+++ Das MotoGP-Rennen in Spielberg im Bericht +++
Tschüss Red Bull Ring, bis nächstes Jahr!
Es war uns mal wieder ein Fest, in dieser vorbildlichen Anlage im Herzen der Steiermark zu Gast sein zu dürfen. Die Europa-Saison ist damit vorerst zu Ende, für die MotoGP geht es nun nach Fernost. In zwei Wochen steigt in Motegi der Japan-GP, dann geht's nach Mandalika. In welche Richtung sich die Weltmeisterschaft dann wohl entwickeln wird? Es ist jedenfalls angerichtet für einen packenden Endspurt. Schaut heute und in den nächsten Tagen gerne noch regelmäßig vorbei, wir haben einige spannende News und Videos für euch geplant. Damit: Einen guten Start in die neue Woche und bis bald!
Kratochwil beendet Rookie-Saison mit Podium
Zum Abschluss noch erfreuliche Kunde aus dem Red Bull Rookies Cup. Hier fand im Anschluss an das MotoGP-Rennen noch der letzte Lauf des Jahres statt. Der Deutsche Fynn Kratochwil ist dabei als Zweiter nochmal auf das Podium gefahren und beendet seine Rookiesaison in der Nachwuchsserie damit als bockstarker Gesamtfünfter mit 144 Punkten. Zum Champion hat sich in einem dramatischen Finale derweil Benat Fernandez gekrönt, Fernando Bujosa und Ryota Ogiwara haben den Kürzeren gezogen. Kratochwil fehlten lediglich 31 Zähler zum Titelträger, da freuen wir uns schon jetzt auf 2027!
Quartararo verzweifelt: Am Ende auf Moto2-Niveau
"Was soll ich euch sagen? Ich habe mein Bestes gegeben, aber ich wusste, dass Punkte heute schwer werden würden. Immerhin hatte ich in den ersten Runden etwas Spaß", klagt 'El Diablo' nach einem harten Tag. Wo das Hauptproblem lag? Der Reifenverschleiß. "Meine letzten Runden waren auf dem Niveau von Guevara", lautet die vernichtende Erkenntnis. Und die stimmt sogar: Im letzten Umlauf fuhr Fabio Quartararo 1:33.3, während Moto2-Sieger Izan Guevara seine letzten fünf Runden im 1:33.6er-Bereich abspulte. Jack Miller beendete das Rennen sogar mit einer fatalen 1:40.2er-Zeit. Das ist dann schon Moto3-Niveau.
Binder erinnert an alte Glanzzeiten
Im Schatten seines Teamkollegen soll die Leistung von 'BradAttack' heute nicht unerwähnt bleiben. "Das war sehr gut. Ich hatte natürlich etwas Glück, mal wieder weiter vorne zu starten, aber wir haben dieses Wochenende auch sehr gute Arbeit geleistet", strahlt er auch selbst. Platz sechs wurde es am Ende, sein bestes Resultat am Sonntag seit Portimao 2025. Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, und vielleicht wäre sogar noch mehr möglich gewesen. "Ich habe eine Spritwarnung bekommen und musste das Mapping wechseln. Dann sind Marc und Aldeguer an mir vorbeigezogen, als würde ich stillstehen. Als ich dann genug Benzin gespart hatte, habe ich wieder aufgeschlossen", hadert Brad Binder etwas. Aber: "Auch so mein bestes Wochenende dieses Jahr!"
Diggia nimmt Platz neun auf eigene Kappe
Der reine Blick auf das Ergebnis könnte vermuten lassen, dass auch der VR46-Ducati-Pilot von Bremsproblemen ausgebremst wurde. Aber nein: "Uns ist einfach kein gutes Wochenende gelungen. Das Motorrad war okay, aber wir sind gestern in die falsche Richtung abgebogen und davon kannst du dich in der modernen MotoGP nicht mehr erholen." Auch die härtere Reifenkarkasse wollte Fabio Di Giannantonio nicht als Ausrede gelten lassen: "Ich war mit dieser Karkasse in Goiania auf der Pole Position und auf dem Podium. Die anderen haben einfach bessere Arbeit geleistet." Einfach ein gebrauchtes Wochenende also, dass sie WM-Hoffnungen der Nummer 49 wohl endgültig begraben haben.
Nächster Ducati-Pilot klagt über Bremsprobleme
Jetzt wird das langsam doch auffällig. Fermin Aldeguer beschreibt in seiner Medienrunde fast 1:1 die identischen Probleme wie Marc Marquez, allerdings erst ab Rennhalbzeit. "Das Rennen war eigentlich gut, denn ich konnte viele Positionen gutmachen und war schon wieder Fünfter. Meine Pace war gut. Ich musste meinen Hinterreifen für die Aufholjagd zwar ordentlich rannehmen, aber es war alles im Rahmen", sagt er. "Dann hatte ich leider viele Probleme mit der Frontbremse, sie war nicht konstant. In ein paar Kurven bin ich ohne Bremswirkung angekommen, sehr merkwürdig."
Auch Alex Marquez mit Bremsproblemen
Der dritte Ducati-Pilot, der heute Probleme hatte, seine Maschine zu stoppen. "Leider habe ich beim Start viele Positionen verloren und dann haben Bremse und Motor überhitzt", berichtet uns Alex Marquez, der auch seinen Sturz in der Schikane darauf zurückführt: "Weil ich ohnehin nur 13. war, dachte ich mir, dass ich ohnehin nicht viel zu verlieren hätte und habe dann trotzdem gepusht. Im Zweikampf mit Raul war ich dann auf der schmutzigen Linie und habe die Front verloren." Eine Verbindung zu den Problemen seines Bruders sieht er aber nicht, denn "Ich war in einer Gruppe mit sechs Leuten, da überhitzt alles sehr schnell."
Bezzecchi schreibt WM-Titel nicht ab
"Das war kein leichtes Wochenende, am Freitag war ich weit von der Spitze entfernt", bilanziert der Aprilia-Pilot. Dann aber der Turnaround, der als wichtige Reaktion auf Misano verstanden werden darf: "Gestern war ich nur durch Pedros Hilfe auf dem Podium, heute war das aber hochverdient. Wir haben uns durch harte Arbeit gesteigert, dafür möchte ich dem Team danken." In der WM fehlen jetzt dennoch happige 42 Punkte auf Stallgefährte Martin. Den Titel will Marco Bezzecchi aber noch nicht aufgeben: "Es wird hart, aber wir werden bis zum Schluss alles geben, um mit Jorge und Marc zu kämpfen."
