Ferrari hat im ersten Training der DTM auf dem Nürburgring am Freitagvormittag einmal mehr seine Vormachtstellung auf dem Eifelkurs unter Beweis gestellt. In der ersten Session des Wochenendes ging die Bestzeit wie schon 2025 an den italienischen Hersteller. Nach Jack Aitken im Vorjahr war es diesmal dessen Nachfolger Matteo Cairoli, der die Konkurrenz auf die Plätze verwies. Mit Mercedes-AMG, Lamborghini, BMW und Ford landeten vier weitere Hersteller in den Top-10.

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Bei hochsommerlichen Bedingungen ging das FP1 über 55 Minuten um 11:30 Uhr mit einer Außentemperatur von 31 Grad Celsius und einer Asphalttemperatur von 40 Grad Celsius über die Bühne. Mit 1:26.144 Minuten markierte Matteo Cairoli die Bestzeit, die bis knapp zehn Minuten vor Schluss von Marco Wittmann gehalten wurde. Der zweifache DTM-Champion und sein Schubert-Motorsport-Teamkollege Kelvin van der Linde hatten lange Zeit für eine BMW-Doppelführung gesorgt, mussten sich am Ende aber mit den Plätzen vier und fünf begnügen.

Mercedes-AMG und Lamborghini halten den Anschluss an Ferrari

Erster Verfolger von Cairoli war Mercedes-AMG-Fahrer Lucas Auer, der eine halbe Zehntelsekunde auf die Bestzeit verlor. Die war heute fast eine halbe Sekunde schneller als die FP1-Bestmarke von Aitken vor zwölf Monaten. Auf Platz drei sortierte sich Marco Mapelli im Lamborghini Temerario GT3 von Abt Sportsline ein.

Mit Arjun Maini im Ford Mustang von HRT auf Platz sieben schaffte ein fünfter Hersteller den Sprung in die Top-10, die innerhalb von 0,384 Sekunden lagen und von Mirko Bortolotti im GRT-Lamborghini abgerundet wurden. Insgesamt schafften es drei der vier Lamborghini-Fahrer unter die ersten Zehn.

Aston Martin, Porsche und McLaren beim DTM-Auftakt am Nürburgring weit zurück

In der zweiten Tabellenhälfte taten sich Aston Martin und Porsche ebenfalls schwer. Nicki Thiim war für die Briten als Elfter immerhin in Schlagdistanz, Manthey-Porsche-Duo Thomas Preining und Ricardo Feller kam allerdings nicht über die Plätze 14 und 15 hinaus.

Noch schlechter sah es für Doerr Motorsport aus. Ben Dörr und Timo Glock mussten sich im McLaren auf den Positionen 18 und 19 zufriedengeben, fast eine Sekunde hinter der Spitze. Das Schlusslicht bildeten Nicolas Baert und Christian Engelhart fehlte. Letzterer fährt an diesem Wochenende als Ersatz für den verletzten Maximilian Paul bei GRT erstmals den neuen Temerario GT3 und sortierte sich als 21. und letzter im Klassement ein.

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