+++Der Bericht zum ganzen 24h-Rennen auf dem Nürburgring+++

Technik-K.o. verhindert Verstappen-Sieg! Was ist passiert? (11:31 Min.)

Das Rennergebnis und alle Klassensieger

Weil so viele Klassen bei den 24h Nürburgring antreten und das Rennen so lang ist, haben wir hier nochmal die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst und alle Klassensieger für euch herausgesucht:

Aston Martin: Als Underdogs gestartet - jetzt auf Podium

Bei Walkenhorst ist man zu aller erst geschockt über das gute Ergebnis. "Wir sind mit der Erwartung gestartet, nur Teilnehmer zu sein. Wir hatten die Pace nicht. Aber egal, wir sind hier!" freute sich Nicki Thiim. Auch Mattia Drudi, der am Ende nach einer Aufholjagd P2 verpasste, ist überrascht: "Wir haben als Underdogs gestartet und sind jetzt auf dem Podium. P2 und P3 ist zwar ein Unterschied, aber das ist jetzt auch egal." Der Dritte mi Pack, Christian Krognes, ist ebenfalls stolz: "Wir hatten nicht die ultimative Pace der anderen. Wir wollten nur im Rennen bleiben. Wir haben durchgehalten.

Patric Niederhauser: Wäre schön, mal was zu gewinnen

"Das ist einer der größten Erfolge für mich. P2 in einem der größten Autorennen der Welt", freut sich Patric Niederhauser über den Podestplatz. Er kann sich aber nicht verkneifen, dem Sieg ein bisschen hinterher zu trauern. "Wie Mirko sagte: zweimal P2 hier. Auch ich habe zweimal P2 in Spa. Eines Tages wäre es schön, mal was zu gewinnen." Dennoch ist er heute super stolz auf die Leistung, vor allem nach der ersten Runde: "Wir wussten, dass das eine super harte Aufgabe wird. Das Rennen, das wir als Team gefahren sind, wir hatten ein super schnelles Auto. Es ist ein tolles Event, mit all den Fans. Die verrückteste Rennstrecke der Welt."

Luca Engstler: Mirko hat mir den Arsch gerettet

Die 86-Sekunden-Strafe für den #84 war dann noch die Kirsche oben drauf. Für das Vergehen unter Doppel-Gelb war Luca Engstler verantwortlich. Er fuhr in einer Code-60-Zone 116 km/h. "Am Ende war es meine Schuld, aber ich hatte massive Unterstützung. Mirko hat mir am Ende den Arsch gerettet, sonst wäre es eine schlimme Nacht geworden", meint Engstler. Zumindest an der Motivation der Äbte musste man trotz der vielen Rückschläge nicht arbeiten: "Es war nicht nötig, jemanden zu motivieren. Wir hatten alle ein Ziel und wussten, dass wir eine große Chance haben. Der Spirit war da. Wir sind maximales Risiko gegangen."

Bortolotti: Alles, was schief laufen konnte, ging auch schief

Für den #84 Pole-Setter war es schon beinahe aus, ehe es richtig begonnen hat. "(Die Startkollision) ist schwer zu beschreiben", so Mirko Bortolotti. "Alles, was schief gehen konnte, ging auch schief. Wir hatten einen guten Start, aber ich war in Kurve 1 und vor allem in Kurve 2 schlecht positioniert." Dann bekam er einen Schlag von Daniel Juncadella, was in einem Reifenschaden endete. "Das Handicap war nicht ideal. Aber in Anbetracht dessen können wir mit P2 bei einem der wichtigsten Rennen super stolz sein. Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern weil wir immer gepusht haben, selbst als wir 8-9 Minuten hinten waren." Zum Schluss liefert er noch eine Kampfansage: "Zweimal P2 für mich hier ist nicht so toll. Jetzt wird es Zeit für den Sieg."

Maxime trauert Kampf mit #3-Mercedes hinterher

Der Ausfall des Verstappen-Mercedes tut sowohl den Fahrern als auch den Konkurrenten weh. "Es ist sehr schade fürs andere Auto mit ihren Problemen", meint Martin Maxime. Der 24h-Sieger trauert dem Kampf um Platz eins hinterher: "Das Duell hat mit dem Regen zu Beginn des Rennens angefangen. Es war interessant und intensiv mit den Teamkollegen manchmal. Man weiß nie, wann es genug ist." Er selbst kennt bittere Ausfälle: "Ich war schon oft in solchen Situationen. Diesmal war das Glück auf unserer Seite. Das braucht man auch, um so ein Rennen zu gewinnen." Wir haben alle Aussagen von Verstappens Teamkollegen hier für euch zusammengefasst:

Schiller: Oft knapp vorbei, jetzt endlich der Sieg

Für Fabian Schiller ist der Sieg sehr besonders. "Seit ich vor 10 Jahren im GT3-Racing ankam, war ich ein paar Mal knapp dran an großen Siegen. Es hat aber nie geklappt. Dass jetzt der Ring das erste Mal war, ist unglaublich." Schiller ist nur etwa eine Stunde entfernt von der Nordschleife aufgewachsen. "Wir haben mit AMG die letzten sechs Jahre, seit ich Teil des Programms bin, gearbeitet. Es ist toll, endlich einen Sieg zu holen. Das Team hat das ganze Wochenende einen tollen Job gemacht", so der 28-Jährige.

Stolz über Schlussstint: Maro hat abgeliefert

Luca Stolz hätte den #80 Mercedes eigentlich über die Ziellinie befördern sollen, aber bei einem späten Boxenstopp für Regenreifen wechselte Maro Engel rein. Er ist aber nicht nachtragend: "Du versuchst immer, mit dem Team einen Weg zu finden. (Das Einwechseln von Maro am Ende) war die richtige Entscheidung. Es hat ziemlich zum Nieseln angefangen. Die Entscheidung, ob man Intermediates oder Full-Wets nimmt, ist hier immer schwer. Vor allem, wenn du so lange führst, ist es hart, es heimzubringen. Aber Maro hat abgeliefert."

Pressekonferenz beginnt - Engel kommt mit Siegerpokal

Ein kleiner Einblick in die Pressekonferenz, die gerade begonnen hat: Maro Engel lässt es sich nach seinem sensationellen Sieg nicht nehmen, den großen Siegerpokal mit vor die versammelten Journalisten zu nehmen. "Es ist absolut unglaublich, was hier dieses Wochenende abging. Das war das Motorsport-Zentrum der Welt. Danke an alle Fans für die Party und die Energie. Danke an das Team und an meine Teamkollegen. Das Warten ist nach 10 Jahren endlich vorbei!", sagt Engel.

Mirko Bortolotti: Fühlt sich an wie ein Sieg!

Ein wahres Auf und Ab mit Luft anhalten bis zur letzten Sekunde lieferte die ABT-Crew. Der #84 brachte P2 dank einer Code-60-Phase auf den letzten Metern über die Ziellinie. Ein sensationelles Resultat für den Pole-Setter nach einem unglücklichen Start mit einem Reifenschaden in Runde 1: "Es war eine unglaubliche Achterbahnfahrt für uns. Wir haben bis zum Ende gepusht. Wir haben mit einem Handicap von 2:30 Minuten gestartet und haben das Comeback trotzdem geschafft. Auf dem Podium zu sein, ist unglaublich. Endlich ist es ein Tag, an den wir uns zurückerinnern können. Es ist leider kein Sieg, aber für uns fühlt es sich so an, wenn man bedenkt, wie wir gestartet haben."

Termin für 24h Nürburgring 2027 steht schon fest

Der Rauch von Maro Engels Donuts ist noch nicht einmal weg, da steht schon der Termin für die 24h Nürburgring 2027 fest. Eifel-Fans aufgepasst! Vom 27. bis 30. Mai 2027 findet die 55. Ausgabe des Motorsport-Highlights statt. Also sofort Terminkalender zücken und aufschreiben. Ob Max Verstappen da auch dabei sein wird, können wir noch nicht sagen. Der F1-Kalender für 2027 wurde noch nicht veröffentlicht.

