Rallye als Ausgleich - Boullier: Wollen keinen Roboter
Renault erlaubt Robert Kubica die Rallye-Starts, weil diese für seinen Ausgleich wichtig sind.
Stephan HeubleinLesezeit: 1 Min
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Robert Kubica braucht Rallyes zum Ausgleich zur Formel 1, Foto: Sutton
Robert Kubica ist ein großer Rallye-Fan. "Ich mag zusätzliche Herausforderungen", erklärte der Pole einst sein Hobby. "Was ich daran so liebe, ist, dass man immer ein Fragezeichen vor Augen hat: Wenn man die Kurven anfährt, weiß man nie, was passieren wird."
In der Formel 1 könne er zu 80 oder 90 Prozent vorhersagen, was auf jeder Runde passiere. "Bei Rallyes kann man nichts vorhersagen", so Kubica. "Man fährt in die Kurve und denkt sich: Was passiert jetzt? Das gefällt mir am besten."
Am Sonntag lernte der Lotus-Renault-Pilot die Schattenseite dieses Sports kennen: Bei einem Unfall in Italien wurde er schwer verletzt. Teamchef Eric Boullier spielte die Rallye-Einsätze des Polen herunter. "Robert darf Rallye fahren, weil es ihm am Herzen liegt. Für ihn ist der Rallye-Sport wichtig, er gibt ihm einen Ausgleich." Demnach gebe es eine gegenseitige Übereinkunft, dass er fahren dürfe - egal mit welchem Fabrikat. "Wir kennen alle die Risiken sehr gut", betonte er. "Wir wollten keinen Roboter oder Konzernfahrer."
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