+++ Hier geht's zum Liveticker vom Sonntag +++

Wir legen eine kurze Nacht-Pause am Nürburgring ein

Mit einer deutlich ausgebauten Führung von Max Verstappen, der eben planmäßig an die Box kommt und das Auto an Jules Gounon übergibt, verabschieden wir uns kurz einmal hier aus dem Liveticker. In ungefähr drei Stunden werden wir uns hier wieder melden. In der Zwischenzeit könnt ihr das Rennen natürlich im Livestream direkt unterhalb verfolgen. Einfach runterscrollen.
24h Nürburgring 2026 heute live: Das ganze Rennen im Livestream (30:00:00)

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 13/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 82
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 19.366
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 4:10.963
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 6:12.431
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 6:53.157

Verstappen baut Führung langsam aus

Beim letzten Boxenstopp hat Maro Engel #80 an Maxime Martin übergeben, während Max Verstappen in der #3 sitzen blieb. Das Duell Verstappen-Martin ist nun nicht mehr so heiß wie Verstappen-Engel. Verstappen hat inzwischen 16 Sekunden auf Martin herausgefahren.

YouTuber Steve Brown crasht in Wehrseifen

Nachdem der Porsche #632 der YouTuber Steve Brown, Misha Charoudin Jimmy Broadbent und Manuel Mezger bislang ein souveränes Rennen am Rande der Top-30 gefahren hat, geht jetzt innerhalb weniger Minuten alles schief. Brown landet erst zu Beginn der Runde im Kies, wird rausgezogen, kann weiterfahren, aber jetzt hat er das Auto in Wehrseifen im Reifenstapel versenkt.

Aston Martin von Walkenhorst hadert mit Benzin

Der Aston Martin #34 von Walkenhorst müht sich inzwischen ab, nicht komplett den Anschluss an das Mercedes-Duo zu verlieren. Das stellt sich als schwierig heraus, denn Christian Krognes erklärt, man habe ein Problem mit dem Sprit-Verbrauch. Deswegen schafft das Auto nicht verlässlich 8 Runden. Langfristig droht ihnen das signifikant Zeit zu kosten. Unabhängig davon ist Mattia Drudi aktuell langsamer als die Mercedes, während Connor de Phillippi gerade im Kombi P4 von ROWE #99 übernimmt.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 12/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 75
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 05.289
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 2:49.884
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 5:20.833
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:31.569

Dacia fährt wieder, Bergwerk-Baustelle fertig

Ein paar positive Nachrichten. Der Dacia hat sich in den letzten Minuten wieder aus der Garage und zurück auf die Strecke begeben. Aktuell liegt er auf Platz 131. Und die Leitplanken, die der Dunlop-Porsche deformiert hat, sind repariert, Bergwerk wird wieder freigegeben. Schlechte Nachrichten wiederum: Der Konrad-Lamborghini ist in Breidscheid von der Strecke gefahren, ihr Rennen ist vorbei.

Konrad-Lamborghini in Problemen

Ziemlich viele Probleme sogar. Erst wird Pavel Lefterov im Konrad-Lamborghini #7 verkehrt stehend im Hatzenbach gesehen. Nach neun Minuten taucht er endlich am Ende des Sektors wieder auf, augenscheinlich wieder in Bewegung. Doch jetzt steht er wieder, nämlich bei Breidscheid, und das sorgt dort für eine Doppelgelb-Zone. Dahinter werden immer noch die Bergwerk-Absperrungen nach dem Crash des Dunlop-Porsches repariert.

Heftige Strafe für Schubert-BMW wegen Code-60-Verstoß

Schwere Code-60-Verstöße von Top-Fahrern mit viel Nordschleifen-Erfahrung sind selten, aber jetzt hat es Marco Wittmann im Schubert-BMW M4 #77 erwischt. Mit 60 km/h über dem Limit war er auch nur mehr 6 km/h von einem Permit-Entzug weg. So kommt er mit 2 Strafpunkten und 90 Sekunden Stop-and-Go-Strafe davon. Für den Schubert-BMW läuft in diesem Rennen absolut gar nichts richtig, nachdem sich das Auto mit Philipp Eng am Steuer gerade erst wieder in die Top-15 gekommen war.

Beinahe-Crash von Verstappen & Engel!

Engel schert auf der Döttinger Höhe aus, ist aber spät dran. Trotzdem setzt er sich außen bei der Kuppe neben Verstappen. Vor ihnen sind zwei langsamere Autos, halb nebeneinander, Verstappen driftet etwas nach rechts, Engel steckt nicht wirklich zurück, jetzt ist er am Gras, und das wäre beinahe ein Highspeed-Crash des Winward-Duos geworden! Irgendwie schaffen sie es beide da aus der Nummer raus, womöglich haben sie sich sogar berührt. Verstappen bleibt vor Engel.

Max-Kruse-Golf stoppt hinter Mercedes-Duo

Verstappen und Engel passieren kurz vor Adenauer Forst den Golf #76 von Max Kruse Racing (Hochwind/Otto/Vettel/Mogotsi). Kurz darauf stoppt #76 auf dem GPS-Tracker, prompt folgt eine Code-60-Zone. Schlechte Nachrichten für die Mercedes-Jäger, die von dieser Zone jetzt eingebremst werden und wieder Zeit verlieren. Verstappen und Engel gehen indessen ohnehin ein Höllentempo, Engel lässt sich nicht abschütteln.

Max Verstappen wieder in Führung!

Auf dieser Runde sind keine Sicherungsfahrzeuge auf der Döttinger Höhe, also saugt sich Verstappen ran an Engel, kurz vor der Brücke schert er nach rechts aus, setzt sich daneben, und runter zu Tiergarten geht er wieder in Führung! Mal schauen, ob er sich jetzt absetzen kann.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 11/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
Runde 68
23Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
+ 00.414
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 2:16.460
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 4:29.483
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:01.255

Manthey-Ausfall: Schaden leider zu groß

Weitere Aussagen zum bitteren Grello-Aus! "Nach dem Einschlag konnte das Fahrzeug zwar zunächst noch weiterfahren, allerdings hat sich dabei ein Riemen gelöst, wodurch der Motor irreparabel beschädigt wurde", erklärt Manthey-CEO Nicki Raeder. Und Rennleiter Patrick Arkenau ergänzt: "Der Schaden war leider einfach zu groß und wir mussten den Motor sofort abstellen. Das Auto zu reparieren, wäre nicht mehr möglich gewesen."

Verstappen bläst zum Angriff auf Engel

Verstappen will es auf der Outlap sofort wissen. Bis Sektor 6 hat er seine 6 Sekunden Rückstand erodiert und klebt jetzt in Engels Heck. Ein Abschlepplaster unter gelben Flaggen verhindert auf der Döttinger Höhe aber den ersten Angriff. Engel bleibt einmal vorne, doch Verstappen drängelt.

Max Verstappepn klettert wieder in den Winward-Mercedes

Es ist so weit, wir bekommen Max Verstappen bei Nacht auf der Nürburgring Nordschleife. Verstappen übernimmt beim neunten Boxenstopp das Auto von Daniel Juncadella. 6 Sekunden hinter Maro Engel kommt er raus aus der Box. Christian Krognes hat im Walkenhorst-Aston im Code-60-Trubel der letzten Stunde die Lücke wieder auf 2:14 Minuten reduziert.

Dacia in der Garage

Schlechte Nachrichten für alle Fans des Dacia Logan: Oliver Kriese hat das Auto eben geradeaus in die Garage gefahren. Dort wird es jetzt aufgebockt.

Dunlop-Porsche crasht heftig im Bergwerk

Die Probleme da oben im Wald gehen weiter, und diesmal ist es der Dunlop-Porsche #17 (Andlauer/Boccolacci/Menzel/Picariello) mit Alessio Picariello am Steuer, und zwar ordentlich. Picariello versuchte innen vor Bergwerk einen Cup-Porsche zu überrunden, kam aufs Gras, verlor die Kontrolle und schlug frontal in die Leitplanke ein. Das Auto ist schwer beschädigt, und das wird ziemlich sicher auch eine Leitplanken-Reparatur und damit eine lange Code-60 verlangen.

Mehr Probleme im Bereich Kesselchen-Klostertal

Im Dunkeln abseits guter Kameras scheint es da hinten im Wald noch mehr Probleme zu geben. Dort scheint jetzt auch der HRT-Mustang #65 von David Schumacher im Bereich Mutkurve abgestellt zu haben.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 10/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
Runde 62
23Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
+ 08.613
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 3:11.039
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 5:20.752
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 6:31.874

Neue Probleme draußen auf der Nordschleife

Die Gelbzonen in Pflanzgarten sind endlich weg, doch jetzt haben wir Probleme im Kesselchen. #189 FK Performance BMW M4 GT4 (Link/Wüstenhagen/Fourie/Wiskirchen) wird vom GPS als stehend dort gemeldet. Außerdem ist #180 Black Falcon (Holt/Ogburn/Stripling/Turner) in sehr langsamer Fahrt in der Code-60-Zone ausgangs Galgenkopf unterwegs.

Kühles Eifelwetter - aber gute Stimmung heute

Wir (Robert) haben gerade mal eine Runde durchs Fahrerlager gedreht. Irre kalt, aber es ist richtig viel los! Der größte Betrieb herrscht natürlich vor der Winward-Garage, in der Hoffnung, einen Blick auf Max Verstappen ergattern zu können. Stimmung trotz der niedrigen Temperaturen richtig gut!
24h-Rennen Nürburgring
Wo ist Verstappen? Fans warten vor der Winward-Garage, Foto: Motorsport-Magazin.com

Mercedes-Lücke an der Spitze wächst weiter

Auch auf dieser Runde verliert Juncadella im Bereich Pflanzgarten Zeit, die Lücke wächst auf 16 Sekunden. Verkompliziert wird die Situation dort dadurch, dass gelbe Flaggen und damit Überholverbot dort herrschen, aber nur im Schwalbenschwanz auch eine Doppelgelb-Zone mit Tempolimit. Die Verwerfungen um das Wegnehmen der Tempolimits in den letzten Runden haben auch den Walkenhorst-Aston wieder auf unter 3 Minuten herangebracht.

Juncadella verliert viel Zeit bei Code-60-Passage

Erstmals seit langem geht die Lücke an der Spitze auf. Maro Engel hat einen Toyota Supra vor dem langen Doppelgelb/Code-60 durch Pflanzgarten gerade noch erwischt. Der Toyota geht es vorsichtig an, Juncadella bleibt dahinter stecken, und verliert 9 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

Maro Engel holt sich Führung zurück

Das Privat-Duell bei Winward geht weiter. Maro Engel zieht außen vor Tiergarten wieder an Juncadella vorbei, und wieder liegt die #80 vorn. Nach dem letzten Boxenstopp-Reset ist Krognes im Aston Martin auf P3 zurück rotiert, mit dreieinhalb Minuten Rückstand, vor ROWE #99.

High-Class-Porsche steckt im Kiesbett

Wir geben mal dem Kollegen Robert Seiwert die Schuld, der vor 20 Minuten hier im Ticker noch den High Class-Porsche #86 für seine große Aufholjagd von 31 Plätze seit dem Start hervorgehoben hat. Tja, jetzt steckt Harry King in der Müllenbachschleife im Kies.

Ermittlungen gegen Walkenhorst-Aston fallengelassen

Das Mercedes-Duo kommt wieder raus, Juncadella vor Maro Engel, der #80 übernommen hat. 4:42 Minuten sind sie jetzt schon vor dem ROWE-BMW von Max Hesse, dem eine wachsende Code-60-Riesenzone zwischen Brünnchen und Schwalbenschwanz nicht geholfen hat. Genauso nicht Christian Krognes im Walkenhorst-Aston - gegen den jetzt auch noch Ermittlungen für einen Gelb-Verstoß laufen, nein, alles in Ordnung, Freispruch folgt.

Mercedes-Duo kommt zum nächsten Stopp

Wie üblich sind die beiden Winward-Mercedes parallel in die Boxengasse eingebogen. Dabei mit Juncadella in der #3 wieder vor Stolz in der #80. Fast hat man das Gefühl, dass sie einfach nur die Plätze tauschen, weil die #3 immer in der Box vor der #80 stehenbleibt. Aktuell hat das Duo jedenfalls wirklich alles unter Kontrolle und kann die Doppelführung managen.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 9/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrer
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
23Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
399ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
434WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen

Führungswechsel!

Und wir haben den nächsten Wechsel an der Spitze: Luca Stolz hat mit dem #80 Mercedes wieder P1 vor Daniel Juncadella übernommen. Pünktlich zur Mitternacht! Der Plan jetzt: Juncadella kommt gleich rein, bleibt sitzen und leistet einen Doppel-Stint ab. Auf dem Schwesterauto übernimmt Maro Engel das Steuer von Luca Stolz.

Porsche mit meisten Platzgewinnen

Bisher etwas unter dem Radar fährt der #86 Porsche 911 GT3 R von High Class Racing (Kerong Li, Anders Fjordbach, Hongli Ye, Harry King), aber: Dieser Neunelfer ist der größte Sieger, wenn es nach Positionsgewinnen geht: Die #86 hat seit dem Start ganz 31 Plätze gut gemacht!

Technik-Probleme beim Juta-Audi

Da gibt es irgendein Problem mit dem #8 Audi R8 von Juta Racing (Alexey Veremenko, SELV, Elia Erhart): Das Team muss den Wagen für Reparaturarbeiten in die Garage schieben. Bis zu diesem Zeitpunkt fuhr der Audi an 32. Stelle.

Thiim-Aston und BMW-Kombi drin

Nicki Thiim übergibt den Drittplatzierten #34 Walkenhorst-Aston-Martin an Christian Krognes. Auch Jens Klingmann bringt den BMW M3 Touring 24H von P4 zum Boxenstopp rein. An der Spitze drehen die beiden Winward-Mercedes unverändert einsam ihre Runden im Abstand einer halben Sekunde.

Für den Falken-Porsche geht es nicht weiter

Für den armen Morris Schuring geht es nicht weiter. Der Falken-Pilot hat sich in ganz langsamer Fahrt um die halbe Nordschleife gequält, es aber leider nicht zurück an die Box geschafft. Immerhin: Schuring kann den Neunelfer in einer Tasche abseits der Strecke abstellen.

1 Ausfall - 0 Strafe

Davon kann sich der #1 Rowe-BMW nach seinem vorzeitigen Ausfall auch nix mehr kaufen, aber der Vollständigkeit halber: Die Untersuchung wegen eines möglichen Code-60-Verstoßes ist jetzt ohne Konsequenzen eingestellt worden.

FALKEN-PORSCHE KOLLIDIERT

Morris Schuring in ganz langsamer Fahrt mit dem #44 Falken-Porsche! Der junge Niederländer ist mit einem der BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife kollidiert. Böser Rückschlag für den stark besetzten Neunelfer um Klaus Bachler, Tim Heinemann, Sven Müller und Ex-DTM-Pilot Schuring.

Verstappen-Mercedes wieder in Führung

Führungswechsel: Daniel Juncadella hat den Verstappen-Mercedes-AMG GT3 wieder an die Spitze geführt! Der Spanier hat sich erfolgreich gegen Markenkollege Luca Solz' #80 Mercedes durchgesetzt. Dritter ist weiter Aston-Werksfahrer Nicki Thiim mit einem Respektabstand von 2:06 Minuten. Die beiden Mercedes laufen aber auch wirklich wie ein Uhrwerk, während die Konkurrenz gehörig strauchelt.

TITELVERTEIDIGER-BMW RAUS

Oh wie bitter! Für den #1 Rowe-BMW M4 GT3 Evo ist Feierabend! BMW bestätigt das Aus. Es gibt ein Problem mit dem Tank! Das Problem sei schon zu einem früheren Zeitpunkt aufgetreten, und das sei der Grund für den Zeitverlust bei den Boxenstopps gewesen. Ganz, ganz bitter für Augusto Farfus, Raffaele Marciello, Jordan Pepper und Kelvin van der Linde.

Danke ans Catering!

Wir nutzen die kurze Ruhephase und richten ein großes Dankeschön an das tolle Catering im Media Center! Robert futtert gerade Chili Con Carne beim Tickern, es gibt auch Currywurst, Suppe und Co. Uns Journalisten mangelt es hier wirklich an nix!

Kevin Estre: Situation einfach hart zu akzeptieren

Jetzt können wir euch auch ein Zitat von Grello-Fahrer Kevin Estre liefern, der ja leider früh mit dem Grello auf der Ölspur abgeflogen war: "Leider war das Rennen schnell für uns vorbei. Ich war in meinem zweiten Stint in der zweiten Runde im Brünnchen, habe ein anderes Fahrzeug überholt und plötzlich habe ich das Heck, wegen Öls auf der Strecke, verloren. Es gab leider keine Flaggen und niemanden vor mir, was mich hätte warnen können. Ich bin eingeschlagen und das Heck wurde stark beschädigt. Es tut mir sehr leid für das ganze Team. Sie haben die ganze Woche wie immer einen tollen Job gemacht, daher ist die Situation einfach hart zu akzeptieren. Leider ist Motorsport manchmal so und gerade auf dem Nürburgring kann immer viel passieren. Danke an alle Fans für die tolle Unterstützung! Ich könnte nicht dankbarer sein und habe mich sehr gefreut, so viele Menschen an der Strecke zu sehen."
Der kaputte #911 Porsche 911 GT3 R Evo26 von Manthey mit Estre
Das traurige Ende für den Grello, Foto: IMAGO / speedshot

Fabio Scherer: Schon Scheiße...

Ehrliche Worte von Fabio Scherer, der den Ausfall des HRT-Mustang GT3 Evo beklagt: "Nach drei Stunden auszufallen, weil Öl auf der Strecke war, ist schon Scheiße. Ich sag's jetzt einfach mal. Ich bin heute keine Runde gefahren. Das sitzt sehr tief. Ich wäre sicherlich sehr schnell gewesen." Gute Nachricht immerhin: Dem verunfallten Teamkollegen Arjun Maini geht es gut!

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 8/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrer
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
Runde 50
23Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
+ 09.069
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 1:53.835
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 2:56.583
599ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 3:00.656

Rowe-BMW in der Garage!

Der #1 Rowe-BMW kommt an die Box und wird in die Garage geschoben! Das Team arbeitet hektisch an Marciellos Auto. Vielleicht eine Folge der Kollision mit dem BMW Z4?

Black-Falcon-Porsche unter Beobachtung

Der Porsche 911 GT3 R von Black Falcon mit Kaya, Kiefer, Piana, Stursberg liegt aktuell an 24. Stelle - und steht jetzt unter Beobachtung der Rennleitung wegen eines möglichen Code-60-Vergehens. Es bleibt ein äußerst geschäftiger Abend für Rennleitung und Sportkommissare.

Fahrerwechsel beim #3 Mercedes - Stolz bleibt sitzen

Spitzenreiter Luca Stolz kommt mit seinem #3 Mercedes gleich an die Box, bleibt aber im Auto sitzen und legt einen Doppel-Stint ein. Verfolger Auer im #80 Mercedes steuert ebenfalls die Boxengasse an und übergibt das Steuer an Startfahrer Daniel Juncadella.

BMW M4 GT3 Evo trifft BMW Z4 GT3

Raffaele Marciello mit wenig Respekt vor dem Propeller! Der Rowe-BMW-Pilot knallt mit seinem aktuellen BMW M4 Gtg3 Evo beim Überrunden zweimal ins Heck eines der alten BMW Z4 GT3. Der Zetti hätte beinahe die Kontrolle verloren, das hätte auch anders ausgehen können.

Code-60-Fall rund um Rowe-BMW

Oha, der Code-60-Fall rund um den #1 Rowe-BMW ist jetzt an die Sportkommissare weitergeleitet worden! Wir sind gespannt, wie die Nummer ausgeht.

Grüße gehen raus an Kamui Kobayashi

Der Preis für den Fahrerlager-Promi, den wir in den letzten Tagen am häufigsten getroffen haben, geht an... Kamui Kobayashi! Der frühere Formel-1-Fahrer sammelt fleißig Kilometer im Fahrerlager und wir treffen ihn gefühlt an jeder Ecke. Dabei ist der Japaner nicht mal im Renneinsatz! Stattdessen arbeitet Kobayashi als Markenbotschafter für Toyota Gazoo Racing, für die er auch in der WEC an den Start geht. Cooler Typ!

Fabian Schiller: Keine unnötigen Kämpfe anfangen

Fabian Schiller hat seinen ersten Doppelstint absolviert. Von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr war er hinter dem Steuer des #80 Winward-Mercedes und holte am Ende die Führung. "Es lief ziemlich reibungslos", meinte der Deutsche. "Wir hatten ein gutes Auto, die richtige Reifenwahl, und das war eine sehr hilfreiche Kombination. Bisher läuft alles reibungslos. Unsere Strategie war einfach, hinter den #3-Auto zu bleiben, keinen unnötigen Kampf anzufangen. So sind wir zu Beginn des Stints rausgefahren und in gleicher Reihenfolge wieder reingekommen."

Untersuchung gegen Titelverteidiger

Der #1 ROWE-BMW steht unter Verdacht, einen Code-60 missachtet zu haben. Das könnte eine Zeitstrafe mit sich ziehen. Das Titelverteidiger-Auto mit Farfus, Marciello, Pepper und van der Linde ist derzeit auf P8.

Die ersten Stunden der 24h Nürburgring im Video

Ihr werdet langsam schon müde und habt bei so viel Action wieder vergessen, was eigentlich alles passiert ist? Dann haben wir genau das Richtige für euch: Robert hat für euch im Video die ersten Stunden der 24h Nürburgring zusammengefasst!
Grello-Porsche RAUS! Irres Verstappen-Debüt: Wahnsinns-Manöver (07:44 Min.)

#130 ABT-Lamborghini: Mehr Tape als Auto

Ein kleines Update zu unseren Pechvögeln bei ABT: Der grüne #130 Lamborghini kam vorhin an die Box und es musste wieder geklebt werden. Diesmal wurde auf der Fahrerseite hinten im Bereich des Kotflügels Tape verwendet. Damit ist die linke Seite des Huracan GT3 EVO2 mehr schwarzes Tape als grünes Blech.

Permit-Entzug! 76 km/h zu schnell

Code-60-Vergehen kommen in einem 24h-Rennen vor. Das ist gehört dazu und wird auch richtigerweise bestraft. Doch das darf nicht zu oft vorkommen und vor allem nicht zu viel drüber sein, sonst wird die wichtige Permit entzogen. Das ist das Schicksal des Jarno DHauw. Er fuhr in seinem #658 BMW M240i Racing von JJ Motorsport in einer Code-60-Zone 136 km/h, also 76 km/h drüber. Das geht gar nicht und die Stewards bestrafen dementsprechend.

Zwischenstand 22 Uhr: Führungswechsel zur vollen Stunde

Gerade wollten wir den aktuellen Zwischenstand veröffentlichen, kommt pünktlich der Führungswechsel auf der Strecke! Luca Stolz geht im #80 Winward-Mercedes mit Windschatten auf der Döttinger Höhe am Schwesternauto mit Lucas Auer in der Nummer 3 vorbei. Klassisch. Dahinter hat sich der #99 ROWE-BMW am Markenkollegen im #81 M3 Touring vorbeigesetzt. Der Aston Martin von Walkenhorst hält sich auf P3.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 7/24 Stunden

Pos.FahrerTeamRückstand
1Luca Stolz#80 Winward-Mercedes44 Runden
2Lucas Auer#3 Winward-Mercedes +02.384
3Nicki Thiim#34 Walkenhorst-Aston-Martin+2:03.549
4Max Hesse#99 Rowe-BMW+2:29.970
5Jens Klingmann#81 BMW M3 Touring 24H+2:30.235

Wo ist eigentlich der Konrad-Lambo hin?

In der Anfangsphase war der #7 Konrad-Lambo einer der Aufzeiger, mittlerweile ist er auf P21 zurückgefallen. Was ist passiert? Teamchef Franz Konrad klärt auf: "Wir hatten ein Problem mit der Servolenkung. Das hat schon im Stint mit Patricija angefangen, dass plötzlich die Servolenkung ausstieg. Wir müssen abbrechen und das reparieren. Es war ein O-Ring aufgeplatzt. Wir konnten es reparieren, dann hat uns das Wetter reingefuchst. Wir haben Regenreifen aufgezogen, das hat aber nicht lange gehalten. Jetzt haben wir Slicks drauf. Da ist noch einiges drin, wir geben noch nicht auf."

Nürburgring-Urgestein feiert Geburtstag

Wir nutzen diese Gelegenheit und wünschen einem echten Urgestein des 24h-Rennen Nürburgring alles Gute zum 75. Geburtstag: Lothar Christen hat heute seinen Ehrentag und war bei allen Rennen auf der Nordschleife dabei! Mit BMW ging es in den 70ern los - jetzt trägt 'Moritz' die Teamkleidung von Manthey. Unser Team sagt: Happy Birthday!

Boxenstopp bei Winward-Mercedes

Ein weiteres Mal kommen die beiden Winward-Mercedes im Synchron-Flug nach sieben Runden an die Box. Sie tauschen ihre Regenreifen gegen Slicks ein, auf der trockenen Strecke waren die Pneus schon ziemlich mitgenommen. Lucas Auer bleibt am Steuer des Verstappen-Mercedes. Im #80 Mercedes gibt Fabian Schiller nach zwei Stints an Luca Stolz ab.

Kollision in der Aremberg

Code-60 im Bereich Aremberg! Ein GT4-Bolide kam mit einem anderen Auto zusammen, als der orange GT4 den anderen überholen wollte. In der Linkskehre wollte der GT4 innen hineinstechen, verlor aber auf der noch leicht feuchten Strecke das Heck. Er trifft das andere Auto im Heck und die beiden drehen sich in den Kies. Sie verteilen viele kleine Steinchen auf der Strecke.

Regen hat aufgehört

Die Sonne geht unter und der Regen hat sich wohl gedacht, dass es in anbrechender Dunkelheit nicht mehr so schön ist. Der hat sich deshalb verzogen. Es trocknet wieder auf, Ben Dörr hat im #69 Schumacher-McLaren jetzt schon wieder Slick-Reifen aufgezogen.

Scherer-Chef bedankt sich bei Team

Der Ausfall des #16 Scherer-Audi war schmerzhaft für Fans und das Team. Der Chef des Scherer-Teams, Christian Scherer, bedankt sich nach dem Ausfall bei seinem Team: "Die Mannschaft hat auf höchstem Niveau gearbeitet und viel Herzblut in unseren Einsatz gesteckt. Mein Dank gilt auch den drei Fahrern, die alles gegeben haben. Der frühe Ausfall ist enttäuschend, aber die Situation, in die Alex geraten ist, war einfach missverständlich udn nicht die Schuld von Alex."

Berührung zwischen Porsche und BMW Touring

Beim Kampf um Platz fünf kommt es zur Berührung zwischen dem Porsche #44 von Falken Motorsports und dem #81 BMW Touring. Klaus Bachler sticht in der Kurve im Bereich Hedwigshöhe rein, wobei der 911er mit seinem linken Vorderrad das rechte Hinterrad von Connor de Phillippis berührt. Beide können weiterfahren.

AMG-Show auf der Nordschleife

Lucas Auer und Fabian Schiller liefern in ihren zwei Mercedes-AMG GT3 eine wahre Show ab. Mit 2:30 Minuten Vorsprung auf Platz drei müssen die beiden eigentlich nichts riskieren, trotzdem duellieren sich die beiden im Hundertstel-Abstand. Auf der Döttinger Höhe sind sie Nase an Nase, doch dann steckt Schiller im #80 Mercedes zurück und lässt Auer in Führung bleiben.

Zwischenstand 20 Uhr: Verstappen-Mercedes wieder in Führung

Stunde sechs ist vorbei und das heißt es ist Zwischenstandszeit. Lucas Auer hält sich in Führung, dahinter reiht sich der zweite Winward-Mercedes ein, der eine phänomenale Aufholjagd von außerhalb der Top-20 hinlegte. Der Walkenhorst-Aston-Martin ist auf P3, obwohl er sich vorher beim Brünnchen durchs Gras rutschte. Der BMW Touring schägt sich wacker in den Top-5, der ROWE-BMW auch.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 6/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 37
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 1.900
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 2:20.580
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 2:33.383
599ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 2:48.262

Eifelwetter zeigt sich von bester Seite

Was für Bilder wie hier von der Nordschleife bekommen. Schönste Golden Hour bei schüttendem Regen ist wahrscheinlich die perfekte Repräsentation für das Wetterspektakel, das die Eifel uns liefert. Wir hoffen, ihr habt einen Regenschutz mit, wenn ihr vor Ort seid. Wir merken das Wetter auch bei den Autos, die sich nach der Reihe vor allem im Brünnchen von der Strecke drehen.

#130 Lamborghini muss wieder an die Box

Der #130 ABT-Lamborghini muss nochmal an die Box. Der grüne Bolide muss über die Grand-Prix-Anbindung abkürzen, weil etwas nicht passt, wie ABT-Teamchef Martin Tomczyk meint: "Wir hatten einen Reifenschaden links vorne, das ist beim Schwedenkreuz passiert. Das heißt, wir mussten langsam zurückfahren. Jetzt müssen wir wieder rein." Am Anfang des Rennens war man noch vorne, jetzt ist die Situation ganz anders.

Auer holt Führung zurück!

Lucas Auer holt dem #3 Mercedes die Rennführung zurück! Er geht an seinem Schwesternauto beim Anbremsen zum Schwedenkreuz vorbei. Das Manöver war mutig, denn genau dort scheint auf der Kuppe die untergehende Sonne direkt in die Augen der Fahrer.

Walkenhorst wartet zu lang

Jetzt kommt auch der Spitzenreiter Mattia Drudi an die Box und holt sich Regenreifen ab. Der Walkenhorst-Aston-Martin kommt eine Runde später als seine zwei Winward-Verfolger rein. Das hat ihn gut eineinhalb Minuten gekostet, denn die zwei Mercedes mit den Nummern 80 und 3 holen jetzt richtig schnell auf.

ABT-Lamborghini braucht Reparatur

Uh dieser #130 Lamborghini sieht nicht so gut aus. Er hat es jetzt an die Box geschafft, doch das braucht mehr Reparatur. Der grüne ABT-Lambo wird rückwärts in die Garage geschoben. Er braucht einen neuen Kotflügel, das Renntape wird rausgeholt. Die komplette Fahrerseite ist beschädigt, hat Streifen, teils rot. Das lässt vermuten, dass der #130 in einen Reifenstapel einschlug.

Winward-Mercedes zieht Intermediates auf

Da kommt er, der lang erwartete Regen. Die Teams reagieren gleich: Beide Winward-AMGs sind gleich an die Box gekommen, obwohl der Stint erst vier Runden lang war. Sie ziehen Intermediates auf. Jules Gounon hat an Lucas Auer übergeben, Fabian Schiller bleibt im #80. Auch der BMW Touring kommt rein, sitzt seine Strafe ab und zieht eine spezielle Mischung zwischen Trocken- und Regenreifen auf.

Nächster Reifenschaden bei Lamborghini

ABT hat wirklich nur Pech heute. Jetzt hat der grüne #130 Lamborghini den Reifenschaden, nachdem sein Schwesternauto schon in der ersten Runde nach einem Schaden an die Box musste. Er fuhr deshalb schon in den Kies und humpelt an die Box zurück.

BMW M3 Touring überholt beide Winward-Mercedes!

Der BMW M3 Touring 24h startete als Aprilscherz, jetzt ist er auf Platz zwei! In unter einer Minute ging der #81 mit Connor de Phillippi an sowohl Jules Gounon im #3 Winward-Mercedes und dann wenige Kurven später auch am #80 Schwesternauto mit Fabian Schiller vorbei. Diese 45 Sekunden oben drauf tun jetzt wirklich weh.

Sonnenuntergang in der Eifel

Langsam kündigt sich die nächtliche Phase des Rennens an. Die Boliden haben bereits ihre Lichter angemacht, die Sonne geht bereits über der Nürburg unter. Regen gibt es vereinzelt, aber nirgendwo viel. Es scheint, als wäre etwas Ruhe auf der Nordschleife eingekehrt. Aber wie wir wissen, hält das nie lange.

Der Dacia ist noch dabei!

Ein kleiner Blick auf einen Publikumsliebling: Der #300 Dacia Logan ist auch nach fünf Stunden immer noch dabei! Vor seinem letzten Boxenstopp hatte der Bolide von Ollis Garage Racing die Warnblinker an und fuhr langsam an die Box. Was auch kaputt war, es ist wieder repariert und er fährt glücklich weiter.

Strafen für BMW

Der #81 BMW M3 Touring ist zwar gerade mitten im Kampf um Platz 2 und 3, wird aber beim nächsten Boxenstopp zurückgeworfen werden. Er bekam eine 45-Sekunden-Strafe für ein Vergehen unter Doppelgelb. Sein Markenkollege, der #99 BMW M4 GT3 EVO von ROWE, hat sich das gleiche Vergehen geleistet und bekommt daher auch die gleiche Strafe aufgebrummt. Sie waren 1,8 km/h zu schnell.

Teaminterner Kampf bei Winward-Mercedes

Platzwechsel bei Winward-Mercedes! Fabian Schiller geht im #80 AMG GT3 am Schwesternauto mit der Nummer 3 vorbei und setzt sich auf P2. Das ist im Hinblick auf die durchschnittlichen Rundenzeiten keine Überraschung. Über den letzten Stint war Schiller um etwa sechs Sekunden pro Runde schneller als Jules Gounon. Durchschnittlich 8:51 Minuten zu 8:45 Minuten. Gounon hängt weiter im Heck des Markenkollegen, ganz knapp dahinter kommt der #81 BMW M3 Touring mit Connor De Phillippi.

Zwischenstand: Top-5 um 20 Uhr

Stunde fünf ist vorüber und wir werfen einen Blick auf die Top-5. Der Aston Martin verwaltet gut an der Spitze, dahinter kommen sich die Winward-Mercedes nahe. Der BMW M3 Touring 24h hält gut mit.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 5/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
134WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
Runde 31
23Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
+ 25.506
380WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 27.396
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 27.604
599ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 1:12.744

HRT-Teamchef: Wochenlange Arbeit in einer Millisekunde vorbei

Neben dem Grello ist es auch ein bitteres Ende für den #64 HRT-Ford und Arjun Maini. HRT-Teamchef Ulrich Fritz bestätigt, dass es seinem Fahrer gut geht. "Das Ego ist geknickt. Es tut weh, wenn man gut dabei ist und das Auto verliert. Er ist auf der gleichen Ölspur ausgerutscht wie der Grello", erklärte er. "Du steckst wochenlange Arbeit rein und dann ist es in einer Millisekunde vorbei. Das macht den Reiz aus, am Ende lieben wir den Sport." Von HRT sind noch zwei Mustang im Rennen, der #67 liegt in Führung.

Verstappen über seine zwei Stints: Man muss pushen

Da gerade etwas Ruhe eingekehrt ist, liefern wir euch ein paar Aussagen von Max Verstappen zu seinen zwei Stints nach. "Es war gut, am Anfang steckte ich im Verkehr. Dann habe ich ein paar Autos hinter mir gelassen. Danach war das Auto gut. Ich habe versucht, aus allem herauszubleiben. Gleichzeitig muss man aber pushen und versuchen, am Limit zu fahren. Das ist meiner Meinung nach immer ein schwieriger Kompromiss. Aber es hat gut funktioniert", meinte der F1-Weltmeister. Seine risikoreiche Fahrweise wird er also beibehalten.

Sieben Code-60-Zonen

Die Rundenzeiten bewegen sich derzeit um die 11-Minuten-Marke. Das klingt langsam, ist es auch. Denn wir haben sieben Code-60-Zonen in drei Bereichen. Vom Eschbach bis runter zum Brünnchen 2 muss geschlichen werden. Dort werden immer noch die Leitplanken von Estres und Mainins Unfällen repariert. Die Unfälle haben wir in diesem Artikel für euch aufgearbeitet:

Gounon wird überholt, verliert aber keinen Platz

Jules Gounon verliert einen weiteren Platz. Auf der Döttinger Höhe geht Christian Krognes im #34 Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO am #3 Mercedes vorbei, biegt aber dann gleich in die Box ab. Damit bleibt Gounon auf Platz zwei.

Nächstes Jahr zwei Grellos?

Letztes Jahr den Sieg nach der Flagge entzogen, dieses Jahr so ein bitterer Crash. Wie geht es mit Manthey jetzt weiter auf der Nordschleife? "Am Ende zählt es, wie man weitermacht", so Manthey-CEO Raeder. "Gerade war hier die Diskussion am Kommandostand, dass wir das nächstes Jahr gar nicht mehr machen wollen. Aber dann sagte der Nächste, dass wir nächstes Jahr mit zwei Autos kommen müssen. Das wäre das Ziel." Die Hoffnung auf zwei Grellos beim 24h-Rennen machte bereits der Manthey-Rennleiter Patrick Arkenau im Interview mit Motorsport-Magazin.com. Mehr dazu hier:

Estre rutschte auf Ölspur aus

Jetzt wissen wir, was im Brünnchen los war. Manthey-CEO Nicolas Raeder erklärt: "Kevin ist auf einer Ölspur ausgerutscht. Das ist leider der bittere Teil dieses Rennens, dass das oft schwer zu sehen ist. Er ist dann eingeschlagen und weitergefahren. Aber jetzt ist der Motor leider auch fest. Das ist nicht mehr reparieren. Das war es leider von uns."

KCMG muss aufgeben

Wir müssen den nächsten Ausfall vermelden: Der #47 KCMG-Mercedes-AMG GT3 mit Vorjahressieger Jesse Krohn muss aufgeben. Nach dem Unfall mit dem Audi war das Chassis zu stark beschädigt, um weiterzufahren.

Zerstörter Vermeulen-Ferrari wird abtransportiert

Bilder von kaputten Autos gibt es bei einem 24h-Rennen zuhauf. Gerade jetzt haben wir viele Trümmerteile gesehen. Unser Robert hat uns auch einen Einblick ins Fahrerlager gegeben, wo der KONDO-Ferrari gerade weggebracht wird.
Wrack des Ferrari 296 GT3 Evo26 von REALIZE KONDO RACING mit Perel, Marshall, Vermeulen, Neubauer bei den 24h Nürburgring
Der kaputte #45 Ferrari wird abtransportiert, Foto: Motorsport-Magazin.com
Wrack des Ferrari 296 GT3 Evo26 von REALIZE KONDO RACING mit Perel, Marshall, Vermeulen, Neubauer bei den 24h Nürburgring
Vermeulen schrottete den Ferrari im Hatzenbach, Foto: Motorsport-Magazin.com

Zwischenstand 19 Uhr: Ford vor Mercedes

Vier Stunden vorbei, 20 sind noch vor uns. Der Zwischenstand der Top-5 um 19:00 Uhr ist wie folgt:

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 4/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
167HRTFord Mustang GT3 EVOFrank Stippler
Arjun Maini
Fabio Scherer
David Schumacher
26 Runden
23Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
+07,108
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+22,111
480WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+50,935
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+58,506

Kevin Estre wird abgeschleppt

Kevin Estre wird an die Box abgeschleppt, er sitzt noch im Publikumsliebling. Der Einschlag war besonders bitter für ihn, denn er hatte seit dem zweiten Boxenstopp über 20 Sekunden auf die Spitze aufgeholt.

Führungswechsel: Olsen überholt Gounon

Bei all den Unfällen ist es gar nicht so aufgefallen, dass sich an der Spitze etwas getan hat. Dennis Olsen hat Jules Gounon die Führung abgeluchst und hat sich bereits sechs Sekunden abgesetzt. Damit ist der #67 HRT-Ford ganz vorne, während das Schwesternauto zerstört auf der Wiese steht.

Arjun Maini mit heftigem Crash!

Was ist denn im Brünnchen los? An der gleichen Stelle wie gerade Kevin Este einschlug, steht jetzt Arjun Maini mit einem komplett zerstörten Ford Mustang. Der HRT-Fahrer konnte aus dem Auto aussteigen und redet mit dem Rettungsfahrzeug-Fahrer. Es geht ihm also gut, das ist das Wichtigste.

Kevin Este fliegt ab! Ende für den Grello!

Kevin Este im Kies! Der #911 Porsche steht mit einem kaputten Heck im Ausgang des Brünnchens. Er kam mit zu viel Schwung aus der Kurve und verlor den Boliden aus eigener Kraft. Er schlägt mit dem Heck in die Leitplanke und verliert Teile. Zwei Kilometer später, im Stefan-Bellof-S, muss der Grello stehenbleiben und abstellen. Es ist das Ende für Kevin Este, Ayhancan Güven, Thomas Preining und Manthey. Und das beim Triple-Jubiläum.

Juncadella: Mehr Vorsicht nach Verstappen-Vorfall

Max Verstappen lieferte einen tollen Stint ab, doch am Anfang hätte er es fast auf der Sprungkuppe im Pflanzengarten verloren. Jetzt ist man im Team des #3 Winward-Mercedes vorsichtiger, wie Kollege Daniel Juncadella verrät: "Ja, du passt deinen Fahrstil etwas an. Normalerweise fahren wir die kleine Kuppe Vollgas und im fünften Gang. Das Auto hüpft einfach ein bisschen. Jetzt müssen wir ein bisschen vom Gas gehen und vorsichtig sein. Du verlierst zwar etwas Zeit, aber du bleibst sicher in diesem Bereich."

Top-5 kommen geschlossen an die Box

Max Verstappen hat die Führung für den #3 Mercedes geholt und übergibt auch in der Führung. Denn die Top-5 sind alle zusammen an die Box gekommen, Gounon fährt als Erster wieder raus. Dahinter kommt der #911 Manthey-Porsche raus, diesmal mit Kevin Estre. Schade eigentlich, wir hätten gerne ein Duell zwischen den beiden verrückten Überholern Este und Verstappen gesehen. Auf P3 ist jetzt Dennis Olsen im #67 HRT-Ford, P4 ist Christian Krognes im #34 Aston Martin von Walkenhorst und auf P5 fährt Patricija Stalidzane im #7 Konrad-Lamborghini.

Fahrerwechsel bei Winward-Mercedes

Jetzt kommen die beiden Winward-Mercedes an die Box und wechseln zusätzlich zu den Reifen auch die Fahrer. Max Verstappen steigt nach einem Doppelstint aus und übergibt das Steuer an Jules Gounon. Auch der #80 Mercedes kommt rein, den wird Maxime Martin aber weiterpilotieren.

