Williams sieht schwierige Reifenwahl als gutes Zeichen
Alex Wurz war in Barcelona wider einmal im Großeinsatz. Der Österreicher arbeitete vor allem an den Reifen.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Alex hatte viel zu tun., Foto: Sutton
Viel kamen die Stammpiloten heute nicht zum Einsatz. Doch dafür haben sie ja Alexander Wurz. Der Williams-Tester spulte in beiden Freien Trainings etliche Runden ab, um am Setup zu arbeiten und die Reifen zu vergleichen.
"Wir haben viele Daten gesammelt, aber die Reifenwahl wird nicht einfach, da uns alle Wege offen stehen", fasste der Österreicher zusammen. "Die Entscheidung bei den Reifen wird wieder knifflig", stimmte Sam Michael zu. "Aber das ist ein gutes Zeichen, da es bedeutet, dass Bridgestone zwei gute Reifen mit unterschiedlichen Charakteristiken mitgebracht hat."
Trotzdem verlief nicht alles ohne Probleme: Bei Wurz scheint man eine falsche Richtung beim Setup gegangen zu sein, weshalb seine Pace auf Long Runs zwar "gut", aber nicht so gut, wie sie hätte sein können war. "Gegen Ende fanden wir eine gute Pace", bestätigte Nico Rosberg den Trend. "Ich bin also zufrieden."
diese Formel 1 Nachricht