Die Verantwortlichen der DTM haben sich zum letzten Rennen der Saison in Hockenheim (09.-11. Oktober 2026) etwas Spezielles für die Zuschauer vor Ort einfallen lassen: Nach dem Zieleinlauf am Sonntag dürfen die Fans erstmals an der Sieger- und Meister-Ehrung auf respektive direkt unter dem Podium teilnehmen.

Der Plan: Nach dem Ende des Rennens werden die Tribünen für Zuschauer geöffnet, sodass sie über die Rennstrecke hinweg in die Boxengasse geleitet werden, um dort hautnah mit dem neuen Champion feiern zu können. Das Vorhaben erinnert an das Formel-1-Rennen in Monza, wo die Fans nach dem Rennende die Boxengasse unter dem Podest in ein rotes Fahnen-Meer verwandeln.

DTM-Finale in Hockenheim wegen Fan-Aktion verschoben

Das besondere Fan-Angebot hat nur einen Haken: Das Sonntags-Rennen der DTM (11. Oktober) muss verschoben werden und ans Ende des vollgepackten Zeitplans rücken, sprich: das letzte Rennen des Tages bilden. Ansonsten würde es zu lange dauern, die Zuschauer wieder auf die Tribünen zu geleiten und die Strecke zu säubern, bevor das Programm fortgesetzt werden kann. Im Rahmenprogramm gastieren das ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Carrera Cup Deutschland.

Deshalb beginnt der letzte DTM-Lauf erst um 16:30 Uhr statt zur gewohnten Uhrzeit um 13:30 Uhr, also, nachdem alle anderen Rennen ihm Rahmenprogramm bereits über die Bühne gegangen sind. Das DTM-Rennen am Samstag startet hingegen wie üblich um 13:30 Uhr. Fernsehpartner ProSieben steigt am Samstag um 12:55 Uhr und am Sonntag um 15:55 Uhr mit der Übertragung im Free-TV ein.

Trotz der Verschiebung soll ausreichend Zeit für die üblichen Ehrenrunden und 'Donut'-Einlagen im Motodrom eingeplant werden. Mit solchen Aktionen will der DTM-Promoter ADAC den Zuschauern den Besuch der Rennwochenenden zusätzlich versüßen und weitere Gelegenheiten bieten, sie hautnah am Geschehen teilhaben zu lassen.

Sechs Fahrer mit Titelchancen beim DTM-Finale 2026

Bei den zurückliegenden Rennwochenenden in Oschersleben und am Nürburgring wurden die Sieger-Feiern bereits in den öffentlichen Fan-Bereich verlegt. In Hockenheim steht zudem ein Konzert mit dem Musiker Dick Brave auf dem Programm.

Sechs Fahrer reisen mit theoretischen Titelchancen nach Hockenheim, wo im Vorfeld noch ein offizieller Kollektiv-Test stattfinden wird. Thomas Preining (Manthey-Porsche) hat am Sachsenring die Gesamtführung von Maro Engel (Winward-Mercedes) übernommen und recht komfortable 23 Punkte Vorsprung. Wie dem Manthey-Porsche-Pilot die schier unglaubliche Titel-Aufholjagd gelungen ist, erfahrt ihr in diesem Artikel: