Bereit für alle Fälle - Prodrive-Absage: Richards ist enttäuscht
Prodrive gehört nicht zu den drei neuen Teams für 2010. Dennoch bleibt David Richards bereit für alle Eventualitäten.
Stephan HeubleinLesezeit: 1 Min
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Richards hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben., Foto: Sutton
Drei neue Teams bestätigte die FIA am Freitag für die Formel-1-Saison 2010. Neben USF1 dürfen Manor GP und Campos GP antreten. Nicht mit dabei ist einer der Favoriten: Das Prodrive Team von David Richards. "Wir sind natürlich enttäuscht von der Entscheidung der FIA", teilte Richards mit. "Denn wir glauben, dass wir die Ressourcen besitzen, um in der Formel 1 konkurrenzfähig zu sein."
Jetzt wolle man abwarten, wie sich die Dinge bis zum 19. Juni entwickeln. Bis dahin müssen die fünf provisorisch angemeldeten Teams ohne Bedingungen nachmelden. Ansonsten könnte ein weiterer Platz für Prodrive frei werden. Zudem betonte Ferrari in einer Presseaussendung, dass man gegen die Zwangseinschreibung seitens der FIA vorgehen wolle, da man nur 2010 antreten werde, wenn die eigenen Forderungen erfüllt würden.
"Wir bleiben bereit, um unsere Pläne umzusetzen, sollten dies die Umstände erlauben", sagte Richards. "Wie wir schon oft erlebt haben, gibt es in der Formel 1 viele Wendungen."
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