+++ Das Rennen der MotoGP in Le Mans im Bericht +++

Wir sehen uns in Barcelona!

Damit verabschieden wir uns von einem spannenden Rennsonntag der MotoGP in Le Mans. Jorge Martin und Ai Ogura haben uns großartige Aufholjagden gezeigt und Fabio Di Giannantonio mischte in gleich zwei tollen Duellen mit. Auch ohne Marc Marquez liefert die Königklasse eine große Show. Auf diese hoffen wir auch am nächsten Wochenende in Barcelona. Motorsport-Magazin.com ist dann natürlich wieder mit dem Liveticker ab Freitag dabei. Bis dahin haben wir aber auch noch Artikel und Analysen zum Frankreich GP für euch. Also klickt euch rein!

Bagnaia mysteriös: Selbes Problem wie in Jerez sorgt für Crash

"Ich versuchte Bezz (Bezzecchi) einzuholen, aber leider verlor ich nach sieben Runden ein wenig das Vertrauen. Ich wurde durch ein kleines Problem am Motorrad eingebremst. Ich versuchte, die Pace zu halten, habe aber die Front verloren. Der Sturz war also ein Folgewirkung (des Problems). Wir wissen, was passiert ist. Das Team arbeitet bereits an einer Lösung", berichtet Francesco Bagnaia. Kurz darauf bestätigt er, dass dieses Problem bereits in Jerez auftrat. Nur um was es sich handelt, will er nicht verraten. Die Aussagen deuten aber wohl auf ein Teil eines Zulieferers hin: "Ich will keine Details nennen. Es war kein menschlicher Fehler und kommt auch nicht von uns. Wir arbeiten aber daran."

Folger geht von Barcelona-Einsatz aus, und will an der Sitzposition arbeiten

Jonas Folger kann seinen großen Rückstand im Rennen leicht erklären: "Die Ergonomie ist ein Riesenthema. Wenn sie nicht stimmt, dann entzieht sie dir als Fahrer enorm Energie." Besonders im linken Arm ging ihm die Kraft aus und dann wurde er fast zwei Sekunden langsamer. Deswegen muss jetzt an der richtigen Position gearbeitet werden: "Im Rennen habe ich erkannt, dass ich Muskeln beanspruche, die ich gar nicht beanspruchen sollte. Das zeigt, dass ich verkrampft auf dem Motorrad sitze. Das müssen wir mit der Ergonomie in den Griff bekommen." Das wird er wohl in Barcelona tun können, denn auch er geht wie Teamchef Günther Steiner von einem erneuten Einsatz aus: "Sieht so aus, als wäre ich dort, ja."

Diggia zufrieden mit der Holzmedaille

"Ein schöner Zweikampf in der Mitte des Rennens (mit Jorge Martin, Anm. d. Red.) und am Ende (mit Pedro Acosta, Anm. d. Red.). Am Ende war die Holzmedaille unser Maximum", kommentiert Fabio Di Giannantonio sein Rennen. Gegen die Aprilia-Übermacht war nichts auszurichten: "Um mit den Aprilias mitzuhalten, müsste ich 120 Prozent geben. Ich sah ein, dass das falsch wäre und ich dabei zu viel riskieren würde. Ich zog es vor, mein Level lang zu halten und das hat dann in der letzten Runde noch funktioniert. Es ist nur ein vierter Platz, aber damit müssen wir zufrieden sein." Zum KTM-Wechsel gibt es noch nichts zu hören. Er hofft, dass es in Mugello etwas zu vermelden gäbe.

Alex Marquez: Dummer Fehler

Die gute Nachricht zuerst: Alex Marquez ist in Ordnung und nicht verletzt. Das war es dann aber auch mit den guten Seiten. Der Jerez-Sieger ist angefressen und war kurz angebunden. Wütend war er allein auch sich selbst. "Es war ein merkwürdiger und unerwarteter Sturz. Ein dummer Fehler", kommentiert er seinen Sturz. Die Linienwahl in der Dunlop-Schikane misslang und dann verlor er die Front.

Jetzt ist der Regen wieder da

Kleine Anekdote: Jetzt regnet es wieder in Le Mans. Die Prognosen waren also nicht komplett falsch, aber um mehr als drei Stunden daneben. Eigentlich war davon in Richtung Rennstart um 14:00 Uhr ausgegangen worden.

Quartararo zufrieden: Haben guten Fortschritt erzielt

Das wir das noch erleben dürfen. Fabio Quartararo ist wirklich einmal glücklich. "Wir wissen, dass wir in den ersten vier Rennen große Schwierigkeiten hatten. Dieses Rennen war das erste, bei dem es etwas besser lief. Es war eindeutig das beste Wochenende der Saison. Ich denke, wir haben einen guten Fortschritt erzielt", konstatierte 'El Diablo' nach Rang sechs. Es ist offensichtlich, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag irgendwas an der Yamaha gefunden wurde, was ihm wieder mehr Gefühl und Vertrauen gibt. Um was es sich dabei handelt, wurde uns aber leider nicht verraten.

Keine Strafen in Le Mans

In der MotoGP hatten die Stewards heute wenig zu tun. Franco Morbidelli wurde im Rennen angewiesen, nach Kontakt mit Jack Miller eine Position abzugeben. Das hat der Italiener getan. Und das wars dann auch. Es gibt keinerlei Strafen oder Untersuchungen. Wir würden uns wünschen, dass es das viel öfter gibt.

Acosta gibt zu: Platz vier vielleicht hergeschenkt

Pedro Acosta war nach dem Rennen selbstkritisch. Dass ihm Dabio Di Giannantonio noch in letzter Runde den vierten Rang abgeluchst hat, schreibt er sich selbst zu: "Ich weiß nicht, ob das heute das Maximum war, das möglich war. Vielleicht hätte ich mir den vierten Platz sichern können, aber ich dachte, Di Giannantonio wäre näher dran, als er es tatsächlich war. Da habe ich mich mehr verteidigt, als nötig gewesen wäre. Und das ist mir auf die Füße gefallen, weil es am Ende passiert ist."