Luca Stolz: 25 Fisherman's Friends gegessen

Luca Stolz hatte wirklich sehr stressige 25 Minuten, seit er das Steuer an Maro Engel abgab, wie er in Parc ferme verriet: "Ich habe ungefähr 25 Fisherman's Friends gegessen, um mich zu beruhigen." Die Lutschpastillen haben geholfen, vielleicht war es auch der Sieg, der ihn schlussendlich beruhigt hat. "Der ganze Druck ist auf einmal weg. Ich bin froh, dass wir nach 10 Jahren wieder erfolgreich waren. Danke an das Team, die Tag und Nacht gearbeitet haben, um das Auto wieder auf die Strecke zu bringen. Wir haben den Glauben nie verloren. Ich freue mich riesig, dass wir jetzt gewonnen haben", strahlte Stolz.

Maxime Martin emotional: Mein Vater hat schon hier gewonnen

Ein besonders emotionaler Sieg ist es für den Mercedes-Piloten Maxime Martin: "Es ist mein 15. Jahr bei den 24h Nürburgring und wir haben endlich gewonnen. Ich hatte viele zweite Plätze, jetzt nach 10 Jahren für Mercedes zu siegen, ist unglaublich." Der Sieg hat eine ganz besondere Komponente für ihn: "Mein Vater hat dieses Rennen schon gewonnen und jetzt habe ich das auch getan."

Maro Engel: #3 hätte Sieg verdient

Die Freude bei Maro Engel ist groß, aber dennoch spricht er sein Beileid an sein Schwesternauto aus, dass 3,5 Stunden vor Schluss in Führung beenden musste. "Es tut mir leid. Sie hätten den Sieg verdient. Ich glaube, beide Autos waren ähnlich schnell. Tut mir leid für die Jungs", so Engel. Er fügt aber hinzu: "Ich bin froh, dass wir es für Mercedes-AMG holen konnten, nach 10 langen Jahren."

Maro Engel reagiert auf historischen Sieg

"Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen", meint Maro Engel nach dem Zieleinlauf. "Ein riesige Dankeschön an die Mannschaft, sie haben das Auto nach meinem Fehler am Freitag top-vorbereitet. Meine Teamkollegen sind unglaublich gefahren. 10 Jahre ist so eine lange Zeit, es waren so viele Leute beteiligt und sind es jetzt noch. Ich freue mich, den Sieg wieder nach Hause gebracht zu haben. Hier ist eine mega Atmosphäre."

Erstes Aston-Martin-Podest in der Eifel

Die Stimmung bei Walkenhorst ist etwas gedrückt. Dabei ist das P3 das beste Ergebnis in der Eifel in der Geschichte von Aston Martin. Nach dem Rennen ist Mattia Drudi enttäuscht, aber auch glücklich: "Ich war P2 bis zu den letzten Kurven. Aber es ist das beste Ergebnis für Aston Martin, das ist toll." Teamkollege Nicki Thiim ist ähnlicher Stimmung: "Ich bin komplett überrascht, dass wir hier stehen. Wir waren unter dem Radar, nirgendwo zu finden. Schade, dass es kein P2 ist mit dem Code-60 50 Meter vor Schluss. Aber das ist Racing."

Was ist denn das für ein schneller Kombi?

Was ist denn das für ein Kombi? So hieß es vor dem Zieleinlauf immer über den BMW M3 Touring 24H, der als Aprilscherz begann. Jetzt wissen wir es: ein richtig schneller! Der #81, der in der SP-X-Klasse antritt, schafft es auf Platz fünf und ist damit zwar nicht der schnellste BMW, das ist der ROWE-BMW auf P4. Aber er ist der Sieger vieler Herzen.

24h Nürburgring: Der Endstand – Top 5

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
Runde 156
284Red Bull Team ABTLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 2:12.311
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
+ 2:28.750
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 2:46.074
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 4:43.814

ABT holt P2 dank gelber Flagge

Aber was ist mit P2? Eigentlich hat es klar danach ausgesehen, dass der #84 Lambo mit der Strafe den zweiten Platz noch verliert. Aber des einen Leids ist des anderen Freud. Auf der Döttinger Höhe steht ein Auto am Grünstreifen! Das heißt Doppel-Gelb und Tempo rausnehmen. Das ist die Erlösung für ABT, der Abstand auf den #34 Aston Martin wächst auf über 1:26 Minuten an, damit behält der Lamborghini den zweiten Platz. Was für ein Geschenk für Teamchef Martin Tomczyk, der heute seinen letzten Einsatz als sportlicher Verantwortliche bei ABT hat.

ENDE: MARO ENGEL & MERCEDES GEWINNEN 24h NÜRBURGRING 2026!

WAS FÜR EINE RENNEN, WAS FÜR EINE GESCHICHTE! 10 Jahre nach dem letzten Mercedes-AMG-Sieg bei den 24h Nürburgring bringt der damalige Sieger Maro Engel den #80 Winward-Mercedes als Erster über die Ziellinie und bringt den Pokal mit über einer Minute Vorsprung auf P2 nach Hause! Nach dem Crash im Top-Qualifying 2 und einem Start von P26 kämpften sich Luca Stolz, Fabian Schiller, Maxime Martin und Engel an die Spitze zurück. Tolle Kämpfe mit dem Schwesternauto, was für ein Spektakel. An dieses 24h-Rennen werden wir uns noch jahrelang erinnern.

Fliegender Auspuff trifft fast Maro Engel

Bei den 24h Nürburgring kann wirklich alles passieren. Gerade kommt Maro Engel für seine letzte Runde über die Ziellinie, fliegt einem vorderen Auto einfach der Auspuff weg. Er verfehlt den Spitzenreiter, aber es zeigt: Auf der Nordschleife ist nichts sicher. Engel schließt jetzt zum Schwesternauto auf.

Aston Martin auf P2-Kurs

Mattia Drudi holt jetzt wirklich noch auf. Der Abstand ist nur noch 1:15 Minuten! Die Silbermedaille wäre damit sicher. Maro Engel an der Spitze ist der Sieg nicht mehr zu nehmen. Maro Engel trägt das Auto gerade noch durch den Schwalbenschwanz mit fünf Minuten auf der Uhr. Er wird also noch eine Runde absolvieren. Damit werden 2026 155 Runden gefahren sein.

Platz 2 noch nicht entschieden!

Das Ding ist doch noch nicht entschieden! Mattia Drudi holt jetzt auf Mirko Bortolotti auf. Es sind jetzt nur noch 1:26 Minuten zwischen dem #34 und dem #84. Der Regen nimmt zu und Bortolotti rutscht durch die Kurven. Er war zwei Runden vor dem Aston martin drin. Die 86-Sekunden-Strafe könnte noch die Podestplätze entscheiden.

#3 Mercedes auf der Strecke

Jetzt ist Daniel Juncadella auf der Strecke. Er führt den Verstappen-Mercedes noch für eine Runde um den Nürburgring, um sich von den Fans zu verabschieden. Eine würdige Ehrenrunde für das Auto, das lange in Führung lag. Er wird sich sehr klar mit Maro Engel im Schwesternauto abstimmen, damit sie im Synchron-Flug über die Ziellinie gehen. Für das perfekte Abschlussfoto.

Große Anspannung in der ABT-Box

Die Gesichter sind angespannt in der ABT-Garage. Die Fingernägel dürften bis zum Ansatz abgekaut sein. Bortolotti ist jetzt 1:36 Minuten vor dem Drittplatzierten, das sollte sich also mit der 88-Sekunden-Strafe ausgehen.

