Runter von den Seitenkästen - De la Rosa fordert alte Rückspiegel
Die Formel-1-Piloten fordern größere und neu positionierte Rückspiegel. Pedro de la Rosa setzt sich für die Sicherheit ein.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
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Pedro de la Rosa wünscht sich andere Rückspiegel., Foto: Sutton
Pedro de la Rosa stand in Melbourne gleich mehrmals im Brennpunkt. Gleich zweimal hielt er im Freien Training einen anderen Piloten auf, nach dem 3. Training wurde er von den Rennkommissaren ermahnt. Der Grund ist einfach: De la Rosa sah in den kleinen Rückspiegeln zu wenig.
"Man sieht sehr wenig, wenn die Spiegel auf den Seitenkästen untergebracht sind, außerdem vibrieren sie stark", erklärte der Sauber-Pilot. "Wenn man nicht viele Informationen über funk bekommt, hat man ein Problem, man sieht ein Auto direkt dahinter, aber wenn es zwei Sekunden zurück ist, hat man keine Ahnung, wo es ist."
De la Rosa sprach deswegen bereits bei FIA-Sicherheitschef Charlie Whiting vor. "Die Spiegel müssen wieder am Monocoque befestigt sein, das ist die beste Position", sagt der Spanier. "Der Grund, warum sie so weit draußen sind, ist, dass sie als Aerodynamikteil verwendet werden. Wir müssen einen Kompromiss finden, weil es geht um die Sicherheit. Alle Fahrer stimmen dem zu."
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