Ciao aus Monza!

Damit beenden wir unseren Liveticker vom Rennsonntag der Formel 1 in Monza. Alle weiteren Stimmen, News und Analysen zum Wochenende findet ihr natürlich im Laufe des Abends und morgen bei wie immer uns. Wer heute Abend noch mehr Live-Action sehen will, hat gleich die Wahl. In Austin startet jetzt das 6-Stunden-Rennen der WEC. In einer Stunde könnt ihr außerdem beim IndyCar-Finale in Laguna Seca einschalten. Um 21:05 Uhr geht es für Mick Schumacher ins letzte Rennen seiner Debütsaison. Wir verabschieden uns mit diesen TV-Tipps und wünschen noch einen schönen Sonntagabend!

Sebastian Vettel mit Formel 1 2026 nicht ganz glücklich

Sein Umweltbewusstsein hatte sich Sebastian Vettel schon zum Ende seiner Formel-1-Karriere zur neuen Lebensaufgabe auserkoren. Aus Sicht des Rennfahrers versteht er allerdings die Kritik an der Generation 2026. Für die Zukunft soll das jedoch kein K.o.-Kriterium sein. So denkt der viermalige Champion über die heutige Königsklasse:

Valtteri Bottas kriegt heiße Füße

Für Cadillac war es ein unauffälliges Rennen. Sowohl Valtteri Bottas als auch Sergio Perez kamen ins Ziel, was für die US-Amerikaner dann aber wiederum doch etwas auffällig ist. Bottas klagte nur zwischenzeitlich mal über heiße Pedale. "Die Autos haben sich als sehr zuverlässig erwiesen, und das ist eine ziemlich anspruchsvolle Strecke, vor allem bei dieser Hitze. Bei diesen Temperaturen ist es schon gut, dass wir das Rennen mit beiden Autos beendet haben. Aber wir wissen natürlich, dass wir weiter daran arbeiten müssen", so der Finne.

Bad Boy Liam Lawson

Es ging im Rennen etwas unter, aber Liam Lawson geriet in Runde zwölf im Duell um P11 in Kurve vier mit Nico Hülkenberg aneinander. Der Neuseeländer kassierte dafür eine Verwarnung, sein Rennen war aber sowieso im Eimer. "Ich habe dabei einen Teil meines Frontflügels verloren und musste dann an die Box kommen, das hat etwa 30 Sekunden gekostet", so Lawson. Hülkenberg bezeichnete sein Manöver als "sketchy" - er sieht das nicht so: "Ich war neben ihm und er kam einfach immer weiter rüber. Wahrscheinlich hat er mit mir dasselbe gemacht, wie ich mit ihm. Ich habe dabei auch meinen Spiegel verloren, also konnte ich auf der rechten Seite nichts sehen. Vielleicht habe ich ihn abgedrängt, aber das wollte ich nicht und er wollte mir sicher auch nichts."

Racing Bulls büßt Vorsprung ein

Der Verlust des Monaco-Podiums traf Alpine vor dem Wochenende hart, der Rückstand auf die Racing Bulls wuchs dadurch auf 16 Zähler an. An dem Über-Wochenende für die Franzosen sorgten Arvid Lindblad und Yuki Tsunoda mit den Plätzen acht und zehn dafür, dass ihr Team auch nach diesem Sonntag noch auf P5 der Konstrukteurswertung steht. Alpine hat nur drei Zähler gutgemacht. "Das war das Maximum, was heute möglich war, also sollten wir zufrieden sein. Letztendlich hatte Alpine diese Woche die Oberhand. Auf der Geraden waren sie deutlich schneller als wir. Das ist eine ganz spezielle Rennstrecke ist. Ich denke, dass es hier eine gute Schadensbegrenzung war. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das Paket für die kommenden Rennen haben", so Lindblad.

Audis Punkteserie reißt in Monza

Nach viermal Q3 und Punkten in Folge, ging Audi heute erstmals seit Silverstone leer aus. Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg belegten die undankbaren Plätze elf und zwölf. "Der zweite Start war ganz ordentlich, in der ersten Runde habe ich zwei, drei Positionen gutgemacht und war in einer wirklich guten Position", erklärt Hülkenberg. "Ich hatte das Gefühl, dass vor mir wohl nur noch Arvid war. Aber dann, in der zweiten und dritten Runde, wusste ich gar nicht, wie mir geschah. Ich dachte, ich hätte ein Problem, denn ich wurde einfach von zwei, drei Autos überholt." Er nutzte dann das VSC für einen Pitstop, aber es brachte nichts. "Wir wussten, dass es schwierig werden würde, aber zu diesem Zeitpunkt lag ich außerhalb der Punkte, und wir sagten uns: In dem Fall müssen wir natürlich etwas anderes versuchen."

