Die zweite Saisonhälfte der Formel 1 startet bei Red Bull mit einem Knall. Der Rennstall bestätigte am Mittwoch vor dem Niederlande GP die Gerüchte, wonach Isack Hadjar am Rennwochenende in Zandvoort verletzungsbedingt nicht teilnehmen kann. Der Franzose zog sich in der Sommerpause eine nicht näher beschriebene Handgelenksverletzung zu.

Dadurch kommt es zu einer kleinen Fahrer-Rochade. Hadjars Red-Bull-Cockpit übernimmt Liam Lawson, der 2025 nach zwei Rennen beim A-Team der Bullen schon wieder zu den Racing Bulls degradiert wurde, wo er auch die Saison 2026 bestreitet.

In das dadurch vakante Cockpit bei den Racing Bulls steigt ein alter Bekannter: Yuki Tsunoda darf sein Formel-1-Comeback geben. Der Japaner fuhr von 2021 bis 2025 bei den Racing Bulls, respektive dessen Vorgängerteam AlphaTauri. 2025 ersetzte er den bei Red Bull gefeuerten Liam Lawson für die restliche Saison, konnte aber neben Max Verstappen ebenso wenig überzeugen.

Tsunoda verlor daraufhin seinen F1-Stammplatz und muss sich seit 2026 mit der Reservistenrolle zufriedengeben. Dem 26-Jährigen kam dabei zugute, dass Red Bull für sogenannte TPC-Tests mit älteren Autos noch auf Honda-Motoren angewiesen ist. Tsunoda ist Honda-Zögling und für die diplomatischen Beziehungen zwischen Milton Keynes und Sakura wichtig.

Wie schwer ist die Hadjar-Verletzung?

Wie lange die Bullen-Rochade andauert, ist ungewiss. Das Team hält sich mit Details über die Verletzung von Isack Hadjar zurück. So ist weder etwas über die Schwere der Verletzung, noch über die Ursache bekannt. Das nächste Formel-1-Rennen findet nach einer Woche Pause in Monza statt.

Erst kürzlich hatte Red Bull Hadjars Spezial-Helm für die Niederlande präsentiert. Der Franzose holte vor einem Jahr für die Racing Bulls in Zandvoort sein erstes Formel-1-Podium. Kurios: Liam Lawson, der Hadjar nun ersetzt, kam seinerseits 2023 wegen eine Handgelenksverletzung von Daniel Ricciardo in Zandvoort zu seinem Formel-1-Debüt.

In unserem Video zur Zwischenbilanz der Formel-1-Saison 2026 ist Isack Hadjar kaum ein Thema - eigentlich ein gutes Zeichen für einen Red-Bull-Fahrer an der Seite von Max Verstappen. Um den Niederländer geht es im Talk-Video allerdings durchaus:

Antonelli-Hype, Hamilton-Comeback! Unsere F1-Zwischenzeugnisse 2026 (39:03 Min.)