VW GOLF hoppelt dahin

Der #800 VW GOLF GTI TCR DSG hoppelt auf der Grand-Prix-Strecke dahin. Die Radaufhängung des asBest-Racing-Boliden ist gebrochen. Er bekommt Rückendeckung von einem Rettungsauto und fährt langsam dahin.

Hatzenbach wieder freigegeben

Jetzt haben wir die Meldung bekommen: Der Hatzenbach ist wieder freigegeben, der Code-60 wurde aufgehoben. Die Reparaturen an der Leitplanke sind beendet. Jetzt könnenw wir uns wieder auf schnellere Rundenzeiten einstellen.

Leitplanken-Reparaturen im Hatzenbach

Im Eingang des Hatzenbachs wird die Leitplanke nach dem schweren Ferrari-Unfall repariert, deshalb müssen die Fahrer hier sehr vorsichtig sein und dürfen nur mit 60 km/h vorbeifahren. Auch aufpassen müssen sie aktuell vorm Schwalbenschanz. Dort darf aber 120 km/h gefahren werden.

Maini mit mutigem Manöver vorbei an Mercedes

Arjun Maini hängt schon die längste Zeit im Heck des #80 Mercedes mit Maxime Martin am Steuer. Doch jetzt hat er sich in der Döttinger Höhe herangesaugt und geht im Hohenrain mit einem mutigen Manöver innen am Winward-AMG vorbei. Damit übernimmt er Platz vier.

Die größten Unfälle im Überblick

In den ersten zwei Stunden des Rennens gab es bereits viele Unfälle und einige Favoriten sind ausgeschieden. Einen genaueren Blick auf die größten Unfälle hat unser Steini geworfen und für euch in seinem Artikel zusammengefasst. Gerne reinlesen!

Regenschauer stehen bevor

Und so schnell ist unsere Top-5-Übersicht nicht mehr aktuell. Der #34 Aston Martin von Walkenhorst ist an der Box und fällt natürlich zurück. Auf dem Regenradar sieht man eine ziemlich große Wolke daherkommen. Um etwa 19:00 Uhr soll Regen einsetzen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Die Wolke kommt aus Belgien. Diese Wolken können sich auch aufteilen und am Nürburgring vorbeiziehen. Das hat das bisherige Wochenende zwar nicht funktioniert, aber man darf noch hoffen.

18 Uhr: Zwischenstand

Zur vollen Stunde machen wir einen kleinen Zwischenstand zu den aktuellen Top-5. Verstappen führt vor Olsen, danach Krognes und Güven. Die vordersten Fünf werden durch den #81 BMW M3 Touring 24h mit Neil Verhangen am Steuer vollendet.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 3/24 Stunden (Top-5)

Pos.FahrerTeamRückstand
1Max Verstappen#3 Winward-Mercedes19 Runden
2Dennis Olsen#67 HRT-Ford +03.904
3Christian Krognes#34 Walkenhorst-Aston-Martin+04.374
4Ayhancan Güven#911 Manthey-Porsche+16.114
5Neil Verhagen#81 BMW M3 Touring 24H +26.039

Max Verstappen übernimmt Führung!

MAX VERSTAPPEN IN FÜHRUNG! Der Niederländer geht in einem Streich an sowohl dem #34 Aston Martin von Walkenhorst und dem #67 HRT-Ford von Dennis Olsen vorbei. Auf der Döttinger Höhe geht er schon am Mustang vorbei, im Hohenrain drückt er sich dann auch noch innen neben dem Vantage durch. Dass er durch eine Überrundung seine Konkurrenten weiter hinter sich lassen kann, weil die sich nicht ausmachen können, wer zuerst herumgeht, passt dann auch noch sehr gut.

Jordan Pepper verliert fast Titelverteidiger

Jordan Pepper und Arjun Maini kämpfen gerade um Platz acht. Dabei kommt der Ford dem BMW ganz nah und drückt Pepper auf die Wiese. Pepper verliert dabei im Adenauer-Forst fast mit zwei Rädern auf dem nassen Gras seinen Boliden. Maini kommt aber nicht vorbei.

Wetter-Update: Sonne wieder da

Wir schieben heute Doppelschicht als Motorsport-Redakteure und Meteorologen. Das Wetter auf der Nordschleife ist wieder sonnig. Der Regen hat sich vertschüsst und die Strecke trocknet wieder ein bisschen auf. Das merken wir auch daran, dass es nicht jede fünf Sekunden einen Dreher gibt.

Reifenschaden beim Aston Martin

Und der nächste mit einem Schaden. Das ist 24h Nürburgring, wie wir es lieben. Der #37 Aston Martin Vantage AMR GT3 von PROsport racing fährt mit einem Reifenschaden hinten links langsam dahin.

Scherer-Audi nach Crash aus dem Rennen

Zurück an der Box klärt Alexander Sims auf, was passierte: "Es gab Verwirrung. Das Auto vor uns ist wohl wegen eines Code-60 langsamer geworden. Dann sind wir kollidiert. Das Team arbeitet jetzt nicht einmal am Auto, das schickt, glaube ich, ein klares Zeichen. Das Rennen ist für uns leider gelaufen." Der Scherer-Audi galt als einer der Favoriten für den Sieg.

Scherer-Audi schleppt sich zurück an die Box

Auch den #16 Scherer-Audi hat es erwischt. Alexander Sims crashte im Bereich des Pflazengartens mit dem KCMG-Mercedes von Jesse Krohn und beschädigte die Front seines Audi R8 LMS GT3 evo II. Er kann aber weiterfahren, wenn auch langsam. Er kriecht zurück an die Box, dabei geht sogar seine Motorhaube auf.

Dreher gehen weiter

Jetzt hat sich auch die #577, der Cupra Leon Cometicion TCR auf der Grand-Prix-Strecke im Bereich des Schumacher-S in den Kies gedreht. Der Regen zieht merkbar über die Strecke.

Dacia dreht sich in den Kies

Großer Schreck bei allen Fans des Dacias, wozu ein Großteil des Media-Centers gehört. Der #300 Logan von Ollis Garage Racing hat sich im Hatzenbach in die Wiese gedreht. Wenige Minuten vorher hat sich dort auch der #821 Audi RS3 LMS DSG gedreht. Beides Fronttriebler, die sich von selbst gedreht haben. Könnte mit dem Regen zu tun haben, der immer stärker wird.

Verstappen bremst Güven aus

Das Duell F1-Weltmeister gegen DTM-Meister. Max Verstappen hat auf Ayhancan Güven aufgeholt und bremst ihn auf der letzten Kurve der Grand-Prix-Strecke aus. Der Grello macht nicht viel Aufruhr, will den Mercedes später überholen, doch da ist Verstappen schon weg. Damit verbessert sich der Niederländer auf P3.

Regen auf mehreren Stellen der Strecke

Eifel doing Eifel-things. An mehreren Stellen der Nordschleife soll es regnen. Unser Robert sitzt im Media-Center und meldet stärkeren Regen auf der Start-Ziel-Gerade.

Die Top-5 nach zwei Stunden

Werfen wir einen kleinen Blick auf die derzeitigen Top-5. In Führung ist gerade der #34 Aston Martin von Walkenhorst, am Steuer ist Christian Krognes. Etwa zwei Zehntel dahinter ist der #67 HRT-Ford mit Dennis Olsen. Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven reiht sich mit dem #911 Grello-Porsche auf P3 mit etwa 2,5 Sekunden Abstand auf die Führung. Der #81 BMW M3 Touring mit Jens Klingmann ist auf P4, er wird von Max Verstappen auf P5 gejagd.

+++Die Startphase im Überblick+++

Verstappen fährt Doppel-Stint

Gleich wird Max Verstappen an die Box kommen, bleibt aber im #3 Winward-Mercedes sitzen. Der F1-Weltmeister wird einen Doppel-Stint fahren. Anders macht das der #911 Manthey-Porsche. Dort wechselt Thomas Preining mit Ayhancan Güven. Maro Engel gibt den #80 Winward-Mercedes an Maritn Maxime ab.

Das passierte bei Ferrari

Bei einer Überrundung macht Vermeulen Kontakt mit dem Porsche, der sein Heck etwas verliert. Durch den Einschlag kommt Vermeulen auf die rutschige Wiese, schlägt zuerst rechts ein, schlittert über die Strecke, dann voll frontal in die Leitplanke und kommt schließlich auf dem Gras zu stehen. Das wird noch länger dauern. Code-60 natürlich.

Ferrari crasht im Hatzenbach!

Und der nächste Unfall! Der ist grob. In Anfahrt auf Hatzenbach steht Thierry Vermeulen mit dem #45 KONDO-Ferrari. Es muss ein harter Einschlag gewesen, denn die ganze Front des Ferrari 296 GT3 Evo26 ist weg.

Kollision im Bereich Pflanzengarten

Da kracht es erneut. Zwei BMWs kamen im Bereich Pflanzengarten zusammen. Filip Hoenjet verlor seinen #195 BMW M240i Racing und krachte in einen zweiten weißen Boliden. Die Radaufhängung beim BMW ist gebrochen, er versucht trotzdem, sich noch an die Boxengasse zurückzuschleppen. Ein Code-60 ist natürlich ausgerufen für diesen Bereich.

Bald wird es nass

Jetzt kommt der bereits angekündigte Regen. Schon im Bereich Hatzenbach werden ein paar Tropfen gemeldet.

Max Verstappen mit aggressivem Überholmanöver

Risikomanagement ist auf jeden Fall nicht Max Verstappens zweiter Vorname. Das ist Emilian. Der F1-Weltmeister hält sich nicht zurück. Mit einem verrückten Überholmanöver geht er am #74 KCMG-Mercedes von Jesse Krohn vorbei. Dabei setzt er sogar beide Reifen rechts in die Wiese.

Audi-Pilot ist in Ordnung

Entwarnung gibt es jetzt auf jeden Fall für den Fahrer, Dominik Fugel. Benni Leuchter, Mitglied des Max-Kruse-Teams sagt: "Dominik geht es gut, das hat er gleich über Funk gemeldet. Es war ein heftiger Abflug, das Auto ist ein Totalschaden." Was genau der Grund für den Reifenschaden war, ist noch nicht klar. "Dafür ist es noch zu früh, das müssen wir analysieren."

Heftiger Einschlag! Code-60 im Schwedenkreuz

Trümmerteile liegen im Bereich Schwedenkreuz. Der #75 Audi R8 LMS GT3 evo II von Max Kruse Racing mit Dominik Fugel am Steuer steht daneben, rauchend. Der Bolide hatte bereits auf der ersten Kuppe einen Reifenschaden hinten rechts, in der Linkskurve drehte sich der R8 dann mehrmals in die Leitplanke. Ein heftiger Einschlag. Ein Code-60 ist keine Frage.