Wohlfühl-Content für den Formel-1-Feierabend

Unsere Berichterstattung im Liveticker neigt sich langsam ihrem Ende entgegen, aber wir hatten euch vorhin ja noch mehr von Sebastian Vettel versprochen. Bei seinem Demorun im Ferrari F2002 von Michael Schumacher sorgte er in Monza für Gänsehaut pur. Das sagte Super-Seb über seine Gefühlswelt an diesem emotionalen Tag in Italien:

Kein zweites Gasly-Wunder

Es wäre auch zu schön gewesen, um wahr zu sein. Beim ersten Start behauptete Pierre Gasly die Führung noch, doch schon nach der ersten Runde fiel die Konkurrenz über ihn her. Alpine hatte im Rennen einfach nicht die Pace. Der Pole-Setter landete nur auf Platz sieben. "Der Teil von mir, der realistisch ist, ist sehr zufrieden", sag tder Franzose. "Aber wenn man von der Pole Position startet, hat man auch diese Seite an sich, die denkt: Okay, was kann in 53 Runden alles passieren? Aber ich muss ehrlich sein: Vor dem Rennen wussten wir, dass es extrem schwer werden würde, das Tempo im Rennen zu halten und mit den Top-Teams mitzuhalten."

Monza betont McLaren-Schwächen

Nach den Siegen in Budapest und Zandvoort spielte McLaren auf dem Highspeed-Kurs von Monza keine Rolle. Für Norris war das keine Überraschung. "Wir waren heute nicht einmal annähernd in der Lage, um die ersten beiden Plätze zu kämpfen, aber wir haben es schon vor dem Wochenende gesagt", erklärt der Brite. "Wir müssen einfach wirklich an den langsamen und mittelschnellen Kurven arbeiten, an der Stabilität des Autos, die einfach nicht gut genug ist, und an der Geschwindigkeit auf der Geraden."

Lando Norris rudert nach Funkspruch zurück

Über weite Strecken hielt sich Lando Norris im Verfolgerfeld aus allem raus. Erst gegen Rennende schaltete er sich in die Kampfgruppe mit Verstappen, Piastri und Hamilton ein. Vor der zweiten Schikane wurde es mit Piastri einmal eng, woraufhin er am Funk über den Teamkollegen klagte. Im Nachhinein sieht er die Sache anders. "Es war okay. Ich schaue mir die Dinge hinterher natürlich immer an. Ich glaube, es ist einfach nur die erste Wahrnehmung, wenn man im Auto sitzt und jemand die Lücke ein bisschen öffnet und dann irgendwie doch nicht. Diese Wahrnehmung hat man, wenn man mit 330 km/h unterwegs ist, das ist alles. Ich finde, was er gemacht hat, war fair", so der amtierende Weltmeister, der sich in der letzten Runde noch P4 von Piastri holte.

Doppelausfall für Aston Martin

Gegen Rennhälfte war für beide Aston Martin heute Feierabend. Alonso stellte in Runde 23 an der Box ab. "Ich bin am Exit der zweiten Lesmo mal über den Kerb gegangen und das Auto fühlte sich danach nicht mehr ganz richtig an", erklärt der 45-Jährige. "Ich hatte wahrscheinlich einen Schaden am Unterboden und es lohnte sich nicht, hier weiterzufahren. Wir waren sowieso langsam und dann war das Auto auch noch kaputt."

Tsunoda erklärt Totalausfall im Grid

Vor dem Restart musste das Feld zwei Einführungsrunden drehen, weil Yuki Tsunoda sich beim ersten Mal falsch aufgestellt hatte. "Ich war etwas verwirrt, ob ich jetzt auf P14 oder P15 stehe, weil ich die Position vor der roten Flagge eigentlich noch nicht wirklich gewonnen hatte", sagt er. Seinen Fehler konnte er dann nicht mehr korrigieren. "Ich konnte nicht rückwärts fahren, weil es zu eng war. Ich war schon sehr weit vorne in der Box." Am Ende holte er noch Platz zehn.

Colapinto verzettelt sich

In der Anfangsphase geigte nicht nur Pierre Gasly vorne mit, auch Franco Colapinto lag nach dem Restart auf Platz vier. Dann verlor er in Lesmo I das Auto und ging durchs Kiesbett, womit er weit hinter die Top-10 zurückfiel. Am Ende rettete er Platz neun. "Es tut so weh, das wegzuwerfen. Ich war so damit beschäftigt, immer mehr Risiko einzugehen, um mit denen da ganz vorne mitzuhalten, sodass ich gar nicht realisierte, dass das nicht mein Kampf ist. Ich wollte einfach immer mehr", so der Argentinier. "Du kämpfst plötzlich gegen die Top-Teams und bist dann schnell übermotiviert."

Piastri freut sich über Monza-Action

Im Verfolgerfeld spielte Oscar Piastri eine der Hauptrollen. Gegen Lando Norris zog er kurz vor Schluss noch den Kürzeren und wurde Fünfter, aber er fühlte sich heute vor allem gut unterhalten: "Es hat Spaß gemacht. Ich würde sagen, die Formel 1 ist ein bisschen … es gibt nicht genug Rennaction, und es ist ein bisschen zu statisch. Wenn man sich ein F2- oder F3-Rennen ansieht, läuft es die ganze Zeit so, und ich glaube, das war gut für den Sport."

Russell bleibt positiv

Der richtige Turnaround ist George Russell nach der Sommerpause nicht gelungen, nachdem er sich in Zandvoort zunächst mit einer Pole Position zurückgemeldet hatte. Nach der nächsten Niederlage gegen Antonelli übt er sich in Durchhalteparolen. Die WM ist noch nicht entschieden. "Ich werde daran gar keine Gedanken verschwenden, an den Kampf oder das Comeback. Ich denke nur daran, zu versuchen, jedes Rennen zu gewinnen, und dann wird es eben so kommen, wie es kommt", erklärt er. "Ich setze mich in dieser Hinsicht nicht unter Druck. Ich sage nicht, dass jetzt dieses oder jenes geschehen muss. Ich muss einfach versuchen, mehr Rennen zu gewinnen. Aber natürlich ist er in der besten Position und er hat es verdient, dort zu sein, wo er ist."