Knappe Sache um P2

Das könnte sehr knapp werden. Der #84 Abt-Lambo ist 1:29 Minuten vor dem #34 Aston Martin auf Platz zwei. Zum Ergebnis von Mirko Bortolotti muss noch eine 88-Sekunden-Strafe dazugerechnet werden, also 1:28 Minuten. Wir werden einen sehr genauen Blick auf den Zeitabstand zwischen den beiden werfen.

Auto brennt im Eschbach!

Da brennt ein Auto! Der #55 Porsche, der auf Platz 11 fuhr, rutscht im Eschbach von der Strecke und schlägt seitlich in die Leitplanke ein. Der 911er kommt im Kies zu stehen, raucht dann ziemlich und fängt schließlich Feuer. Der Fahrer kann rechtzeitig aus dem Auto flüchten und sich über die Leitplanke retten.

Stolz: Werden nervöse 25 Minuten

Warum musste Luca Engel aus dem #80 aussteigen? "Wir waren uns nicht sicher, der Vorsprung ist relativ komfortabel. Im Bereich der GP-Strecke und im Galgenkopf ist es relativ nass, deswegen haben wir uns für einen Fahrerwechsel und Cut-Slicks entschieden", erklärt er. "Ein Sieg nach 10 Jahren wäre ein Traum für jeden bei AMG. Ich hoffe, der Maro bringt es jetzt heim. Das werden jetzt nervöse 25 Minuten für mich."

#3 Verstappen-Mercedes fährt wieder raus

Wir sehen auch, dass sich Daniel Juncadella wieder in den #3 Mercedes-AMG GT3 setzt. Das Auto um Max Verstappen wird wieder aus der Box geschoben und wird die letzten Runden für die Fans absolvieren.

Walkenhorst mit Angriff

Der zweitplatzierte Aston Martin von Walkenhorst kommt jetzt an die Box. Es ist ein geplanter Stopp, der Stint von Drudi war bereits sieben Runden lang. Doch hier zieht man nicht Regenreifen auf! Der #34 fährt mit angekratzten Slicks raus. Der #99 ROWE-BMW macht es ihm gleich. Er kommt an die Box, zieht Slicks auf und fährt weiter. Damit hat der #84 ABT-Lambo wieder den zweiten Platz übernommen.

#80 Mercedes zieht Regenreifen auf

Da gibt es doch noch den Fahrer- und Reifenwechsel beim Führungs-Mercedes! Maro Engel macht sich in der Box fertig und da kommt der #80 mit dem Geparden rein. Luca Stolz darf doch nicht die letzten Runden fahren, er muss das Lenkrad an Engel abgeben. Winward geht auf Nummer sicher und zieht die Regenreifen auf. Ein Rad steckte, die Mannschaft wirkt nervös. Das Team hat mit vier Minuten Vorsprung keinen Druck und will nichts riskieren. Wie reagiert die Konkurrenz?

#84 ABT-Lambo sitzt Strafe nach Rennen ab

Der letzte verbliebene ABT-Lamborghini wird seine 88-Sekunden-Strafe erst nach dem Rennen ab. Das heißt, dass die Zeit zu ihrem Endergebnis dazugezählt werden.

Stärkerer Regen auf Start-Ziel-Geraden

Der Eiertanz auf der GP-Strecke ist eröffnet. Stärkerer Regen setzt ein und die Fahrer, die gerade aus der Box mit kalten Reifen aus der Box kommen, müssen sich anstrengend, ihre Boliden nicht zu verlieren. Auch auf der Döttinger Höhe gehen die Scheibenwischer und die Lichter an. Der Himmel wird dunkel über der Nordschleife.

Top-5 kommen an Box

Der Kampf um die letzten Podiumsplätze geht jetzt in die finale Phase. Der #81 BMW M3 Touring 24H kommt an die Box und absolviert den letzten Reifenwechsel. Er kommt zwei Minuten hinter dem #84 ABT-Lamborghini heraus, der gerade vorher auch an der Box war. Im Huracan hat jetzt Mirko Bortolotti Platz genommen. Er ist gut 16 Sekunden hinter dem #99 ROWE-BMW. Auf Platz zwei befindet sich mit über vier Minuten Abstand zum Führungs-Mercedes der #34 Aston Martin von Walkenhorst.

Cup-Porsche auf GP-Strecke im Kies

Und da fliegt schon der Erste ab. Der Cup-Porsche #13 von White Angel for Fly and Help rutscht in der ersten Schikane noch auf dem GP-Kurs von der Strecke, durch den Kies und schlägt wahrscheinlich auch frontal in die Streckenbegrenzung ein. Die Stoßstange hängt beim blauen Flitzer runter, er kann sich aber selbst aus dem Kies befreien.

Regenwolke zieht drüber

Auf der Grand-Prix-Strecke sind die Scheibenwischer an und unser Wetterradar verrät uns, dass sich da jetzt ein großer blauer Fleck über den Nürburgring zieht. Könnte der Regen im letzten Schlussstint noch etwas Würze reinbringen? Alle Fahrer sind derzeit auf Slick-Reifen unterwegs. Bisher regnet es aber nirgendwo genug für Regenreifen.

24h Nürburgring: Letzte Stunde bricht an

Das Ende ist in Sicht! Nur noch eine Stunde bis zum Zieleinlauf der 24h Nürburgring 2026! Damit switcht jetzt auch die Bestimmung zu den Boxenstopps. Ab jetzt dürfen die Autos kürzer stehen, je später sie stoppen. Also genau umgekehrt wie vor der letzten Stunde. Die Übersicht zu den Standzeiten findet ihr hier.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 23/24

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
Runde 148
284Red Bull Team ABTLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 2:42.479
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 4:43.861
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 5:03.086
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:21.384

DACIA FÄHRT WIEDER

Nicht alles ist trüb auf dem Nürburgring, denn der #300 Dacia fährt wieder! Nicht um irgendeinen Platz, sondern nur für die Fans. Vor zwei Stunden wurde der Logan von Ollis Garage Racing, ein Lieblings bei Fans und Journalisten, abgeschleppt. Jetzt ist er repariert und mischt in der letzten Stunde wieder mit.

Hochoffiziell: Stolz fährt bis zum Schluss

Wir haben schon spekuliert, jetzt kommt die Meldung direkt von AMG: Luca Stolz wird das 24h-Rennen im #80 Mercedes-AMG GT3 zu Ende fahren. Der einzige übriggebliebene Winward-Bolide ist derzeit mit 2:44 Minuten vor dem zweitplatzierten #84 ABT-Lamborghini in Führung. Es ist noch knapp eine Stunde zu fahren.

Schumi-McLaren in der Garage!

Ist es ein weiterer bitterer Ausfall für einen Publikumsliebling? Der Dörr-McLaren (Glock / Scheider / Dörr / Kirchhöfer) im ikonischen Schumacher-Design vom 1995-Benetton wird in die Garage geschoben. Da wird geschraubt. Timo Scheider gibt Aufklärung: "Es sieht nach einem Radlagerschaden vorne links aus. Die Jungs müssen jetzt schauen, ob wir das schnell reparieren können. Wir haben die passenden Ersatzteile, aber das ist nichts, was macht schnell repariert."

Leichter Regen setzt ein

Unser Motorsport-Ressortleiter und Amateur-Wettermann Robert meldet ganz leichten Regen auf der Start-Ziel-Gerade. Auch auf den Onboard-Aufnahmen kann man ein paar Tröpfchen in diesem Bereich erkennen. Wir haben einen schnellen Blick ins Regenradar geworfen und da könnte tatsächlich etwas kommen. Die Farbe auf dem Radar ist aber nur Hellblau bis Mittelblau, also dürfte nicht allzu schlimm sein.

Strafe für HRT-Ford! Strafpunkte inklusive

So viele Runden, wie Christopher Mies auf der Nordschleife bereits gefahren ist, sollte man meinen, er kennt die Regeln zu Doppel-Gelbs in und auswendig. Doch auch Routiniers passieren Fehler. Für seinen #67 HRT-Ford Mustang gibt es jetzt eine 87-Sekunden-Strafe, weil Mies zu schnell unter Doppel-Gelb war. Zusätzlich bekommt er zwei DMSB-Strafpunkte auf seiner Lizenz verzeichnet. Jetzt darf er sich nichts mehr erlauben.

Luca Stolz könnte Endspurt durchfahren

Betrachtet man die verbleibende Zeit, haben wir nicht mehr viele Umrunden der 25,378 Kilometer langen Nürburgring Nordschleife übrig. Deshalb könnte Luca Stolz jetzt eigentlich bis zum Ende durchfahren. Ein normaler Stint ist sieben Runden, damit wären laut Berechnungen nur noch zwei Runden noch zu fahren. Die dürfte Stolz in diesem Fall durchfahren. Ein Fahrerwechsel so kurz vor Schluss wäre ungewöhnlich.

Fabian Schiller: Nürburgring macht eigene Regeln

Bekanntlich sucht sich die Grüne Hölle den Sieger des 24h-Rennens selbst aus. Das weiß auch Fabian Schiller, der frisch aus dem Führungs-Mercedes im Interview ist. "Die Grüne Hölle verzeiht keine Fehler, weder von uns Fahrern noch vom Material. Der Nürburgring hat seine eigenen Regeln. Man weiß nie, was passieren kann. Das haben wir bei unserem Schwesternauto gesehen. Dadurch ist uns ein bisschen der Kampf zum Schluss entgangen", meint der junge Deutsche. Er hofft jetzt nur, dass alles bei seinem AMG GT3 gut geht und sie das Ding nach Hause bringen können.

Kampf um letzten Podiumsplatz wird heiß

Auch wenn der Mercedes weit vorn ist, sind die Top-5 noch nicht eingefroren. Gerade ist der #99 ROWE-BMW am #91 Markenkollegen, dem Touring, vorbeigegangen. Jetzt ist er auf der Jagd nach dem Walkenhorst-Aston-Martin. 15 Sekunde liegen derzeit zwischen ihnen. Aber der Touring ist nicht abzuschreiben. Jens Klingmann ist gerade eine 8:14 gefahren.

Verstappen-Mercedes fährt noch einmal

Wir haben gerade mit Daniel Juncadella gesprochen, der uns sagte, dass der #3 Verstappen-Mercedes in den letzten beiden Runden des Rennens noch mal auf die Strecke gehen soll. Einerseits, um die Systeme nach der Reparatur zu checken, aber natürlich vor allem, um sich nach der tollen Vorstellung gebürtig von den Fans zu verabschieden. Das Technik-Drama bezeichnet der Spanier als "herzzerreißend".

Fahrerwechsel beim Spitzenreiter-Mercedes

Jetzt kommt Fabian Schiller im #80 Winward-Mercedes zum Reifenwechsel und gibt das Zepter an Luca Stolz ab. Der Spitzenreiter liegt komfortabel mit über sechs Minuten in Führung und kann sich den Sieg wohl nur noch selbst nehmen.

Strafe für #18 Porsche

Die nächste Strafe für ein Code-60-Vergehen. Der #18 Porsche 911 GT3 R Evo26 von Lionspeed (Tilley, Hill, Patrick, Hofer) liegt aktuell auf Platz 13, muss aber beim nächsten Boxenstopp 45 Sekunden länger stehen als die vorgegebene Standzeit.

Max-Mania? Nein, Vettel-Mania!

Mit dem Ausfall ist die Max-Mania auf der Nordschleife gelaufen. Deshalb geben wir euch eine Alternative: Vettel-Mania! Der Bruder des vierfachen F1-Weltmeisters Sebastian Vettel, Fabian Vettel, tritt für Max Kruse Racing im #76 VW GOLF an. Wir (Robert) haben gerade einen weiteren Vettel im Fharerlager getroffen: Papa Norbert! Der Senior läuft hier mit einer Fabian-Vettel-Kappe herum und unterstützt seinen Sohn.

Bernd Schneider: Das Quäntchen Glück hat gefehlt

Bernd Schneider ist eine Legende des deutschen Motorsports und schon viele Jahre bei Mercedes. Er hat vor 10 Jahren mit Maro Engel den letzten Sieg für AMG auf der Nordschleife eingefahren. Auch ihm tut der Ausfall von Verstappen weh. "Wir haben ein super starkes Fahrer-Lineup, aber für das 24h-Rennen braucht man eben auch das Quäntchen Glück. sonst gewinnt man hier oben gar nichts. Das hat uns bei dem einen oder anderen Auto gefehlt. Hoffen wir, dass das Glück bei dem #80 auf unserer Seite ist. Genauso wie die Regengötter."

Das war's! Verstappen.com reagiert auf Ausfall

Es ist ein bitterer Ausfall für 24h-Debütant Max Verstappen. Sein Team, Verstappen.com, das auch seinen #3 Mercedes-AMG GT3 sponserte, reagiert jetzt auf seinen Social-Media-Kanälen auf das schmerzhafte Ende. "Das war's. Eine schwierige Sache zu akzeptieren. Danke für die ganze Unterstützung am ganzen Wochenende", schreibt das Team auf Instagram.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 22/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
Runde 141
284Red Bull Team ABTLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 3:29.969
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 5:30.246
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:45.359
599ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 6:15.692

Lucas Auer: Frust und Stolz zugleich

Das sagt Verstappen-Teamkollege Lucas Auer nach dem Antriebsschaden des Winward-Mercedes: "Ein hartes Ende für die #3. Trotzdem bin ich stolz aufs Team. Im Moment sind wir natürlich frustriert. Gleichzeitig bin ich stolz auf das, was wir bisher erreicht haben."

Schiller nimmt reichlich Tempo raus

Spitzenreiter Fabian Schiller nimmt jetzt offenbar richtig Tempo raus, um seinen #80 Mercedes zu schonen. Sein Vorsprung ist auf 3:34 Minuten geschrumpft, was immer noch beeindruckend viel ist. Vor einiger Zeit waren es aber auch schon mal über sieben Minuten auf die Nicht-Mercedes-Konkurrenz.

Strafe für Abt-Lambo auf P2

STRAFE für den Zweitplatzierten #84 Lamborghini Huracan GT3 von Abt Sportsline! Luca Engstler sitzt gerade am Steuer und erhält die Hiobsbotschaft: 86-Sekunden-Zeitstrafe wegen Missachtung einer Code-60-Phase. Der Lambo fährt gerade mit 4:07 Minuten Rückstand auf Fabian Schiller im #80 Mercedes und liegt noch 2 Minuten vor dem #34 Walkenhorst-Aston-Martin mit Nicki Thiim am Steuer.

Porsche auf GP-Strecke verunfallt

Es hat wieder geknallt: Der Cup-Porsche mit der #977 ist auf der GP-Strecke im Ravenol-S eingeschlagen und steckt im Kiesbett fest.

Verstappen-Mercedes vor Rückkehr

Der mögliche Sieg ist futsch, aber der Verstappen-Mercedes soll dennoch die Ziellinie sehen! Mercedes-AMG-Kundensportchef Stefan Wendl verspricht: "Natürlich waren die Fahrer extrem enttäuscht, aber wir haben trotzdem gemeinsam entschieden, das Auto zu reparieren und es für die letzten zwei oder drei Runden noch einmal auf die Strecke zu schicken - als Zeichen für die Fans und die Öffentlichkeit, die uns über 20 Stunden hinweg unterstützt und zum Sieg gepusht haben."