'Verstappen auf Grello-Jagd

Jetzt ist es endlich passiert, Max Verstappen ist vorbei an Christian Engelhart. In der Sabine-Schmitz-Kurve, bei der Auffahrt zur Nordschleife, kommt Verstappen mit mehr Schwung raus und setzt sich auf der Innenlinie am #7 Konrad-Lamborghini vorbei. Davor war Verstappen nur wenige Millimeter hinter dem Lambo, berührte ihn vielleicht sogar, so genau konnte man das nicht sehen. Jetzt macht Verstappen Jagd auf den #911 Grello-Porsche mit Thomas Preining. Davor muss er noch am BMW M3 Touring 24h mit Jens Klingmann vorbei.

Klassen-Favoriten kommen aneinander

Nicht nur in der Spitzenklasse gibt es Action, sondern auch in den unteren Klassen spielt es sich ab. Der #830 Hundai ELANTRA N TCR mit Manuel Lauck gilt eigentlich als Favorit in der TCR-Klasse, doch da dreht es ihn auf der GP-Strecke. Gedreht wurde er vom #650 BMW M240i Racing Cup. Der muss sich langsam auf dem Kies dahinbewegen.

Die Startphase im Bericht

Die Startphase war spektakulär und es ist viel passiert. In unserem Bericht über die erste Stunde könnt ihr nochmal alles Revue passieren lassen. Wir haben ihn oben verlinkt. Gern geschehen!

Breiter Lambo verteidigt meisterhaft gegen Verstappen

Was für Szenen wir hier geliefert bekommen. Max Verstappen hängt jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit im Heck des #7 Lamborghini in den Händen von Christian Engelhart. Aber er kommt nicht vorbei, der Konrad-Lambo macht sich an allen richtigen Stellen breit und Verstappen muss zurückstecken.

Daniel Juncadella: Niemand hat was falsch gemacht

Daniel Juncadella äußert sich nach seinem Start-Stint zur leichten Kollision mit Mirko Bortolotti, die den Abt-Lambo mit einem Reifenschaden an die Box schickte: "Ich hatte einen sehr guten Start, der Warm-up hat gepasst, deshalb fuhr ich etwas aggressiver. Ich wollte erst mal hinter den Lambos warten. In Turn 2 war ich auf der Innenbahn. Ich habe gar nicht versucht, einen Move zu machen. Dann gab es einen ganz leichten Kontakt, ich habe ihn kaum gespürt. Es tut mir leid für sie, dass sie einen Reifenschaden hatten. Ich denke, dass keiner von uns beiden was falsch gemacht hat. Für uns läuft es gut, ich freue mich auf ein langes Rennen."

Markenkollege macht Platz für Verstappen

Jetzt kommt bei Verstappen endlich Bewegung in die Sache. Auf der Döttinger Höhe lässt ihn sein Markenkollege Adam Christodoulou ohne großen Kampf vorbei. Davor hielt er ihn lange auf und Verstappen musste sich das Heck des #26 PROsport-BMW anschauen. Damit verbessert sich Verstappen auf P9.

Max Verstappen fliegt fast ab

Huch und da kommt Max Verstappen aufs Gras raus. Fast hätte er sein Auto auf der Sprungkuppe verloren, doch er kann es noch abfangen, bevor er in die Nähe der Leitplanke kommt. Mit zwei Rädern kommt er aufs Gras, aber kann wieder auf die Strecke, verliert nur etwas Zeit. Entwarnung also für alle Fans, der Puls kann sich wieder beruhigen. Aber Verstappen hält sich weiterhin nicht zurück.

Strafe für #64 HRT-Ford

Jetzt trudelt die nächste Strafe ein, diesmal für den #64 HRT-Ford. Der bekommt eine 10-Sekunden-Strafe für das Verursachen einer Kollision. Wir erinnern uns, als Frank Stippler den BITTER-Opel vorhin gedreht hat? Ja, dafür.

Verstappen auf Jagd nach Lamborghini

Nach einer kurzen Standzeit kommt Verstappen jetzt aus der Box und reiht sich auf Platz 10 ein. Vor ihm haben bereits alle gestoppt. Er sitzt jetzt Christian Engelhart im Nacken, der im #7 Konrad-Lambo, der vorhin noch die Rennführung innehatte. Es kommt gleich zum Angriff.

Jetzt kommt Max Verstappen

Zusammen mit dem Rest der Spitzengruppe kommt jetzt auch der #3 Mercedes an die Box zum Reifen- und Fahrerwechsel. Alle Fans von Max Verstappen dürfen sich jetzt so richtig freuen, denn der vierfache F1-Weltmeister nimmt Platz hinter dem Lenkrad des AMG GT3. Er wird den nächsten Stint fahren.

ABT-Teamchef: Unverständlich, dass das nicht bestraft wird!

Bei ABT hat man bisher nicht viel Glück. Besonders ärgert man sich über den Kontakt zwischen dem #3 Mercedes von Juncadella und dem #84 Lambo in Runde 1. "Die #3 ist uns in Kurve zwei hinten reingefahren und deswegen hatten wir einen Reifenschaden. Somit ist das Auto schon einmal gehandicapt und wir fahren dem Feld hinterher. Das ist nicht das, was man sich wünscht und ich finde es nicht in Ordnung, dass das nicht bestraft wird", regt sich Teamchef Martin Tomczyk auf. "Wenn solche Zwischenfälle passieren, ist es nie schön, das nimmt dich aus der Spitzengruppe raus."

Führungswechsel in Runde 7: #130 Lambo sitzt Strafe ab

Jetzt kommt es zum Führungswechsel. Mapelli kommt im #130 ABT-Lamborghini an die Box und muss seine 32-Sekunden-Strafe absitzen. Damit ist Maximilian Paul mit dem #7 Konrad-Lambo der neue Spitzenreiter, nachdem er den #911 Porsche von Kevin Estre auf der Döttinger Höhe problemlos hinter sich ließ.

Ersten Boxenstopps absolviert

Die ersten Boliden sind bereits an die Box gekommen. Mapelli noch nicht, seine Strafe muss er nicht sofort absitzen, weil sie unter einer Minute ist. Das kann beim nächsten geplanten Boxenstopp gemacht werden. Zu den Autos, die bis schon reingekommen sind, gehören unter anderem: #99 ROWE-BMW, #45 KONDO-Ferrari, #34 Walkenhorst-Aston, #81 BMW M3 Touring 24h. Bortolotti ist im #84 Lamborghini noch einmal früh reingekommen wegen eines Fahrerwechsels.

Estre-Dinge: Hartes Überholmanöver gegen Lambo

Kevin Estre bleibt Kevin Estre! Er drückt sich in der Eiskurve hart am Konrad-Lambo von Maximilian Paul vorbei. Und mit hart meinen wir hart. Estre drückt Paul auf den Grünstreifen. Es gibt keinen Kontakt zwischen ihnen und Paul spielt gut mit, alles bleibt fair. Estre bleibt vorne, auch auf den langen Gerade, auf denen der Lambo eigentlich den Downforce-Vorteil hat.

Strafe für Führungs-Auto!

Jetzt wissen wir, für was Marco Mapelli untersucht wird, denn es wird eine Strafe verhängt! Der #130 ABT-Lamborghini hat einen Frühstart hingelegt. Es war auch auffällig, wie gut der Start von Mapelli war. Tja, er war nicht so gut, sondern illegal. Dafür bekommt der #130 eine Zeitstrafe von 32 Sekunden.

Maro Engel kämpft sich auf P16 vor

Ein Blick weiter nach hinten verrät, dass Maro Engel sich bereits auf Platz 16 vorgekämpft hat. Nach seinem Unfall im Top-Qualifying 2 startete er von einem abgeschlagenen Platz 25.

Stippler dreht BITTER-Corsa

Wieder kommen die Spitzenklasse und die unteren Klassen aneinander. Diesmal dreht Frank Stippler im HRT-Ford Mustang den #380 Opel Corsa GS Line 130 von BITTER. Beide Autos können ohne größere Schäden weiterfahren.

Pole-Setter auf P46

Der Lamborghini mit der Nummer 84, der von der Pole wegfuhr, kam jetzt nach dem Reifenschaden wieder aus der Box. Und das auf einem enttäuschenden Platz 46. Am Steuer sitzt jetzt Augusto Farfus.

Spitzenreiter under investigation!

Spitzenreiter Marco Mapelli unter Beobachtung der Rennleitung! Der Grund ist noch unklar. Der Italiener führt das Feld im grünen #130 Abt-Lamborghini mit 1,3 Sekunden vor Maximilian Paul im Konrad-Lambo an.

Estre kommt vor, Juncadella verliert

Jetzt kommt der #911 Porsche von Manthey auf der Start-Ziel-Geraden am #3 Winward-Mercedes mit Daniel Juncadella vorbei. Este ist damit auf P3, hinter den beiden Lamborghinis von Mapelli und Paul. Die beiden haben einen kleinen Abstand auf die Konkurrenz aufgebaut.

Kevin Estre gnadenlos

Und da kommt Kevin Estre! Der Porsche-Pilot ist bekannt für seine gnadenlosen Überholmanöver und er macht seinem Ruf Ehre. Zuerst will er sich nach dem Karussell an Maximilian Paul vorbeidrücken und sticht heftig rein, mit ein bisschen Kontakt, doch der Lambo-Fahrer gibt nicht so leicht auf.

Berührung von Mapelli mit einem Toyota

Der Rennanführer macht Kontakt mit einem Toyota aus wahrscheinlich Startergruppe 3! Der Lambo läuft beim Überrunden auf einen Toyota auf und muss sich in der Mitte zwischen dem und einem anderen Boliden durchquetschen. Dabei berühren sich die beiden hinten.

#3 Mercedes schuld an Bortolotti-Schaden

Jetzt haben wir die Szene nachgespielt bekommen, wo Mirko Bortolotti den Reifenschaden abbekam. Daniel Juncadella berührt den Pole-Setter mit seinem rechten Vorderrad hinten links im Ravenol-S ganz leicht. Aber das reichte schon für einen Reifenschaden. Wenig später explodierte der Reifen des Lamborghinis. Es könnte der Frontsplitter des #3 Mercedes gewesen sein.

Lamborghini vorbei an Porsche

Maximilian Paul geht am #911 Porsche von Kevin Estre vorbei! Der Konrad-Lambo sitzt jetzt dem #3 Mercedes von Daniel Juncadella im Nacken, der derzeit auf P2 fährt. Marco Mapelli hat sich inzwischen etwas an der Spitze absetzen können.

Dreher in Startgruppe 2

Der erste Dreher! In der Mühlenbach-Schikane dreht sich der #320 Cup-Porsche von Henrik Bollerslev und kommt im Kies zu stehen. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

Pole-Setter mit Schaden an der Box

Zuerst sah es nicht so aus, als gäbe es Berührungen bei der Startphase, aber bevor sie auf die Nordschleife abbiegen, gibt es Rauch. Der ROWE-BMW #99 mit Dan Harper hat sich gedreht. Dann kommt auch der Pole-Setter-Lambo mit Mirko Bortolotti an die Box und muss repariert werden.

