Mick Schumacher hat in Portland zwar ein Leistungsproblem, sichert sich aber mit Position 16 sein bisher bestes Ergebnis auf einer Nicht-Oval-Strecke. Dabei kämpfte Schumacher schon seit dem Qualifying mit dem Problem, das ihn auf den Geraden rund zwei Zehntelsekunden an Zeit kostete. Den 16. Platz vom zeitweise letzten Platz verdankte er vor allem der Strategie.

Schumacher schafft durch Strategie fast Top-15-Ergebnis

So verlor Schumacher schon im Qualifying in der Sonntagnacht jede Chance auf einen Einzug in Q2, da er auf den Geraden zu viel Zeit auf die Konkurrenz verlor. Im Training hatte sich das Problem noch nicht gezeigt. Das Rennen startete er von Position 22, verlor wegen des Problems aber bereits nach kurzer Zeit alle weiteren Positionen.

Vom letzten Platz aus folgte aber eine Mini-Aufholjagd von Schumacher. Schlüssel dafür war eine von IndyCarTeamkollege Graham Rahal ausgelöste Gelb-Phase, bei der Schumacher im Gegensatz zur Konkurrenz nicht stoppte. Schumacher nutzte stattdessen zweimal einen Overcut, der funktionierte.

Das Erstaunliche: Trotz immer noch bestehendem Leistungsproblem konnte er die Position halten und gegen Ex-F1-Pilot Romain Grosjean (Coyne) noch eine Position gut machen. Seine Reise nach vorne endete erst bei Scott Dixon (Ganassi), der sich gegen Schumacher erfolgreich verteidigte.

Palou greift mit nächstem Sieg nach IndyCar-Titel

Felix Rosenqvist konnte seine Pole an der Spitze dagegen nicht verteidigen. Der Meisterschaftsführende Alex Palou ging nach den ersten Stopps im Duell in Führung und gab diese auch nicht mehr her. "Das Auto war eine Rakete", feierte er.

Damit hat Palou vier Rennen vor Saisonende 110 Punkte Vorsprung auf Kyle Kirkwood (Andretti) auf Position zwei. David Malukas wurde dagegen nur Zwölfter. Der Vorsprung auf den Penske-Piloten liegt mittlerweile bei 118 Punkten.

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Rosenqvist musste sich dagegen mit dem zweiten Platz begnügen, ihm wurde die auch von der Konkurrenz genutzte Overcut-Strategie zum Verhängnis. "Der Overcut war sehr stark hier", resümierte er.

Rosenqvist landete damit noch vor Will Power, der seinerseits durch ein Kommunikationsproblem beim letzten Stopp Zeit verlor. Da er nicht wusste, ob die Box ihn zum Stopp gerufen hatte, blieb er eine Runde zu lange draußen.

Lamborghini-Sensation in DTM - Fragezeichen über Mick Schumachers Zukunft (13:30 Min.)

Bis zum Saisonfinale in Monterey liegen damit vier Rennen in den nächsten vier Wochen vor den IndyCar-Piloten. Für genug Spektakel in den nächsten Wochen dürfte damit gesorgt sein. Die nächste Station für Mick Schumacher ist das Rennen in Markham nächste Woche.

Portland 2026: Ergebnis Rennen

Pos. Fahrer Team Zeit
1Alex PalouChip Ganassi Racing1:55.423
2Felix RosenqvistMeyer Shank Racing with Curb-Agajanian+4.1167
3Will PowerAndretti Global+8.062
4Rinus VeeKayJuncos Hollinger Racing+16.5767
5Kyle KirkwoodAndretti Global+19.378
6Marcus EricssonAndretti Global+20.032
7Scott McLaughlinTeam Penske+21.424
8Josef NewgardenTeam Penske+22.102
9Christian LundgaardArrow McLaren+25.750
10Kyffin SimpsonChip Ganassi Racing+29.278
11Pato O'WardArrow McLaren+33.090
12David MalukasTeam Penske+34.023
13Dennis HaugerDale Coyne Racing+42.549
14Scott DixonChip Ganassi Racing+43.449
15Louis FosterRahal Letterman Lanigan Racing+48.933
16Mick SchumacherRahal Letterman Lanigan Racing+59.007
17Romain GrosjeanDale Coyne Racing+59.104
18Nolan SiegelArrow McLaren+59.472
19Alexander RossiEd Carpenter Racing+1'00.706
20Caio ColletA.J. Foyt Enterprises+1 Runde
21Santino FerrucciA.J. Foyt Enterprises+1 Runde
22Sting Ray RobbJuncos Hollinger Racing+1 Runde
23Graham RahalRahal Letterman Lanigan Racing+1 Runde
24Christian RasmussenEd Carpenter Racing+4 Runden
25Marcus ArmstrongMeyer Shank Racing with Curb-AgajanianDNF