Alles zum Verstappen-Drama

Wir haben euch das Drama um den Winward-Mercedes in diesem Artikel mit allen Infos und Stimmen der Beteiligten noch einmal zusammengefasst. Wirklich unglaublich!

Lenkradwechsel beim führenden Mercedes?

Interessant: Beim führenden #80 Mercedes stand womöglich ein Wechsel des Lenkrads zur Debatte. Maro Engel dazu: "Wir wollten einen Lenkradwechsel, haben uns dann aber entschieden, das, was drin ist, zu behalten. Fabi (Schiller) ist jetzt auf die Reise gegangen und versucht, möglichst schonend mit dem Auto umzugehen."

Das sagt Maro Engel zum Verstappen-Mercedes-Drama

Maro Engel sagt zum Ausfall des #3 Schwester-Mercedes: "Es tut mir wahnsinnig leid, die sind ein Wahnsinns-Rennen gefahren. Wir operieren als ein Team, insofern tut es mir leid für alle Involvierten. Bei uns läuft das Auto gut. Der Fokus lag schon seit einer Weile darauf, nicht unbedingt in den Kampf zu gehen mit der #3. Wir versuchen wachsam zu bleiben, denn der Nürburgring hat noch einige Überraschungen parat."

Lenkradwechsel: Führungs-Mercedes stoppt

Der #80-Mercedes ist nun auch an der Box. Und so ganz planmäßig sieht das auch nicht aus. Denn nicht nur die Fahrer werden ausgetauscht, auch das Lenkrad musste gewechselt werden. Scheint aber kein nachhaltiges Problem zu sein. Fabian Schiller übernimmt von Maro Engel, fährt gleich weiter. Das kostete maximal ein paar Sekunden.

Verstappen-Auto soll nochmal rausfahren

Die Reparaturen am #3-Mercedes zerstören nun natürlich jede Chance auf irgendeine nennenswerte Endposition, vor allem da die Reparaturen länger andauern werden, wie Wendl betonte. Allerdings sagte er auch, dass man nach Rücksprache mit den Fahrern unbedingt nochmal am Ende des Rennens rausfahren möchte, um offiziell das Rennen beenden zu können. Dafür bleiben ihnen nun noch etwa zwei Stunden und 50 Minuten. So lange geht das Rennen noch.

Die Antriebswelle war es

Mercedes-AMG-Kiundensportchef Stefan Wendl bestätigte, dass es sich bei dem Ausfallgrund am Mercedes-AMG GT3 tatsächlich um einen Defekt an der Antriebswelle handelt. Dieser hatte sich schon nach dem letzten Fahrerwechsel angekündigt, erklärt er. Wendl: "Wir haben direkt nach dem Stopp einen ABS-Alarm bekommen, der uns zunächst annehmen ließ, dass wir einen technischen Defekt hatten. Wir haben versucht, es zu resetten. Dani hat gesagt, dass er ganz gut damit umgehen kann, aber dann kamen Geräusche dazu und er musste doch nach zwei Runden an die Box zurückkehren. Hier hat es sich herausgestellt, dass wir einen Antriebswellen-Schden haben, der leider dann auch weitere Kollateralschäden am Radträger und zu anderen Peripherieteilen an der Hinterachse rechts verursacht hat."

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 21/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
180WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
135 Runden
234WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 7:07,164
399ROWEBMW M4 GT3 EVODaniel Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 7:11,914
484Abt SportslineLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 8:24,535
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Phillippi
Neil Verhagen
+ 1 Runde

Boxenstopps

Wir müssen angesichts der dramatischen Ereignisse der letzten Minuten noch nachreichen, dass der BMW-Kombi und auch der #84-Lamborghini in der Zwischenzeit die Box angesteuert haben. Sie liegen damit auf P4 und P5. Die Podiumsplätze belegen der #34-Walkenhorst-Aston und der #99-ROWE-BMW.

Dacia kaputt

Die Tragik der letzten Minuten geht weiter. Denn nach dem automatischen Publikumsfavoriten Max Verstappen ist nun auch ein anderer Publikumsliebling in großen Problemen. Der Dacia Logan wird gerade abgeschleppt, bei ihm fehlt das linke Vorderrad. Robert Neumann saß dort gerade am Steuer.

Juncadella steigt aus

Daniel Juncadella hat seine Handschuhe ausgezogen und steigt aus dem Auto aus. Schnell wird sich das Problem offenbar nicht reparieren lassen. Der Sieg ist damit jedenfalls für Verstappen verloren, auch wenn das Auto derzeit noch auf P8 geführt wird. Im Moment stellt sich eher die Frage, ob wir den #3-Mercedes überhaupt nochmal sehen werden.

Verstappen-Defekt: Das sagt der Team-Manager

Steve Buschmann, Teammanager bei Winward-Mercedes stellte sich nach dem Defekt dem Interview. Er sagte: "Wir haben leider ein technisches Problem hinten rechts an der Ecke. Es war keine Berührung, sondern wirklich Technik. Doof! Er steht jetzt an der Box, wir werden das Ganze reparieren und dann gleich wieder rausfahren." Sorge für das nun führende #80-Schwesterauto verursache das aber nicht: "Wir gehen jetzt momentan nicht davon aus, dass es beide Autos betrifft. (Wir gehen) nicht (davon aus), dass der Schaden auch unmittelbar auch am anderen Auto auftreten kann."

Ist es die Antriebswelle?

Die ersten Arbeiten am Auto deuten darauf hin, dass möglicherweise die Antriebswelle am Mercedes-AMG GT3 defekt war. Es liegt schon ein Reserve in der Garage parat.

Hinten rechts ist das Problem

Hinten rechts wird nun am Auto gearbeitet. Als Juncadella die Box erreichte, hat man dort den Reifen abgenommen, um es direkt zu überprüfen. Das war also nicht der Auslöser des Problems, sondern ein Symptom. Nun inspizieren die Mechaniker etwas im Umfeld dieses Rads. Inzwischen verliert der #3-Mercedes natürlich einen Platz nach dem anderen...

Engel führt

Das könnte es gewesen sein, mit Max Verstappens Traum vom Nürburgring-Sieg. Denn nun wird eifrig hinten an seinem Mercedes gearbeitet. Maro Engel hat damit kampflos die Spitze übernommen.

Verstappen-Auto in der Garage!

Paukenschlag im Kampf um den Gesamtsieg. Juncadella hat auf der restlichen Runde nochmal sehr viel Zeit verloren und biegt nun an die Box ab. Das ist kein geplanter Boxenstopp, da muss ein technisches Problem vorliegen. Hinten rechts ist der Reifen ab, das Auto wird in die Garage geschoben.

Juncadella-Vorsprung unter 20 Sekunden

Seitdem Max Verstappen aus dem Auto ist, hat sich das Spitzenduell wieder etwas zusammengeschoben. Daniel Juncadellas Führung auf Maro Engel beträgt nur noch 15 Sekunden.

Neuer Zuschauerrekord

Es überrascht nach den Bildern an den letzten Tagen wohl die wenigsten, dass die Zuschauermassen rund um Max Verstappen und Co ein unfassbar hohes Niveau angenommen haben. Nun erreichte uns auch die Mitteilung, mit der man eigentlich rechnen konnte. Das 24h-Rennen am Nürburgring hat einen neuen Zuschauer-Rekord zu vermelden: 352.000 Zuschauer wurden an den letzten Tagen hier gezählt. Das ist sogar mehr als letztes Jahr beispielsweise in Le Mans (332.000).

Freispruch für #80-Mercedes

Wir vermeldeten ja vorhin, dass eine Untersuchung gegen den zweitplatzierten Mercedes für ein potenzielles Vergehen unter einer Code 60 läuft. Diese kam nun zu einem guten Ende - aus Sicht von Winward auf jeden Fall -, denn die Stewards erteilten ihm einen Freispruch.