START: 24h Nürburgring 2026 geht los!

GRÜNES LICHT UND AUF GEHT'S! Mirko Bortolotti kommt nicht so gut weg, der grüne Lambo mit Marco Mapelli geht vorbei. Daniel Juncadella kommt auf P3 vor, auch Maximilian Paul kommt auch vor.

Schlagenlinien von fast 50 Autos

49 Autos auf einer 2,6 Kilometer langen Geraden in Schlagenlinien fahren zu sehen, ist kein Bild, das wir jeden Tag sehen. Aber wie geil es ist. Jetzt wird noch so viel Hitze wie möglich in die Reifen gefahren, dann geht es los. Wir können es kaum erwarten!

Startergruppe 1 bald wieder bei Start-Ziel

Bald sind wir durch die Formationsrunde durch. Die Startergruppe 1 macht sich bereits auf Richtung Döttinger Höhe. In wenigen Minuten starten wir ins das Rennen des Jahres, vielleicht des Jahrzehnts!

Jubel für den Dacia Logan

Auch der Dacia Logan mit der #300 von Ollis Garage Racing ist mit dabei, das ist auch prompt an den Jubel-Einlagen der Fans erkennbar.

Fans rund um die Nordschleife!

Wunderbare Bilder sind das von der Strecke! Die GT3-Autos fahren auf der Nordschleife langsam an den Fans vorbei, die sich an den Streckenrändern versammelt haben und den Piloten zujubeln. Das ist eine ganz besondere Atmosphäre. Das ist Nordschleife. Das ist Motorsport!

Dreher von Christopher Haase in der Einführungsrunde!

Dass die Autos so lange in der Startaufstellung standen, macht sich bei Christopher Haase bemerkbar. Noch auf der GP-Strecke dreht sich Christopher Haase im #16 Scherer-Audi! Allerdings gibt es keine Kollision. Haase kann unbeschadet weiterfahren. Währenddessen macht sich nun auch die Gruppe 2 auf den Weg.

Maßnahme gegen Zuschaueransturm

Wegen der Zuschauermassen hat sich der Veranstalter entschieden, in der Startaufstellung nur Teammitglieder und Pressevertreter zu den Top-12-Autos zu lassen. Wir haben das natürlich mit eigenen Augen beobachtet und können sagen: Respekt an alle Zuschauer, die sich mit großem Respekt und Verständnis an diese Regelung gehalten haben! Motorsport-Fans sind doch die besten Fans im Sport!

Einführungsrunde startet!

Die deutsche Nationalhymne wurde gespielt - und für die über 150 Piloten, die den Start übernehmen, heißt es jetzt: Ab ins Auto! Die grüne Flagge wird von Walter Hornung geschwenkt.

Team Konrad will nach vorne

Auch das Team Konrad mit dem #7 Lamborghini ist bereit für den Start. Maximilian Paul wird den von Platz 6 für das Team übernehmen. Franz Konrad hat schon eine klare Anweisung für seinen Piloten. "Ganz einfach: Gib alles. Wir wollen weiter nach vorne." Das lässt sich Paul scheinbar nicht zwei Mal sagen. "Das Quali war gut. Jetzt gibt es weiter Attacke. Ich will auch nach vorne."

Audis neuer Technikvorstand Rouven Mohr zu Gast

Wir haben einen Haufen prominenter Gäste in der Startaufstellung getroffen. Unter anderem Rouven Mohr, den neuen Technikvorstand von Audi! Der Saarländer ist ein echter Motorsport-Fan und hat es sich nicht nehmen lassen, dem 24h-Rennen Nürburgring einen Besuch abzustatten. Noch in Lamborghini-Jacke gekleidet, denn im Gegensatz zu Audi sind die Italiener ja noch aktiv im Kundensport...

Wann kommt der Regen?

Thema Regen: Wir haben mit den Wetter-Experten in der Startaufstellung gesprochen. Es gibt unterschiedliche Vorhersagen, wie sich die Bedingungen in der Eifel entwickeln könnten. Häufigste Annahme nach aktuellem Stand: Gegen 20:00 Uh heute wird ein Regenschauer erwartet.

Kimi Antonelli an der Nordschleife?

Robert hat eben ein wildes Gerücht in der Startaufstellung aufgeschnappt: Angeblich sei Formel-1-Fahrer Kimi Antonelli zu Gast! Der Mercedes-Pilot habe angeblich Interesse daran, wie Max Verstappen seine Permit zu machen. Motorsport-Magazin.com hat bei Mercedes-AMG angefragt. Offizielle Antwort: "Das ist nicht korrekt. Er ist nicht hier."

Juncadella vor dem Start: Es wird natürlich chaotisch

Auf dem #3 Winward-Mercedes wird Daniel Juncadella starten. Der Spanier freut sich bereits auf die ersten Meter. "Es wird natürlich chaotisch. Wie immer hier. Aber wir freuen uns auf dieses Super-Rennen. Am wichtigsten ist für die Vorbereitung alles ohne Probleme zu fahren. Das haben wir bis jetzt geschafft", berichtet Daniel Juncadella.

Charoudin: Brauchen Winterreifen in der Nacht!

Der #632 Black-Falcon-Porsche steht in Startgruppe zwei, der Klasse der alternativ angetriebenen Autos, auf der Pole. "Das ist Mega! Wir zeigen, dass mit anderen Treibstoffen auch sehr schnell fahren kann. Normalerweise sagt man ja, das wäre langweilig", sagt Fahrer Misha Charoudin. Dem Wetter begegnet er mit Skepsis. "Bisher sieht es so aus, dass es trocken bleibt. Aber ich glaube, wir brauchen Winterreifen in der Nacht.

Scheider und Glock mit Botschaft an den Deutschen Motorsport

Auch Timo Scheider und Timo Glock sind bei den 24 Stunden dabei - mit Schumacher-Design aus dem Jahr 1995. Mit dem Design verfolgen die beiden eine besondere Botschaft: "Wir wollen Aufmerksam machen auf den Mann, für den wir hier sind: Michael Schumacher. Das ist eine Hommage an ihn. Ich habe ihn als kleiner Junge verfolgt, damals in diesem Design. Der Deutsche Nachwuchs ist aber leider tot. Wir wollen damit darauf aufmerksam machen. Es gibt auch keinen F1-GP mehr hier. Das ist ein Armutszeugnis in meinen Augen", sagt Timo Glock.

Eindrücke aus der Startaufstellung

In der Startaufstellung tummelt sich alles von Bodybuildern bis zu kleinen Plüsch-Elefanten. Wir haben für euch mal ein paar Eindrücke direkt aus der Startaufstellung gesammelt.
Bilder aus der Startaufstellung am Nürburgring.
Markus Rühl mit Timo Glock, Foto: Motorsport-Magazin.com
Der BMW M3 Touring in der Startaufstellung.
Ein kleiner Passagier am BMW M3 Touring, Foto: Motorsport-Magazin.com
Das Team Abt in der Startaufstellung.
Das Team Abt am #130 und #84 Lamborghini, Foto: Motorsport-Magazin.com

Livestream und TV-Informationen

Der offizielle Livestream des Rennens auf YouTube hat um 13:30 Uhr begonnen, Nitro beginnt um 13:45 Uhr Live zu senden. Den Link zum Livestream haben wir für euch im folgenden Artikel. Gerne reinklicken!

Startet der #67 Ford von P12?

Nur ein Fehler in der Startaufstellungs-Liste? In der offiziellen Liste steht der #67 HRT-Ford auf Platz 49, obwohl er sich für P12 qualifizierte. Im Grid selbst steht er auch auf dem zwölften Startplatz.

Weitere Verkehrs-Meldungen

Wegen der chaotischen Verkehrsverhältnisse rund um den Nürburgring wurde die Bundesstraße 412 zwischen der Autobahn A61 (Abfahrt Wehr) und dem Nürburgring von der Polizei für Kraftfahrzeuge gesperrt und Umleitungen eingerichtet. Dadurch wird sich die zeitliche Anfahrt zum RING naturgemäß erhöhen!

Volles Starterfeld

Noch rund 90 Minuten bis zum Rennstart und die Startaufstellung ist rappelvoll. Das Wetter ist weiterhin bewölkt - wirklich stabile Bedingungen sind das nicht. Die Vorfreude auf dieses Spektakel ist dennoch ungebrochen. Übrigens: Hinter den Top-12 ist mittlerweile abgesperrt, dort gibt es nur noch Zugang für Medien.

Startfahrer offiziell - Verstappen startet nicht

Mittlerweile haben wir offizielle Informationen der Teams zu den jeweiligen Startfahrern. Im #3 Winward-Mercedes startet nicht Max Verstappen, sondern Daniel Juncadella. Auf der Pole startet Mirko Bortolotti für den #84 Lamborghini neben Marco Marpelli im grünen #130 Lamborghini. Im #16 Scherer-Audi startet Christopher Haase das Rennen. Im Grello startet Kevin Estre. Im Titelverteidiger #1 ROWE-BMW startet Augusto Farfus. Im #80 Winward-Mercedes Maro Engel.

Strafe für den #277 BMW

Während des Warm-Ups kollidierte Laurin Heinrich mit dem #277 AsBest-Racing BMW. Mitterweile steht fest: Im Rennen startet der BMW fünf Plätze nach hinten versetzt. Grund dafür ist die falsche Positionierung des BMWs, der eigentlich zurück auf die GP-Strecke wollte.

Wie geht es auf der Nordschleife weiter?

Nach den Tourenwagen-Legenden ist auf der Nordschleife vorerst Pause. Weiter geht es mit der Übertragung auf der Strecke um 13:30 Uhr. Dann stehen die Autos in der Startaufstellung. Die Formationsrunde folgt um 14:40 Uhr.

Wieder über 60.000 Überholmanöver?

Für alle, die dieses Jahr neu bei den 24 Stunden sind: Überholmanöver sind hier wirklich keine Seltenheit. Durch das Multiclass-Feld, in dem auch 2026 für reichlich Zündstoff gesorgt sein dürfte, finden regelmäßig Überholvorgänge statt. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Zeitnahme über 64.000 davon! Abwechslung und viel Spektakel sind damit vorprogrammiert.

Großes Lob an die Organisation

Ein großes Lob können wir auch jetzt schon einmal für die Organisation dieses Mega-Events aussprechen! Die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein als sportlichem Organisator und der Nürburgring 1927 GmbH als Streckenbetreiber bieten rund 2.500 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter auf, die zum Gelingen der Großveranstaltung beitragen, darunter 1.200 Strecken-Marshals – aufgeteilt auf insgesamt 17 Streckenabschnitte rund um die Nordschleife. Insgesamt 116 Mitglieder sind für die Sicherheit im Einsatz, um schnellstmöglich Hilfe leisten zu können. Bei Notfällen unterstützen 100 Ärzte und Rettungssanitäter, die im Schichtdienst arbeiten, den Veranstalter.