Wolff verteidigt Mercedes-Strategie

"Der Zweistopper war die beste Option, aber wir erwarteten das gar nicht. Das lief einfach gut für ihn", erklärt Toto Wolff bei Sky Sports F1 die Strategie für Antonelli. "Aber ihn hätte heute auch sonst nichts stoppen können. George hat am Ende mit stumpfen Waffen gekämpft, aber ich freue mich einfach über den Doppelsieg." Russell eine andere Taktik zu geben, stand nicht auf dem Plan: "Nein, George war auf Hard und wir mussten den Einstopper so durchziehen, da gab es keine Wahl."

Hamilton maßlos enttäuscht

"Das ist heute eine der schwerer zu verdauenden Niederlagen. Ich hatte mir definitiv mehr erhofft. Ich habe wirklich alles gegeben. Uns hat auf den Geraden einfach der Speed gefehlt", erklärt Hamilton nach Platz sechs. Nach dem Restart auf Medium durchzufahren, hält er für eine Fehlentscheidung. "Ich habe das Gefühl, dass wir wahrscheinlich auf dem harten Reifen hätten fahren sollen. Aber wir mussten auch Autos überholen, weil wir weiter hinten lagen, als wir eigentlich hätten sein sollen", sagt er mit Blick auf den Positionsverlust durch die Leclerc-Szene. "Und dann dachte ich, sie würden mich reinholen. Aber sie haben es nicht getan, und so gingen mir einfach die Reifen aus." Was den Zwischenfall mit Leclerc angeht, enthält er sich: "Darüber sind wir jetzt schon hinweg, dafür ist es viel zu spät."

Ferrari-Teamchef kritisiert Leclerc

"Das Positive an diesem Wochenende ist, dass die Pace über eine Runde ganz ordentlich war, aber wir haben heute zu viele Chancen verpasst", so Ferrari-Teamchef Fred Vasseur. Der Unfall von Charles Leclerc ruinierte letztendlich den Sonntag. "Er hat das Auto zerstört und der Motor ist auch nicht mehr in gutem Zustand", sagt er. Nach dem Zusammentreffen mit Lewis Hamilton am Start hatte dieser auch keine Möglichkeit mehr, noch etwas zu retten: "Dann war das Rennen auch schwierig, weil wir bei der Höchstgeschwindigkeit hintendran sind. Wir wussten schon vorher, dass es schwierig werden würde, mitzuhalten. Sobald wir kämpfen mussten, haben wir Positionen verloren, und es war so schwer für uns, zu überholen. Dieses Ergebnis ist am Ende nicht gut."

Kimi Antonelli mit historischer Aufholjagd

Seit 43 Jahren hat kein Fahrer mehr von so weit hinten gewonnen, wie Kimi Antonelli heute. John Watson stellte 1983 in Long Beach von Startplatz 22 den bis heute gültigen Rekord für die größte Aufholjagd auf. In jüngster Geschichte erreichte Max Verstappen 2024 mit seinem Sieg in Interlagos von Startplatz 17 ähnliche Höhen. Kimi Räikkönen gewann 2005 in Suzuka ebenfalls von P17. Noch einen Platz mehr gewann Rubens Barrichello, als er 2000 in Hockenheim sensationell von P18 seinen ersten GP-Sieg holte.

Hätte Mercedes Russell reinholen müssen?

Nico Rosberg hinterfragt bei Sky Sports F1 die Strategie-Entscheidung von Mercedes. Russell hätte als Führender am Kommandostand vor Antonelli reingeholt werden müssen. "Teamintern ist die Situation ganz klar. George führt das Rennen an. Er bekommt die beste Strategie, um so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen – er hat Priorität. Es spielt keine Rolle, wo Kimi steht", so der Weltmeister von 2016.

Leclerc genervt: Kein Stress mit Hamilton

Noch bevor Leclerc crashte, sorgte er mit dem Duell gegen Lewis Hamilton für das erste Ferrari-Drama. In der ersten Schikane drückte er den Teamkollegen ins Kiesbett. Nachdem es schon vor dem Rennen Teamorder-Gerüchte zugunsten des Teamkollegen gab, ist er vom Gerede genervt: "Ich weiß nicht so recht, wer da dieses Narrativ verbreitet, dass wir gegeneinander sind. Ich meine, in Monza wurde schon viel zu viel darüber geredet. In der Situation stimmt es allerdings, dass wir zu weit gegangen sind. Ich glaube, Lewis in Kurve eins, dann habe ich versucht, die Kurve so eng wie möglich zu fahren, aber es hat einfach nicht gereicht."

