KTM muss auch beim großen MotoGP-Heimrennen in Spielberg auf Stammfahrer Maverick Vinales verzichten. Wie das Kundenteam Tech3 am Dienstagmorgen bekanntgab, ist Vinales weiterhin nicht einsatzfähig und wird wie schon zuletzt in Silverstone, Aragon und Misano von KTM-Testfahrer Pol Espargaro vertreten.
Maverick Vinales: Absage auch für Spielberg
Vinales hielt sich zuletzt in Österreich auf, um im Athletes Performance Center von Sponsor Red Bull an seiner Genesung zu arbeiten. Seit seinem heftigen Sturz im Vorjahr am Sachsenring kämpft Vinales ja mit seiner linken Schulter. In der diesjährigen Sommerpause wurde ein Riss des Subraspinatus entdeckt. Die Verletzung an diesem Muskel behindert ihn bei der Außenrotation des Arms.
Auch die Vorbereitung in Salzburg brachte Vinales aber offensichtlich in einen Zustand, um sinnvoll am Rennwochenende nur rund zwei Autostunden entfernt am Red Bull Ring teilzunehmen. Zu dieser Erkenntnis kam man bei einer Untersuchung am Montag. Wie KTM-Motorsportchef Pit Beirer zuletzt in Misano verriet, arbeitet man aktuell zusammen mit den Experten im Athletes Performance Center sowie Vinales' behandelnden Ärzten in Italien an der bestmöglichen Lösung.
KTM hofft auf Vinales-Comeback in Japan
Die Hoffnung ist nun, Vinales zum Start der bevorstehenden MotoGP-Überseetournee wieder zurück an der Strecke zu haben. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass Ersatzmann Pol Espargaro aktuell eigentlich mit der Vorbereitung des nächstjährigen 850ccm-Prototypen alle Hände voll zu tun hat. Der ständige Wechsel zwischen dem aktuellen und dem nächstjährigen Bike sowie zwischen Reifen von Michelin und Pirelli ist da wenig förderlich.
Unterdessen weiß Espargaro aber auch als Rennfahrer wieder zu gefallen. Nach Anpassungsschwierigkeiten bei seinen ersten Einsätzen zeigte er zuletzt in Misano, was immer noch in ihm steckt. Espargaro holte den starken zwölften Startplatz und sammelte mit Platz 14 im Grand Prix sogar zwei WM-Punkte.
Während Maverick Vinales an seinem Comeback arbeitet, ist ein weiterer MotoGP-Star in körperliche Probleme geraten. Jorge Martin kämpfte zunächst in Misano mit Armpump. Was das für seine Ambitionen auf den MotoGP-Weltmeistertitel 2026 bedeutet, erfahrt ihr in unserem Artikel:



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