Der Name ist vertraut, das Konzept hingegen grundlegend neu: Statt wie sein von 2009 bis 2013 gebauter Vorgänger auf einen 68 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner und die enge technische Verwandtschaft zum Suzuki Alto zu setzen, fährt die zweite Generation des Nissan Pixo ausschließlich elektrisch. Mit knapp 3,80 Metern Länge, moderner Konnektivität und einem variablen Innenraum soll sie vor allem in Europas Städten überzeugen. Ganz eigenständig kommt der Pixo jedoch auch diesmal nicht. Wer genau schaut, erkennt die Verwandtschaft zum neuen Renault Twingo und Dacia Spring.
Neuer Nissan Pixo: Design und Abmessungen
Beim Design wollte Nissan aber nicht einfach Copy & Paste machen. Die Karosserie kombiniert eine fast würfelförmige Silhouette mit klaren Flächen und kurzen Überhängen. Der Radstand von 2,50 Metern soll dabei helfen, möglichst viel Innenraum aus den kompakten Abmessungen herauszuholen. Insgesamt misst der Pixo 3,80 Meter in der Länge und 1,80 Meter in der Breite.

Optisch gibt sich der neue Pixo deutlich selbstbewusster als viele klassische Kleinstwagen. Pixelinspirierte Leuchten, eine markante Front und ein beinahe freundlicher, an ein Robotergesicht erinnernder Stoßfänger prägen das Erscheinungsbild. Im Fahrzeug versteckt Nissan außerdem mehrere „23“-Easter-Eggs. Die Zahl spielt auf den japanischen Namen Nissan an: „Ni“ steht für zwei, „San“ für drei.
356 Liter Kofferraum trotz 3,80 Meter Länge
Interessanter als die Designspielereien ist die Raumausnutzung. Nissan verspricht Platz für bis zu vier Erwachsene und verbaut einzeln verschiebbare Rücksitze. Damit lässt sich der Innenraum je nach Bedarf zugunsten der Passagiere oder des Gepäcks variieren.

Das Kofferraumvolumen beträgt bei aufgestellten Rücksitzen 356 Liter. Werden die Rücksitze umgelegt, stehen bis zu 1.221 Liter zur Verfügung. Hinzu kommen 18 Liter Ablagemöglichkeiten im Innenraum sowie ein 50 Liter großes Fach für die Ladekabel.
27,5-kWh-LFP-Akku und 259 Kilometer Reichweite
Der elektrische Antrieb leistet 60 kW. Gespeichert wird die Energie in einer 27,5 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP). Nissan gibt eine maximale WLTP-Reichweite von 259 Kilometern an. Damit bleibt der Pixo klar auf den urbanen und regionalen Einsatz ausgerichtet.

Beim Laden ist der kleine Nissan allerdings gut aufgestellt. Ein 50-kW-DC-Schnelllader gehört bei allen Ausstattungslinien zur Serienausstattung. Damit soll sich die Batterie in rund 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent laden lassen. Wechselstrom wird mit bis zu 11 kW aufgenommen, zudem ist bidirektionales Laden möglich.
Google Gemini zieht ins A-Segment ein
Auch beim Infotainment will Nissan mit größeren Fahrzeugen mithalten. Der Pixo verfügt über Google built-in und integriert den KI-Assistenten Gemini. Dieser kann per Sprache unter anderem bei Navigation, Kommunikation und Unterhaltung unterstützen. Zum Marktstart soll Gemini in 16 Sprachen verfügbar sein.

Die übrige Bedienung erfolgt über ein 7-Zoll-Fahrerdisplay und einen 10-Zoll-Touchscreen. Über die MyNissan-App lassen sich unter anderem Ladevorgänge und Fahrzeugfunktionen steuern. Face ID kann den Fahrer erkennen und persönliche Einstellungen automatisch aktivieren.
82 PS, One-Pedal-Fahren und 9,9 Meter Wendekreis
Mit einem Wendekreis von 9,9 Metern soll der Pixo problemlos durch enge Straßen und Parklücken kommen. Der Elektroantrieb stellt 60 kW (82 PS) bereit und liefert seine Kraft unmittelbar beim Anfahren.

Zum Serienumfang gehören unter anderem ein adaptiver Tempomat, ein intelligenter Spurhalte-Assistent und ein System für freihändiges Einparken. Die One-Pedal-Technologie ermöglicht außerdem Beschleunigen, Verzögern und Anhalten weitgehend über das Fahrpedal

Nissan Pixo kommt Anfang 2027
Die ersten Exemplare des neuen Nissan Pixo sollen Anfang 2027 ausgeliefert werden. Produziert wird der Elektro-Kleinstwagen im Renault-Werk Novo Mesto in Slowenien. Preise, konkrete Ausstattungen und Informationen zur Vorbestellung will Nissan ab Dezember 2026 bekannt geben.



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