Bezzecchi zurückhaltend: Zu früh, um an Titel zu denken

Wir hatten von Marco Bezzecchi nichts anderes erwartet. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen drückt der Italiener bei der Titelfrage auf die Bremse. "Das ist mir immer noch zu früh bei so vielen ausstehenden Rennen. Momentan möchte ich nicht zu viel darüber nachdenken. Es ist schön, in dieser Position zu sein. Jorge hier zu haben, macht es hart, denn er ist ein starker Gegner. Aber es ist auch positiv, denn ich kann jeden Tag von ihm lernen", sagt der WM-Führende.

Martin mit Kampfansage: Gebe alles für den Titel!

Jorge Martin ist endgültig zurück und setzt sich nun das logische Ziel nach diesem Doppel-Sieg in Le Mans. "Es ist klar, dass wir weiterkämpfen. Ich gehe zu den Rennen und möchte dieses Jahr weiterhin genießen. Es wird sicher noch öfter Champagner geben. Und wenn ich am Ende des Jahres eine Chance habe, den Titel erneut zu gewinnen, soll niemand daran zweifeln, dass ich alles dafür geben werde", kündigt der Martinator an. Wenn er jetzt auch noch das Qualifying - früher ja eigentlich seine große Stärke - verbessert, dann ist der zweite Titel wohl absolut möglich. Vor einem Jahr war das alles noch undenkbar. Da fragten wir uns, ob der 'Martinator' überhaupt nochmal fahren können würde.
Jorge Martin ist endgültig zurück, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool
Jorge Martin ist endgültig zurück, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool

Das braucht Ogura für den ersten Sieg

Ai Ogura konnte heute sein erstes Podium feiern, doch der Japaner will noch mehr. "Wenn man auf dem Podium landet, ist das nächste Ziel natürlich eine noch bessere Platzierung. Ich weiß nicht, wann das sein wird, aber wir werden es weiter versuchen und sehen, was in Barcelona passiert", deutet er an, dass nun der Sieg folgen soll. Was ihm dazu vor allem noch fehlt, scheint klar: "Unsere Schwäche ist nach wie vor der Start und die ersten Runden. Diesen Teil müssen wir verbessern, dann sind wir vielleicht in der Lage, noch stärker zu sein."

Medien in Italien: Diggia entscheidet sich für KTM-Wechsel

Die stets gut informierten Kollegen von Sky Italia berichten, dass sich Fabio Di Giannantonio für einen Wechsel zu KTM entschieden habe. VR46-Boss Uccio Salucci wollte das noch nicht bestätigen, aber seine Aussagen zeigen klar, dass da etwas dran sein muss. "Es wird nicht einfach, dass Fabio im Team bleibt. Er hat Anfragen von anderen", meint der Italiener wenig hoffnungsvoll.

Mir wird an der Hand behandelt

Joan Mir wird heute nicht mehr zu uns sprechen. Der Honda-Pilot lässt sich nach seinem Sturz an der Hand behandeln. Hoffen wir mal, das es nichts zu Ernstes beim Spanier ist.

Moto2: Holgado disqualifiziert

Eine schlechte Nachricht aus der Moto2 für Dani Holgado. Wir hatten seine Mechaniker noch dafür gelobt, dass sie sein Motorrad rechtzeitig für den Re-Start reparieren konnten. Leider haben sie dabei in der Hektik aber keinen neuen Kotflügel drangeschraub. Das ist per Reglement aber vorgeschrieben. Die Stewards haben keine Wahl: Holgado wurde disqualifiziert. Er verliert Rang 11 und damit fünf Zähler im WM-Kampf.

Erfolgreiche Doppel-OP bei Marc Marquez

Während der Blick auf den WM-Stand sicher schmerzt, so gibt es doch auch gute Nachrichten von Marc Marquez. Wie Ducati soeben vermeldet, waren beide Operationen beim Weltmeister erfolgreich. Im Krankenhaus in Madrid wurde der Fußbruch stabilisiert und aus der Schulter wurden zwei Schrauben sowie ein Knochenfragment entfernt. Des weiteren wurde erneut bestätigt, dass Marquez nicht in Barcelona starten wird. "Der Fortschritt in den kommenden Wochen wird die Rückkehr bestimmen", heißt es in dem Statement. Außerdem wurde noch nicht bekannt, ob in Barcelona ein Ersatz zum Einsatz kommen wird. Per Reglement wäre Ducati dazu aber noch nicht verpflichtet. Das wäre erst der Fall, wenn Marquez auch weitere Rennen verpassen sollte.

Dreifachsieg: Aprilia neues Mitglied im Giganten-Club

Aprilia ist erst der vierte Hersteller der MotoGP-Geschichte, dem ein Dreifachsieg gelingt. Die anderen drei erklären sich fast von selbst: Es handelt sich um Honda, Yamaha und Ducati. Letzteren gelang das sogar 32 Mal, was den Rekord darstellt. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für Noale, aber überhaupt dazuzugehören ist bereits eine historische Leistung.

WM-Stand: Aprilia-internes Titelduell nimmt Formen an

Der Blick auf die MotoGP-Fahrerwertung zeigt, wo die Reise dieses Jahr wohl hingeht. Marco Bezzecchi führt weiterhin mit nun 128 Punkten. Jorge Martin ist nun bis auf einen Zähler herangerückt. Fabio Di Giannantonio folgt auf Rang drei, hat aber mit 84 Punkten schon mehr als ein perfektes Wochenende Rückstand auf das Duo in Schwarz. Pedro Acosta hat 83 Punkte. Ai Ogura ist auf Rang fünf vorgerückt mit nun 67 Punkten. Marc Marquez bleibt bei 57 Punkten. Für seine Titelverteidigung braucht es nun ein kleines Wunder, zumal der Rückstand in Barcelona ja noch größer werden wird.

