Marc Marquez fährt im 2. Freien Training der MotoGP in Österreich am Samstagmorgen vor dem Qualifying die Bestzeit. Schwierige Mischbedingungen ließen in Spielberg nur eine späte Zeitenjagd zu. Mit Jorge Martin und Pedro Acosta hinter dem Ducati-Star gaben die drei Favoriten an der Spitze des Feldes den Ton an.
Nachdem es über Nacht geregnet hatte, war der 4,348 Kilometer lange Red Bull Ring am Samstagmorgen noch überwiegend feucht. In den Trainings von Moto3 und Moto2 fuhren die Piloten den Asphalt nur teilweise trocken. Zum Start des MotoGP-FP2 um 10:10 Uhr Ortszeit waren einige Stellen immer noch feucht. Ein Großteil des Feldes ließ sich deshalb zunächst reichlich Zeit. Zur Halbzeit der 30-minütigen Session hatten nur zehn Fahrer gültige Rundenzeiten gesetzt. Erst in den letzten zehn Minuten waren alle auf der Strecke.
Das Ergebnis: Die beste Rundenzeit ging an Marc Marquez, der eine 1:29.663 Minuten hinlegte. Jorge Martin und Pedro Acosta büßten etwas mehr als zwei Zehntelsekunden ein. Das Verfolgerfeld wurde von Fermin Aldeguer auf Platz vier angeführt, dahinter zeigte Francesco Bagnaia nach einem katastrophalen Freitag ein Lebenszeichen. Die Top-10 komplettierten Fabio Quartararo, Alex Marquez, Enea Bastianini, Johann Zarco und Raul Fernandez.
Marc Marquez schmeißt nach Bestzeit die Ducati weg
Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Durch den nächtlichen Regen präsentierte sich die Rennstrecke zum Start in den Samstag wieder grün, der Gummiabrieb vom Vortag weggewaschen. Das Griplevel war dementsprechend niedrig, doch die 22 MotoGP-Fahrer hatten damit zunächst keine Probleme. Beim Eingrooven für das gleich darauf stattfindende Qualifying wurde das Tempo erst spät angezogen - und Marc Marquez stürzte prompt nach seiner Bestzeit. Am Eingang von Kurve eins verlor er das Vorderrad und rutschte ins Kiesbett. Der harmlose Ausrutscher blieb offenbar ohne große Folgen, die Ducati wurde dabei jedoch beschädigt.
Das Wetter:Eine dichte Wolkendecke bei rund 15 Grad Celsius Außentemperatur begrüßte die MotoGP zum Sprint- und Qualifyingtag in Spielberg. Der Himmel klarte während der FP2-Session teilweise auf, doch die Wolken dominierten bis zum Schluss. Die Luftfeuchtigkeit war mit 80 Prozent wie schon das gesamte Rennwochenende unverändert hoch. Der Asphalt überschritt nur mit Mühe die 20-Grad-Marke.



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