Marc Marquez ist der MotoGP-Sprintsieger am Sachsenring 2026. Er feiert einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg vor Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio. Aprilia muss sich mit den Rängen vier für Ai Ogura, fünf für Raul Fernandez und sechs für Jorge Martin begnügen. Marco Bezzecchi stürzte im Qualifying, brach sich das Schlüsselbein und startete deshalb im Sprint nicht mehr.
In der MotoGP-Fahrerwertung baut Martin seinen Vorsprung gegenüber Bezzecchi somit auf elf Punkte aus. Di Giannantonio fehlen 13 Zähler, Ogura 23 und Marc Marquez 32.
MotoGP Sachsenring: Der Rennfilm im Sprint
Die Startaufstellung: 1. M. Marquez, 2. A. Marquez, 3. Di Giannantonio, 4. R. Fernandez, 5. Ogura, 6. Quartararo, 7. Morbidelli, 8. Martin, 9. Acosta, 10. Bagnaia, 11. Miller, 12. Mir, 13. Marini, 14. Moreira, 15. Binder, 16. Bastianini, 17. Razgatlioglu, 18. Rins, 19. Vinales, 20. Crutchlow, DNS Bezzecchi
Start: Marc Marquez verteidigt seine Pole Position vor Bruder Alex und Ai Ogura. Dahinter reihen sich Fabio Di Giannantonio, Raul Fernandez, Fabio Quartararo, Francesco Bagnaia, Franco Morbidelli und Jorge Martin ein.
Runde 1/15: Di Giannantonio kassiert Ogura wieder und ist zurück auf Rang drei.
Martin macht ebenfalls Boden gut, hat sich bereits wieder auf Platz sechs nach vorne gekämpft.
Runde 5/15: Nach dem ersten Drittel der Sprintdistanz ist an der Spitze noch nichts entschieden. Alex Marquez und Di Giannantonio jagen Marc Marquez, auch die Aprilias mit Ogura, Raul Fernandez und Martin sind noch in Schlagdistanz.
Runde 7/15: Franco Morbidelli ist gestürzt. Ihn hat es in Kurve eins erwischt.
Runde 8/15: Marc Marquez zieht das Tempo an der Spitze nun an und kann sich erstmals etwas von Alex Marquez absetzen: 0,418 Sekunden beträgt der Abstand.
Runde 11/15: Während Di Giannantonio abreißen lassen muss, gibt sich Alex Marquez noch nicht geschlagen. Er kämpft sich wieder an seinen Bruder heran.
Runde 13/15: Alex Marquez kann die Pace von Marc Marquez nicht mehr mitgehen und gerät nun sogar unter Druck von Di Giannantonio.
Runde 15/15: Di Giannantonio kann keine Attacke auf Alex Marquez mehr lancieren, das Ducati-Trio an der Spitze bestreitet die letzte Runde im Formationsflug.
Ziel: Marc Marquez gewinnt 0,368 Sekunden vor Alex Marquez. Di Giannantonio komplettiert weitere 0,445 Sekunden dahinter das Podium. Ogura wird Vierter vor Raul Fernandez, WM-Leader Martin muss sich mit Platz sechs begnügen. Die letzten Punkte gehen an Bagnaia, Pedro Acosta und Quartararo.
Die Stimmen vom MotoGP-Podium im Sprint am Sachsenring
Marc Marquez (Sieger, Ducati): "Alex hat mich heute wirklich gefordert! Er war immer knapp hinter mir. Ich habe versucht, eine konstante Pace zu halten, aber Alex konnte in den letzten Runden sogar noch aufholen. Mal sehen, ob wir das Rennen am Sonntag mit dem Medium-Hinterreifen besser managen können, am Ende aber hoffentlich das gleiche Resultat einfahren können."
Alex Marquez (Zweiter, Gresini): "Ich habe in jeder Runde und jeder Kurve mein Bestes gegeben, aber ich hatte zu kämpfen. Ich bin sowohl an der Front als auch am Heck ziemlich gerutscht, außerdem kann ich körperlich immer noch nicht eine ganze Distanz bei 100 Prozent fahren. Ich muss etwas im Sicherheitsmodus fahren und bin zu steif auf dem Motorrad. Es war aber ein wirklich gutes Rennen, in dem ich knapp hinter Marc Zweiter geworden und ihm in den letzten Runden sogar nähergekommen bin. Ich bin sehr glücklich. Nach dem Crash in Barcelona habe ich so ein Ergebnis gebraucht!"
Fabio Di Giannantonio (Dritter, VR46): "Mein Ziel heute war es, auf das Podium zu fahren und möglichst viele Punkte zu holen. Jeder Punkt zählt! Ich musste zu Beginn schnell an Ai vorbei, weil ich wusste, dass ich bessere Pace habe. In der Schlussphase war ich dann etwas Schneller als Alex, aber hier am Sachsenring ist es sehr schwierig, saubere Luft zu finden und dann zu überholen. Es wäre zu riskant gewesen. Platz drei ist mehr als perfekt. Ich bin glücklich."



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