P1 - Martin schließt mit Horrorzeit ab: Dank an alle Wegbegleiter

Jorge Martin ist nach seinem Horrorjahr endgültig zurück. Er weiß, bei wem er sich zu bedanken hat: "Es ist unglaublich. Ich muss sagen 'Vive la France', denn den Fans hier bin ich so dankbar. Jetzt denke ich an meine Familie, mein Team, meine Freundin, meinen Hund: Einfach alle, die in diesen harten Zeiten bei mir waren. Ich habe keine Worte dafür: Einfach danke. Heute war ein großartiges Rennen und ich habe es sehr genossen."

P2 - Bezzecchi zufrieden: Weiß nicht, wie ich so lange führen konnte

Man könnte meinen, dass Marco Bezzecchi ein wenig angefressen ist. Aber dem ist überhaupt nicht so. Der Italiener gibt zu, dass er eien Niederlage erwartet hat: "Es war ein sehr hartes Rennen, sehr lang. Ich wusste, dass ich hier nicht der Stärkste bin. Ich habe mein Bestes versucht und weiß ehrlicherweise gar nicht, wie ich dreiviertel des Rennens anführen konnte. Meine Pace war nicht gut und ich fühlte mich nicht wohl. Das erging mir das gesamte Wochenende so, dass ich ein wenig litt und mich nie gut auf dem Bike fühlte. Das war also alles, was möglich war. Ich habe alles gegeben und dieses Resultat herausgeholt. Damit bin ich sehr zufrieden. Danke an das gesamte Team und Gratulation an Jorge." Tatsächlich sind die Plätze zwei im Rennen und drei im Sprint für ein Wochenende ohne Pace wohl kaum als schlecht zu bezeichnen.

P3 - Ai Ogura erkämpft sich das Podium

Als erster Japaner seit 14 Jahren stet Ai Ogura auf dem MotoGP-Podium. Dieses hat er sich wahrlich hart erarbeitet: "Was soll ich sagen? Es fühlt sich fantastisch an. Das Rennen war wirklich hart. Ich wollte von Anfang an angreifen, aber ich habe einige Positionen verloren und musste mich zurückkämpfen. Es war also kein leichtes Rennen, aber wir hatten gute Pace spät im Rennen. Ich bin sehr glücklich über dieses Wochenende. Danke an meine Jungs. Lasst uns jetzt feiern!" Wir sind uns sicher, dass wir ihn nicht das letzte Mal bei der Siegerehrung gesehen haben.

Folger staubt fast noch Punkt ab

Heute hat es Jonas Folger ins Ziel geschafft. Aufgrund der vielen Stürze hätte es mit Rang 16 fast noch einen Punkt gegeben. Allerdings war Jack Miller auf Rang 15 weit voraus. Insgesamt hat sich der Deutsche hier aber ordentlich verkauft. In einer Woche wird wohl der nächste Einsatz in Barcelona folgen.

Quartararo brilliert beim Heimspiel

Die Fans bejubeln Fabio Quartararo und das vollkommen zurecht. Der Franzose holt mit Rang sechs das mit weitem Abstand beste Resultat für die V4-Yamaha. Er kann Enea Bastinini bis zum Schluss hinter sich halten. Raul Fernandez, Fermin Aldeguer und Luca Marini komplettieren die Top 10.

ZIEL: Jorge Martin siegt bei Aprilia-Festspielen in Le Mans!

Er bringt es zu Ende und damit ist das Comeback nach dem Seuchenjahr 2025 endgültig perfekt. Jorge Martin siegt erstmals auf Aprilia. Marco Bezzecchi und Ai Ogura sorgen für den totalen Triumph für Noale, erstmals in ihrer Geschichte. Für den Japaner ist es das längst überfällige erste MotoGP-Podium, Gratulation! Dahinter ging es nochmal Rund. Fabio Di Giannantonio hat tatsächlich in der letzten Kurve noch Pedro Acosta überholt.

Rennen der MotoGP in Le Mans im Liveticker: Alle Positionen

Frankreich GP

Rennen, Stark bewölkt

Positionen Frankreich GP
1Jorge Martin
Aprilia Racing Team
2Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
3Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
4Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
5Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
6Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
7Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
8Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
9Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
10Luca Marini
Honda HRC Castrol
11Johann Zarco
LCR Honda
12Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
13Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP
14Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
15Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
16Jonas Folger
Red Bull KTM Tech3
17Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
18Joan Mir
Honda HRC Castrol
19Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
20Diogo Moreira
LCR Honda
21Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP

Runde 25/27: Martin greift an, mit Erfolg!

Da ist das Manöver, und das ist sehr gut gemacht! Wieder in der Dunlop-Schikane bremst Jorge Martin sehr spät und gibt Marco Bezzecchi keine Chance auf einen Konter. Und es könnte sogar noch schlimmer für den Italiener kommen, denn Ogura fliegt heran.

Runde 23/27: Ogura überholt Acosta!

Das ging schnell. Ai Ogura geht locker an Acosta vorbei und wir haben die Aprilia-Dreifachführung. Aber in welcher Reihenfolge kommen sie ins Ziel? Martin ist jetzt dran an Bezzecchi.

Runde 21/27: Sturz von Mir!

Und da ist der Platz sechs auch schon wieder weg. Joan Mir kommt wieder einmal zu Sturz und ist raus. Auch Brad Binder stürzt aus dem Rennen. Derweil knackt Ai Ogura nun Di Giannantonio und könnte tatsächlich noch in Richtung Acosta für einen Aprilia-Dreifachsieg kommen.

Runde 20/27: Martin fliegt heran!

Streichen wir 1,6 Sekunden, es ist nur noch die Hälfte! Jorge Martin ist klar der schnellste Mann im Feld und will jetzt auch den ersten Grand-Prix-Sieg auf Aprilia. Derweil hat auch Joan Mir Quartararo überholen können. Das ist Rang sechs für den Honda-Piloten.

Runde 18/27: Martin vorbei an Acosta!

Da ist das Manöver in der Dunlop-Schikane. Jorge Martin bremst sich vorbei an Acosta und ist nun auf der Verfolgung von Bezzecchi. 1,6 Sekunden Rückstand müsste er aufholen, aber zuletzt war er der schnellere der beiden. Derweil ist Francesco Bagnaia stinksauer nach seinem Fehler und stampft durch die Ducati-Box.

