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Lando Norris hat die Ferrari-Dominanz auf dem Hungaroring durchbrochen und holte sich die Pole-Position für den Grand Prix von Ungarn. Er steht damit nach 2024 zum zweiten Mal auf dem ersten Startplatz in Budapest und hat damit die beste Ausgangslage für morgen. Überholmanöver gelten auf dieser Strecke als extrem schwierig, aber nicht unmöglich und darauf werden die Ferrari-Piloten setzen.
Charles Leclerc ist der erste Verfolger des amtierenden Formel-1-Weltmeisters. Nur knapp zwei Zehntel liegen zwischen ihm und Norris. Lewis Hamilton qualifizierte sich eigentlich auf dem zweiten Platz, bekommt aber eine Gridstrafe von drei Plätzen, weil er Oscar Piastri auf seiner letzten schnellen Runde im letzten Qualifying-Segment behindert hat. Der McLaren-Pilot konnte sich daher nicht mehr verbessern und beendete das Qualifying auf dem fünften Platz.
Auch Kimi Antonelli bekam wegen eines Vergehens unter gelber Flagge drei Plätze aufgebrummt und startet damit hinter seinem Teamkollegen George Russell. Russell wurde auf der letzten schnellen Runde angewiesen, seinen Mercedes in Kurve 1 abzustellen. Das Team identifizierte ein Problem im Kühlkreislauf seines Silberpfeils.
Max Verstappen hatte wieder ein bescheidenes Qualifying. Der Red-Bull-Pilot hatte mit der Aerodynamik zu kämpfen und rutschte deshalb am Ende ins Kiesbett. Sein unfreundlicher Funkspruch machte deutlich, dass er mit Startplatz sechs nicht zufrieden war. Immerhin profitiert er von beiden Strafversetzungen und startet am Sonntag von P4.
Isack Hadjar absolvierte heute ein sehr unscheinbares Qualifying und beendete dieses auf Platz acht. Die letzten beiden Plätze in den Top-10 der Startaufstellung teilen sich die Racing Bulls und Audi untereinander auf. F1-Rookie Arvid Lindblad steht morgen auf dem neunten Platz. Nico Hülkenberg geht von Startplatz zehn ins Rennen.
Formel 1 in Budapest: Die Startaufstellung für den Grand Prix von Ungarn
| Position | Name | Team |
|---|---|---|
| 1 | Lando Norris | McLaren |
| 2 | Charles Leclerc | Ferrari |
| 3 | Oscar Piastri | McLaren |
| 4 | Max Verstappen | Red Bull |
| 5 | Lewis Hamilton | Ferrari |
| 6 | George Russell | Mercedes |
| 7 | Kimi Antonelli | Mercedes |
| 8 | Isack Hadjar | Red Bull |
| 9 | Arvid Lindblad | Racing Bulls |
| 10 | Nico Hülkenberg | Audi |
| 11 | Liam Lawson | Racing Bulls |
| 12 | Pierre Gasly | Alpine |
| 13 | Franco Colapinto | Alpine |
| 14 | Gabriel Bortoleto | Audi |
| 15 | Esteban Ocon | Haas |
| 16 | Fernando Alonso | Aston Martin |
| 17 | Oliver Bearman | Haas |
| 18 | Carlos Sainz | Williams |
| 19 | Alex Albon | Williams |
| 20 | Lance Stroll | Aston Martin |
| 21 | Valtteri Bottas | Cadillac |
| 22 | Sergio Perez | Cadillac |
Aston Martin bekommt Defizit in den Griff: Alonso zieht in Q2 ein
Aston Martin erlebte heute durch Fernando Alonso einen kleinen Lichtblick. Der Spanier qualifizierte sich als 16. für das zweite Qualifying-Segment und zeigte damit, dass die neuen Updates ihre Wirkung zeigen. Ganze 16 Updates brachte das Team nach Ungarn, der morgige Startplatz des zweifachen Weltmeisters könnte also nicht passender sein.
Auch Lance Stroll zeigte mit dem von Grund auf neuen Boliden eine Verbesserung und qualifizierte sich vor den beiden Cadillac-Piloten Valtteri Bottas und Sergio Perez. Nach einem positiven Debüt für den neuen AMR26 können Alonso und Stroll damit mit noch mehr Zuversicht in die Zukunft schauen, denn schon im nächsten Rennen soll Honda eine neue, verbesserte Power-Unit bringen, die Aston Martin noch ein Stück weiter nach vorne katapultieren soll.



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