Die Beziehung zwischen Ferrari und der italienischen Presse ist eine ganz Besondere. Siegen die Roten werden sie auf allen Titelseiten in den Himmel gehoben. Doch wehe sie erleben eine solch Seuchensaison wie 2005. Dann gnade ihnen jeder, nur nicht die Gazzetta dello Sport & Co.
Die rote Krise des letzten Jahres scheint im italienischen Mediendschungel aber vergessen zu sein: "Ein Roter zum Verlieben", titelte die besagte Gazzetta dello Sport über den neuen Ferrari 248 F1.
Für Il Secolo XIX ist der neue Renner aus Maranello nicht nur "wunderschön und Erfolg versprechend", sondern auch "zum Siegen geboren". Beweisen muss der 248 dies allerdings noch. Schließlich wurden schon früher neue Ferrari Boliden als rote Göttinnen verehrt. Selbst der F2005 wurde bei seiner Präsentation gepriesen.
Der neue Wagen soll dank seines neuen Namens und seines neuen Achtzylinders aber eine "neue Ära" einläuten: "Das ist der Ferrari des Comebacks!", möchte der Corriere della Sera wissen. Bis der 248 F1 den Beweis dafür angetreten hat, gilt die alte Weisheit: Wichtig ist auf dem Asphalt.



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