Runde 16/27: Sturz von Bagnaia!

Marco Bezzecchi zieht das Tempo an und Francesco Bagnaia will das nicht wahrhaben. Er pusht zu sehr und kommt zu Sturz. Damit rückt nun Jorge Martin auf das Podium und es könnte sogar zum Aprilia-Doppelsieg werden, denn der 'Martinator' ist schon am Heck von Acosta angelangt.

Runde 13/27: Spitze eng zusammen

Der Kampf um den Sieg ist immer noch offen. Bezzecchi kann nicht wegziehen. Bagnaia und Acosta folgen ihm im Abstand von je einer halben Sekunde. Ai Ogura ist weiter auf dem Vormarsch und attackiert nun Di Giannantonio. Jorge Martin kommt der Spitzengruppe näher, aber 2,2 Sekunden Rückstand sind schon noch eine Menge Holz.

Runde 11/27: Ogura vorbei an Quartararo

Vorhin ist das schonmal schiefgegangen, aber diesmal kann sich Ai Ogura an Fabio Quartararo vorbeibremsen und ist neuer sechster. Diggia und Martin sind da nicht so weit weg vom Japaner. Vorn kann sich Acosta immer noch gut dranhalten. Diogo Moreira stürzt derweil leider aus dem Rennen.

Runde 9/27: Klasse Duell um Rang vier!

Jorge Martin und Di Giannantonio geben es sich so richtig! Über mehrere Kurven hinweg wechseln die die Position, ehe sich am Ende doch Martin durchsetzen kann. Dadurch haben sie aber den Anschluss an die Spitze verloren.

Runde 7/27: Bagnaia knackt Acosta!

Francesco Bagnaia ist in Top-Form. Der Italiener schnappt sich Acosta in der Dunlop-Schikane. Das ist auch nötig, denn so langsam kann Bezzecchi da vorn doch wegziehen. Fabio Quartararo bricht nun stärker ein. Di Giannantonio und Martin gehen vorbei.

Runde 5/27: Spitze eng zusammen

Marco Bezzecchi kann keineswegs wegfahren. Die Lücke zu Acosta ist nicht groß und auch Quartararo hält sich erstaunlich gut, obwohl er nun auch Bagnaia vorbeilassen muss. Jorge Martin ist sechster und fährt in Richtung Diggia.

Runde 3/27: Acosta auf Rang zwei!

Das schmeckt den Fans hier überhaupt nicht, denn Pedro Acosta fährt an Quartararo vorbei und ist neuer Zweiter. Auch Johann Zarco ist in wilden Zweikämpfen im Mittelfeld bis auf Rang 13 zurückgefallen.

Runde 2/27: Sturz von Alex Marquez!

Es ist ein Albraum-Wochenende für die Brüder, denn jetzt stürzt auch Alex Marquez und scheint Schmerzen zu haben. Immerhin kann er aber aufstehen. Derweil scheint bei Bagnaia wieder alles zu funktionieren. Er überholt Di Giannantonio für Rang vier.

START: Bezz führt, Probleme bei Bagnaia

Da ist irgendwas bei Francesco Bagnaia. Es raucht an seinem Reifen und er fällt auf Rang fünf zurück. Marco Bezzecchi geht in Führung und dahinter reiht sich unter dem Jubel der Fans Quartararo ein. Jorge Martin bleibt diesmal erstmal Siebenter.

Formationsrunde läuft

Gleich geht es los. Das Feld setzt sich in Bewegung. Der MotoGP stellen sich nun zwei Fragen: 1. Kommt der Regen? 2. Zeigt uns Jorge Martin wieder einen Wunderstart?

Reifen: Die Franzosen pokern!

Unter den ersten 15 fahren so gut wie alle Fahrer mit dem Hard an der Front und dem Soft am Heck. Es gibt nur zwei Ausnahmen, die Lokalmatadoren. Fabio Quartararo und Johann Zarco probieren es mit Soft an der Front. Weiter hinten im Feld ist das eine häufigere Wahl, so auch bei Jonas Folger.

Über 300.000 Fans in Le Mans!

Diesmal ist kein neuer Rekord gelungen, aber dennoch ist der Zuschauerzuspruch in Le Mans einfach gewaltig. 302.000 Fans waren über das Wochenende da. Allen heute sehen 112.000 zu. Es ist und bleibt die größte MotoGP-Party des Jahres. Kaum vorstellbar, dass dies noch von einem anderen Rennen getoppt wird.

Pramac baut Toprak-Bike um

Es gibt gute und schlechte Nachrichten für Toprak Razgatlioglu. Pramac-Manager Gino Borsoi hat sich eben sehr zuversichtlich gezeigt, dass das Team das Motorrad-Setup noch rechtzeitig in der Startaufstellung auf Trockenbedingungen umbauen kann. Die schlechte Nachricht ist, dass das andere Bike definitiv hinüber ist. 'El Turco' muss also hoffen, dass der Regen nicht kommt. Er hat keine andere Wahl.

Folger diesmal länger als zwei Runden unterwegs?

Für Comebacker Jonas Folger endete der Sprint leider schon nach zwei Runden im Sturz. Hoffen wir für ihn, dass er es diesmal ins Ziel schaffen kann. Bisher hat er in jeder Session einen Fortschritt verzeichnet und ist dem Feld nähergekommen.

Zarco fürchtet: Diesmal kein Regen-Wunder

Der Sensationssieger des Vorjahres glaubt nicht an eine Wiederholung. Johann Zarco erwartet ein Trockenrennen: "Es wird trocken sein. Ich glaube nicht, dass es genug regnen wird, damit sich ein Bike-Wechsel lohnt." Daher gibt es auch keine große Ansage vom Lokalmatadoren: "Wenn du aus Reihe vier startest, gibt es keine Chance auf das Podium." Die Fans hier werden hoffen, dass ihr Held nicht recht hat.

