Mit einer großen schwarzen Schiene am linken Handgelenkt marschiert Isack Hadjar durch das Fahrerlager in Madrid. Es ist bereits das dritte Formel 1-Rennen in Folge, bei dem der Red Bull Racing-Pilot zum Zusehen verdammt ist. Seit Bekanntwerden der Verletzung vor dem Ungarn-GP hält sich das Team mit Details bedeckt. Noch immer ist unklar, wie genau sich Hadjar die Verletzung zugezogen hat und wie schwer diese tatsächlich ist – auch wenn darüber fleißig im Paddock spekuliert wird.
Nach dem ersten Freien Training auf dem neuen Stadtkurs Madring meldete sich Laurent Mekies mit einem Update zu Wort. Die Entscheidung, Hadjar auch in Madrid pausieren zu lassen, sei schnell getroffen worden. "Er fühlte sich nicht zu 100 Prozent fit, und das ist das einzige Kriterium, das wir anlegen", erklärte Mekies gegenüber Sky Sports. Für ihn stehe an erster Stelle, die Genesung seines Fahrers nicht zu gefährden. Wann Isack Hadjar wieder im Cockpit sitzen wird, ist weiterhin offen.
Zumindest kann Hadjar in Madrid den Chauffeur für Verstappen und Lawson spielen:
F1-Rückkehr in Baku? Mekies hält sich bedeckt
"Wir haben immer gesagt, dass seine vollständige Fitness Priorität hat. Es macht keinen Sinn, ihn auf einer Strecke wie dieser fahren zu lassen, wenn er sich nicht gut fühlt und dadurch möglicherweise seine vollständige Genesung verzögert", stellte Laurent Mekies klar. Anders als zwischen Monza und Madrid stehen bis zum bevorstehenden Grand Prix in Aserbaidschan immerhin zwei Wochen Pause an. Ob diese Zeit für Hadjar ausreicht, ließ Mekies offen: "Manche Dinge brauchen Zeit, und wir nehmen uns diese Zeit, um dann für Baku zu evaluieren und ihn im Simulator fahren zu lassen", sagte Mekies. "Entscheidend ist, dass der Heilungsverlauf nach Plan verläuft und es keine Komplikationen gibt."
Die F1 debütiert 2026 auf dem neuen Stadtkurs in Madrid – doch das Messe-Setup und das Streckenlayout sorgen schon am Medientag für mächtig Diskussion. Mehr dazu im Video:
Durch den verletzungsbedingten Ausfall Hadjars erhielten Liam Lawson und Yuki Tsunoda eine unverhoffte zweite Chance: Lawson musste 2025 nach zwei Rennen im A-Team sein Cockpit für Tsunoda räumen, der sich an der Seite von Max Verstappen jedoch schwer tat und folglich in die zweite Reihe abgeschoben wurde. Abgesehen von Tsunodas Fauxpas beim Neustart im Autodromo Nazionale di Monza lieferten beide Ersatzfahrer zuletzt eine solide Leistung ab. Warum der Vorfall um Tsunoda nun sogar vor das FIA-Berufungsgericht wandert, liest du hier:



diese Formel 1 Nachricht