Bagnaia mit Galgenhumor: Endlich wieder im Ziel!
Einst Dauersieger in Spielberg, war 'Pecco' an diesem Sonntag nicht mal in der Nähe der Spitze. Platz acht wurde es am Ende mit zehn Sekunden Rückstand. Auch er hatte Bremsprobleme, aber das nur eines von vielen. "Ich hatte keinen Grip, konnte nicht beschleunigen und hatte Probleme, das Motorrad zu stoppen und einzulenken", klagt er. Nach drei Ausfällen in Serie ist aber zumindest die Talfahrt der letzten Wochen gestoppt. "Es war hart, aber immerhin bin ich diesmal nicht gestürzt", kann sich Francesco Bagnaia ein kurzes Lachen abringen.
Marc Marquez enthüllt: Von Bremsproblemen ausgebremst
"Ich hatte den Speed für das Podium", konstatierte der Titelverteidiger gerade in seiner Medienrunde. Warum es nicht klappte? "Das Problem ist, dass ich zu Beginn des Rennens viele Probleme mit der Frontbremse hatte. Der Bremshebel war nicht konstant, in jedem Bremspunkt hat es sich anders angefühlt. Einmal hatte ich in Kurve eins fast gar keine Bremswirkung, deswegen bin ich dort extrem weitgegangen", verrät Marc Marquez und gibt dann offen zu: "Heute hatten wir Glück, denn an einem Punkt habe ich gedacht, dass ich so nicht weitermachen kann. Von einer Runde auf die nächste haben die Bremsen dann aber angefangen, zu funktionieren. Dann wurde ich wieder schneller und konnte noch ein paar Positionen zurückholen." Für das Podium kam seine Aufholjagd deutlich zu spät, zumindest zu Platz fünf reichte es so aber noch.
Martin erleichtert: Keine Armpump-OP
Eine Runde lang sah mal kurz danach aus, als würde der Martinator etwas einbrechen. Aber er fing sich direkt wieder und gibt jetzt Entwarnung: "Ich bin nicht bei 100 Prozent, aber ich fühle mich deutlich besser als in Misano. Ich werde keine Operation durchführen lassen, das wäre zu diesem Zeitpunkt ein zu großes Risiko." Es weiß schließlich niemand, ob Jorge Martin im Falle einer Armpump-OP in Motegi (02. - 04.10.) direkt wieder fit wäre. Die Chance auf den Titel ist dagegen realer denn je: "Platz zwei war heute das Maximum, aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich hätte nicht gedacht, dass wir Ducati und Marc hier auf dieser Strecke schlagen können. Das sind wichtige Punkte, ich bin im Spiel!"
Acosta zieht richtige Lehren - und dankt Tech3
"Endlich", lacht der frischgebackene MotoGP-Sieger und verrät daraufhin: "Ich hatte heute in den ersten Runden etwas mehr Probleme, weil Jorge sehr gepusht hat. Da hatte ich zu kämpfen, ihn wieder einzuholen. Dann habe ich einfach versucht, aus gestern zu lernen und keinen größeren Vorsprung als nötig herauszufahren." Der KTM-Star hätte also sogar noch schneller gekonnt, wollte aber nicht. Zum Abschluss dann noch der Dank an sein Ex-Team Tech3: "Sie haben geholfen, mein Motorrad nach dem Sturz im Warm Up wieder aufzubauen. Ohne sie wäre das heute nicht möglich gewesen."
Zuschauereinbruch geht auch 2026 weiter
Der einzige Makel an diesem Sonntag: Sonderlich viele Fans haben die KTM-Festspiele leider nicht live mitverfolgt. Lediglich 101.500 Zuschauer waren über das gesamte Wochenende am Red Bull Ring. Nochmal eine deutliche Unterbietung des Negativrekords im Vorjahr mit 117.560 Besuchern. In dieser Saison waren bei allen bisherigen Grands Prix einzig in Ungarn noch weniger Menschen am Start. Warum dem so ist? Wir haben uns schon 2025 auf Spurensuche begeben:
KTM-Boss schwärmt von Heimerfolg
"Nein, auf keinen Fall", meint Gottfried Neumeister am ServusTV-Mikrofon auf die Frage, ob es einen besseren Ort für den ersten MotoGP-Sieg von Acosta hätte geben können. Der Geschäftsführer von KTM strahlt: "Ich glaube, heute sind das zwar nur 25 Punkte, aber die zählen irgendwie doppelt, weil das vor heimischem Publikum so schön ist. Gestern haben wir gesehen, wie schnell es doch wieder in eine andere Richtung gehen kann. Umso glücklicher sind wir heute, dass wir es geschafft haben und vor heimischem Publikum gezeigt haben, wie stark die KTM ist."
KTM siegt endlich wieder in der MotoGP
Ihr werdet es sicherlich wissen, aber auch für die Orangenen ist heute eine lange, lange Wartezeit zu Ende gegangen. Es ist der erste Grand-Prix-Sieg in der MotoGP seit Indonesien 2022, damals noch mit Miguel Oliveira im strömenden Regen. Zur Einordnung: Damals fuhr Suzuki noch in der Königsklasse, das ist also wirklich schon sehr lange her. Den letzten GP-Sieg im Trockenen gab es sogar 2021 in Barcelona. In Summe ist es der achte GP-Sieg in der MotoGP, damit hat KTM jetzt ebenso viele wie Suzuki. In Spielberg ist es nach 2020 und 2021 bereits Nummer drei, die klare Lieblingsstrecke der RC16.

Pit Beirer feiert Acosta-Durchbruch
"Momentan fehlen mir die Worte", beginnt der Motorsportchef von KTM im Interview mit 'ServusTV'. "Auf diesen Moment haben wir wirklich sehr lange gewartet und das jetzt zuhause am Spielberg zu erledigen... Der Druck, der auf dem ganzen Team gelastet hat... Jetzt Podium um Podium nach diesem schwierigen Sommer und jetzt der Sieg, das ist wirklich unglaublich. Ich bin baff!", strahlt er. Zu den Feierlichkeiten seines Schützlings auf der Inlap meint Pit Beirer übrigens nur: "Scheinbar macht ihm das Spaß, schnell zu fahren und dann hinzuliegen. Immerhin hat er diesmal gewartet, bis das Rennen vorbei war."