Toprak schaffts raus mit dem Regen-Bike

Toprak Razgatlioglu war sehr schnell zurück an der Box und hat es doch noch rechtzeitig geschafft. Damit also kein Start aus der Box, aber er ist jetzt mit dem Regen-Bike und Regen-Reifen zur Startaufstellung gefahren. Die Gummis darf er natürlich noch wechseln, aber das Setup ist jetzt alles andere als optimal für ihn.

Topraks Yamaha raucht ab!

Das ist eine Katastrophe für Toprak Razgatlioglu! Auf dem Weg in die Startaufstellung raucht seine Yamaha mit Motorschaden ab. Natürlich hat der Türke das Ersatzbike, aber dieses ist ja eigentlich als Regenbike geplant. Was soll Pramac jetzt machen? Das wird sehr sicher ein Start aus der Box, aber mit welchem Setup?

Teams bereiten Regen-Bikes vor

Ein Flag-to-Flag-Szenario erscheint absolut möglich, obwohl am Himmel derzeit noch keine Regengefahr zu sehen ist. Die Teams machen alle die Regenbikes für einen möglichen Wechsel bereit.

GRID: Bagnaia auf Pole-Position

Das Ducati-Werksteam ist heute nur mit einem Fahrer am Start, aber der steht ganz vorn. Francesco Bagnaia war im Qualifying am schnellsten. Der Rest rückt durch den Marquez-Ausfall um eine Position auf. Damit stehen Marco Bezzecchi und Fabio Di Giannantonio auf zwei und drei. Reihe zwei bilden Acosta, Quartararo und Mir. Sprint-Sieger Jorge Martin startet von Platz 7. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

Rennen ohne verletzten Marc Marquez

Leider findet das Rennen ohne Weltmeister Marc Marquez statt. Der Spanier hat sich gestern bei einem heftigen Highsider am Fuß verletzt und wird heute in Madrid operiert werden. Damit schrumpft das Feld auf 21 Starter. Alle Infos zur Marquez-Verletzung habt ihr hier nochmal in unserem Video vom Samstag:
Marc Marquez erneut verletzt! OPs an Fuß und Schulter nötig (08:22 Min.)

Was macht das Wetter?

Das ist hier gerade die große Frage. Aktuell ist es noch trocken, und das wird wohl auch bis zum Rennstart der Königsklasse so bleiben. Im Verlauf des Nachmittags ist Regen aber durchaus noch möglich. Es wird also spannend bleiben, ob es während des Rennens noch nass wird oder ob wir das hier im Trockenen über die Bühne bekommen. Die MotoGP-Teams sollten ihre Wetterradare gut im Auge behalten - oder zumindest den von LCR, denn da klappte das letztes Jahr ja am besten.

MotoGP-Rennen steht an

Damit sind die Rennen der kleinen Klassen durch, wir können uns also dem Highlight des Tages zuwenden. Gemeint ist natürlich das Rennen der MotoGP. Der Grand Prix in Le Mans beginnt planmäßig um 14 Uhr, auf dem Programm stehen dann 27 Rennrunden.

WM-Stand: Gonzalez hält die Führung

Mit seinem zweiten Platz hat Manu Gonzalez die Führung der Moto2-Fahrerwertung weiter inne. Der Spanier hat 79,5 Punkte. Zweiter ist nun der heutige Sieger Izan Guevara mit 70 Punkten. Senna Agius folgt mit 59. Celestino Vietti hat 53. Das Aspar-Duo aus Alonso (48) und Holgado (43) muss bereits einige Punkte Rückstand aufholen, wenn sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollen.

Holgado nimmt noch ein paar Punkte mit

Celstino Vietti und Senna Agius haben noch Joe Roberts für die Plätze sechs und sieben geschluckt. Bemerkenswert hat sich Filip Salac nach einem Fehler in Runde 1 noch Platz neun geholt. Die ersten zehn komplettiert Aron Canet. Dani Holgado kann als elfter noch ein paar Zähler ergattern, wird aber wohl auf Teamkollege Alonso nicht gut zu sprechen sein. Die letzten Punkte gehen an: 12. Garcia, 13. Van den Goorbergh, 14. Öncü und 15. Arbolino.

ZIEL: Izan Guevara gewinnt in Le Mans!

Er bringt es fehlerfrei zu Ende. Izan Guevara komplettiert ein perfektes Wochenende mit dem ersten Saisonsieg für Boscoscuro. Manu Gonzalez muss sich mit Rang zwei begnügen, während Ivan Ortola sein erste Podium des Jahres feiert. Alonso Lopez holt Rang vier vor David Alonso, dem eine bemerkenswerte Schadensbegrenzung mit verletzter Schulter geling. Allerdings hat der Kolumbianer auch seinem Teamkollegen den Tag versaut.

Runde 7/9: Vietti repariert Longlap

Celestino Vietti fährt ein wildes Rennen. Im heißen Duell mit Senna Agius hat er eine Longlap erhalten. Diese hat er absolviert, fährt wieder an den Australier ran und überholt ihn dann für Rang sieben. Kann man so machen. Übrigens wird es für dieses Rennen volle Punkte geben, da die ursprüngliche Renndistanz nun als 14 Runden gilt und daher über die Hälfte dieser Runden gefahren sind.

Runde 5/9: Guevaras Sieg noch nicht sicher

Er hat einen Vorsprung von etwa einer Sekunde, aber die Verfolger von Izan Guevara nehmen nun Tempo auf. Das Duo aus Gonzalez und Ortola kommt näher. Lopez kann nicht mehr mithalten. Ayumu Sasaki stürzt aus dem Rennen.

Runde 3/9: Lopez fällt zurück

Und schon fällt Lopez vom Podest. Gonzalez holt sich Rang zwei zurück und da ist auch Ivan Ortola zur Stelle. Der MSi-Pilot hat die schnellste Runde gedreht. Fünfter ist David Alonso, der offenbar keine Strafe für sein Manöver gegen Teamkollege Holgado erhält.

Runde 2/9: Alonso schießt fast Holgado ab!

