Zweite Vaterschaftsklage - Exhumierung von Fangio im Vorfeld gestoppt
Wie erst jetzt bekannt wurde, will ein weiterer Mann mit Hilfe eines Gentests beweisen, dass er ein Sohn Juan Manuel Fangios ist.
Annika KläsenerLesezeit: 1 Min
Juan Manuel Fangio hat vorerst noch seinen Frieden, Foto: Mercedes-Benz
Juan Manuel Fangio wird nun doch nicht exhumiert - zumindest vorerst nicht. Denn nach Oscar Cesar Espinoza hat nun ein zweiter Mann namens Ruben Vazquez erklärt, er sei ein Sohn der Rennfahrerlegende. Er soll sich laut motorsport.com bereits vor Espinoza an ein Gericht in La Plata gewandt haben, das nun die Exhumierung zum Zweck eines Vaterschaftstests auf Eis legte, bis auch in diesem Fall eine Entscheidung gefällt ist.
Am vergangenen Freitag hatte ein Gericht in Mar del Plata dem Antrag von Espinoza stattgegeben, den Leichnam seines mutmaßlichen Vaters exhumieren und Gentests durchführen zu lassen. Espinoza ist der Sohn einer langjährigen Lebensgefährtin von Fangio, der zu Lebzeiten allerdings nie von eigenen Kindern sprach.
Am 7. August sollte Fangio, der in seiner Heimatstadt Balcare begraben ist, exhumiert werden. Am morgigen Freitag jährt sich sein Todestag zum 20. Mal.
diese Formel 1 Nachricht