Am Donnerstag glaubte Nick Heidfeld noch nicht an ein Regenrennen, obwohl er gerne wieder einmal sein Können im Nassen bewiesen hätte. Manchmal werden Wünsche halt unverhofft erfüllt - etwa wenn es dann beim vermutet heißesten Rennen verhältnismäßig kalt und nass wird.
"Das ist ein phantastischer Tag!", jubiliert Nick in seinem motorsport-magazin.com-Tagebuch über den ersten Podestplatz des BMW Sauber Teams. "Speziell, weil wir bei den letzten beiden Rennen in Hockenheim und auch davor in Magny-Cours etwas in ein Tief geraten waren. Ich freue mich riesig über diesen Podiumsplatz." Für ihn war es zwar schon der fünfte Podestbesuch, aber für sein Team war es der erste und deshalb "etwas Besonderes".
Obwohl ihm seine Boxencrew den Podestplatz mit ihrer tollen Arbeit "ermöglicht" hat, half auch Nick etwas nach. Denn drei Runden vor dem Ende überholte er keinen geringeren als den siebenfachen Weltmeister Michael Schumacher.
"Ich war schon vorbei, und er ist mir völlig unnötig ins Heck gefahren", beschrieb Nick die Situation. "Danach war bei mir etwas an der hinteren Aufhängung beschädigt, und die Lenkung stand schräg. Aber zum Glück habe ich es trotzdem ins Ziel geschafft."



diese Formel 1 Nachricht