Den Tag wird Dani Holgado nicht so schnell vergessen. Jetzt drängt ihn Teamkollege David Alonso weit ab und danach fällt Holgado bis auf Rang 9 zurück. Alonso Lopez hat sich Rang zwei gegen Gonzalez geholt. Guevara fährt auf und davon.

RE-START: Goznalez wieder stark, Baltus raus!

Izan Guevara macht es wieder souverän. Dahinter holt sich Manu Gonzalez erneut den zweiten Rang. Barry Baltus kommt in Kurve 6 zu Sturz, während Filip Salac nach einem Fehler weit zurückfällt.

Zweite Formationsrunde läuft

Das Feld setzt sich wieder in Bewegung. Gleich sehen wir den Re-Start in dieses Rennen über nun 9 Runden.

Holgado fährt mit!

Respekt an die Aspar-Mechaniker! Zurecht wird ihnen applaudiert. Sie bekommen Dani Holgados Bike tatsächlich rechtzeitig hin und er kann die Boxengasse verlassen. Der Spanier darf damit von Startplatz 2 ins Rennen gehen, nachdem er vor ein paar Minuten noch per Highsider gestürzt war. Eigentlich völlig irre.

Box öffnet bald, Trockenrennen erklärt

Die Boxengasse öffnet um 12:37 Uhr und dann kommt es zur Schnellstart-Prozedur. Das Rennen wurde nun als trocken deklariert. Sollte es wieder zu regnen beginnen, würde abgebrochen.

Original-Grid, mit Holgado?

Da noch keine drei Runden voll absolviert waren, wird der Neustart in der ursprünglichen Startaufstellung erfolgen und nicht nach dem Zwischenstand. Die Frage ist nun, ob Dani Holgado vielleicht sogar wieder teilnehmen kann. Das Aspar-Team hat sein Motorrad zurück in die Box gebracht und schraubt bereits wie wild daran.

Nächste Verkürzung durch Abbruch

Wir hätten mal 22 Runden fahren sollen. Jetzt sind wir durch den Abbruch bei 9 Rennrunden gelandet nach dem Re-Start gelandet. Die Moto2 scheint dieses Jahr wie verflucht, was das angeht. In Thailand und Austin hatten wir auch schon stark verkürzte Rennen.

ROT: Abbruch wegen Navarro-Sturz!

Und jetzt haben wir einen Abbruch. Jorge Navarro ist auf Start-Ziel gestürzt. Der Spanier ist in Ordnung, aber seine Forward-Maschine ist an der Boxenmauer gelandet und kann dort nicht sicher geborgen werden. Die Rennleitung hat keine andere Wahl als den Abbruch.

Runde 2/14: Salac greift an

Filip Salac kann an seine Quali-Überraschung anknüpfen. Der Tscheche greift Gonzalez an und sichert sich sogar Rang zwei. Jetzt macht er Jagd auf Guevara. Derweil sehen wir, dass Dani Holgado auf den Beinen ist.

Runde 1/14: Highsider von Holgado!

Hoffentlich ist Dani Holgado in Ordnung. Der Aspar-Pilot wird heftig per Highsider abgeworfen.

START: Guevara souverän, Gonzalez stark

Izan Guevara kommt perfekt weg und lässt nichts anbrennen. Manu Gonzalez zeigt einen starken Start und fährt bis auf Rang zwei nach vorn.

Formationsrunde läuft

Mit etwas Verspätung begibt sich das Feld der Moto2 in die Aufwärmrunde. Alle sind auf Slicks. Diese gilt es nun auf Temperatur zu bringen.

Start doch verzögert

Jetzt wird uns doch ein neuer Zeitplan präsentiert. Demnach haben wir erneut fünf Minuten Verspätung. Das Rennen beginnt um 12:20 Uhr. Die Renndistanz von 14 Runden ist bestätigt.

Heikle Bedingungen in Le Mans

Es werden wohl alle Fahrer auf Slicks starten. Dennoch kann es da natürlich einige schwierige Stellen geben, an denen der Grip schwierig einzuschätzen ist. Das Thema Reifenverschleiß dürfte durch das klar kürzere Rennen jedoch weniger akut sein.

Slicks werden bereitgemacht!

Das sieht schon viel zu trocken aus. Senna Agius bestätigt: "Es ist schon trocken. Das ist gar keine Frage." Aber das Rennen wurde schon als Wet Race erklärt, demensprechend wird es verkürzt bleiben.

Achtung auf Tony Arbolino

Wenn es einen Regengott in der Moto2 gibt, dann heißt der definitiv Tony Arbolino. Der Italiener ist stets überragend unterwegs auf Regenreifen. Aber es scheint hier schon ziemlich trocken. Vielleicht riskiert hier wirklich jemand die Slicks. Momentan wäre das vermutlich noch ein Nachteil, aber im Verlauf des Rennens könnten sie funktionieren.

GRID: Guevara erstmals auf Pole-Position

Erneut sagt das Quali-Ergbnis natürlich nichts über die Konkurrenzfähigkeit auf Regenreifen aus, aber im Trockenen hat Izan Guevara hier brilliert. Der Moto3-Weltmeister von 2022 sicherte sich seine erste Pole in der Moto2 vor Dani Holgado und Überraschungsmann Filip Salac. WM-Leader Manu Gonzalez geht hinter Barry Baltus als fünfter ins Rennen. David Alonso startet von sieben, ist aber an der Schulter angeschlagen. Die gesamte Startaufstellung findet ihr hier:

Auch Moto2-Rennen wegen Regen-Regel verkürzt

Obwohl es schon ziemlich abgetrocknet hat, wurde nun auch das Moto2-Rennen als 'Wet Race' deklariert. Dementsprechend sinkt die Rundenzahl von 22 auf 14 Runden. Allerdings starten wir diesmal wohl pünktlich um 12:15 Uhr.

Moto3-WM: Quiles bereits mit riesigem Vorsprung

Der Blick auf die Moto3-Fahrerwertung ist eine mehr als eindeutige Angelegenheit. Max Quiles hat bisher 115 von 125 möglichen Punkten geholt und führt damit allein auf weiter Flur. Adrian Fernandez ist mit 69 Punkten der erste Verfolger. Alvaro Carpe (53), Valentin Perrone (52) und Superrookie Veda Pratama (50) haben alle nicht einmal die Hälfte der Punkte von Quiles. Da brauchen wir keine Spannung hineinreden. Es ist klar, wer der haushohe Titelfavorit ist.