Pedro Acosta schon wieder gecrasht???
Diesen Moment wollen wir euch nicht vorenthalten. Auf der Inlap lag Pedro Acosta in der Schikane gerade schon wieder auf dem Hosenboden. Aber keine Sorge: Diesmal ist er nicht gestürzt, er hat seine RC16 lediglich 'hingelegt'. Eine Hommage an den bitteren Patzer gestern, den Acosta jetzt offenbar schon wieder mit Humor nehmen kann.
Acosta beendet lange Wartezeit
Am 15. Oktober 2023, also vor fast drei Jahren hat der hochtalentierte Spanier zuletzt einen Grand Prix gewonnen, damals noch in der Moto2 beim Indonesien-GP. Jetzt also endlich der so lange ersehnte erste Erfolg in der MotoGP, für den Acosta 56 Rennstarts am Sonntag gebraucht hat. Hoffentlich der Brustlöser und der erste von vielen. Außerdem erfreulich: Der 'Hai von Mazarron' kann endlich den ungewünschten Rekord für die meisten GP-Podien ohne Sieg an Colin Edwards zurückgeben. Im 16. Anlauf geht es zum ersten Mal auf die oberste Stufe des Podests. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung da unten gerade.
WM-Stand: Martin baut Führung aus
Gewonnen hat er heute nicht, mit Blick auf die neuen Stand in der Weltmeisterschaft ist Jorge Martin heute aber fast schon der heimliche Gewinner. In der Ducati-Hochburg Spielberg konnte er die WM-Führung nicht nur zurückerobern, sondern auch ausbauen. Vor Beginn der Asientournee liegt er jetzt 12 Punkte vor Marc Marquez und 42 Punkte vor Teamkollege Bezzecchi. Acosta ist zurück auf WM-Rang vier, hat 72 Zähler Rückstand. Di Giannantonio und Ogura fallen auf 76 bzw. 84 Punkte zurück.
Nakagami stark, keine Yamaha in den Punkten
Bastianini und Raul Fernandez erleben mit den Plätzen elf und zwölf eher enttäuschende Rennen. Dagegen sehr erfreulich: Nakagami hat es beim MotoGP-Comeback direkt auf P13 geschafft und mit Marini und Moreira zwei Honda-Kollegen direkt hinter sich gelassen. Keine Zähler gibt es für Pol Espargaro, Morbidelli und alle vier M1-Piloten. Einzig Alex Marquez hat es nach seinem Sturz nicht ins Ziel geschafft.
Marc Marquez enttäuscht am Red Bull Ring
Da hatten wir deutlich mehr erwartet. Keine Chance für Marc Marquez gegen Acosta und das Aprilia-Trio, nur Platz fünf mit deutlichem Rückstand. Binder verabschiedet sich mit einem starken sechsten Rang von den KTM-Fans, hält ein Ducati-Trio um Bagnaia, Aldeguer und Di Giannantonio hinter sich. Zarco komplettiert die Top-10 als bester Honda-Pilot.
Rennen der MotoGP in Spielberg im Liveticker: Alle Positionen
Österreich GP
| 1 | Pedro Acosta Red Bull KTM Factory Racing | |
| 2 | Jorge Martin Aprilia Racing Team | |
| 3 | Marco Bezzecchi Aprilia Racing Team | |
| 4 | Ai Ogura Trackhouse MotoGP Team | |
| 5 | Marc Marquez Ducati Lenovo Team | |
| 6 | Brad Binder Red Bull KTM Factory Racing | |
| 7 | Fermin Aldeguer BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 8 | Francesco Bagnaia Ducati Lenovo Team | |
| 9 | Fabio Di Giannantonio Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 10 | Johann Zarco LCR Honda | |
| 11 | Enea Bastianini Red Bull KTM Tech3 | |
| 12 | Raul Fernandez Trackhouse MotoGP Team | |
| 13 | Takaaki Nakagami Honda HRC Castrol | |
| 14 | Luca Marini Honda HRC Castrol | |
| 15 | Diogo Moreira LCR Honda | |
| 16 | Pol Espargaro Red Bull KTM Tech3 | |
| 17 | Fabio Quartararo Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 18 | Franco Morbidelli Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 19 | Alex Rins Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 20 | Toprak Razgatlioglu Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 21 | Jack Miller Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 22 | Alex Marquez BK8 Gresini Racing MotoGP |
ZIEL: Acosta gewinnt in Spielberg!
Es ist vollbracht, Pedro Acosta ist ein Grand-Prix-Sieger! Er gewinnt das KTM-Heimspiel 2026. Martin rettet Platz zwei über die Linie, Bezzecchi komplettiert das Podium als Dritter. Ogura darf sich beim Comeback über Rang vier freuen.
Runde 28/28: Noch eine Runde für Acosta
Gleich ist es soweit, Acosta biegt in den letzten Umlauf ein. Sein Vorsprung ist weiter komfortabel. Bezzecchi drückt nochmal gegen Martin.
Runde 26/28: Acosta auf Siegkurs
So langsam darf man bei KTM die Sektflaschen bereit machen. 1,4 Sekunden Vorsprung für Acosta, er kann sich eigentlich nur noch selbst schlagen. Für Martin geht es nur noch darum, Platz zwei zu verteidigen. Nach einem kleinen Verbremser von Bezzecchi in Kurve eins hat er wieder etwas mehr Luft.
Runde 24/28: Schlussphase beginnt
Die letzten fünf Runden laufen. Es bleibt spannend, denn Martin hat sich wieder stabilisiert. Acosta weiter eine Sekunde in Front, dann eine halbe Sekunde zwischen den beiden Werks-Aprilias und eine weitere Sekunde dahinter Ogura.
Runde 22/28: Geht Martin ein?
Acosta scheint langsam die Kontrolle zu gewinnen, liegt jetzt eine Sekunde vor Martin. Der WM-Führende scheint eher verteidigen zu müssen, statt nach vorne schauen zu können. Bezzecchi kommt von hinten immer näher. Melden sich da so langsam wieder leichte Armpump-Probleme?
Runde 20/28: Marquez auf Rang fünf
Jetzt ist es doch passiert, in Kurve eins bremst sich der Titelverteidiger an Aldeguer vorbei. Platz fünf also, und das wird heute das Maximum sein. Nach vorne zu Ogura fehlen vier Sekunden.