Charles Leclerc nach Crash ratlos

Innerhalb von zwei Runden brach Charles Leclerc die Ferrari-Herzen. Der Monegasse kann seinen Crash noch nicht erklären. Seine Linienwahl soll nicht schuld gewesen sein. "Ich würde nicht sagen, dass das das Problem war. Ich glaube, zwischen der ersten und der zweiten Runde gab es einen kleinen Unterschied bei der Power-Delivery. Wir werden das untersuchen, aber ich möchte mich dazu nicht äußern", sagt er. Nach dem harten Einschlag war er zunächst etwas durchgeschüttelt. "Der Nacken war in Ordnung. Am Anfang hatte ich nur ein paar Probleme mit der Sehkraft – das rechte Auge hat im ersten Moment nicht so gut gesehen, aber jetzt ist alles wieder in Ordnung."

Fahrer-Voting: Wer war bei der Formel 1 in Monza heute der beste Pilot?

Es kann eigentlich nur einen geben, aber vielleicht hat euch ja jemand anderes als Kimi Antonelli überzeugt. In unserem Fahrer-Voting könnt ihr wie nach jedem Rennen über den besten Pilot des Wochenendes abstimmen:

Zusammenfassung: Das Formel-1-Rennen in Monza

Nach dem Qualifying hat auch das Rennen in Monza für Spektakel gesorgt. Mit seinem Sieg von Startplatz 19 machte Kimi Antonelli möglich, was Toto Wolff gestern noch für augeschlossen hielt. Den ereignisreichen Grand Prix könnt ihr im Rennbericht noch einmal im Detail nachvollziehen:

Der Formel 1 WM-Stand 2026 nach dem Rennen in Monza

Rennen 13 von 23 ist erledigt, Kimi Antonelli hat seinen Vorsprung in der Formel-1-Gesamtwertung 2026 weiter ausgebaut. Er führt jetzt 66 Punkte vor Russell, Hamilton liegt 76 zurück. Für Leclerc war die Nullnummer besonders bitter, er hat damit den Anschluss komplett verloren. In der Konstrukteurswertung hat sich Mercedes mit dem Doppelsieg wieder deutlicher von Ferrari abgesetzt. Der Gap beträgt jetzt 122 Punkte.

Auch Verstappen kämpfte mit Asphalt

In der Schlussphase führte Verstappen einen anderen Kampf gegen die McLaren-Fahrer. Auch er hatte mit dem kaputten Asphalt seine Schwierigkeiten: "In Kurve zwei gab es einen kniffligen Moment, weil sich der Asphalt auflöste. Ich wäre fast von der Strecke abgekommen, weil ich den Kies vom Asphalt mitgenommen habe. Und dann hatte ich die McLaren im Overtake hinter mir, und das macht hier einen ziemlich großen Unterschied."

Max Verstappen hoffte auf mehr

Nach dem Restart sah es kurzzeitig so aus, als könne Max Verstappen die Mercedes-Party aufmischen. Doch es reichte nicht. "Es gab da draußen einige gute Zweikämpfe. Ich musste sie oft außen angreifen, weil wir im Vergleich zu unseren Konkurrenten in den Kurven zwei bis vier große Schwierigkeiten mit dem Deployment hatten", so Verstappen. "Ich denke, dass der Speed heute nicht auf unserer Seite war. Ich habe einfach versucht, dranzubleiben, aber sie waren einfach ein bisschen zu schnell. Deshalb habe ich einfach versucht, nur im Overtake zu bleiben."

Russell strategisch benachteiligt?

Beim VSC holte Mercedes nur Antonelli rein. Russell hatte damit nicht gerechnet. "Um ehrlich zu sein, dachte ich, wir würden beide draußen bleiben. Ich war überrascht, als ich sah, dass er an die Box fuhr", so der Brite. "Ich glaube, letztendlich war es ein Glücksspiel – in beide Richtungen. In diesem Moment konnte das Team nicht wissen, welche Strategie die bessere ist. Es machte Sinn, die Autos zu splitten."

George Russell chancenlos

"Herzlichen Glückwunsch an Kimi. Ein unglaubliches Resultat von ihm. Als ich zu Beginn das Klassement gesehen habe, sah ich, dass er schon auf Platz 5 oder 4 lag, und mir war sofort klar, dass er ganz vorne mitmischen würde", erklärt Russell. "Es sah nach einem ziemlich starken Rennen von uns aus, aber gegen Ende hatte ich dann einfach Probleme mit den Reifen. Natürlich sind wir das ganze Rennen über mit diesem einen harten Reifen gefahren."

Antonelli erklärt Schreckmoment

Beim ersten Angriff auf Russell in Runde 49 ging beinahe das ganze Rennen in die Hose. So erklärt Antonelli den Ausritt durchs Kiesbett von Kurve zwei: "Das war ein kleiner Schock, weil die Fahrbahn aufbrach. Aber ich dachte trotzdem, ich könnte die Kurve noch schaffen. Aber als ich dann auch noch über ein bisschen Kies fuhr, bin ich geradeaus gefahren und dachte mir: "Vielleicht habe ich meine Chance vergeigt." Aber zum Glück hatten wir immer noch die nötige Pace und haben es geschafft."

Italiens neuer Formel-1-Held glaubte an Sieg

"Nach dem Restart war ich ganz vorne dabei und ich wusste, dass ich die Chance auf den Sieg habe", erklärt Antonelli. "Ich habe definitiv daran geglaubt, besonders als ich hinter George lag. Aber es war wirklich schwierig, weil es bei so starkem Windschatten sehr schwer war, sich abzusetzen. Am Ende sind wir an die Box gekommen und er nicht. Dadurch hatte er zum Schluss etwas Probleme mit seinen Reifen, während wir mit unseren Reifen Druck machen konnten. So konnte ich die Pace anziehen und es hat mit dem Sieg geklappt."

Kimi Antonelli schreibt Formel-1-Geschichte für Italien

Erstmals seit Ludovico Scarfiotti im Jahr 1966 gewinnt ein Italiener in Monza. Mit sieben Erfolgen ist Kimi Antonelli jetzt außerdem der Italiener mit den zweitmeisten F1-Siegen. Er hat Riccardo Patrese überholt, jetzt liegt nur noch der legendäre Alberto Ascari vor ihm. Der zweifache Weltmeister gewann 13 Mal.

ZIEL

Kimi Antonelli holt sich nach 53 Runden seinen siebten Formel-1-Sieg. Von Startplatz 19 gelingt ihm ein historischer Erfolg in Monza. George Russell und Max Verstappen komplettieren das Podium. Lando Norris holt sich noch Oscar Piastri, dahinter folgen Lewis Hamilton, Pierre Gasly, Arvid Lindblad, Franco Colapinto und Yuki Tsunoda in den Punkten.

Das Rennen der Formel 1 in Monza im Liveticker - Kommentar, Abstände, Positionen:

Italien GP

Rennen, Runde: 53 / 53, Sonnenschein

Kimi AntonelliMercedes-AMG1
George RussellMercedes-AMG   +3.862
Max VerstappenRed Bull   +14.723
Lando NorrisMcLaren   +19.064
Oscar PiastriMcLaren   +19.255
Lewis HamiltonFerrari   +24.666
Pierre GaslyAlpine   +27.357
Arvid LindbladRacing Bulls   +45.148
Franco ColapintoAlpine   +47.359
Yuki TsunodaRacing Bulls   +58.1910
Gabriel BortoletoAudi F1 Team   +65.1911
Nico HülkenbergAudi F1 Team   +66.1912
Carlos Sainz jr.Williams   +74.1213
Liam LawsonRed Bull   +75.6114
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team   +78.9615
Esteban OconTGR Haas F1 Team   +1 L16
Alexander AlbonWilliams   +1 L17
Sergio PérezCadillac F1 Team   +1 L18
Valtteri BottasCadillac F1 Team   +2 L19
Lance StrollAston Martin F1 Team20
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team21
Charles LeclercFerrari22
Positionen Italien GP
1Kimi Antonelli
Mercedes-AMG

2 Stopps
2George Russell
Mercedes-AMG
  +3.86
1 Stopp
3Max Verstappen
Red Bull
  +14.72
2 Stopps
4Lando Norris
McLaren
  +19.06
1 Stopp
5Oscar Piastri
McLaren
  +19.25
1 Stopp
6Lewis Hamilton
Ferrari
  +24.66
1 Stopp
7Pierre Gasly
Alpine
  +27.35
1 Stopp
8Arvid Lindblad
Racing Bulls
  +45.14
1 Stopp
9Franco Colapinto
Alpine
  +47.35
1 Stopp
10Yuki Tsunoda
Racing Bulls
  +58.19
1 Stopp
11Gabriel Bortoleto
Audi F1 Team
  +65.19
1 Stopp
12Nico Hülkenberg
Audi F1 Team
  +66.19
2 Stopps
13Carlos Sainz jr.
Williams
  +74.12
2 Stopps
14Liam Lawson
Red Bull
  +75.61
2 Stopps
15Oliver Bearman
TGR Haas F1 Team
  +78.96
1 Stopp
16Esteban Ocon
TGR Haas F1 Team
  +1 L
2 Stopps
17Alexander Albon
Williams
  +1 L
2 Stopps
18Sergio Pérez
Cadillac F1 Team
  +1 L
2 Stopps
19Valtteri Bottas
Cadillac F1 Team
  +2 L
2 Stopps
20Lance Stroll
Aston Martin F1 Team

1 Stopp
21Fernando Alonso
Aston Martin F1 Team

1 Stopp
22Charles Leclerc
Ferrari

0 Stopps

16:59 UhrCiao!

16:59 UhrUnd damit noch einen wunderschönen Sonntag, eine schöne Woche und bis zum FP1 in Madrid!

16:58 UhrWir sind ab dem ersten Training wieder für euch da und halten euch über alles auf dem Laufenden.

16:58 UhrDort wird vor allem spannend, wer sich am besten auf den komplett neuen Kurs einstellen kann, denn bisher hat keiner außer Ferrari Runden auf dem Madring absolviert.

16:57 UhrBereits nächste Woche geht es mit der Formel 1 in Madrid weiter.

16:57 UhrAntonelli kann seine WM-Führung damit noch weiter ausbauen und seine Dominanz bestätigen.

16:57 UhrDie letzten drei Punkteränge holen sich Lindblad, Colapinto und Tsunoda.

16:56 UhrHamilton fährt als Sechster über die Ziellinie. Etwa drei Sekunden vor Pole-Setter Gasly, der den Grand Prix auf Platz sieben beendet.

16:56 UhrDahinter lieferten sich Norris und Piastri ein Duell, das der Brite am Ende für sich entscheiden konnte. Norris belegt Platz vier, Piastri dahinter auf Platz fünf.

16:55 UhrAntonelli gewinnt den Italien Grand Prix vor George Russell und Max Verstappen.

