Die ganze F1-Welt brennt auf ihr Heimrennen - die ganze F1-Welt? Zumindest der ziemlich große britische Teil des F1-Trosses freut sich auf das anstehende Wochenende in Silverstone. Für uns nahm MF1-Racing Testpilot Markus Winkelhock den britischen Traditionskurs einmal genau unter die Lupe und verrät Ihnen jetzt, was wirklich so toll an dieser 5,141 Kilometer langen Strecke ist.

"In Silverstone bin ich nach der Midland-Teampräsentation das erste Mal mit dem neuen M16 Boliden gefahren", verbindet Markus gute Erinnerungen mit dem britischen Vorzeigekurs. "Zum ersten Mal bin ich 1999 in Silverstone gefahren - damals in der Formel Renault. Das war mein allererstes Eurocup-Rennen."

Mehr Spaß macht die Strecke natürlich mit einem 800 PS starken F1-Boliden. "Mir persönlich macht die Strecke sehr viel Spaß - gerade in einem Formel 1-Auto. Es gibt viele schnelle Ecken. Etwa die Copse-Kurve gleich nach Start- und Ziel oder die schnelle Links-Rechts-Links-Passage namens Becketts", nennt Markus zwei der Schlüsselstellen. "Das macht richtig viel Spaß. Auch das leichte Bergab-Stück im Infield kurz vor der Brücke und die anschließende schnelle Rechts machen mit einem F1-Wagen tierisch viel Spaß. Vorher kann man sich kaum vorstellen, wie schnell man hier mit so viel Abtrieb durchfahren kann."

Aber auch fahrerisch sei der Kurs "sehr eindrucksvoll". "Es gibt einige schnelle Passagen und Mutkurven." Das vergleichsweise relativ "langsame" Infield sei hingegen technisch "sehr" anspruchsvoll.