Runde 19/28: Marquez drückt gegen Aldeguer
Vorne herrscht Stillstand, da tut sich nichts. Für Action sorgen gerade einzig Marc Marquez und Aldeguer, die sich um Platz fünf streiten. Marquez drückt gewaltig, findet aber noch keinen Weg vorbei. Ein Stück dahinter nähert sich Bagnaia Binder an.
Runde 15/28: Acosta in Kontrolle
Wir beginnen die zweite Rennhälfte. Acosta hat sich inzwischen acht Zehntel Vorsprung auf Martin herausgefahren, der wiederum eine Sekunde vor Bezzecchi liegt. Dann eine Lücke von rund anderthalb Sekunden zu Ogura. Auf P5 haben wir jetzt Aldeguer, der Binder gerade überholt hat. Direkt im Anschluss drückt sich auch Marc Marquez am Südafrikaner vorbei.
Runde 13/28: Alex Marquez stürzt
Keine gute Phase für die Marquez-Brüder. Während sich Marc jetzt zumindest wieder etwas stabilisiert hat und Aldeguer hinterher fährt, verliert Alex im Zweikampf mit Raul Fernandez die Front und stürzt in 2a aus dem Rennen. Er war ohnehin nur auf Platz 13 unterwegs.
Runde 11/28: Auch Aldeguer an Marquez vorbei
Was ist denn jetzt los? Gerade noch auf dem Vormarsch, geht jetzt gar nichts mehr bei Marc Marquez. Er wird auch von Aldeguer spielend leicht überholt, nur noch Platz sieben. Mit Martin auf P2 könnte das heute ein ganz bitterer Tag werden, das erinnert gerade an den Sprint in Silverstone.
Runde 10/28: Marquez geht weit
Schon ist der Platzgewinn wieder hin. Marc Marquez vertut sich in Kurve eins und kommt von der Strecke ab. Ogura ist wieder durch, wenig später holt sich auch Binder den Ducati-Piloten.
Runde 9/28: Acosta geht in Führung!
Wie hat er das denn gemacht? Am Ausgang von Kurve eins beschleunigt Acosta besser als Martin und zieht vorbei in Front, der Führungswechsel ist perfekt. Daraufhin verschafft sich Acosta auch gleich ein paar Meter Vorsprung. Weiter hinten wacht auch Marc Marquez langsam auf, hat sich P4 von Ogura zurückgeholt.
Runde 6/28: Top-Zwei checkt aus
So langsam ergibt sich hier jenes Bild, das wir erwartet hatten. Martin und Acosta ziehen dem Rest des Feldes davon. Acosta sieht richtig gut aus und drückt bereits etwas. Ein Stück dahinter ist Bagnaia im Rückwärtsgang, Binder und Aldeguer sind vorbei.
Runde 4/28: Acosta auf Platz zwei
Genau dort, wo er gestern den Sieg im Kiesbett versenkt hat, holt sich der KTM-Pilot jetzt Bezzecchi. Sein nächstes Ziel: Der Martinator, der knapp vier Zehntel voraus ist.
Runde 2/28: Aprilia-Zweikampf um die Führung
Was für ein Auftakt in Spielberg. Bezzecchi bremst sich in Kurve eins an Martin vorbei, kassiert oben am Berg aber den Konter. Martin bleibt also vorne. Dahinter hat sich Acosta erst Marc Marquez und dann auch Ogura geschnappt.
START: Martin hält die Führung
Traumstart für Aprilia, Dreifachführung nach den ersten Kurven! Martin ganz vorne, dann Bezzecchi und Ogura. Marc Marquez nur noch Vierter, Acosta sogar nur Fünfter vor Bagnaia und Quartararo.
Aufwärmrunde läuft
Jetzt geht es gleich los mit dem Österreich-GP. Die MotoGP-Stars haben sich auf die Warm-Up-Lap begeben. Sobald sie wieder im Grid angelangt sind, kann die Startsequenz eingeleitet werden.
Identische Reifenwahl im gesamten Feld
Hatten wir gestern noch ein drei Ausreißer, scheinen sich heute alle Fahrer einig zu sein. Aktuell hat laut Livetiming jeder den Medium-Reifen an Front und Heck montiert, nichts von dem Soft zu sehen. Durchaus nachvollziehbar, denn hintenraus wird heute noch etwas Reifenmanagement gefragt sein. Um Vollgas drauf loszufahren, gibt es am Red Bull Ring einfach zu viele Beschleunigungszonen. In fünf Minuten geht's los.
Beste Bedingungen für den Österreich-GP
Pünktlich zum MotoGP-Rennen präsentiert sich die Steiermark in Topform. Nur wenige Wolken am Himmel, viel Sonnenschein. Das sorgt für die besten Verhältnisse des Wochenendes: Wir messen 22 Grad in der Luft und 15 am Asphalt. Wind oder Regen werden heute definitiv kein Thema sein.
Keine Strafen - bis jetzt
Anders als in Moto2 und Moto3 nimmt heute kein MotoGP-Pilot eine Strafe mit in den Österreich-GP. Es können also erstmal alle befreit auffahren. Aber wir haben in den kleinen Klassen auch gesehen, wie schnell es zu Tracklimit-Vergehen kommen kann. Wer fünf Mal auf das Grün kommt, muss einmal durch die Longlap, und diesen verbotenen Zonen gibt es in Spielberg gleich sechs. Gut möglich also, dass wir gleich noch den ein oder anderen Fahrer in der Longlap sehen werden.
GRID: Jorge Martin auf Pole
Der Sprintsieger geht auch heute wieder von ganz vorne ins Rennen, nachdem er sich im Qualifying die Pole Position gesichert hatte. Marc Marquez steht auf Platz zwei, Acosta komplettiert Reihe eins. Dahinter dann Marco Bezzecchi, Ai Ogura und Alex Marquez. Francesco Bagnaia startet von Platz sieben, gefolgt von den beiden Fabios: Di Giannantonio vor Quartararo.
Zwei MotoGP-Ausfälle
Dass Ai Ogura an diesem Wochenende in Spielberg wieder am Start steht, habt ihr sicherlich schon mitbekommen. In Summe sehen wir am Red Bull Ring damit aber dennoch nur 20 MotoGP-Stammfahrer, denn Maverick Vinales fehlt weiter verletzt und auch Joan Mir muss erkrankt aussetzen. Stattdessen sind Pol Espargaro und Takaaki Nakagami dabei.
