Das Team von Gresini erlebt bisher wirklich keine leichte MotoGP-Saison 2026, was Verletzungen der eigenen Fahrer angeht. Im Training am Freitag in Assen kam es leider zum negativen Höhepunkt dieser Entwicklung: Beide Fahrer flogen in kurzer Folge heftig ab. Während es auf der einen Garagenseite zum Glück schnell eine Entwarnung gab, sieht die Lage bei Fermin Aldeguer wohl leider schlechter aus.
Verletzung zu befürchten: Fermin Aldeguer nach MotoGP-Unfall sofort ins Krankenhaus gebracht
Der spanische Youngster hatte bereits die komplette Saisonvorbereitung nach einem schweren Trainingsunfall samt Oberschenkelbruch auslassen müssen und daher einen Kaltstart in die Saison hingelegt. Nun droht im der nächste Rückschlag. Im Training am Nachmittag flog er Ausgangs Kurve 11 ab und wurde unsanft durch das Kiesbett geschleudert. Sofort folgte die Untersuchung im Medical Center.
Das Ergebnis war besorgniserregend und so verkündete Gresini nur wenige Minuten später, dass der 21-Jährige ins nächstgelegene Krankenhaus für weitere Untersuchungen an Brust und Rücken gebracht wird. Auch vier Stunden nach dem Abtransport ins Krankenhaus lag leider noch keine Diagnose vor. Der Erfahrung nach ist leider von einer Verletzung auszugehen, wenn so lange keine Entwarnung gegeben wird. Motorsport-Magazin.com informiert euch natürlich sofort, wenn es Neuigkeiten zu Fermin Aldeguer gibt.
Entwarnung bei Alex Marquez, aber Assen-Start noch nicht bestätigt
Nach dem Unfall Aldeguers sorgte auch noch Teamkollege Alex Marquez für einen Schockmoment. Der Vizemeister wurde an derselben Stelle wie Aldeguer abgeworfen, woraufhin die Session sogar mit roter Flagge unterbrochen werden musste. Er blieb zunächst liegen und erhielt die Hilfe der Marshals. Ein wenig später konnte er gestützt aufstehen und die Unfallstelle verlassen. Auch der zweite Gresini-Pilot wurde ins Medical Center gebracht.
Da Marquez weiterhin die Folgen seines Horrorunfalls in Barcelona spürt und sein Schlüsselbein noch nicht vollständig ausgeheilt ist, waren die Sorgenfalten groß. Doch glücklicherweise konnte recht schnell Entwarnung gegeben werden. Eine Prellung an der rechten Schulter und Schürfwunden am linken Arm standen zu Buche, aber die Röntgenaufnahmen zeigten keinen Befund. Dennoch ordneten die Ärzte an, dass er sich für eine weitere Teilnahme vor dem zweiten freien Training am Samstag noch einmal einer Untersuchung unterziehen muss.

Marquez sprach nach seinem Unfall nicht mehr mit den Medien, doch Gresini verschickte ein kurzes Statement: "Abgesehen von dem Sturz war es ein positiver Tag. Ich versuchte zu pushen und beging einen Fehler, da hat mich das Bike abgeworfen. Zum Glück bin ich in Ordnung. Es sind ein paar Kratzer, aber alles ist ok. Das Schlüsselbein ist unversehrt. Jetzt werden wir sehen, wie ich mich morgen fühle." Damit scheint ein weiterer Start wohl wahrscheinlich, aber nicht gesichert. Bereits in Brünn hatte er sich überraschend als Vorsichtsmaßnahme vor dem Sprint zurückgezogen. Dass dies erneut passieren kann, ist also nicht ausgeschlossen. Außerdem müssen ja auch noch die Ärzte grünes Licht geben.
Ab 2027 wird Alex Marquez für KTM am Start sein, doch dort fliegen derzeit die Fetzen. Maverick Vinales erhebt schwere Vorwürfe:



diese MotoGP Nachricht