Wenn es nicht nach Plan läuft, dann gibt es zwei Möglichkeiten: eine Ausrede oder die Wahrheit. Bei Honda haben es Rubens Barrichello, Jenson Button und Sportdirektor Gil de Ferran zuerst mit der Ausrede probiert, um dann aber doch schnell auf die Fakten zurückzukommen.

Angehört hat sich das dann folgendermaßen. "Meine schnelle Runde wurde heute in der ersten Session durch den Verkehr ruiniert, was natürlich sehr enttäuschend ist. Nichtsdestotrotz, das Auto war heute einfach nicht schnell genug und wir hatten nicht die Pace für eine Qualifying-Runde", sagte Button, der 19. wurde.

Ähnlich auch Rubens Barrichello: "Ich hatte ein wenig Verkehr im ersten Teil meiner letzten Runde, aber wir waren einfach nicht schnell genug." Den "Aussage-Drilling" komplettierte Gil de Ferran mit folgenden Worten: "Jenson hatte Probleme mit dem Verkehr im ersten Qualifying und wir haben es mit Rubens im zweiten einfach nicht geschafft. Uns hat die Pace mit beiden Autos gefehlt, um heute am heißen Ende des Fights zu sein." Es gibt sie ja doch noch, die Übereinstimmung in der Formel 1.