Gelingt Pedro Acosta die Wiedergutmachung?
Nach seinem bitteren Patzer im Sprint gestern wäre das jedenfalls das erklärte Ziel. Klar ist: Der erste Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse ist längst überfällig und die Chancen standen vielleicht nie besser. Aber halten die Nerven? Zumindest im Warm Up klappte das nicht, da gab es heute Morgen direkt den nächsten Sturz. Mehr dazu im Bericht von Markus:
MotoGP-Rennen in Spielberg steht an
Die kleinen Klassen sind damit durch und wir wenden uns jetzt dem Highlight des Wochenendes zu: Dem Österreich-GP der MotoGP. 28 Runden sind heute zu absolvieren auf dem Red Bull Ring, gestartet wird um 14:00 Uhr MEZ.
Intact GP zurrt Fahrerpaarung für 2027 fest
Jetzt noch zur vorhin angesprochenen News um Manuel Gonzalez. Der Spanier bleibt im kommenden Jahr tatsächlich nochmal in der Moto2, Intact GP hat seine Vertragsverlängerung heute Vormittag offiziell bekanntgegeben. Da können sich Jürgen Lingg und Co. einmal selbst auf die Schulter klopfen. Auch der Teamkollege steht schon fest. Tobias liefert euch im nachfolgenden Artikel alle Infos:
WM-Stand: Guevara macht den Titelkampf spannend
Fühlte sich Misano letzte Woche noch wie ein Befreiungsschlag für Gonzalez an, liegt das Momentum jetzt wieder beim Zweitplatzierten. Guevara verkürzt mit seinem ersten Sieg seit Le Mans Anfang Mai in der Weltmeisterschaft auf nur 35,5 Punkte Rückstand auf Gonzalez. Es bleibt also spannend zwischen den beiden. Ortola ist mit 77 Punkten Rückstand hingegen so langsam wohl raus aus dem WM-Kampf 2026.
Keine Zielankunft für Agius
Der Intact-Pilot war zwischenzeitlich nochmal rausgefahren, hat das Rennen dann aber doch vorzeitig beenden müssen. Keine Punkte also für ihn. Anders für Alonso Lopez, der Holgado noch Platz sechs abgenommen hat. Dahinter dann Baltus, Öncü und Lunetta, die die Top-10 komplettieren. Munoz wird Elfter, Rueda Zwölfter. Danach noch Canet, Arbolino und Roberts auf den letzten Punkteplätzen. Der zweimalige Spielberg-Sieger Vietti erlebt ein Debakel und kommt nur auf P23 ins Ziel. Einzig Garcia war noch schlechter.
ZIEL: Guevara gewinnt in Spielberg!
Einen Schreckmoment musste Izan Guevara überstehen, ansonsten war das aber ein bockstarkes Rennen. Er gewinnt erst zum dritten Mal in der Moto2, zum zweiten Mal in der laufenden Saison! Salac und Alonso komplettieren das Podium, Gonzalez rettet Platz vier vor Ortola ins Ziel.
Runde 22/23: Stillstand an der Spitze
Die vorletzte Runde läuft. Ganz vorne scheint nichts mehr zu passieren, Guevara verwaltet jetzt zwei Sekunden vor Salac. Der Tscheche wiederrum hält sich eine Sekunde vor Alonso und dieser liegt ebenfalls eine Sekunde vor Gonzalez und Ortola, die hier am ehesten nochmal Plätze tauschen könnten. Ortola scheint jedenfalls noch nicht aufgegeben zu haben.
Runde 18/23: Schreckmoment für Guevara!
Da wäre der sichere Sieg fast weg gewesen! Der Pramac-Pilot hatte eben in Kurve neun einen fetten Rutscher, hat das Vorderrad nur mit ganz viel Glück und Talent noch anfangen können. Schon sind es nur noch 2,2 Sekunden Vorsprung auf Salac.
Runde 17/23: Gonzalez holt sich Ortola
Weil Guevara hier unaufhaltsam dem Sieg entgegenfährt, betreibt der WM-Leader zumindest etwas Schadensbegrenzung. In Kurve vier schnappt er sich Platz vier von Ortola.
Runde 15/23: Platz drei für Alonso!
Schon ist es passiert. Ortola kommt schlecht aus der Schikane hinaus und wird auf dem Weg zu Kurve drei direkt von Alonso ausbeschleunigt. Platz drei für ihn. Zu Salac davor fehlt knapp eine Sekunde. Ortola wiederrum muss weiter nach hinten schauen, denn auch Gonzalez kommt näher.
Runde 14/23: Alonso jagt das Podium
Auch Salac kann sich nicht an Guevara annähern, schon mehr als drei Sekunden Rückstand. Vielmehr kommt von hinten jetzt Alonso angeflogen. Der Aspar-Pilot hängt Ortola schon am Heck und will augenscheinlich auf das Podium.
Runde 11/23: Salac neuer Zweiter, Agius vor DNF
Das hatte sich angedeutet. In Kurve vier hat sich der Tscheche an Ortola vorbeigebremst. Mal schauen, ob er nach vorne nochmal etwas ausrichten kann. Zu Guevara fehlen jetzt aber schon 2,3 Sekunden. Agius kommt unterdessen an die Box zurück, da scheint es ein technisches Problem zu geben.
Runde 10/23: Guevara fliegt davon
Wir nähern uns der Rennhalbzeit und der Pramac-Pilot übernimmt mehr und mehr die Kontrolle. 1,7 Sekunden Vorsprung hat er bereits herausgefahren, während Verfolger Ortola zunehmend unter Druck von Salac gerät. Escrig hat sich derweil mit einem Sturz in Kurve zwei aus dem Rennen verabschiedet. Holgado damit neuer Sechster.
Runde 8/23: Agius außerhalb der Punkteränge
Während vorne nichts passiert, können wir einmal etwas weiter nach hinten blicken. Bei Senna Agius läuft heute noch gar nichts zusammen. Sowieso nur von P15 gestartet, liegt er aktuell nur auf Rang 18 und macht keinerlei Anstalten, zeitnah zu einer Aufholjagd anzusetzen. Könnte ein harter Tag für den künftigen Tech3-MotoGP-Piloten werden.
