Das Rennen in Magny Cours begann für Christian Klien schon beim Start nicht nach Wunsch. "Die Drehzahl ist ziemlich nach unten gegangen und danach war es schwierig, nach vorne zu kommen", meinte der Österreicher. Zwar konnte er sich dann vom zwischenzeitlichen 15. Platz wieder auf die zwölfte Position nach vorne arbeiten, aber dennoch sprach er von einem "frustrierenden Rennen".
Einfacher wurde die Aufgabe für ihn auch dadurch nicht, dass die direkten Konkurrenten seines Teams mit den besseren Bridgestone-Reifen unterwegs waren. Dabei war er mit seinen Michelins auch nicht unzufrieden: "Die Reifen haben hier eigentlich recht gut funktioniert. Klar war Bridgestone auf guten Reifen unterwegs. Das heißt, dass Toyota und Williams, die unmittelbar mit uns im Zweikampf sind, hier stärker waren."
Generell sieht er die Situation von Red Bull Racing im Moment nicht so gut. Klien ist der Meinung, dass nur Punkte möglich wären, wenn andere ausscheiden. Da stimmt er übrigens mit seinem Teamkollegen David Coulthard überein, der das Team im Moment als Aasgeier sieht, wenn es um Punkte geht.
Klien glaubt aber auch, dass sich das in Hockenheim schon wieder ändern könnte: "Für Hockenheim haben wir ein paar neue Teile am Auto, und ich hoffe, dass die uns ein bisschen weiter nach vorne bringen."

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