Die Kritik an McLaren Mercedes wird momentan immer lauter. Dennoch sind die Silbernen sicher, dass sie am Circuit de Catalunya konkurrenzfähig sein können.
"Wir haben uns am Nürburgring definitiv verbessert", so Kimi Räikkönen. "Nun müssen wir in Barcelona noch mehr Speed finden."
Getestet haben die Teams dort wahrlich genug. "Seit Jahresbeginn haben alle Teams zusammen rund 54.000 Kilometer hier zurückgelegt", rechnet Norbert Haug vor. Mit 6.500 Kilometern sei McLaren Mercedes dabei keinesfalls der Spitzenreiter.
"Die Strecke verlangt dem Auto bei der aerodynamischen Effizienz alles ab und gilt als Maßstab für die Konkurrenzfähigkeit eines Pakets für die gesamte Saison", fährt er fort. Angesichts des engen Wettkampfes in dieser Saison, wird der Spanien GP also ein echter Wegweiser für den Rest des Jahres.
"Der Europa GP hat bewiesen, wie unglaublich eng diese Meisterschaft ist", betont McLaren-CEO Martin Whitmarsh. "Wir geben alles um den Extra-Speed für Siege zu finden." In Barcelona müsse man dafür das "Optimum" aus dem MP4-21 herausholen.
Überholmöglichkeiten sind dennoch Mangelware. "Überholen ist hier schwierig", sagt Juan Pablo Montoya. "Man benötigt eine gute Traktion aus den Kurven heraus und es gibt nur eine Chance im Windschatten auf der langen Geraden."



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