Runde 5/23: Top-Drei ziehen davon
Guevara fährt die schnellste Rennrunde, legt hier zu Beginn ein hohes Tempo vor. Da können nur Ortola und Salac halbwegs mithalten. Hinter dem Trio geht eine Lücke von einer Sekunde zur Gruppe um Alonso, Gonzalez, Escrig und Holgado auf. Die Untersuchung gegen Escrig ist übrigens noch Strafe ad acta gelegt worden.
Runde 2/23: Wilder Auftakt ins Moto2-Rennen
Ortola nimmt Salac den ersten Platz ab, behält ihn aber nicht lange. Denn dann drückt sich Guevara auch schon an ihm vorbei und übernimmt die Führung. Gonzalez derweil wieder Fünfter, nachdem Escrig in Kurve eins weit gegangen ist. Dem Forward-Piloten droht auch noch eine Strafe für Abkürzen, die Stewards untersuchen.
START: Gonzalez stürmt in Front, und fällt dann zurück
Der WM-Leader kommt super weg und übernimmt die Führung. In der Schikane kontert Salac dann aber mit einem harten Manöver. Gonzalez muss aufrichten und verliert mehrere Plätze. Salac führt vor Ortola, Guevara, Alonso und Escrig. Dann erst Gonzalez auf P6.
Moto2-Aufwärmrunde läuft
Wenige Momente noch, dann kann das zweite Rennen des Tages beginnen. Die Jungs der mittleren WM-Klasse befinden sich auf der Warm-Up-Lap. Sobald sie zurück im Grid sind, wird die Startprozedur begonnen.
Wer sammelt Big Points im WM-Kampf?
Das wird die große Frage für die nächsten 45 Minuten sein. Kann Guevara wieder verkürzen oder legt Gonzalez nach Misano den zweiten Sieg in Serie nach? Das Momentum liegt jedenfalls bei Letzterem. Ebenfalls hilfreich: Auch 'ManuGasss' hat seine Zukunft jetzt fixiert. Dazu nach dem Moto2-Rennen mehr.
Drei Fahrer fehlen
Hatten wir in der Moto3 noch ein vollständiges Grid, gilt das für die Moto2 leider nicht. Collin Veijer und Angel Piqueras fehlen uns, nachdem sie sich bei Stürzen im FP1 am Freitagmorgen verletzt haben. Zudem muss Alberto Ferrandez nach Abflug im Qualifying verletzt zuschauen. Piqueras wäre der einzige Fahrer gewesen, er heute eine Strafe hätte absitzen müssen, nachdem er letzte Woche in Misano Agius und Holgado beim Start abgeräumt hatte. Die doppelte Longlap wird jetzt aber nicht etwa aufgeschoben, sondern aufgehoben, weil seine jetzige Verletzung aus einem unabhängigen Sturz entstanden ist. Damit gilt sie als abgesessen.
GRID: Salac auf der Pole Position
Zum ersten Mal seit dem Saisonstart 2023 fährt der Tscheche heute wieder vom ersten Startplatz los. Manuel Gonzalez und Alex Escrig stehen neben ihm. Dann folgen Ivan Ortola, Izan Guevara und David Alonso in der zweiten Startreihe. Daniel Holgado hat es hinter Alonso Lopez, Barry Baltus und Jose Antonio Rueda nur auf Platz zehn geschafft, Senna Agius muss nach einem Crash im Qualifying von P15 losfahren.
Weiter mit dem Moto2-Rennen
Hinter die kleinste Klasse können wir damit einen Haken machen und unsere Fokus auf die Moto2 verlagern. Sie starten als nächstes in den Österreich-Grand-Prix. Los geht es um 12:15 Uhr, 23 Runden sind zu absolvieren.
KTM ist Moto3-Weltmeister
Die erste Entscheidung ist heute sogar schon gefallen. KTM ist in der kleinsten WM-Klasse nicht mehr einzuholen in der Hersteller-Wertung. Damit ist der frühste Gewinn der Moto3-Konstrukteursweltmeisterschaft fix. Beim Heimspiel natürlich besonders schön, garniert vom zehnten Dreierpodium in Serie. Echt beeindruckend, wie überlegen die Österreicher Honda in diesem Jahr sind.
WM-Stand: Quiles vor erstem Matchball?
In der Weltmeisterschaft liegt Quiles nun 131 Punkte vor Carpe und jeweils 132 Punkte vor Almansa und Uriarte. Das ergibt eine kuriose Situation. Fällt der Katar-GP aus, könnte Quiles schon beim nächsten Rennen in Motegi Weltmeister werden. Findet Katar statt, würde die Entscheidung frühstens auf Phillip Island fallen. Es wird also Zeit für eine offizielle Bekanntgabe, was mit dem Rennen im Nahen Osten passiert.
Keine Punkte für Rammerstorfer
Perrone holt Platz zwölf vor Pratama, der sogar noch ein zweites Mal durch die Longlap musste, nachdem er den ersten Versuch verpatzt hatte. Bertelle und Ogden komplettieren die Top-15. Esteban, der wegen Tracklimits sogar noch ein zweites und drittes Mal durch die Longlap musste, geht als 16. ebenso leer aus wie Rammerstorfer, der es nur noch auf Platz 20 nach vorne geschafft hat.
ZIEL: Quiles gewinnt in Spielberg!
Saisonsieg Nummer neun im 15. Rennen ist perfekt, Maximo Quiles holt am Red Bull Ring seinen dritten Erfolg in Serie. Uriarte wird Zweiter, Carpe komplettiert das Podium. In der großen Kampfgruppe um Platz vier hat sich O'Shea vor Pini, O'Gorman, Cruces, Morelli, Danish, Yamanaka und Kelso durchgesetzt.
Runde 19/20: Quiles fährt nächstem Sieg entgegen
Sein Vorsprung ist auf 1,7 Sekunden geschrumpft, aber in Gefahr wird Quiles hier wohl nicht mehr geraten. Gleiches gilt für Uriarte auf Rang zwei, der mittlerweile recht deutlich vor Carpe liegt.
Runde 16/20: Pratama schickt Munoz ins Kiesbett
Doppelnull für Intact GP! Munoz hatte sich in den letzten Runden doch nochmal etwas gewährt und hielt gut mit in der Kampfgruppe um Platz vier, die inzwischen O'Shea angeführt wird. In Kurve vier wollte Pratama wieder an ihm vorbei, bremst aber viel zu spät und schickt Munoz ins Kiesbett. Der Spanier stürzt daraufhin aus dem Rennen. Die Stewards untersuchen und verpassen Pratama kurze Zeit später eine Longlap.
