Das ist also der neue 3er. Da man die vollelektrische Version i3 bereits im Frühjahr vorstellte, war es absehbar, dass auch der „klassische“ 3er einiges an der Optik der Neuen Klasse übernehmen wird. BMW setzt auf eine klarere, flächigere Karosserie mit langem Radstand, kurzen Überhängen und kräftig ausgestellten Radhäusern. Die Limousine erhält dabei ein modernes 2,5-Box-Design, das die klassische 3er-Silhouette neu interpretiert – und so erhält der Verbrenner-3er auch die lange Motorhaube, die der i3 wiederum nicht hat.

Neue Front für den BMW 3er

Besonders auffällig ist die neue Frontpartie. BMW interpretiert die traditionelle Kombination aus Niere und Doppelscheinwerfern neu: Beide Elemente gehen optisch ineinander über und bilden eine durchgehende Lichtsignatur. Die Front fällt zudem deutlich skulpturaler aus und greift die sogenannte Sharknose-Form der Neuen Klasse auf.

BMW, 3, M3, Neue Klasse
Foto: BMW

Seitlich fallen vor allem die stärker betonten Radhäuser und die nach hinten gezogene Kabine auf. Die Türgriffe liegen bündig in der Karosserie und fahren beim Entriegeln elektrisch aus. Am Heck setzt BMW auf schmale, horizontal ausgerichtete Leuchten und eine betont breite Haltung – ähnlich wie beim größeren 5er.

BMW, 3, M3, Neue Klasse
Foto: BMW

Elektro- und Verbrennerversion sehen sich künftig sehr ähnlich. Der BMW i3 und der neue 3er mit Verbrennungsmotor unterscheiden sich hauptsächlich bei Details, die durch das jeweilige Antriebskonzept notwendig werden. Damit verabschiedet sich BMW von einer deutlichen optischen Trennung zwischen Elektro- und Verbrennermodellen.

BMW hält am Verbrenner fest

Trotz der Elektro-Offensive bleibt der klassische Antrieb Bestandteil der neuen 3er-Familie. BMW kündigt zum Start Vier- und Sechszylinder-Benziner mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik an.

An der Spitze steht der BMW M350 xDrive. Sein 3,0-Liter-Reihensechszylinder wird von einem 48-Volt-System unterstützt und kommt auf 326 kW (443 PS). Damit beschleunigt die Limousine in 4,1 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 250 km/h.

BMW, 3, M3, Neue Klasse
Foto: BMW

Eine Besonderheit ist der neue „Drift Moment“. Per Funktion im Zentraldisplay lässt sich die Kraftverteilung vollständig auf die Hinterräder verlagern. Damit ermöglicht der M350 xDrive kontrolliertes Fahren mit ausschließlich angetriebener Hinterachse – eine Funktion, die bislang nicht zum normalen 3er-Programm gehörte.

Kein Diesel zum Marktstart

Für Diesel-Fans gibt es dagegen eine auffällige Lücke: BMW nennt derzeit keinen Diesel für die neue 3er-Generation. Die offizielle Ankündigung beschränkt das Verbrennerangebot zum Start auf Benzinmotoren. Ein Plug-in-Hybrid soll im Laufe des kommenden Jahres folgen.

BMW, 3, M3, Neue Klasse
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Ob später noch ein Diesel hinzukommt, lässt BMW bislang offen. Entsprechend wäre es zu früh, von einem endgültigen Aus des Selbstzünders im 3er zu sprechen.

BMW 3er mit Panoramic iDrive und neuem Cockpit

Im Cockpit zieht das von der Neuen Klasse bekannte BMW Panoramic iDrive ein. Zentraler Bestandteil ist ein 17,9 Zoll großes Display, ergänzt durch das Panoramic Vision und ein optionales 3D-Head-up-Display. Auch das neue Lenkrad übernimmt die Gestaltung der jüngsten BMW-Modelle.

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Marktstart und Preise

Der neue 3er wird teurer: Los geht es in Deutschland mit dem 318 ab 49.900 Euro, dem 320 ab 54.900 Euro und dem Topmodell M350 xDrive für 80.900 Euro. Bestellbar sind die Modelle bereits, die Auslieferungen starten dann Anfang 2027.