Vom Glamour in Monaco geht es zum Regen in Silverstone: Kaum ein Großbritannien GP vergeht, ohne dass der Himmel mindestens einmal seine Schleusen öffnet. "Man kann nicht über den Silverstone GP sprechen ohne das Wetter zu erwähnen", ist sich Ralf Schumacher sicher.

Da die F1 in diesem Jahr einen Monat früher als gewohnt ins "Home of British Motor Racing" kommt, stehen die Chancen auf einen Regenschauer umso 'besser'. "Das Team wird mehr Zeit damit verbringen eine Regenstrategie zu entwerfen", sagt Ralf. "Wir werden uns auch einige Setup-Optionen offen lassen, falls es im Laufe des Wochenendes regnen sollte."

Neben dem Wetter gibt es in Silverstone noch eine weitere Unbekannte: Den TF106B. "Es war schwierig den TF106B in Monaco einzuschätzen", weiß Ralf. "Aber hier sollten wir ein deutlicheres Bild bekommen und ein besseres Ergebnis einfahren können."

Die gleiche Meinung vertreten Jarno Trulli und Chassis-Chef Pascal Vasselon. "Nachdem wir uns in Monaco den Weg durch die Straßen gesucht haben, werden wir in Silverstone mehr von der Performance des TF106B sehen", so Vasselon. "Monaco war nicht der richtige Ort um seine Leistungsfähigkeit einzuschätzen", fügt Trulli an. "Aber das Auto hat einige viel versprechende Ansätze gezeigt."

Diese hätten sich beim Testen bestätigt, weswegen der Italiener "zuversichtlich" ist, ein gutes Auto zu haben. "Wir haben einen Fortschritt erzielt, wissen nur noch nicht wie groß er ist." In Silverstone erhofft er sich dennoch ein "stärkeres" Wochenende. "Nach dem schwierigen Saisonstart wünsche ich mir etwas mehr Glück!"