Mit einer Länge von 4,87 Metern ist der neue Peaq das größte SUV, das Skoda bislang gebaut hat. Selbst der Skoda Kodiaq wird damit deutlich übertroffen. Vor allem der fast drei Meter lange Radstand sorgt für spürbar mehr Platz im Innenraum und das besonders in der zweiten und optional dritten Sitzreihe.

Skoda, Peaq
Foto: Skoda

Damit rückt der Peaq in eine Lücke, die viele Hersteller bislang nur zögerlich besetzen: ein großes, batterieelektrisches Familien-SUV mit optional sieben Sitzen. Auch beim Gepäckraum fällt der Peaq großzügig aus: In der fünfsitzigen Version stehen bis zu 935 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Unter der Fronthaube kommt ein 37 Liter großes Fach für Ladekabel oder kleinere Taschen hinzu.

Skoda, Peaq
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Drei Antriebe für unterschiedliche Bedürfnisse

Zum Marktstart setzt Skoda auf drei Leistungsstufen. Den Einstieg markiert der Peaq 60 mit Heckantrieb, 204 PS und einer 63-kWh-Batterie. Damit sind Reichweiten von mehr als 450 Kilometern möglich.

Für Vielfahrer dürfte der Peaq 90 die wichtigere Variante sein. Die Leistung steigt auf 286 PS, die Batterie wächst auf 91 kWh. Skoda nennt dafür eine Reichweite von mehr als 640 Kilometern.

Skoda, Peaq
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Das Topmodell heißt Peaq 90x und ergänzt den Antrieb um eine zweite E-Maschine an der Vorderachse. Mit 299 PS ist es die stärkste Version der Baureihe, die angegebene Reichweite liegt bei mehr als 610 Kilometern.

Mehr als nur Reichweite

Technisch positioniert Skoda den Peaq oberhalb des bisherigen Elektroangebots. Erstmals soll bei einem großen Elektro-SUV der Marke One-Pedal-Driving serienmäßig an Bord sein. Damit lässt sich das Fahrzeug im Stadtverkehr stärker über das Fahrpedal verzögern. Hinzu kommt bidirektionales Laden, bei dem der Akku nicht nur Strom aufnimmt, sondern auch wieder abgeben kann. Das funktioniert in mehreren Varianten: als Stromquelle für externe Geräte, zur Versorgung des eigenen Hauses oder perspektivisch sogar zur Rückspeisung ins Stromnetz.

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Eine Wärmepumpe der neuesten Generation gehört laut Skoda zur Serienausstattung. Sie soll vor allem bei niedrigen Temperaturen helfen, den Energieverbrauch zu senken und die Reichweite stabiler zu halten.

Mit bis zu zwei Tonnen Anhängelast bleibt der Peaq zudem für Wohnwagen oder Anhänger relevant.

Innenraum zwischen Hightech und Komfort

Im Cockpit zieht die nächste Generation des Skoda-Infotainments ein. Zentrales Element ist ein neues Android-basiertes System mit einem vertikal angeordneten 13,6-Zoll-Bildschirm. Die Bedienlogik orientiert sich stärker an Smartphones und soll den Zugriff auf zentrale Funktionen vereinfachen.

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Schon die Basisversion bringt eine umfangreiche Ausstattung mit: Drei-Zonen-Klimaautomatik, schlüssellosen Zugang, elektrische Heckklappe, Travel Assist 3.0 und zehn Airbags sind serienmäßig an Bord.

In höheren Ausstattungslinien legt Skoda beim Komfort nach. Das optionale Maxx-Paket umfasst ergonomische Komfortsitze mit Massagefunktion, ein gemeinsam mit Sonos entwickeltes Soundsystem mit 16 Lautsprechern und 755 Watt Leistung sowie einen Camp-Modus, der Temperatur und Belüftung über Nacht konstant hält.

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Parallel startet Skoda auch die Sportline-Version. Hier gibt es dann schwarze Exterieur-Elemente, größere Räder und ein optional schwarzes Dach. Auffällig ist vor allem das neue Panoramaglasdach mit mehr als 2,1 Quadratmetern Fläche. Die Transparenz des Dachs lässt sich elektronisch in mehreren Segmenten steuern. Je nach Einstellung wird es heller oder dunkler, ohne klassisches Sonnenrollo.

Preislich oberhalb des Enyaq

Preislich startet der Peaq bei 49.900 Euro und positioniert sich damit klar oberhalb des Skoda Enyaq. Für die große Batterie werden mindestens 57.900 Euro fällig, das Allradmodell beginnt bei 60.400 Euro. Wer die Sportline wählt, zahlt jeweils noch einmal rund 5.000 Euro mehr.

Skoda, Peaq
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Bestellbar ist der neue Peaq bereits jetzt, die ersten Fahrzeuge rollen Ende September 2026 zu den Händlern.