Darf den Aussagen von Toro Rosso vertraut werden, dann hatte Scott Speed wohl eines der härtesten Rennen in seiner Laufbahn. In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellten sich bei dem Amerikaner starke Rückenschmerzen ein, die ein Resultat seines Unfalls vom Freitag waren. "Er war beim Arzt, wurde geröntgt und unser Physio-Team hat mit ihm gearbeitet. Er entschied sich zu fahren, und ich glaube er fuhr das beste Rennen in dieser Saison", meinte Teamchef Franz Tost.
Speed selbst beschrieb sein Rennen so: "Es war eines der härtesten Rennen, dass ich je bestritten habe. Nach dem ersten Boxenstopp hatte ich so viel Schmerzen, dass es schwer war mich zu konzentrieren. Ich kam einmal von der Strecke, da ich mich nicht auf das Fahren, Bremsen, Einstellen der Traktionskontrolle und die Schmerzen zur gleichen Zeit konzentrieren konnte." Am Ende kämpfte sich der Amerikaner so zu Platz zehn.
Sein Teamkollege Vitantonio Liuzzi hatte andere Schwierigkeiten, die aber auch schon vor dem Rennen begannen. Wegen eines Motorwechsels musste er von ganz hinten starten. "Ganz hinten zu sein, ist nicht der beste Weg, um in ein Rennen zu gehen. Vor allem auf einer Strecke wie dieser, wo es nicht viele Überholmöglichkeiten gibt", meinte der Italiener. Da habe ihm auch nicht der V10-Motor geholfen, gab er weiter zu Protokoll.

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