Audi landet in Bande
Da steht schon der erste Bolide. Der #33 Audi von KKrämer Racing, gelenkt von Michele Di Martino, fliegt noch auf der Grand-Prix-Strecke, kurz vor der Ausfahrt auf die Nordschleife, in die Bande. Di Martino flog in der Schikane ab und krachte in die Streckenbegrenzung. Die Hinterradaufhängung sieht nicht gut aus, er kann nicht mehr an der Session teilnehmen.
START: Top-Qualifying 1 beginnt!
Und damit geht es los in die erste große Qualifying-Session des Tages! 49 Boliden aus der PRO-, PRO-AM und AM-Klasse kommen aus der Box und machen sich auf den Weg zur Nordschleife. Wer in dieser Session genau in welchem Auto sitzt, könnt ihr hier sehen. Die Rennleitung meldet, dass die Strecke in einem guten Zustand ist, nur in der Fuchsröhre ist es etwas feucht.
Max Verstappen schon im Top-Qualifying 2 - gegen Maro Engel!
Für alle, die nur für Max Verstappen hier sind, haben wir gute Neuigkeiten: Wir werden ihn früher sehen, als gedacht. Schon im zweiten Top-Qualifying, Start um 11:05 Uhr, wird er den Mercedes-AMG GT3 mit der Nummer 3 pilotieren und um den Einzug ins TopQ 3 kämpfen. Das gab das Winward-Team gerade bekannt. Ganz aufregend: Dabei wird er gegen Maro Engel antreten, der den #80 Mercedes im TopQ 2 fahren wird. Die ganze Aufteilung der sechs Mercedes-Piloten für die drei Top-Qualifyings seht ihr hier:
| Session | Auto | Fahrer |
|---|---|---|
| Top-Qualifying 1 | #80 Mercedes-AMG GT3 | Luca Stolz |
| #3 Mercedes-AMG GT3 | Lucas Auer | |
| Top-Qualifying 2 | #80 Mercedes-AMG GT3 | Maro Engel |
| #3 Mercedes-AMG GT3 | Max Verstappen | |
| Top-Qualifying 3 | #80 Mercedes-AMG GT3 | Fabian Schiller |
| #3 Mercedes-AMG GT3 | Daniel Juncadella |
Mercedes gewinnt TWL-Rennen 1, Drama dahinter
Rudi Schöllhorn im Mercedes-Benz im GQ-Design von Bernd Schneider aus der DTM-Saison 2008 gewinnt das erste Rennen der Tourenwagen-Legenden. Dahinter gibt es Drama um die Podiumsplätze. Dritter wird Oliver Menzel im Falken-Porsche, nachdem er sich auf der letzten Runde mit Gewalt an Wolfgang Altried im BMW vorbeischob. Es gab Kontakt zwischen ihnen, woraufhin Altfrid mit einem Reifenschaden abstellen musste. Ob Menzel sein Podium behalten darf, steht noch aus.
Noch mehr Ärger für Porsche-Pilot
Als wäre es nicht schlimm genug, so knapp an einem Unfall vorbeizuschrammen, da kam für Alexander Hardt auch gleich noch eine weitere Strafe daher. Er hatte illegal eine GoPro auf seinem Helm montiert. Dafür musste er weitere 300 Euro blechen, zusätzlich zu den 300 Euro, die er bereits für das Aussteigen aus seinem Wagen neben der Strecke erhielt.
Was ist am Nürburgring-Donnerstag passiert?
Da wir gerade den gestrigen Tag Revue passieren lassen: Es ist auch abseits von Verstappen viel passiert am Donnerstag in der Eifel. Beinahe hätte es einen tödlichen Unfall gegeben, der nur durch enormes Glück glimpflich ausging. Porsche-Fahrer Alexander Hardt war nur wenige Meter davon entfernt, von einem zweiten Porsche getroffen zu werden, weil er sich neben seinem kaputten Boliden am Streckenrand aufhielt. Dafür bekam er auch eine kleine Strafe. Mehr Details dazu und Interviews mit Timo Glock und Kelvin van der Linde gibt es in unserem Video:
Keine Nachtrunde für Max Verstappen
Das mit den Runden in der Nacht wollte Max Verstappen eigentlich gestern bereinigen, so wie die meisten Piloten. Aber dann machte das Eifelwetter dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Regen, Hagel und sowieso schreckliche Bedingungen verbannten die meisten Boliden bei Finsternis zurück an die Box. Verstappen traute sich nur für eine sehr langsame, sehr vorsichtige und absolut nicht wettbewerbsfähige Runde aus der Garage. Den ganzen Bericht vom gestrigen Nachtqualifying gibt es hier.
