Mick Schumacher erhält für das bevorstehende elfte IndyCar-Saisonrennen in Mid-Ohio (03.-05. Juli 2026) schon wieder einen neuen Renningenieur an seiner Seite - bereits der vierte im Rookie-Jahr des 27-Jährigen. Der erfahrene US-Amerikaner Todd Malloy ist ab sofort zuständig für den Honda-Dallara mit der Startnummer #47.

Die beiden kennen sich seit geraumer Zeit: Malloy war zuvor als übergeordneter Head of Race Engineering für das Team Rahal Lettermann Lanigang Racing (RLL) tätig. Künftig konzentriert er sich vorrangig auf die Zusammenarbeit mit Schumacher. Malloy arbeitet seit 2019 für RLL und blickt auf reichlich Erfahrung im US-Formelsport zurück. 2011 führte er Dan Wheldon zum Sieg beim Indy 500, zuvor 2003 gewann er als Renningenieur von Paul Tracy die CART Series.

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Vierter Renningenieur für Mick Schumacher bei IndyCars

"Road America (P17; d. Red.) lief gar nicht schlecht, deshalb hoffe ich, dass wir den Schwung mit Todd als neuem Renningenieur mitnehmen können", sagt Schumacher. "Er verfügt natürlich über enorm viel Erfahrung in Mid-Ohio, was eine große Bereicherung für das Team ist. Ich freue mich darauf, noch enger mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir arbeiten zwar schon die ganze Saison zusammen, allerdings in einer anderen Konstellation. Deshalb ist es schön, ihn jetzt in dieser Rolle an meiner Seite zu haben."

Malloy übernimmt den Job von RLL-Veteran Eddie Jones, der Schumacher seit dem vierten Saisonlauf in Barber (Alabama) bis zuletzt auf der Road America (Wisconsin) durch die Rennen geführt hatte. Nur beim Indy 500 arbeitete Schumacher einmalig mit Andy Brown als Renningenieur, weil Jones bereits für RLL-Gaststarter Takuma Sato eingeplant gewesen war. Begonnen hatte Mick sein IndyCar-Abenteuer mit Mike Pawlowski, der von Arrow McLaren zur RLL-Truppe gewechselt war.

Schumacher: Vorbereitung nur im heimischen Simulator

Schumacher erwartet am kommenden Wochenende mit dem Mid-Ohio Sports Car Course eine weitere neue Herausforderung - die Vorbereitungsmöglichkeiten waren wie so häufig überschaubar. "Es ist eine dieser flüssigen Strecken mit vielen Höhenunterschieden, fast wie eine Achterbahn", sagt der frühere Formel-1- und WEC-Pilot. "Darauf bin ich wirklich gespannt. Es wird mein erstes Mal dort sein, und die Vorbereitung war mit ein paar Runden auf meinem Simulator zu Hause eher begrenzt. Hoffentlich können wir trotzdem das Beste daraus machen."

Schumacher belegt derzeit den 24. und damit vorletzten Rang in der IndyCar-Gesamtwertung. Der 16. Platz beim vorletzten Rennen auf dem World Wide Technology Raceway (WWTR) in Gateway war sein bisher bestes Ergebnis. Mid-Ohio gilt als Heimrennen für RLL, dessen Teambasis im nur 60 Meilen entfernten Hilliard liegt.

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