Runde 14/20: Munoz im Rückwärtsgang
Es scheint, als würden dem Intact-Piloten so langsam die Kräfte ausgehen. Er ist hinter Pratama, O'Shea und Esteban auf Platz sieben zurückgefallen. Und dort wird er vermutlich auch nicht lange bleiben, denn mit O'Gorman, Kelso und Pini stehen schon die nächsten drei Piloten an. Vorne führt Quiles weiter zwei Sekunden vor Uriarte und Carpe.
Runde 9/20: Salmela schmeißt Topresultat weg
Gleich der nächste Abflug, jetzt hat es den Finnen erwischt. Er ist in Kurve sechs zu Sturz gekommen. Echt schade, denn er lag als Vierter auf Kurs für ein richtig gutes Resultat, nachdem er zwei Plätze durch den Ausfall von Almansa und die Strafe von Esteban gewonnen hatte. Damit ist David Munoz beim Comeback plötzlich Vierter!
Runde 8/20: Almansa im Kiesbett!
Der Intact-Pilot übertreibt es in der Schikane und verliert in Kurve 2b die Front seiner KTM. Er stürzt und scheidet aus. Entsetzen bei Intact, riesen Ärger bei Almansa im Kiesbett. Damit führt Quiles fast zwei Sekunden vor Uriarte und Carpe.
Runde 7/20: Warnung für Quiles, Strafe für Esteban
Die Tracklimits werden heute wohl noch häufiger Thema werden. Max Quiles hat bereits eine Warnung erhalten, muss jetzt also aufpassen. Esteban war noch häufiger abseits der Strecke, muss bereits jetzt einmal durch die Longlap. Damit wird er Platz fünf zeitnah verlieren.
Runde 5/20: Almansa und Quiles ziehen davon
Das Duo, das schon in Misano in einer eigenen Liga war, scheint den Sieg auch heute wieder untereinander auszumachen. Sie haben schon mehr als eine Sekunde Vorsprung auf Uriarte und Carpe, die wieder Plätze getauscht haben. Rammerstorfer hat die Longlap erfolgreich absolviert, ist jetzt auf P25.
Runde 3/20: Uriarte im Rückwärtsgang
Der Ajo-Pilot fällt auf Platz vier zurück, denn Carpe und Quiles gehen vorbei. Wenig später tauscht das Duo noch die Positionen, Quiles damit neuer Zweiter vor Carpe und Uriarte. Ogden hat derweil versucht, die Longlap zu absolvieren. Er hat sie aber überschossen und wird damit nochmal durch sie durch fahren müssen.
Runde 2/20: Nächster Führungswechsel
Lange bleibt Uriarte nicht in Front, denn auf Start/Ziel setzt sich Almansa schon wieder neben ihn und bremst sich in Kurve eins - diesmal auch innerhalb der Tracklimits - vorbei. Er führt wieder vor Uriarte, Carpe und Quiles. Diese Vier ziehen dem restlichen Feld auch schon etwas davon.
Runde 1/20: Uriarte wieder vorne
Almansa hatte außerhalb der Strecke überholt, deswegen muss er Platz eins wieder an Uriarte abgeben. Vor Kurve neun macht er das auch direkt.
START: Almansa übernimmt die Führung
Der Intact-Pilot ist besser als Uriarte weggekommen und geht Ausgang von Kurve eins vorbei. Carpe bleibt Dritter vor Quiles, Esteban, Ogden und Salmela. Bertelle musste kurzfristig aus der Box hinterherfahren, weil es da ein Problem an seiner MTA-KTM gab.
Aufwärmrunde beginnt
Die Moto3-Jungs haben sich in Bewegung gesetzt. Einmal noch rum um den Red Bull Ring, dann kann es losgehen mit dem ersten Rennen. Nochmal zur Erinnerung: Der Österreich-GP geht für die kleinste WM-Klasse über 20 Runden. Ogden, Fernandez und Rammerstorfer üben direkt mal den Longlap.
Strafen für Rammerstorfer, Ogden und Fernandez
Leo Rammerstorfer geht von Platz 20 in sein Heimrennen. Eigentlich eine gute Ausgangslage, um um Punkte zu kämpfen. Der Linzer hat aber eine Bürde aus dem San-Marino-GP dabei: Er muss für eine Kollision mit Nicola Carraro heute einmal durch die Longlap. Gleiches gilt für Ogden, der gestern im Qualifying Carpe im Weg stand. Adrian Fernandez (P14) muss sogar eine doppelte Longlap-Penalty absitzen, nachdem er im Training eine Kollision mit Carpe verschuldet hatte.
GRID: Brian Uriarte auf Pole Position
Blicken wir dann auf die Startaufstellung: Der Ajo-Pilot hat sich gestern im Qualifying den ersten Platz gesichert und startet beim KTM-Heimspiel damit von ganz vorne. Intact-Ass David Almansa und Ajo-Teamkollege Alvaro Carpe komplettieren eine hochrangige erste Reihe. WM-Leader Maximo Quiles folgt direkt dahinter auf Rang vier vor Matte Bertelle und Scott Ogden. Joel Kelso, Joel Esteban und David Munoz, der in Spielberg sein Comeback nach der Verletzung aus dem Ungarn-GP gibt, folgen in Reihe drei.
Rammerstorfer fährt auch 2027 Moto3
Beginnen wir mit höchst erfreulichen Neuigkeiten: Seit gestern Nachmittag wissen wir, dass Leo Rammerstorfer auch im kommenden Jahr noch in der Motorrad-WM an den Start gehen wird. Der Youngster aus Linz hat einen neuen Moto3-Vertrag in der Tasche, wechselt allerdings das Team. Florian hat alle Infos für euch:
Moto3 eröffnet den Rennsonntag in Österreich
Wenden wir unseren Blick dann so langsam den ersten Rennen des Tages zu. Die Moto3-Klasse legt vor, startet um 11:00 Uhr MEZ in den Großen Preis von Österreich. 20 Runden stehen auf dem Programm.
