Zwei Dinge stehen vor dem Großen Preis von Spanien fest: Ferrari und Renault scheinen wieder die Favoriten zu sein und Überholmanöver dürften auch in Barcelona äußerst schwierig werden. Umso wichtiger sind das morgige Qualifying, eine gute Startposition sowie eine clevere Strategie.
Michael Schumacher geht sogar noch einen Schritt weiter: "Die Strategie ist sogar wichtiger als das Qualifying", sagt er. An viele Überholmanöver glaubt er, wie viele seiner Kollegen, nicht: "Tendenziell gibt es hier sehr wenige Überholmöglichkeiten", so der Ex-Weltmeister. "Wir haben eine lange Gerade, aber leider auch eine sehr schnelle letzte Kurve. Diese erlaubt es einem nicht, dem Vordermann dicht zu folgen, um den Windschatten auszunutzen."
Der Freitag verlief für Schumacher und Ferrari gut. "Wir haben ein gutes Programm abgespult und das Auto an die Umstände hier angepasst", verriet er über das Feintuning am 248 F1. "Das hat gut funktioniert. Ich bin sehr zufrieden."
Eine genaue Analyse des Kräfteverhältnisses wollte der Ferrari-Star nicht wagen. "Dafür habe ich die Zeiten noch nicht gut genug analysiert." Bei den Zeiten aus den beiden Freien Trainings müssen man derweil die Umstände berücksichtigen: "Wir sind schon im 1. Training gefahren und haben da unsere neuen Reifen genutzt. Bei den Zeiten am Nachmittag muss man die Temperaturen mit in Betracht ziehen. All das kann das Bild verfälschen. Insgesamt sieht es nicht schlecht aus, aber mir fehlen noch die genauen Informationen."



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