Maro Engel (Winward-Mercedes) hat sich die Pole Position in einem der kuriosesten Qualifyings der DTM-Saison 2026 gesichert! Auf der nassen Piste des Sachsenring fand der Mercedes-Pilot mit Regenreifen den perfekten Augenblick für seine beste Runde und nimmt das heutige Rennen (ab 13:30 Uhr live auf ProSieben) von der Pole Position auf. Für den 41-Jährigen war es die zweite Pole in der laufenden Saison sowie die fünfte seiner DTM-Karriere.
Engel setzte seine schnellste Runde schon früh im Qualifying und konnte bis zum Ende des 20-minütigen Qualifyings nicht von der Spitze verdrängt werden. Obwohl es nicht regnete, trocknete die Strecke nicht entscheidend ab und die Bedingungen blieben durchweg rutschig.
Engel mit halber Sekunden Vorsprung auf Pole
"Wir haben die Strategie richtig getroffen und ich konnte direkt am Anfang eine freie Runde setzen", sagte Engel, der in der Meisterschaft dank der 3 Pole-Punkte bis auf drei Zähler an Spitzenreiter Thomas Preining herangerückt ist. Engel fuhr eine 1:26.307 und hatte am Ende 0,448 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ricardo Feller (Manthey-Porsche).
Feller, der auf eine schwierige Saison mit Manthey zurückblickt, rechnete sich für das drittletzte Rennen des Jahres einiges aus: "Das Auto hat sich super angefühlt! Ich hoffe, dass es im Rennen nass bleiben wird." Teamkollege und Titelanwärter Thomas Preining belegte den sechsten Startplatz. "Grundsätzlich waren wir schnell", so der Österreicher. "Leider hatte ich einen großen Rutscher auf meiner schnellsten Runde, sonst wäre die erste Reihe drin gewesen."
DTM Punktestand: DTM Gesamtwertung 2026 als Tabelle
Sachsenring: Drei Porsche in Top-6 der Startaufstellung
Das Bild in den ersten drei Startreihen: Engel und Feller in Reihe 1, dahinter Jules Gounon (Winward-Mercedes, Startplatz 3 wie gestern) und Ben Dörr (Dörr-McLaren) in Reihe 2, gefolgt von Bastian Buus (Land-Porsche) und Preining an fünfter sowie sechster Stelle. Damit fuhren alle drei Porsche 911 GT3 R in die Top-6 der Startaufstellung, obwohl sie über Nacht 15 Kilo BoP-Gewicht einladen mussten.
Auf den Startplätzen sieben bis zehn: Kelvin van der Linde (Schubert-BMW), Mirko Bortolotti (GRT-Lamborghini), Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) und Luca Engstler im Lamborghini Temerario GT3 von Abt Sportsline.
DTM-Titelanwärter Wittmann weit hinten
Samstags-Sieger Marco Wittmann (Schubert-BMW) erlitt einen Rückschlag und kam im Qualifying nicht über den 19. Startplatz hinaus. "Das war wohl nix", so der zweifache Champion, der Platz drei in der Gesamtwertung belegt. "Wir haben uns schwergetan und den Reifen nicht ans Arbeiten bekommen. Kelvin steht weiter vorne, wir müssen also schauen, was wir zwischen den beiden Autos anders gemacht haben."
Sogar noch hinter Wittmann und nur P20 in der Startaufstellung: der Meisterschafts-Vierte Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin). Die letzte Reihe teilten sich die beiden Ford Mustang GT3 Evo von Arjun Maini und Finn Wiebelhaus.



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