Leo Rammerstorfer holt erste WM-Punkte!

Einen haben wir noch nicht erwähnt, weil wir ihm extra gratulieren wollen! Leo Rammerstorfer zeigt in diesem Sturz-Festival ein fehlerfreies Rennen und wird mit seinen ersten beiden WM-Punkten für Rang 14 belohnt. Hoffen wir, dass dieses Erfolgserlebnis den Österreicher nun auch im Trockenen beflügelt.

Mehrere gestürzte Fahrer in den Punkten

Die Top 10 komplettieren Esteban, Pini, Cruces, Almansa, O'Shea und Danish. Dahinter bekommen sogar noch einige gestürzte Fahrer Punkte, die weiterfahren konnten. Valentin Perrone wird noch Elfter, Marco Morelli hinter Yamanaka 13ter. Brian Uriarte ist sogar zweimal gestürzt und wird noch 15ter.

ZIEL: Max Quiles gewinnt auch im Regen

Er stürmt unaufhaltsam dem Titel entgegen. Auch der Regen kann Max Quiles nichts anhaben und er gewinnt in Le Mans. Adrian Fernandez holt sich Rang zwei und Matteo Bertelle darf sein erstes Podium nach einer schweren Verletzung vor einem Jahr feiern. Veda Pratama muss sich mir Rang vier begnügen.

Runde 11/13: Es wird trockener

Die Moto3 fährt hier die Fahrlinie nach und nach trocken. Es gibt keinen Bike-Wechsel also müssen alle mit Regenreifen zu Ende fahren. Aber vielleicht könnten wir heute doch wieder Slicks sehen. Aber nur, wenn der Regen nicht wiederkommt.

Runde 9/13: Highsider von Salmela

Zum Glück scheint er unverletzt. Rico Salmela wird bei einem heftigen Highsider abgeworfen. Vorn fährt Quiles dem Sieg entgegen, aber dahinter wird es spannender. Bertelle kommt immer näher an Fernandez heran und da kommt auch Veda Pratama angefahren.

Runde 8/13: Weitere Stürze, Bertelle stark

Matteo Bertelle lässt sich von seiner Longlap überhaupt nicht irritieren und setzt die schnellste Runde. Das sieht stark nach einem überraschenden Podium für ihn aus. Derweil stürzen auch Jesus Rios und Scott Ogden.

Runde 6/13: Rammerstorfer in den Punkten

Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen bleibt Leo Rammerstorfer bisher sitzen und liegt damit bereits auf Rang 15. Bertelle muss wegen einer Abkürzung eine Longlap fahren, aber er behält trotzdem Rang drei. Sein Vorsprung auf Veda Pratama war groß genug.

Runde 4/13: Quiles legt den Schalter um, Carpe stürzt!

Offenbar hat Max Quiles nun den Dreh raus, denn plötzlich fährt er allen davon. Und es wird ncoh besser für ihn. Der WM-Zweite Alvaro Carpe stürzt ebenfall, genaus wie sein Teamkollege Marco Morelli. Hier geht es darum, ins Ziel zu kommen. Matteo Bertelle ist nun plötzlich auf Podestkurs hinter Quiles und Fernandez.

Runde 3/13: Fernandez fliegt um den Kurs!

Ohne den Start wäre er wohl längst auf und davon. Adrian Fernandez stürmt schon ans Hinterrad von Max Quiles heran. Valentin Perrone stürzt ebenfalls in Kurve 3. Die schwierigen Bedinungen fodern immer mehr Opfer. Und kaum schreiben wir das, stürzt Joel Kelso auf Rang drei liegend!

Runde 2/13: Fernandez repariert schlechten Start

Eine klasse Reaktion von Adrian Fernandez auf seinen furchtbaren Start. Er schnappt sich der Reihe nach die Konkurrenten und fährt bis auf Rang zwei nach vorn! Casey O'Gorman stürzt aus dem Rennen.

START: Fernandez verhauts, zwei Stürze

Adrian Fernandez kommt furchtbar weg und fällt sofort zurück. Brian Uriarte und David Munoz kommen nach wenigen Metern zu Sturz. Max Quiles führt vor Kelso.

Formationsrunde läuft

Die Spannung steigt. Das Feld der Moto3 setzt sich in Bewegung. Gleich startet das erste von vermutlich drei Regenrennen heute in Le Mans.

Warnung vor der letzten Kurve

Mehrere Fahrer haben nun schon vor der letzten Kurve gewarnt. Das ist logisch, denn da ist noch keiner während der Sichtungsrunden gefahren. Die Piloten müssen davor in die Box abbiegen. Außerdem ist die Schlusskurve hier dafür bekannt, dass dort das Wasser stehen kann.

Rennen startet 5 Minuten später

Da es das gesamte Wochenende noch nicht geregnet hat, bekommen die Fahrer nun 10 Minuten Zeit für Sichtungsrunden. Damit verschiebt sich der Start auf 11:05 Uhr. Die Zeit wird durch die deutliche Verkürzung des Rennens im Zeitplan wieder reingeholt.

Chance auf erste Punkte für Leo Rammerstorfer?

Im Trockenen tat sich Leo Rammerstorfer hier schwer, daher auch nur Startplatz 25. Aber das ist jetzt alles irrelevant. Im Regen ist der Österreicher normalerweise recht gut unterwegs. Das könnte nun die Chance auf die ersten WM-Punkte sein.

Renndistanz von 13 Runden

Wir korrigieren uns. Es wurde bei der 2/3-Rechnung nicht auf-, sondern abgerundet. Dementsprechend wurde die Renndistanz nun von 20 auf 13 für das 'Wet Race' reduziert. Das sollte trotzdem für ordentlich Action reichen.

