Mit einer Rauchwolke verabschiedete sich gestern der V10-Motor im Heck des Interims-McLaren von Pedro de la Rosa. Aber auch der neue MP4-21 kam nur auf 65 Runden und die insgesamt zwölftbeste Zeit.
Kein übermäßig beeindruckender Einstand für Vizeweltmeister Kimi Räikkönen im neuen Auto. "Für meine erste Ausfahrt war es in Ordnung, aber wir haben noch viel zu tun", sagte der Finne am Ende des Testtages.
Die meiste Arbeit müssen die Orangen in ihr neues V8-Aggregat stecken. "Ich hatte keine besonderen Erwartungen, da ich wusste, dass wir bestimmte Probleme haben, aber es wird Fortschritte geben", gab sich Kimi zunächst zurückhaltend, bevor er gegenüber unseren britischen Kollegen von Autosport direkter wurde: "Das größte Problem ist der Motor, aber wir werden das in den kommenden Wochen verbessern."
Zwar habe man in seiner Abwesenheit "viel getestet", dabei aber "keine Fortschritte" machen können. "Der Motor ist definitiv unser Schwachpunkt."
Die große Frage ist nun: Wie lange wird das Team benötigen um die Probleme in den Griff zu bekommen? "Ich weiß es nicht, da müsst Ihr Mercedes fragen", lautete die Antwort des Finnen. "Sie sind nicht da, wo sie sein sollten und müssen sich verbessern. Auf der Motorenseite haben wir viel Arbeit vor uns."



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