Reisebeschränkungen für Force-India-Besitzer - Neuer Ärger für Vijay Mallya
Für Vijay Mallya wird es ernst: Der Inder darf seine Heimat nur mehr unter Auflagen verlassen.
Christian MenathLesezeit: 1 Min
Christian MenathRessortleiter | Formel 1
Schnüffelt gerne am Print-Magazin, gibt mit seiner bestandenen Steward-Prüfung an, hält lange Monologe, war einst gut im Mario Kart - und liebt die F1 bedingungslos.MEHR
Vijay Mallya hat Ärger am Hals, Foto: Sutton
Vijay Mallya kommt nicht zur Ruhe: Auch in der Winterpause muss sich der indische Geschäftsmann mit unschönen Zahlen beschäftigen. Im jüngsten Fall hatten diese allerdings nichts mit dem Formel-1-Team des Paradiesvogels zu tun. Mallya musste sich wegen Steuerschulden vor einem Gericht in Mumbai verantworten.
Die Fluglinie sorgt wieder für Ärger, Foto: Kingfisher
Konkret geht es um ausstehende Steuern seiner insolventen Fluglinie Kingfisher. Rund 370 Millionen indische Rupien, rund 5 Millionen Euro, müssen an das Finanzamt nachgezahlt werden. Bis der Fall am 4. Februar verhandelt wird, darf Mallya Indien nur unter bestimmten Voraussetzungen verlassen.
Der 59-Jährige muss Auslandsreisen mindestens 48 Stunden im Voraus anmelden und zusätzlich zwei Kontaktpersonen quasi als Garantie hinterlassen, wie die indische Zeitung The Economic Times berichtet. Advait M Sethna, Anwalt der Finanzbehörde, sieht die Sanktionen gegen Mallya als Erfolg: "Dieser Beschluss ist ein sehr signifikanter", freut er sich. "Außerdem sendet er die Botschaft, dass richterliche Beschlüsse nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen und es zeigt, dass niemand über dem Gesetzt steht."
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