16:55 UhrWas für ein Finish!

16:55 UhrSchnellste Rennrunde für Antonelli oben drauf zum ersten Heimsieg!

16:55 UhrNorris vorbei an Piastri.

16:54 UhrNorris kämpft noch um den vierten Platz.

16:54 UhrDie letzte Runde ist angebrochen.

Runde 50/53

Das war's für Russell. Vor der Ascari holt sich Antonelli die Führung, auf den alten Reifen hat ihm der Teamkollege nichts mehr entgegenzusetzen. Um Platz vier geht es zwischen den McLaren-Fahrern zur Sache. Piastri verteidigt sich hart gegen Norris vor der zweiten Schikane.

Runde 49/53

George Russell und Kimi Antonelli clashen in der ersten Schikane! Der Brite verteidigt sich vor Turn eins und geht weit, Antonelli will profitieren und kommt von der Strecke ab! Der Italiener ist auf dem kaputten Asphalt in Kurve zwei einfach ins Kiesbett untersteuert. Jetzt muss er die Lücke nochmal zufahren und es erneut versuchen.

Runde 45/53

Wir gehen in die Schlussphase. Antonelli ist jetzt auf der Jagd, er muss noch dreieinhalb Sekunden aufholen, um Russell abzufangen. Im Kampf um das letzte Podium liegen Piastri, Verstappen, Norris und Hamilton in drei Sekunden. Auch hier ist noch nichts entschieden. Im Verfolgerfeld hingegen scheint alles klar. Gasly, Lindblad, Colapinto und Tsunoda belegen die Positionen sieben bis zehn. Für Audi wird es heute wohl nichts mit Punkten, denn Bortoleto liegt auf P11 schon sieben Sekunden hinter Tsunoda.

Runde 41/53

Falsch gedacht, die Untersuchung gegen Russell wurde fallengelassen. Damit ist der Sieg für ihn weiter im Bereich des Möglichen. Sieben Sekunden hat er noch auf Antonelli. Verstappen müht sich um P3 derweil mit Piastri ab. Er wurde gerade wieder vom McLaren überholt.

Runde 39/53

George Russell hat jetzt eine Untersuchung wegen dem Gelbvergehen an der Backe. Für die italienischen Fans sieht es jetzt noch besser mit den Chancen auf ein Antonelli-Wunder aus.

Runde 37/53

Antonelli geht an Piastri vorbei und ist jetzt wieder Zweiter. Er liegt achteinhalb Sekunden hinter Russell. Verstappen hat seinerseits Hamilton kassiert und ist jetzt Vierter, er konnte aber Antonellis Pace nicht mitgehen.

Runde 33/53

Die Rennleitung hat George Russell für ein mögliches Gelbvergehen notiert. Wir haben noch 20 Runden, noch führt er.

Runde 31/53

Antonelli und Verstappen haben das VSC vor drei Runden zum Boxenstopp genutzt und sind jetzt auf Hard. Sie liegen auf den Plätzen fünf und sechs und holen gegenüber Russell auf. Er liegt auf P1, ist aber eine Sekunde pro Runde langsamer. Er ist verunsichert. "Ich habe auf dieser Strategie massives Derating. Seid ihr sicher, dass das gut ist", fragt er sein Team.

Runde 28/53

Wir haben ein VSC. Aston Martin hatte gerade erst Fernando Alonsos Auto mit einem Defekt an die Box geholt, jetzt ist Lance Stroll am Ende der Start-und-Zielgeraden mit einem Problem stehengeblieben. Hülkenberg und Sainz nutzen die Möglichkeit sofort zum Pitstop. Und Mercedes fordert auch Antonelli zum Reifenwechsel auf.

Runde 26/53

Antonelli verbremst sich in der ersten Schikane hinter Russell und muss abkürzen. Jetzt ist Verstappen wieder in Schlagdistanz.

Runde 24/53

Jetzt haben es die Mercedes-Fahrer übertrieben. Am Funk forderte Peter Bonnington schon Antonelli auf, das Yo-Yo-Racing sein zu lassen. Verstappen ist jetzt doch wieder etwas näher gekommen, ist aber noch nicht im Overtake.

Runde 22/53

Die Mercedes-Teamkollegen überholen sich jetzt seit fünf Runden unentwegt gegenseitig. Momentan liegt wieder Russell vorne. Die beiden setzen sich dabei sukzessive von Verstappen ab. Das Spiel mit dem Overtake-Modus und Windschatten bringt ihnen den entscheidenden Vorteil gegen ihren Verfolger. Verstappen liegt fast zwei Sekunden dahinter und kommt so nicht mehr heran.

Runde 17/53

Die Spitze hat sich aufgeteilt. Russell und auch Antonelli haben Verstappen kassiert, der Red Bull bleibt aber dran. Das Dreierpack setzt sich vorne etwas ab, auf P4 fehlen Hamilton zwei Sekunden. Er führt eine Grppe mit Piastri, Gasly und Norris an. Im Mittelfeld haben Lindblad und Tsunoda die Nase vorne, sie fahren auf P8 und P9. Der Japaner wird nach dem Rennen aber für seinen Totalausfall im Grid untersucht. Den letzten Punkt hält gerade Bearman auf P10, Bortoleto und Hülkenberg liegen dahinter.