Mücke dominiert Tourenwagen-Rennen

Einsam an der Spitze fährt Stefan Mücke im #17 Mercedes der Ziellinie entgegen. Die Konkurrenz ist weit zurück. Eine beeindruckende Vorstellung!

Hersteller-Rekord an der Nordschleife

Nicht nur was die Zuschauerzahlen angeht stellt die Nordschleife dieses Jahr Rekorde auf. Insgesamt 17 Hersteller (Aston Martin, Audi, BMW, CUPRA, Dacia, Ferrari, Ford, HWA, Hyundai, KTM, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG, Porsche, Subaru, Toyota, Volkswagen) nehmen dieses Jahr teil.

Tourenwagen-Rennen freigegeben!

Und das erste Rennen des Tages ist eröffnet! Die Tourenwagen kommen alle unbeschadet durch das Ravenol-S. Stefan Mücke liegt im #17 Mercedes nach einer Runde deutlich in Führung. Aktuell hat er schon 12 Sekunden Vorsprung! 25 Minuten wird das Rennen dauern.

Start der Tourenwagen-Legenden

Ein Update vom Nürburgring: Jetzt machen sich die Tourenwagen-Legenden auf den Weg in die Einführungsrunde.

Neue Zuschauer-Rekorde

Schon am extremen Verkehr zeigen sich die neuen Rekorde, die die Nordschleife heute und schon dieses gesamte Wochenende aufstellt. Vor allem wegen der erstmaligen Teilnahme des vierfachen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen erwartet der veranstaltende ADAC Nordrhein über 300.000 Zuschauer. Der alte Rekord (280.000) wurde im vergangenen Jahr aufgestellt.

Hiobsbotschaft für Lamborghini?

Auch Lamborghini bekommt 5 Kilogramm mehr an Gewicht. Verwunderlich ist das nach der gestrigen Doppel-Pole nicht. Für das Team von Franz Konrad und dem #7 Lamborghini ist das allerdings ein Paukenschlag. "Vor einer Stunde kam die Hiobsbotschaft, dass wir fünf Kilo mehr Gewicht reinkriegen und einen 0,5 Millimeter kleineren Airrestrictor. Aber jetzt müssen wir damit leben. Das ist eben so. Ich meine, zwei Lambos sind ganz vorne gefahren. Das war natürlich nicht gerade das Allerbeste in dem Sinn für die BOP. Aber das ist, wie es ist. Wir geben jetzt halt volle Pulle von Anfang an Attacke."

Weitere BoP-Änderungen

Vor dem Beginn des Rennes gibt es weitere Änderungen an der Balance of Performance zu vermelden. BMW bekommt 10 Kilogramm Ballast mehr, die Porsche 5 Kilogramm. Die Ford Mustangs dürfen ihren Restriktor um einen Millimeter vergrößern.

Fan-Info: Erste Tribünen voll!

Neue Infos für Besucher: Die Tribünen 3 und 4 sind laut Veranstalterangaben komplett voll! Es soll auf der Tribüne 4a im Bereich der Mercedes-Arena noch ein paar freie Sitzplätze geben.

Die Warm-Up-Ergebnisse

Und damit sind die letzten Testkilometer vor dem Rennen vorbei! Maxime Martin im gestern verunfallten #80 Winward-Mercedes holt Platz eins vor dem #26 Prosport-Racing Mercedes. Die Zeiten sind natprlich kaum Aussagekräftig. Die Startreihenfolge der GT3-Piloten wurde bereits in den Top-Qualifyings gestern festgelegt.

Wetter-Update: Weiterer Regen erwartet

Kurzes Wetter-Update: aktuell 6 Grad und klirrend kalter Wind. Laut letzten Vorhersagen wird es heute kälter als vor wenigen Tagen noch erwartet. Höchstens 10 Grad laut einer Hersteller-Wetterfee, auch Regen dürfte uns wieder beglücken. Aktuell ziehen ganz düstere Wolken aus Richtung Nürburg herüber. Also packt lieber Regenschirme und vor allem warme Klamotten ein!

Tomcyzck feiert Abt-Doppelpole zum Jubiläum

Martin Tomczyck, Teamchhef vom Abt-Team, sitzt auch schon auf an der Boxenmauer und beobachtet das Geschehen. Nach der Pole vom #84 Abt-Lamborghini stehen die Chancen des Teams heute zumindest nicht schlecht. "Die Stimmung ist super. Die erste Startreihe für dieses Team ist wahnsinnig. Gerade für das 130-Jährige Jubiläum von Abt-Sportsline. Jetzt so belohnt zu werden ist toll. Wir wissen aber, dass das erst der Anfang ist von einem sehr langen Rennen. Aber wir und die Fahrer sind vorbereitet.", so Tomczyck.

Laurin Heinrich klärt Kollision auf: Missverständnis!

Mittlerweile ist auch Laurin Heinrich wieder in der Box angekommen. Er schildert seine Sicht bezüglich der Kollision. "Das war ein Missverständnis. Man sieht hier extrem lange Gesichter bei uns. Es passt dazu, wie bisher das Wochenende verlaufen ist. Die Runden wären gold wert gewesen Ich ging davon aus dass der BMW auf die Nordschleife fährt. Zum Glück konnte ich das Auto aus eigener kraft zurück an die box bringen", so Heinrich. Positiv: Der #24 Porsche wird am Rennen teilnehmen können. Aber: "Die Session ist vorbei. Ich bin nur eine einzige Runde bisher gefahren und jetzt geht's zum Rennen."

So viele Bratwürstchen werden gegessen

Wir bewegen uns langsam aber sicher auf den Vormittag zu und wir sind sicher, dass langsam aber sicher die ersten Grille warmgemacht werden. Dazu passend haben wir eine Statistik mitgebracht: Rund 80.000 Würstchen und 7-8 Tonnen Fritten werden an den vier Tagen rund um die 25,378 km lange „Grüne Hölle“ verzehrt!

Crash beim Eingang der Nordschleife!

Und wir haben schon im Warm-Up die erste Kollision des Tages! Der #24 Lionspeed-Porsche mit Laurin Heinrich am Steuer will am Ende der GP-Strecke auf die Nordschleife abbiegen, jedoch ist der AsBest-Racing BMW mit der #277 im Weg. Der Porsche donnert also in den BMW. Beide landen im Kies.

Grello führt beim Warm-Up

Die Zeiten sind beim eine Stunde langen Warm-Up nicht wichtig. Wir geben trotzdem einen kleinen Zwischenstand. Der Grello führt mit einer 8:42.238 vor dem #1 ROWE-BMW. Die Hälfte des Warm-Ups haben wir noch vor uns.

Fritz: Von Platz 12 ist alles möglich!

Auch von HRT-Teamchef Uli Fritz gibt es einige Updates zum bisher schwierigen Wochenende der #67. "Es hat schon am Donnerstag angefagen. Schon am Donnerstag hatte Chris keinen Vortrieb mehr. Dann haben wir festgestellt, dass wir einen kapitalen Motor-Schaden hatten. Das Qualifying war dann irgendwo schierig. Die Fahrer sind vorher quasi keine richtige Runde gefahren, aber dafür haben wir uns gut aus der Affäre gezogen. Von Platz zwölf ist alles möglich!"

Riesiger Stau auf dem Weg zur Strecke

Robert ist inzwischen auch an der Strecke angekommen - nach rund 1:30 Stunden Stau auf den letzten 2 Kilometern! Alle Zufahrten zum Nürburgring sind brechend voll! Wenn ihr heute kommt, plant mehr als ausreichend viel Anfahrtszeit ein. Und ganz wichtig: Es gibt für den heutigen Samstag KEINE TICKETS AN DER TAGESKASSE. Nur für den Sonntag gibt es noch ein paar Tickets zu kaufen.

Wichtiger Verkehrs-Hinweis

Für alle, die auf dem Weg zur Strecke sind oder das noch planen: Die B412 ist ab sofort im Bereich Schwalbenschwanz / Pflanzgarten / Brünnchen wegen des schon jetzt extrem hohen Verkehrsaufkommens für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Bis ca. 10:00 Uhr Sonntagvormittag ist die Zufahrt dort lediglich für die Campinggäste, die dort ihren Stellplatz haben und Fahrzeuge mit Sonderberechtigung möglich.

Probleme bei den Titelverteidigern?

Beim Titelverteidiger lief es in der Nacht vor dem Rennstart nicht optimal. Augusto Farfus dreht beim Warm-Up aktuell seine Runden im #1 ROWE-BMW. Jedoch: Wir haben ein paar Themen in Ordnung gebracht. Wir fahren das Warm-Up, um zu checken ob das jetzt besser ist. Wir mussten wirklich tief ins Auto reingehen. Unsere Mechanker haben bis heute morgen in Schichten gearbeitet und vieles auf den Kopf gestellt", so Teamchef Hans-Peter Naundorf.

Maro Engel startet auf der #80

Jetzt verrät Christian Hohenadel zumindest schon einmal den Starter für die #80. Maro Engel wird die erste Schicht ab 15 Uhr übernehmen!

Warm-Up startet

Und mit dem Sprung des Uhrenzeigers auf die 10 startet das Warm-Up im Vorfeld der 54. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring für die Fahrer und Teams!

Verkehr rund um die Strecke

Dass hier heute das Event des Jahres stattfindet, merken wir auch rund um die Strecke. Knappe 2 Stunden braucht man hier für 2 Kilometer. Das kann nur der Nürburgring!

Verstappen gegen Haase?

Besonders brisant beim Thema Startaufstellung: Der #16 Scherer-Audi steht direkt neben dem #3 Winward-Mercedes. Vielleicht können wir uns damit wieder auf das ein oder andere Duell zwischen Christopher Haase und Max Verstappen freuen. Vorerst vermutlich allerdings hinter den beiden Lamborghinis.

So lief das Qualifying für das 24h-Rennen

Wer heute gerade neu einsteigt und die ersten beiden Tage verpasst hat - unten verlinkt gibt es noch den Bericht vom gestrigen Top-Qualifying, welches mit einer beeindruckenden Leistung der beiden Lamborghinis von ABT endete.

Es geht los auf der Nürburgring Nordschleife!

Guten Morgen aus der wunderschönen Eifel. Hoffentlich ausgeruht und ready für ein Motorsport-Spektakel sondergleichen. Heute starten die 24h Nürburgring 2026! Live dabei sind natürlich wir, beginnen in wenigen Minuten mit dem Warm-Up und werden euch den ganzen Samstag über natürlich begleiten. Start um 15:00 Uhr schon mal vormerken. Stream und weitere Infos gibt es unten verlinkt.