Auf dem Markt ist der XCeed bereits seit 2019. Optisch orientiert sich der nun geliftete Kia stärker an der aktuellen Kia-Formensprache. Die Front wirkt mit neu gezeichneter Motorhaube, modifiziertem Stoßfänger, überarbeitetem Kühlergrill und der markentypischen „Star Map“-Lichtsignatur deutlich frischer.
Auch am Heck zeigt sich der Crossover modernisiert. Trotz der designbetonten Überarbeitung bleibt die Grundidee erhalten: Der XCeed positioniert sich weiterhin zwischen klassischem Kompaktmodell und ausgewachsenem SUV. Dass Kia ihn trotz des angekündigten Seltos im Programm belässt, zeigt, dass der Hersteller in Europa weiterhin auf diesen eigenständigen Crossover-Zuschnitt setzt.

Etwas kompakter, innen moderner
Durch den um 15 Millimeter verkürzten Frontüberhang schrumpft der XCeed leicht auf 4,38 Meter Länge. Am Nutzwert ändert das jedoch kaum etwas, denn der Kofferraum bleibt mit 426 Litern auf bekanntem Niveau.

Im Innenraum setzt Kia auf eine modernisierte Anmutung mit großem Panoramadisplay, digitaleren Funktionen und einem insgesamt aufgeräumteren Cockpit.

Drei Benziner zum Start
Zum Marktstart setzt Kia beim XCeed auf frontgetriebene Turbobenziner. Den Einstieg bildet ein 1,0-Liter-T-GDI mit 85 kW (115 PS), der serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert wird. Zusätzlich ist diese Motorisierung auch als Mildhybrid-Variante mit Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich.

Darüber rangieren zwei Versionen eines 1,6-Liter-Vierzylinders mit 110 kW (150 PS) beziehungsweise 132 kW (180 PS), die jeweils serienmäßig an das DCT7 gekoppelt sind. Ergänzend wurde die Fahrmoduswahl überarbeitet, sodass sich die Modi „Normal“ und „Sport“ nun klarer voneinander unterscheiden sollen.

Produktion läuft an, Preise noch offen
Die Produktion des überarbeiteten XCeed startete bereits am 29. Mai 2026 im slowakischen Werk ´ilina. Wann genau das Facelift in den Handel kommt, hat Kia bislang noch nicht genannt.

diese Auto Nachricht