Verstappen-Auto nur ein Underdog?
Die Favoritenrolle auf der Nordschleife bedeutet meistens wenig, denn in 24 Stunden kann so viel passieren. Aber dennoch gehört der #3 Winward-Mercedes zu den Autos, von denen sehr viel erwartet wird. Schließlich sitzt neben drei sehr erfahrenen und erfolgreichen GT3-Piloten auch ein vierfacher Formel-1-Weltmeister am Steuer. Doch bei Mercedes weist man die Favoritenrolle klar von sich. "Wir haben einen Formel-1-Weltmeister im Auto, aber er ist noch nie ein 24-Stunden-Rennen gefahren und auch noch nie bei Nacht gefahren", unterstreicht AMG-Kundensportleiter Stefan Wendl gestern Abend gegenüber Motorsport-Magazin.com. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
Chaotische Formationsrunde bei der Tourenwagen-Legenden
Und da startet das erste Rennen der Tourenwagen-Legenden - und das gleich mit etwas Chaos in der Formationsrunde. Herwig Duller im BMW kommt in der Startaufstellung nicht vom Fleck und muss von seinem Team angeschoben werden, erst dann kann er losfahren. Dann dreht sich auch noch ein Ford Sierra RS500 Cosworth Gruppe A mit kalten Reifen. Auch der Opel Omega übersteht die Runde nicht, bei ihm kommen dicke weiße Rauchwaden aus dem Heck. Er muss an den Rand fahren. Dem Qualm nach zu urteilen ist es ein Wasserrohrdefekt.
So wird heute die Pole Position entschieden
Seit diesem Jahr gibt es erneut ein neues Qualifying-Format auf dem Nürburgring. Die Spitzenklasse sortiert sich in drei Top-Qualifyings in die Startaufstellung ein. Ins TopQ 2 kommen die schnellsten 20, ins TopQ 3 die schnellsten 7. Erst dann wird die Pole Position entschieden. Die zwei unteren Startergruppen haben bereits gestern die ersten Plätze geholt, heute im Q3 geht es für sie um die Spitzenpositionen. Für das TopQ 3 sind bereits fünf Teams vorqualifiziert: #45 REALIZE KONDO RACING with Rinaldi (Perel, Marshall, Vermeulen, Neubauer), #16 Scherer Sport PHX (Haase, Sims, Green), #47 KCMG (Fukuzumi, Gamo, Krohn, Pittard), #1 ROWE RACING (Farfus, Marciello, Pepper, van der Linde) und #84 Red Bull Team ABT (Engstler, Bortolotti, Niederhauser). Sie haben sich die Plätze bei den 24h Qualifiers gesichert. Den Stream zum heutigen Tag gibt es hier:
Zeitplan für den Freitag auf dem Nürburgring
Zuerst aber werfen wir einen kurzen Blick auf den Fahrplan für heute. Schließlich erwarten uns vier Zeitenjagden. Gestartet wird auf der Nordschleife aber schon gleich jetzt mit der Startaufstellung für das erste Rennen der Tourenwagen-Legenden. Um 09:20 Uhr ist Rennstart. Richtig interessant wird es dann ab 10:15 Uhr, denn da startet das Top-Qualifying 1. Hier kämpft die Spitzenklasse - natürlich auch Max Verstappen - um den Aufstieg ins Top-Qualifying 2. Eine nähere Erklärung des neuen Qualifying-Systems gibt es gleich, hier erstmal der Zeitplan für heute:
| Session | Uhrzeit |
|---|---|
| Rennen 1 TWL | 09:20 - 09:45 Uhr |
| Top-Qualifying 1 | 10:15 - 10:45 Uhr |
| Top-Qualifying 2 | 11:05 - 11:35 Uhr |
| Qualifying 3 | 12:00 - 13:05 Uhr |
| Top-Qualifying 3 | 13:35 - 14:35 Uhr |
Tag zwei in der Grünen Hölle!
Hallo und herzlich Willkommen zu Tag zwei in der Grünen Hölle! Nachdem wir gestern in zwei Qualifyings, die eher als Trainings angesehen werden, den ersten Vorgeschmack auf die Nordschleife und das typische Eifelwetter bekamen, wird es heute ernst. In den drei Top-Qualifyings wird im Laufe des Vormittags die Startaufstellung für die lange Hatz entschieden. Wer holt sich die Pole Position für die 54. 24 Stunden Nürburgring? Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen. Also auf geht's!



diese 24h Nürburgring Redaktion