Kaum eine Rennstrecke ist so eng mit der Geschichte der DTM verbunden wie der Nürburgring. Seit der Premierensaison 1984 gastierte die Serie in jedem Jahr in der Eifel. Beim DTM-Rennwochenende vom 13. bis 15. August sind deshalb auch mehrere Fahrzeuge aus der Historie der Meisterschaft auf der Grand-Prix-Strecke zu sehen. Unter anderem drehen ein Audi V8, ein Mercedes 190E Evo II und ein BMW M3 E30 ihre Runden. Insgesamt sind fünf Einsätze der DTM-Klassiker geplant.
Eines der historischen Fahrzeuge wird von einem ehemaligen DTM-Champion pilotiert: Kurt Thiim fährt einen Mercedes 190E Evo II. Der Däne gewann während seiner aktiven Karriere zweimal auf dem Nürburgring. 1986 sicherte er sich zudem den DTM-Titel, damals am Steuer eines Rover Vitesse.
Auch sein Sohn Nicki Thiim ist an diesem Wochenende in der DTM im Einsatz. Der Aston-Martin-Pilot konnte in der laufenden Saison bereits mehrfach überzeugen und zwischenzeitlich die Tabellenführung übernehmen.
Ford-Klassiker und seltene Toyota Supra am Nürburgring
Ein weiteres Fahrzeug mit DTM-Vergangenheit ist der Ford Mustang. Während der aktuelle Mustang GT3 mit Arjun Maini und Finn Wiebelhaus in dieser Saison bereits mehrere Podestplätze erzielt hat, war die Baureihe schon Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre in der DTM vertreten. Gerd Ruch setzte damals als Privatfahrer einen Mustang der dritten Generation, den sogenannten Foxbody, ein. Mehr als 30 Jahre später ist ein entsprechendes Fahrzeug erneut am Nürburgring zu erleben.

Ergänzt wird das Ford-Aufgebot durch drei Ford Sierra Cosworth RS500. Das Modell stellte 1988 das Meisterfahrzeug der DTM. Dazu kommt mit einer Toyota Supra Mk3 DTM von 1987 ein seltenes Fahrzeug aus Japan. Die Supra war bereits 1989 mit Philipp Müller am Steuer auf dem Nürburgring im Einsatz und tritt bis heute in historischer Optik und mit der damaligen Startnummer auf.
Die DTM-Klassiker sind während des Rennwochenendes fünfmal auf der Strecke zu sehen: am Freitag von 13:20 bis 13:40 Uhr und von 18:05 bis 18:25 Uhr, am Samstag von 12:05 bis 12:25 Uhr und von 17:20 bis 17:35 Uhr sowie am Sonntag von 09:40 bis 09:55 Uhr.
Wer nicht vor Ort am Nürburgring ist, kann die historischen Fahrzeuge auch im Fan TV bei Joyn verfolgen.

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