GRID: Fernandez auf der Pole-Position

Die Zeiten im trockenen haben nun natürlich keinerlei Aussagekraft über die Favoritenstellung, aber sie bestimmen nunmal die Startaufstellung. Adrian Fernandez hat sich die Pole-Position vor Max Quiles und Joel Kelso gesichert. Hier findet ihr das gesamte Grid:

Moto3 eröffnet den Rennsonntag

Wenden wir uns dem ersten Rennen des Tages zu. Eigentlich sollte die Moto3 um 11:00 Uhr in 20 Rennrunden gehen, aber diese werden wohl auf 14 reduziert werden. Bei diesem Wetter muss es als gesichert gelten, dass ein 'Wet Race' von der Rennleitung erklärt wird. Dann gibt es nur 2/3 der Renndistanz und die Fahrer erhalten mehrere Sichtungsrunden, um sich auf die Bedingungen einzustellen.

Miller setzt auf Regengott Folger

Jack Miller ist als guter Regefahrer bekannt, aber in gewohnter Manier scherzt er in Richtung Ersatzpilot Jonas Folger: "Der weiß, wie man im Regen fährt. Er hat das zwar seit 10 Jahren nicht gemacht, aber er ist mein Favorit." Da kann der Bayer nur lachen. Wenigstens lassen sie sich die Laune vom Wetter nicht trüben. Mittlerweile regnet es so richtig.

Fahrerparade mit Regenschirmen

Bei der Fahrerparade haben die Fahrer schon Regenschirme dabei. Toprak Razgatlioglu hofft bereits, dass ihm das Wetter Chancen eröffnen könnte. Da wird er nicht der einzige sein.

Marc Marquez wird heute operiert

Ducatis Davide Tardozzi hat uns die neuesten Informationen zu Marc Marquez geliefert. Der Weltmeister wird heute in Madrid an Fuß und Schulter operiert werden. E wird in Barcelona in einer Woche definitiv ausfallen. Die Optimisten bei Ducati hoffen aber, dass eine Rückkehr in Mugello vielleicht möglich sein könnte.

Erste Regentropfen im Paddock!

Und da scheint es bereits loszugehen. Wir bekommen gemeldet, dass im Paddock schon erste Regentropfen zu spüren sind.

Folger mit nächstem Fortschritt

Der Sturz im Sprint hat Ersatzmann Jonas Folger nicht aus dem Konzept gebracht. Er beendet dieses Warm Up mit 1,6 Sekunden Rückstand, womit er erneut einen Schritt näher an das Feld gerückt ist.

Martin wirft sein Bike um

Alles gelingt ihm dann doch nicht. Jorge Martin kommt rein, um einen weiteren Bike-Wechsel zu üben. Dabei wirft er aber sein Motorrad samt Mechaniker um. Ein paar Teile der Aero brechen ab. Danach entschuldigt sich der Spanier bei seiner Crew, aber es scheint sich niemand etwas getan zu haben.

ZIEL: Martin im letzten Moment zur Bestzeit

Sollte uns das nach gestern wundern? Jorge Martin kommt mit seinem letzten Umlauf daher und schnappt Alex Marquez die Bestzeit doch noch um 17 Tausendstel weg. Raul Fernandez wird Dritter. Eine starke Leistung zeigt erneut Rookie Diogo Moreira als Vierter.

Warm Up der MotoGP in Le Mans im Liveticker: Alle Positionen

Frankreich GP

Warm Up, Stark bewölkt

Positionen Frankreich GP
1Jorge Martin
Aprilia Racing Team
2Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
3Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
4Diogo Moreira
LCR Honda
5Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
6Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
7Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
8Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
9Joan Mir
Honda HRC Castrol
10Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
11Johann Zarco
LCR Honda
12Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
13Luca Marini
Honda HRC Castrol
14Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
15Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
16Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
17Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP
18Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
19Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
20Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
21Jonas Folger
Red Bull KTM Tech3
-Marc Marquez
Ducati Lenovo Team

Marquez an der Spitze

Wenn Marc nicht da sein kann, dann ist eben Alex Marquez zur Stelle. Der Gresini-Pilot holt sich die Führung vor Di Giannantonio und Acosta.

Bike-Wechsel werden geübt

Das wundert uns bei der Wettervorhersage kein Stück. Einige Fahrer kommen herein, um einen Bike-Wechsel für ein Flag-to-Flag-Rennen zu üben. Ein paar sind auch schon auf Regenreifen unterwegs, um diese absichtlich anzufahren. Die Teams gehen also fest davon aus, dass der Regen kommen wird.

GRÜN: Warm Up eröffnet

Es geht los. Vielleicht sehen wir jetzt zum einzigen Mal an diesem Rennsonntag die Slicks. Die MotoGP-Stars haben nochmal 10 Minuten Warm Up.

Noch kein Regen, aber dieser droht

Das Warm Up wird wohl noch trocken über die Bühne gehen, aber die Wolken ziehen sich bereits zusammen und es wird dunkler. Der prognostizierte Regen scheint zu kommen.

Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Rennsonntag in Le Mans

09:40 - 09:50 Uhr: Warm Up MotoGP
11:00 Uhr: Rennen Moto3 (20 Runden)
12:15 Uhr: Rennen Moto2 (22 Runden)
14:00 Uhr: Rennen MotoGP (27 Runden)

Willkommen zum Rennsonntag in Le Mans!

Das Motorsport-Mekka von Le Mans hatte an diesem Wochenende bereits so einiges zu bieten. Leider war auch eine erneute Verletzung von MotoGP-Weltmeister Marc Marquez dabei, der heute nicht am Start stehen kann. Dennoch ist Spannung garantiert. Jorge Martin hat gestern bewiesen, dass es sich auch von Startplatz 8 gewinnen lässt. Und heute kann auch das Wetter wie im letzten Jahr für Wirbel sorgen. Regen zum Rennstart ist laut Prognosen durchaus wahrscheinlich. Motorsport-Magazin.com begleitet euch mit dem Liveticker durch den Rennsonntag, an dem wir uns natürlich auch auf Moto3 und Moto2 freuen. Los geht es aber erstmal mit dem Warm Up um 9:40 Uhr.