Der Teamchef hat es schon beim letzten Rennen gesagt: In Monza erwartet Red Bull das schwierigste Wochenende der Saison. Oder etwa doch nicht?
Stephan HeubleinLesezeit: 1 Min
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Mark Webber glaubt an seine Chance in Monza, Foto: Sutton
Wenn Mark Webber an Monza denkt, schießen ihm die Leidenschaft der Tifosi, die großartige Atmosphäre, die einzigartige Strecke und deren lange Geraden in den Sinn. Wirklich hilfreich ist für den Red-Bull-Piloten nichts davon.
Die Tifosi scheren sich wenig um den Australier, die Atmosphäre ist voll auf die Roten ausgerichtet und die langen Geraden kommen vor allem Hauptgegner McLaren entgegen. Ist Monza also von vorneherein ein kompletter Reinfall?
"Ich denke, dass wir uns gut schlagen können", sagt Webber. "Obwohl wir etwas mehr Konkurrenz haben könnten - neben Ferrari, McLaren und Renault könnte auch Force India um die Topplätze mitfahren." Mercedes GP nennt Webber nicht als Gegner.
Im Gegensatz zu Webber stapelt Sebastian Vettel vor dem Italien GP tief. "Wegen der langen Geraden wird es nicht einfach für uns", glaubt er. "Aber ich bin mir sicher, dass wir unser Bestes geben und bis zum Ende kämpfen werden." Immerhin hat Vettel gute Erinnerungen an Monza, seine erste Pole Position und seinen ersten Sieg - auch damals waren andere die Favoriten.
diese Formel 1 Nachricht