McDonald ist Bagger-Weltmeister
Vor dem Warm Up der MotoGP fand heute bereits das Finale der Debütsaison des Harley-Davidson Bagger World Cups statt. Eric Granado hat das letzte Saisonrennen am Red Bull Ring gewonnen, die Geschichte des Tages hat aber Archie McDonald geschrieben. Der Youngster aus 'Down Under' hat sich mit Platz acht zum ersten Weltmeister der neuen MotoGP-Rahmenrennserie gekrönt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!
VIDEO: So kam es zum Acosta-Supergau
Den Patzer von Acosta im gestrigen Sprint haben wir jetzt schon mehrfach angesprochen. Falls ihr gestern noch nicht dabei wart und verpasst habt, was da genau los war, dann bringt euch Markus in unserem neusten Video auf den aktuellen Stand. Die Hintergründe zum Acosta-Abflug und alle weiteren News vom Samstag:
Etliche Ducatis und Ogura deutlich zurück
Bei Fabio Di Giannantonio läuft auch am Sonntag erstmal nur wenig zusammen, er wird mit 0,849 Sekunden Rückstand Elfter. Auch Alex Marquez enttäuscht mit Rang zwölf vor Franco Morbidelli. Ai Ogura schafft mit einer Sekunde Rückstand nur Platz 14, Francesco Bagnaia erlebt als 15. ebenfalls einen Rückfall. Ganz hinten dann noch die beiden Werks-Hondas, alle vier Yamaha-Piloten und der gestürzte Binder, der keine Rundenzeit angeschrieben hat.
Martin führt Verfolgerfeld an
Knapp dreieinhalb Zehntel war der Sprintsieger von gestern langsamer als Teamkollege Bezzecchi. Diogo Moreira beendet das Warm Up als starker Fünfter, dann drei Spanier mit Raul Fernandez, Fermin Aldeguer und Pol Espargaro. Johann Zarco landet auf Platz neun, Enea Bastianini komplettiert die Top-10.
Warm Up der MotoGP in Spielberg im Liveticker: Alle Positionen
Österreich GP
| 1 | Marco Bezzecchi Aprilia Racing Team | |
| 2 | Marc Marquez Ducati Lenovo Team | |
| 3 | Pedro Acosta Red Bull KTM Factory Racing | |
| 4 | Jorge Martin Aprilia Racing Team | |
| 5 | Diogo Moreira LCR Honda | |
| 6 | Raul Fernandez Trackhouse MotoGP Team | |
| 7 | Fermin Aldeguer BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 8 | Francesco Bagnaia Ducati Lenovo Team | |
| 9 | Pol Espargaro Red Bull KTM Tech3 | |
| 10 | Johann Zarco LCR Honda | |
| 11 | Enea Bastianini Red Bull KTM Tech3 | |
| 12 | Fabio Di Giannantonio Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 13 | Alex Marquez BK8 Gresini Racing MotoGP | |
| 14 | Franco Morbidelli Pertamina Enduro VR46 Racing Team | |
| 15 | Ai Ogura Trackhouse MotoGP Team | |
| 16 | Takaaki Nakagami Honda HRC Castrol | |
| 17 | Luca Marini Honda HRC Castrol | |
| 18 | Fabio Quartararo Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 19 | Jack Miller Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 20 | Toprak Razgatlioglu Prima Pramac Yamaha MotoGP | |
| 21 | Alex Rins Monster Energy Yamaha MotoGP | |
| 22 | Brad Binder Red Bull KTM Factory Racing |
ZIEL: Acosta stürzt schon wieder!
Das gibt es doch nicht, Pedro Acosta liegt schon wieder auf dem Hosenboden. In seiner letzten fliegenden Runde des Warm Ups hat er in Kurve neun die Front verloren und ist ins Kiesbett gerutscht. Das wird seinem Selbstvertrauen sicher keinen Gefallen getan haben. Marco Bezzecchi hat Marc Marquez unterdessen noch die Bestzeit weggeschnappt.
Marc Marquez übertriff Acosta
Pedro Acosta scheint nach seinem Patzer gestern nicht wirklich an Speed eingebüßt zu haben. Er dreht hier schon wieder eine schnelle Runde nach der nächsten. Marc Marquez ist heute aber ebenfalls gut aufgewacht. Der Ducati-Star fährt die neue Bestzeit, war 52 Tausendstel schneller als Acosta.
Highsider von Binder!
Da hat einer unsere Warnung wohl nicht ernst genommen. Auf seiner ersten fliegenden Runde gibt Brad Binder am Ausgang von Kurve vier zu viel Gas. Seine KTM spielt nicht mit und wirft ihn im hohen Bogen ab. Immerhin: Dem Südafrikaner scheint nichts passiert zu sein. Stallgefährte Acosta hat derweil in 1:30.768 Minuten den ersten Richtwert angeschrieben.
GRÜN: Warm Up der MotoGP läuft
Die erste Session des Tages hat begonnen. Zehn Minuten haben die Piloten der Königsklasse jetzt nochmal Zeit, um sich für das Rennen heute Nachmittag in Schuss zu bringen. Etwas Vorsicht ist aber schon geboten, denn es ist wie gerade erwähnt noch recht kalt heute Morgen. Wer zu früh zu stark attackiert, könnte also einen Sturz riskieren.
Sonniger Start am Red Bull Ring
Anders als gestern und vorgestern beginnt der Tag heute bereits mit Sonnenschein, es hängt kein Nebel in den Bergen. Sehr schöne Bedingungen zum Start in den Sonntag also. Aber lasst euch nicht täuschen, mit 11 Grad in der Luft und 13 Grad am Asphalt ist es schon noch recht kühl.
Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Rennsonntag in Spielberg
09:40 - 09:50 Uhr: Warm Up MotoGP
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (20 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (23 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (28 Runden)
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (20 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (23 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (28 Runden)
Willkommen zum Österreich-Grand-Prix!
Nah, habt ihr euch schon von gestern erholt? Der MotoGP-Sprint in Spielberg hat für ganz viel Drama gesorgt und heute geht das hoffentlich genauso weiter. Um 14 Uhr steht der Große Preis von Österreich an. Kann sich Pedro Acosta rehabilitieren? Schafft Jorge Martin das Doppel? Oder Marc Marquez für eine Überraschung sorgen? Wir werden es in den nächsten Stunden erfahren. Los geht's jetzt aber erstmal mit dem Warm Up. Um 9:40 Uhr schaltet die Ampel am Ende der Boxengasse auf Grün.