Runde 14/53

Verstappen verteidigt die Führung konsequent gegen Russell, der Mercedes-Fahrer findet keinen Weg vorbei. Die Top-7 liegen immer noch innerhalb von dreieinhalb Sekunden. Hinter der Spitze gehen die Positionswechsel munter weiter. Antonelli ist jetzt schon Dritter und schließt gleich zum Führungsduo auf. Hamilton müht sich derweil hinter Piastri auf P5 ab.

Runde 11/53

Russell wird an der Spitze von Verstappen verfolgt. Der Niederländer hat in der letzten Runde eine Sekunde aufgeholt und ist jetzt dran. Dahinter ist Gasly massiv zurückgefallen, er wurde in den letzetn zwei Runden von Hamilton, Piastri und Antonelli kassiert und liegt nur noch auf P6.

Runde 7/53

Was für eine Startrunde! Russell hält die Führung vor Gasly, dahinter geht es drunter und drüber. Colapinto hat in Lesmo das Auto verloren und ist von P3 auf P16 zurückgefallen. Antonelli ist schon Sechster!

Tsunoda vergeigt Restart

Wir haben noch eine Einführungsrunde. Yuki Tsunoda stand im Grid gerade nicht richtig, deshalb alles nochmal auf Anfang.

Einführungsrunde

Zum zweiten Mal machen sich die Fahrer heute auf die Formation Lap. Wir haben jetzt nur Perez und Alonso auf Soft. Verstappen, Hamilton, Bortoleto, Antonelli, Tsunoda und Bottas fahren Medium. Alle anderen setzen auf Hard.

Leclerc aus Medical Center entlassen

Nach seinem Einschlag musste Leclerc kurz zum Check ins Medical Center, die Ärzte haben ihn gerade wieder entlassen. Außer dem verletzten Stolz dürfte bei ihm alles in Ordnung sein.

Restart in fünf Minuten

Um 15:39 Uhr geht es weiter. Wir sehen wieder einen stehenden Start.

Antonelli auf P12

Für Kimi Antonelli war die Startrunde ein voller Erfolg - er ist von P19 auf P12 vorgefahren. Eine gute Ausgangslage für den Restart, aber ein strategischer Nachteil. Auf dem harten Reifen war für ihn ein langer erste Stint vorgesehen, jetzt wird er gleich entweder mit Medium durchfahren müssen oder noch einen Boxenstopp einlegen müssen, sollte er den harten Reifen noch einmal fahren wollen.

Restart verzögert sich

Die Rennstrecke wird weiterhin repariert, es soll noch etwa 15 Minuten dauern. In der Pause können die Teams natürlich die Reifen wechseln. Es ist zu erwarten, dass wir gleich sehr viele harte Reifen sehen werden.

Fahrfehler oder Defekt?

Der Crash von Charles Leclerc mutet reichlich unnötig an. Hat der Fanliebling der Tifosi das Auto wirklich weggeschmissen, oder ist etwas schiefgegangen? Wir sind gespannt, wie er und sein Team den Unfall erklären.

Rote Flagge

Leclerc ist nach dem Unfall okay, aber die Unterbrechung ist für die Reparatur der Streckenbegrenzung unabdingbar. Zuvor hatte Gasly die Führung an Russell verloren und auch Leclerc war durchgegangen. Dahinter hatten Verstappen und Colapinto aufgeräumt, sie lagen vor dem McLaren-Duo auf P4 und P5.

Runde 2/53

Horror für Ferrari! Charles Leclerc schmeißt das Auto in der Parabolica weg! Der Rennsonntag ist für Ferrari innerhalb von zwei Runden zum absoluten Albtraum verkommen. Die rote Flagge unterbricht das Rennen!

START

Pierre Gasly hat die Führung von der Pole Position gegen George Russell behauptet. Dahinter hat Lewis Hamilton die Attacke auf Charles Leclerc versucht und sich verzettelt! Er fällt auf P10 zurück!

Die Einführungsrunde läuft

Neben Antonelli haben auch Alonso und Tsunoda den harten Reifen drauf. Im Mittelfeld sind Soft und Medium gemischt. Audi hat gesplittet, Bortoleto auf Soft und Hülkenberg auf Medium.

Reifenwahl für den Start

In drei Minuten geht es auf die Einführungsrunde. Wir können jetzt einen Blick auf die Reifenwahl werfen. Ferrari will es wissen, Leclerc und Hamilton sind auf Softs, so auch Verstappen. In der ersten Reihe haben Pierre Gasly und George Russell den Medium aufgezogen. Kimi Antonelli fährt Hard.

Geringe Chance auf Safety Car

Bei den letzten drei Formel-1-Rennen in Monza war das Safety Car nicht auf der Strecke. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Bernd Mayländer heute ausrücken musst, liegt bei nur etwa 40 Prozent. Dabei könnte er heute sogar zwischen zwei Autos wählen.
Foto: Motorsport-Magazin.com
Foto: Motorsport-Magazin.com

Formel 1 2026: Der WM-Stand vor Monza

Während die uns allseits bekannte italienische Nationalhymne läuft, hier noch ein Blick auf den Formel-1-WM-Stand 2026 vor dem 13. von 23 Saisonrennen. Kimi Antonelli führt nach sechs Siegen mit 242 Punkten, dahinter George Russell und Lewis Hamilton punktgleich mit 183 Zählern. In der Konstrukteursweltmeisterschaft liegt Mercedes mit 425 Punkten an der Spitze, Ferrari ist aber noch lange nicht abgehängt.

