Der Katar-Grand-Prix 2026 wird für die MotoGP zur Farce. Aufgrund der drohenden erneuten Eskalation des Nahostkonflikts hat Yamaha seine Teilnahme am drittletzten Rennwochenende des Jahres bereits abgesagt. Fabio Quartararo, Alex Rins, Jack Miller sowie Ersatzmann Augusto Fernandez werden nicht an den Start gehen. Alex Marquez wird aufgrund einer Schulteroperation ebenfalls nicht fahren. Weitere Fahrer mit körperlichen Beschwerden wie Jorge Martin, Raul Fernandez, Fermin Aldeguer oder Joan Mir könnten folgen. Der MotoGP droht damit ein Feld von nur 13 Piloten.

Keine Stunde zu viel: MotoGP-Fahrer minimieren Katar-Aufenthalt

Jene Fahrer, die nach Katar reisen werden, schieben ihre Ankunft im Emirat so weit es geht hinaus. Sie wollen keine Stunde mehr als nötig in der Krisenregion verbringen. Das hat die MotoGP nun bereits zu einer ersten Änderung des Zeitplans für das Rennwochenende gezwungen. Den Rennbetrieb betrifft diese vorerst nicht, die offizielle Pressekonferenz am Donnerstag musste aber nach hinten verschoben werden.

MotoGP will Katar-Starts erzwingen, Yamaha streikt dennoch (10:42 Min.)

Wer überhaupt in dieser sitzen soll, wurde noch nicht kommuniziert. Die WM-Anwärter Marc Marquez, Marco Bezzecchi und im Falle einer GP-Teilnahme Jorge Martin wären aber die logischen Kandidaten. Eine rechtzeitige Ankunft der betroffenen Fahrer zum ursprünglich geplanten Beginn der Pressekonferenz wird es aber nicht geben, weshalb die MotoGP ihren ersten offiziellen Programmpunkt eines Rennwochenendes abgeändert hat.

MotoGP-Pressekonferenz rückt vier Stunden nach hinten

In einer ersten Version des Zeitplans war die Pressekonferenz wie üblich für 16 Uhr Ortszeit angesetzt, was 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit entspricht. Dieser erste Zeitplan wurde am 27. Oktober veröffentlicht, also noch bevor in Sepang die Spannungen zwischen Fahrern und dem Promoter den Höhepunkt erreichten. Am 1. November, dem Rennsonntag zum Malaysia-GP, scheint die Pressekonferenz nun mit einer neuen Startzeit von 20 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ) auf.

Wann genau die verbliebenen MotoGP-Stars und der Rest des geschrumpften Paddocks in Katar eintrudeln, werden die kommenden Tage zeigen. Aktuell hält sich ein Großteil des Personals noch in Malaysia auf. Zahlreiche Europäer haben sich auch für einen Umweg über ihre Heimatländer entschieden, anstatt direkt von Kuala Lumpur nach Doha zu reisen.

Über etwaige weitere Anpassungen am Zeitplan und alle weiteren News zu einem jetzt schon chaotischen Katar-Grand-Prix informieren wir euch in unserem Motorrad-WhatsApp-Kanal. Schaut doch mal rein: