Erst wenn es für beide Fahrer Sinn macht - Red Bull hätte KERS einsetzen können
Red Bull hätte in Melbourne KERS nutzen können, entschied sich aber dagegen, weil das beide Fahrer kompromittiert hätte.
Falko SchoklitschLesezeit: 1 Min
Bei KERS will Red Bull für beide Fahrer eine sinnvolle Lösung, Foto: Sutton
Renault ist in Melbourne bereits mit KERS unterwegs, Kunde Red Bull verzichtet auf das System. Laut Adrian Newey hätte das Team es zwar auch verwenden können, man entschied sich aber dagegen. "Mark ist ein schwerer Fahrer. Wir haben diskutiert, KERS nur für Sebastian einzusetzen. Dadurch würden wir aber beide Fahrer kompromittieren, weil man Erfahrungen aus einem Auto nicht auf das andere übertragen könnte", erklärte der Technikchef gegenüber der Nachrichtenagentur APA.
Red Bull wolle das Energierückgewinnungssystem erst verwenden, wenn es für beide Fahrer Sinn macht. Die aktuelle Situation, in der das Gewicht des Fahrers so wichtig ist, gefällt Newey aber prinzipiell nicht. "Es ist eine unbefriedigende Lösung, wenn das Gewicht eines Fahrers so eine große Rolle spielt. Es wäre besser, wie im Go-Kart ein Mindestgewicht für Fahrer samt Sitz festzulegen und dort Ballast einzufügen. Das wäre fair."
diese Formel 1 Nachricht