Sauber: Die Zeiten geben nicht das wahre Bild wieder
Obwohl die Rundenzeiten der Sauber-Piloten mehr als nur zu wünschen übrig ließen, zeigten sich die Hinwiler zufrieden.
Stephan HeubleinLesezeit: 1 Min
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Die Schweizer konzentrierten sich voll auf das Rennen., Foto: Sutton
Das Schweizer Sauber Team setzte beim dritten Saisonrennen genau dort an, wo man in Australien und Malaysia aufgehört hatte: Bei einer enttäuschenden Leistung im hinteren Drittel der Ergebnislisten.
Dennoch erklärte der umstrittene Weltmeister Jacques Villeneuve, dass sich das Auto "viel besser" als zuletzt in Sepang anfühle. "Ich fuhr viele Runden und konnte besser als vorher arbeiten."
Felipe Massa betonte unterdessen, dass sich die Hinwiler heute "ausschließlich auf Setuparbeiten" konzentriert hätten, weshalb die Rundenzeiten nicht aussagekräftig wären. "Wenn man unsere Strategie im Vergleich zu den anderen bedenkt, dann bin ich sehr ermutigt", so der kleine Brasilianer. "Wir sind näher dran, als die Rundenzeiten den Anschein erwecken. Wir sind viel stärker als in Sepang."
Technikchef Willy Rampf bestätigt dies: "Wir konzentrierten uns heute voll auf die Rennvorbereitung und Reifenvergleiche und fuhren keine Low-Fuel-Runs", konstatierte Rampf. "Wir haben viele Daten gesammelt und sind bislang mit unserem Programm zufrieden."
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