#130-Lamborghini steht

Der #130-Lamborghini führte das Rennen auf den ersten Metern an, doch dann ging es bergab: Strafe, Unfallschäden... Jetzt hat die Misere des Abt-Autos ihren Höhepunkt erreicht, denn er steht am Streckenrand. Nick Yelloly war gerade am Steuer, er lag auf der zwölften Position. Der Trost einer Zielankunft ist dem Auto offenbar nicht mehr vergönnt.

Verstappen: Das war knapp

Max Verstappen zog eine überaus positive Bilanz über seinen letzten Stint. Alles sein nach Plan gelaufen, nur die Schrecksekunde kurz vor Schluss ließ seinen Puls etwas höher schlagen. "Wir haben versucht sicher zu bleiben und eine großartige Pace zu behaltaen. Das Auto hat gut funktioniert und wir haben versucht uns aus Probleme rauszuhalten. Auf der letzten Runde war es aber sehr knapp."

GT3-Auto raucht - Motorschaden?

Die Zwischenfälle nehmen nun wieder zu, nachdem die letzten Stunden doch eher ruhig verlaufen sind. Der #8-Audi von JUTA Racing (Veremenko/SELV/Erhart) steht auf der GP-Strecke, Rauch steigt aus dem Motorbereich hoch. Das Auto führt die Amateur-Klasse in der SP9-Kategorie an. Umso bitterer nun der Ausfall wenige Stunden vor Schluss.

Untersuchung eingeleitet

Nun läuft auch eine Untersuchung für den Zwischenfall. Nicht unwesentlich für das Rennergebnis, denn die #54 Dinamic GT (Buus/Christensen/Sturm/Hartog) liegt im Moment auf der achten Position.

Versatppen fast rausgenommen

Um ein Haar wäre auf der letzten Runde dieses Stints das Rennen von Max Verstappen vorbegewesen. Denn direkt vor dem Weltmeister kollidierte der #54-Porsche mit Joel Sturm am Steuer mit dem #82-Porsche 718 Cayman GT4 von OVERTAKERRACING mit Michael Schröder am Steuer. Schröder drehte sich direkt vor Verstappen über die Fahrbahn und schlug ein. Haarscharf, mit etwas mehr Pech hätte das Verstappens Rennen vorbei sein können.

Verstappen steigt aus

Das war es mit dem Doppelstint von Max Verstappen. Der Niederländer steigt nach dem nächsten Boxenstopp aus seinem Auto. Daniel Juncadella übernimmt. Mal wieder waren beide Mercedes gleichzeitig ab. Im #80-Mercedes bleibt Maro Engel am Steuer.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 20/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 129
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 31,727
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 7:11,164
499ROWEBMW M4 GT3 EVODaniel Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 7:30,736
584Abt SportslineLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 8:48,993

Rallyecross-Weltmeister holt Strafe

Hier auch am Start ist übrigens Johan Kristoffersson, seines Zeichens achtfacher Rallyecross-Weltmeister. Er fährt mit einem VW Golf GTI in der SP4-Klasse (#50; Max Kruse Racing). Und er fährt ein bisschen zu schnell, denn Kristoffersson wurde in einer Code 60 mit 171 Km/h geblitzt. Das hat natürlich eine harte Strafe zur Folge: 81 Sekunden Zeitstrafe, sowie zwei Punkte auf der DMSB-Lizenz. Bei der Übertretung ist es fast schon ein Wunder, dass der WRX-Champion seine Permit behalten darf.

Cayman steht vor dem Karussell

Der Porsche Cayman S #418 aus der V6-Klasse rollte gerade vor dem Karussell aus. Allerdings kann man eine Code 60 vermeiden, denn wenige Sekunden später fährt das Auto wieder weiter. Derzeit liegt das Auto von SRS Team Sorg Rennsport auf der 83. Gesamtposition und belegt Rang 3 in seiner Klasse.

Kampf um P3

Mit den jüngsten Boxenstopps übernahm nun wieder der Walkenhorst-Aston #34 die dritte Position. Mattia Drudi liegt nach dem Absitzen der Strafe beim letzten Stopp nun noch etwa 20 Sekunden vor Sheldon van der Linde im #99-ROWE-BMW. Also praktisch der Zweikampf um die Podiumsplätze. Da kann in den letzten vier Rennstunden noch viel passieren.

Lamborghini und Kombi stoppen

Ihr kennt ja schon das Spiel aus den letzten Rennstunden. Zeitgleich steuert der #84-Abt-Lamborghini und der #81 BMW M3 Touring 24h die Boxengasse an. Patric Niederhause ist aus dem Lambo ausgestiegen, dafür übernimmt Engstler. Im M3 übernahm Connor de Phillippi von Neil Verhagen.

Scirocco beschädigt

Der VW Scirocco R TSI ist auch so etwas wie ein Publikumsliebling auf der Nordschleife. Dieses Fahrzeug mit der #477 aus der VT2-Frontantrieb-Klasse hatte nun offenbar einen Zwischenfall zu verzeichnen, denn er steht mit einem komplett zerstörten Reifen an der Box. Möglicherweise ein leichte Einschlag.

Verstappen baut Vorsprung aus

Das Duell um den Sieg entspannt sich immer weiter. Seit dem letzten Boxenstopp hat Max Verstappen nochmal sechs Sekunden auf seine Führung draufgepackt. Damit liegt der #3-Mercedes inzwischen schon 26 Sekunden vor dem Schwester-Auto mit der Nummer 80.

Wieder Ärger für den Dörr-McLaren

Nach Plan lief das Nürbugring-24h-Rennen für Timo Glock und Co ganz und gar nicht. Der Ex-F1-Fahrer verlor nach einem Code-60-Vergehen seine Permit. Jetzt wurde mitgeteilt, dass es noch eine weitere Untersuchung gegen den Dörr-McLaren #69 gibt. Erneut aufgrund eines Vergehens gegen die Code-60-Regeln.

Schnitzelalm-Mercedes: Ausfallgrund noch unklar

Der Schnitzelalm-Mercedes #11 ist schon seit einigen Stunden raus aus dem Rennen. Ihm wurde ein technischer Defekt zum Verhängnis. Fahrer Philip Ellis erklärte, dass er auch noch nicht konkret weiß, was der Grund war, es gibt aber einen Verdacht. "Wir gehen davon aus, dass eine Ölleitung durchgegangen ist." Man versucht nach wie vor, das Auto zu reparieren, vor allem für Ellis' Teamkollege Kenneth Heyer, der bislang noch gar keine Runde gedreht hat.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 19/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 122
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 22,860
384Abt SportslineLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 5:09,935
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 6:06,364
534WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 6:42,650

Aston Martin sitzt Strafe ab

Gemeinsam mit dem #99-Rowe-BMW kam wie üblich der Aston Martin #34 an die Box. Mattia Drudi muss dort etwas länger stehenbleiben, da er eine 32-Sekunden-Strafe absitzen muss. Sofern sonst alles glatt läuft, sollte das aber keine Positionsverschiebung zur Folge haben, denn ihn trennten zuvor 57 Sekunden vom BMW.

Untersuchung gegen #80

Jetzt gab und gibt es doppelt Probleme für den Mercedes #80. Zunächst verlor man am Ende des Boxenstopps etwa sieben Sekunden. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Viel bitterer ist etwas anderes. Wie die Rennleitung mitteilte, wurde gerade eine Untersuchung gegen die #80 eingeleitet. Der Mercedes soll eine Code 60 missachtet haben. Das könnte damit eine wichtige Vorentscheidung im Kampf um den Rennsieg sein.