Das Formel-1-Rennen in Monza im TV und Livestream

In einer Viertelstunde geht es los. Wir liefern euch gleich wie immer das gesamte Geschehen im Sessionticker mit Kommentar und Timing. Alternativ könnt ihr das Formel-1-Rennen in Monza natürlich auch im TV oder Livestream verfolgen. Alle Infos dazu findet ihr hier:

Mercedes rechnet mit Antonelli-Show

Nach dem Qualifying hat Toto Wolff ein Podium für Kimi Antonelli ausgeschlossen, vorausgesetzt, es passiert nichts Außergewöhnliches. Renningenieur Peter Bonnington erwartet seinen Fahrer aber bald im Verfolgerfeld hinter der Spitze. "Hoffentlich hat er ordentlich Pace. Wenn wir die Fahrer direkt vor uns schnell kassieren und dann keine Fehler machen, sind wir hoffentlich bis zur Halbzeit bei den Piloten, gegen die wir kämpfen müssen. Ich denke, sobald wir bei Max sind, werden wir ungefähr dort stehen, wo wir hinwollen", so der Brite bei Sky Sports F1. Verstappen startet gleich von Platz fünf, Antonelli von Position 19.

Ärger für Sergio Perez

Wir haben die erste Untersuchung des Tages. Sergio Perez soll sich bei den Probe-Starts nicht an die Regeln gehalten haben. Die Angelegenheit wird nach dem Rennen behandelt. Für Cadillac ist es ohnehin wieder ein schwieriges Wochenende, nachdem das Team wegen eines Defekts im ersten Training schon eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro kassierte. Bei Colton Herta hatte das im Reglement vorgeschriebene CDS nicht funktioniert, mit dem die Streckenposten die Kupplung extern am Auto trennen können, um es zu bewegen. Dadurch wurde eine rote Flagge ausgelöst.

Formel-1-Demorun von Sebastian Vettel zu Ehren von Michael Schumacher

Für alle die jetzt erst einschalten, das hier wollen wir euch unter keinen Umständen vorenthalten. Zu Ehren von Michael Schumachers erstem Monza-Sieg mit Ferrari im Jahr 1996 absolvierte Sebastian Vettel vorhin in Monza einen Demorun mit einem Ferrari F2002. Gänsehaut pur, auch für den F1-Rentner. "Ich bin total durcheinander. Einerseits ist es ein so wunderschönes Auto zum Fahren, ein so wunderschönes Stück Technik. Aber viel mehr noch ist es Michaels Auto, und er ist heute nicht hier. Doch ich habe ihn in diesen Runden sehr stark gespürt, und ich hoffe, ihr habt ihn auch gehört und gespürt", so Vettel, der zuvor eine kleine Medienrunde gab, bei der auch wir mit ihm sprachen. Was er über die aktuelle Formel 1 und die Zukunft des Sports denkt, erfahrt ihr später bei uns!

Strategien für das Formel-1-Rennen in Monza

Das Thermometer zeigt aktuell 32 Grad Celsius, der Asphalt hat die 50-Grad-Marke schon wieder geknackt. Alle erwarten im Rennen eine Windschatten- und Energieschlacht, aber auch die Reifen werden wieder eine Rolle spielen. Pirelli hat C5 (Soft), C4 (Medium und C3 (Hard) mitgebracht. Die Italiener gehen von einem Einstopper aus, allerdings mit mehreren Varianten. Beim Start auf Medium kann der Wechsel auf Hard zwischen den Runden 24 und 30 erfolgen. Alternativ kann der erste Stint auf Medium bis zu den Runden 30-36 gezogen werden, um dann auf Soft zu gehen. Ebenfalls denkbar ist ein Start auf Soft mit einem ersten Stint von 19 bis 25 Runden, dann die zweite Rennhälfte auf Hard.

Boxengasse geöffnet

Die Ampel zeigt Grün, die Autos machen sich auf den Weg in die Startaufstellung.

George Russell muss abliefern

Bei Mercedes hat George Russell bisher nicht das entscheidende Zeichen im WM-Kampf gegen Kimi Antonelli setzen können. Der Italiener hatte schon mehrfach schwierige Tage, doch sein Teamkollege konnte daraus kein Kapital schlagen. Nico Rosberg sieht Russell heute unter Zugzwang. "George steht heute unter enormem Druck, diese Chance optimal zu nutzen, da Kimi vom Ende des Feldes aus startet. George hat ein schnelles Auto, Gasly war am Freitag bei den Longruns nicht so schnell. Daher denke ich, dass George der große Favorit sein muss", sagt er bei Sky Sports F1. "Gerüchten zufolge setzt Kimi heute auf ein anderes Setup als George. Er hat einen größeren Heckflügel montiert. Damit hat er mehr Abtrieb am Auto, um näher am Vordermann dranzubleiben und auf der Geraden besser vorbeizukommen."

Formel 1: Der Start in 50 Minuten

Hallo zu unserem Liveticker zum Formel-1-Rennen in Monza! Der Start steht unmittelbar bevor, die Autos fahren gleich ins Grid. In unserem Liveticker bringen wir euch wie immer die gesamte Action vom Sonntag!