Nächste Mercedes-Stopps

Bei Mercedes bleibt man dem Doppelstint-Rhythmus treu. Das bedeutet in diesem Fall, dass Max Verstappen im Auto bleibt. Luca Stolz hingegen hat seinen zwei Stints schon absolviert und übergibt sein Steuer an Maro Engel. Wir haben also erneut das direkte Aufeinandertreffen zwischen Verstappen und Engel, das wurde ja schon in der Nacht ziemlich spektakulär. Aktuell liegt das Verstappen-Auto 13 Sekunden vorne.

Was macht der Regen?

Die Niederschläge sind auf jeden Fall nicht stärker geworden, eher weniger. Teilweise sieht man aber immer noch aktivierte Scheibenwischer, so auch am Auto von Verstappen.

Mike Jäger mit dabei

Wer übrigens bei diesem 24h-Rennen auch mit am Start ist, ist VLN-Chef Mike Jäger. Der ehemalige GT3-Fahrer startet im Porsche-Markenpokal in einem Porsche 911 GT3 Cup für die #13 White Angel for Fly and Help. Dabei handelt es sich um ein Projekt für den guten Zweck, dessen Erlöse in Afrika verwendet werden. Da ließ sich Jäger davon überzeugen, doch wieder ins Lenkrad zu greifen, wie er erklärte: "Es ist für einen guten Zweck, da kann man am Ende auch nicht 'nein' sagen. Es ist auch wieder ein bisschen Praxiserfahrung, das ist wichtig langfristig. Wenn man die Dinge von außen entscheidest, dann bringt es sich weiter, wenn man es selbst erlebt."

Black Falcon #900 führt Cup 2 an

Ein kleiner Blick auf eine der kleineren Klassen. In der Cup-2-Klasse, die ein reiner Porsche-Markenpokal mit dem 911 GT3 Cup (992) ausgetragen wird, führt die #900 Black Falcon. Ein Team, das am Donnerstag einen massiven Rückschlag einstecken musste, als das Auto nach einem Zusammenstoß brannte. Aber Black Falcon konnte ein neues Auto zur Strecke bringen, um den Renneinsatz doch noch hinzubekommen. Am Donnerstag wurde ein Fahrer des Teams noch doppelt bestraft, jetzt befindet man sich auf dem Kurs zum Klassensieg.

Lucas Auer: Strecke in gutem Zustand

"Mein zweiter Doppelstint war ziemlich sauber und gut", sagt Lucas Auer, der den #3 Mercedes vorhin an Verstappen übergeben hat. "Es läuft alles und die Strecke befindet sich in einem guten Zustand. Schauen wir mal, was das Wetter jetzt macht."

Kombi an der Box

Neil Verhagen im BMW M3 Touring 24h steuert die Boxengasse an. Alles ein geplanter Stopp. Erneut ist man zeitgleich mit dem #84-Lamborghini drinnen. Die beiden stoppten nun ja schon länger parallel zueinander. Drudi (#34 Walkenhorst-Aston) und Hesse (#99-ROWE-BMW) übernehmen damit wieder P3 und P4.

Stolz holt auf

Das Mercedes-Duell spitzt sich wieder ein bisschen zu. Verstappen war zwischenzeitlich ja schon 15 Sekunden vorne, jetzt kommt Luca Stolz wieder zurück. Der Deutsche reduzierte den Rückstand in den letzten zwei Runden auf 8,3 Sekunden.

Max Verstappen: Die besten Bilder vom Nürburgring

Ihr wollt Max Verstappen in jeglichem Aggregatzustand beim 24h-Rennen Nürburgring sehen? Dann werft doch mal einen Blick in unsere Bilder-Galerie! Hier haben wir die besten Bilder des Formel-1-Stars zusammengestellt:

Regen nimmt zu

Die Strecke ist eindeutig rutschiger als noch zuvor. Beweisstück a: Auf den Onboard-Aufnahmen sieht man nun schon an deutlich mehr Stellen rund um die Strecke, dass die Scheibenwischer Tropfen wegwischen. Es regnet nun auch an der GP-Strecke. Beweisstück b: Es gab eine Reihe an Zwischenfällen in den kleineren Klassen. Dreher in Kurve 1 inklusive, aber im Bereich Hedwigshöhe steht auch ein Fahrzeug nach einem potenziellen Einschlag am Streckenrand.

Verstappen baut Führung aus

Max Verstappen fährt seinem Mercedse-Teamkollegen auf den ersten Runden nach dem Boxenstopp davon. Inzwischen konnte er den Vorsprung schon auf über 15 Sekunden ausbauen, vor dem Stopp waren es zwischenzeitlich nur etwa fünf Sekunden gewesen.

GT4-Porsche mit Schaden

Das muss ein härterer Einschlag gewesen sein. Der Porsche Cayman GT4 #949 von Team Sorg Rennsport hat die Vorderrad-Aufhängung stark verform. Er versucht sich gerade an die Box zurückzuretten. Derzeit liegt das Auto auf Gesamtplatz 40 in der Cup-3-Klasse.

Rückschlag im Podiumskampf

Diese Strafe könnte den Aston Martin aus dem Kampf um die Top 3 rausnehmen. Mattia Drudi liegt im Moment 39 Sekunden hinter dem #84-Abt-Lamborghini und nur etwa sechs Sekunden hinter dem BMW-Kombi auf der fünften Position.

Strafe für Aston Martin fix

Es hat sich bereits angekündigt, jetzt bestätigen es die Rennkommissare: Der #34-Walkenhorst-Aston erhält eine Stopp-and-Go-Strafe von 32 Sekunden für Überholen unter Gelb. Christian Krognes befand sich am Steuer, als sich der Zwischenfall ereignet hatte. Alessandro Ghiretti im #55-Dinamic-Porsche erhält dieselbe Strafe für dasselbe Vergehen, auch er hat unter Gelb überholt.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 18/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 115
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 8,733
384Abt SportslineLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 4:58,912
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:31,956
534WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 5:36,696

Scheibenwischer an

Der Regen ist definitiv da. Rund um Schwedenkreuz machen jetzt alle auch die Scheibenwischer an. Im Moment konzentrieren sich die Niederschläge nur auf diesen Teil der Strecke, aber das Radar deutet an, dass weiterer Regen kommen sollte. Aktuell lassen sich die Schauer aber als leichtes Tröpfeln bezeichnen.

Regentropfen

Die Regenwahrscheinlichkeit für den Morgen betrug 50 Prozent. Und es sieht so aus, als ob diese 50 Prozent nun zuschlagen. Im Schwedenkreuz sieht man bereits Regentropfen auf der Kamera.

Fünf Sekunden Vorsprung

Auf der letzten Runde vor den Boxenstopps hat sich das Führungsduo wieder ein bisschen zusammengeschoben. Etwa fünf Sekunden beträgt der Unterschied zwischen Verstappen und Stolz im Moment.

Verstappen steigt ein

Jetzt ist es so weit und Auer kommt an die Box. Tür geht auf, er steigt aus, und dann nimmt Max Verstappen wieder am Steuer Platz.

Verstappen geht wieder rein

Wir bekommen die Information, dass der nächste Boxenstopp bei den führenden Mercedes anstehe. Und - besonders interessant - im #3-Auto soll es nach der nächsten Runde dann auch einen Fahrerwechsel geben: Max Verstappen übernimmt wieder. Luca Stolz im #80-Mercedes wird ebenfalls stoppen, er bleibt aber am Steuer.

#34-Aston droht Strafe

Doch dasselbe Vergehen wie die 55 hat sich möglicherweise auch der #34-Aston-Martin von Walkenhorst geleistet. Wie gerade mitgeteilt wurde, hat dieses Auto möglicherweise unter Gelb überholt. Die Angelegenheit liegt bei den Stewards.

Untersuchung gegen #55-Porsche

Der #55-Dinamic-GT-Porsche (Beretta/Ghiretti/Sturm/Hartog) muss eine Untersuchung über sich ergehen lassen. Der Grund: Ein potenzielles Überholmanöver unter gelben Flaggen. Im Moment liegt das Auto auf P15.

Stolz kommt näher

Der #80-Mercedes konnte auf der letzten Runde etwas aufschließen. Luca Stolz verringerte den Rückstand auf das Verstappen-Auto auf 9,6 Sekunden. Vor dieser Runde waren es noch über zehn.

Fahrerwechsel im Lambo

Luca Engstler hat nun den Boxenstopp eingelegt und sein Cockpit abgegeben. Patric Niederhauser übernimmt. Gleichzeitig kommt auch der M3 Touring an die Box. P3 und P4 rotieren damit wieder an die den #34-Aston von den #99-BMW zurück.

Überrundungsprobleme

Haariger Moment zwischen dem #99-ROWE-BMW mit Max Hesse am Steuer im Überrundungsverkehr. Der #777-Cup-Porsche von RPM Racing mit Tracy Krohn stand ihm im Weg herum, es kam zu einem kleinen Auffahr-Kontakt. Eine klassische Nürburgring-Situation, aber diese blieb folgenlos.

Schnellstes Auto? Der Pole-Lambo

Im Moment das schnellste Fahrzeug auf der Strecke ist der #84-Abt-Lamborghini, im Moment mit Polesetter Luca Engstler am Steuer. Er fuhr schon mehrmals die schnellste Runde im Feld. Gerade drehte er eine Zeit von 8:13,360. Der Rückstand für die Drittplatzierten ist aber mit über fünf Minuten nach wie vor beträchtlich.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 17/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 108
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 8,975
384Abt SportslineLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 5:27,943
481BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:39,727
534WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 5:56,002

Nächste Permit weg

Jetzt hat es den nächsten Fahrer erwischt. Oder besser gesagt: Er wurde erwischt: Nathanael Berthon im #4-Porsche von Goroyan RT by Car Collection erhielt nach wiederholten Code-60-Verstößen seinen vierten Punkt auf die DMSB-Lizenz und verliert damit seine Permi sowie wird umgehend aus dem Rennen ausgeschlossen. Beim letzten Vergehen wurde er mit 116 Km/h geblitzt.

Aston stoppt

Christian Krognes im #34-Walkenhorst-Aston-Martin ist wie zu erwarten an die Box abgebogen. Folgerichtig fällt das Auto auf die sechste Position zurück. Krognes bleibt am Steuer.

Döttinger Höhe wieder frei

Das ging aber ziemlich flott. Die Code 60 auf der Döttinger Höhe für den verunfallten Aston wurde wieder aufgelöst und die Trümmer sowie das gecrashte Auto entfernt.

Bremsscheibenwechsel beim BMW

Der bislang bestplatzierte BMW #99 von ROWE Racing bog ebenfalls gerade an die Box ab und wurde mit einem neuen Satz Bremsscheiben ausgestattet. Er ist strategisch ja ein bisschen offset zu dem #34-Aston, der wohl jetzt gleich reinfahren wird. Durch den Bremsservice fiel die #99 zwischenzeitlich auf P6 zurück und damit hinter den #84-Abt-Lamborghini und dem #81-Kombi-BMW.

Nichtangriffspakt bei Mercedes

Fabian Schiller, der gerade aus dem #80-Auto ausgestiegen ist, erklärt im Interview den Parallelflug der beiden Winward-Mercedes. "Wir hatten beide Autos relativ früh gut positioniert und haben uns dazu entschieden, jetzt nicht zwingend in Positionskämpfe zu verfallen und deswegen sind wir hinterhergefahren. Stand jetzt haben wir es ein bisschen eingefroren." Das Hauptziel bleibe, den Sieg für Mercedes-AMG einzufahren. Ob man in den letzten Stunden einen direkten Kampf austragen darf? "Diese Entscheidung liegt nicht bei mir", so Schiller.

Fahrerwechsel

Fabian Schiller ist im #80-Mercedes ausgestiegen, für ihn übernimmt Luca Stolz. Lucas Auer bleibt hingegen im #3-Winward-Mercedes im Auto.

Boxenstopps

Die Winward-Autos kommen wieder gleichzeitig an die Box. In den letzten Minuten schloss der #8ß-Mercedes ein bisschen zu dem #3-Auto auf. Vor den Stopps lag die Differenz bei etwa zwölf Sekunden.

Team gibt Entwarnung: Fahrer ausgestiegen

Nach dem schweren Unfall gab PROsport-Teamvertreter Mark Hennerici eine Entwarnung zum Zustand seines Fahrers. Dumarey sei sofort aus dem Auto ausgestiegen, heißt es. "Wir haben gesehen, dass er ausgestiegen und Gott sei Dank weggegangen ist. Er hat nicht gehumpelt oder so", so Hennerici. Im Funkkontakt habe man sich mit ihm noch nicht befunden, deshalb ist auch noch unklar, was genau passiert ist. Es deutet alles auf einen Reifenschaden hin.

Schwerer Einschlag vom PROsport-Aston

Unfall auf der Döttinger Höhe! Der #37-Aston Martin von PROsport racing bog plötzlich mitten auf der Geraden - vermutlich mit einem Reifenschaden - in die Bande ab, und hat einen harten Einschlag zu verzeichnen. Guido Dumarey saß zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer des Vantage AMR GT3. Seine Teamkollegen: Tobias Wahl, Markus Lönnroth und Christian Kennerth. Selbstverständlich ist eine Code 60 die Folge, denn das Auto steht mit komplett zerstörter Front mitten auf der Strecke.

Duell um P3

Mercedes kann sich heute wohl nur noch selbst schlagen, denn das Winward-Duo ist bereits über fünf Minuten vorne. Knapp ist es aber um P3. Christian Krognes im #34 Walkenhorst-Aston und Dan Harper im #99-BMW sind derzeit innerhalb von wenigen Sekunden unterwegs. Derzeit trennen die beiden nur drei Sekunden.

Glock wird Permit entzogen

Ebenfalls in der Nacht gab es eine Hiobsbotschaft für Timo Glock. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Fahrer verstieß zunächst bei den Qualifiers gegen die Code 60 und war damit schon angezählt. Doch um 23:37 Uhr erwischte es ihn im Dörr-McLaren #69 (Glock/Scheider/Dörr/Kirchhöfer) beim 24h-Rennen Nürburgring nochmal. Die Stewards ließen keine Gnade walten. Hier alles dazu:

Guten Morgen

Nach unserer kurzen Pause sind wir mit den Morgenstunden wieder am Start. Verpasst haben wir unter den ersten Positionen nicht sehr viel, denn die Top-5 blieben unverändert. Der Verstappen-Mercedes #3 (Auer/Verstappen/Gounon/Juncadella) führt weiterhin vor dem #80-Winwards-Schwesterauto (Schiller/Stolz/Martin/Engel). Dann eine große Lücke. Knapp wird es allerdings um Platz 3.

24h Nürburgring: Aktueller Stand nach 16/24 Stunden

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
13Winward
Verstappen Racing
Mercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
Jules Gounon
Daniel Juncadella
Runde 102
280WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Luca Stolz
Fabian Schiller
Maxime Martin
+ 16,469
334WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Mattia Drudi
Nicki Thiim
Felipe Fernandez Laser
+ 5:20,494
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVODan Harper
Max Hesse
Sheldon van der Linde
Dries Vanthoor
+ 5:21,184
581BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Ugo de Wilde
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 5:52,645

Was ist in der Nacht passiert?

Alle Highlights von den Nachtstunden könnt ihr hier nachlesen:

Was ist am Samstag bei den 24h Nürburgring passiert? Alle Highlights zum Nachlesen: