Formel 1 Liveticker: Mercedes enttäuscht in Ungarn-Training - Bricht der Hungaroring-Asphalt?
Formel 1 heute LIVE: Ferrari dominiert den Freitag in Budapest. Kimi Antonelli und Mercedes enttäuschen auf jeder Linie. Was ist los mit dem neuen Asphalt? Reaktionen und Stimmen im Liveticker.
Edda HolwegLesezeit: 29 Min
Edda HolwegRedakteurin | Formel 1
Redakteurin mit Liebe zur Dramatik, Emotionen und Momenten, die sich wie Ewigkeiten anfühlen - also genau richtig in der Formel 1.MEHR
Wer dominiert den Formel-1-Freitag in Ungarn?, Foto: Motorsport-Magazin.com/IMAGO
+++ LIVETICKER: 3. Freies Training & Qualifying - Stimmen & Infos+++
Bis morgen!
Mit der Kampfansage von Mercedes verabschieden wir uns für heute. Wir sind schon gespannt, ob wir morgen tatsächlich die erste Nicht-Mercedes-Pole des Jahres zu sehen bekommen oder ob doch alles wieder wie gewohnt ablaufen wird. Wir würden uns freuen, euch morgen wieder begrüßen zu dürfen. Mit dem dritten Freien Training geht es um 12:30 Uhr los, Qualifying startet um 16:00 Uhr. Auf unserer Website kommen jetzt noch ganz tolle Artikel, also bleibt ruhig hier oder abonniert unseren WhatsApp-Kanal, wenn ihr nichts verpassen wollt und auch hin und wieder ein paar Behind-the-Scenes-Einblicke bekommen wollt. Damit auf Wiedersehen und bis morgen!
Trotz schlechter Freitagsleistung: Mercedes' Ziel ist Pole
Die Silberpfeile haben bisher jede Grand-Prix-Pole in dieser Saison geholt. Auch nach dem vielleicht schlechtesten Freitag des Jahres wollen sie diese Serie fortsetzen. "Ferraris Pace löst keinen Alarm bei uns aus", so Lord, "sondern setzt ein Ziel. Hoffentlich können wir morgen um die Pole Position kämpfen. Wir waren bisher auf jedem Streckentyp wettbewerbsfähig. Es gibt diese Narrative, dass einige Strecken uns besser liegen und andere ihnen (Ferrari). Aber wir waren sehr konstant und haben immer um die Pole gekämpft. Das muss auch für morgen unser Ziel sein."
Mercedes bestätigt: Russell-Problem identifiziert und gelöst
Lord lässt auch alle Russell-Fans (Hi Mama, falls du mitliest) aufatmen. Er bestätigt, dass sie das Problem bei seinem Auto gefunden und gelöst haben: "Es war tief in der Software, im Code vergraben. Es hat eine Strecke wie Spa und Georges Hartnäckigkeit gebraucht, damit wir es identifizieren konnten. Wir haben es jetzt repariert. Es ist hier nicht noch einmal aufgetreten." Die Auswirkung ist schwer zu sehen, weil man noch keine perfekte Runde auf den Soft-Reifen aufstellen konnte und weil der Hungaroring keine Strecke ist, bei der das Energiemanagement im Vordergrund steht.
Mercedes auf Ursachenforschung: Warum die schlechte Performance?
Wir beenden unseren Asphalt-Ausflug und kommen wieder zum Training zurück. Dort stellt sich noch eine große Frage: Was ist bei Mercedes los? Warum kommen sie plötzlich so gar nicht mehr mit und sind heute vielleicht das langsamste Top-Team auf eine Runde? "Beide Fahrer hatten Probleme mit der Balance des Autos", berichtet der stellvertretende Teamchef Bradley Lord. "Sie sagten, dass das Auto sehr nervös und schwierig zu fahren ist. Es übersteuert und untersteuert inkonstant. Wir waren mit der Performance auf eine Runde nicht sehr happy." Einen genauen Grund für die Probleme hat man bisher noch nicht gefunden, aber das Team hat Vermutungen: "Das sind wahrscheinlich die Reifen, die sie nicht ins richtige Arbeitsfenster gebracht haben. Da haben wir wohl nicht das Meiste rausgeholt."
Asphalt kaputt? Christian ermittelt
Jetzt haben schon mehrere Fahrer über brüchigen Asphalt in der letzten Kurve berichtet. Da haben sich natürlich unsere Investigativ-Ohren gespitzt. Christian ist vor Ort am Hungaroring und ist für Ermittlungen auf die Strecke gegangen. Fazit: Es schaut nicht gut aus. Man sieht, dass der Asphalt in der letzten Kurve teilweise schon am Kaputtwerden ist. An einigen Stellen ist er sehr viel gröber als an anderen, einige Flecken sehen danach aus, als würden sie bald aufreißen. Keine guten Vorzeichen, wenn diese Schäden schon nach dem ersten Tag auftauchen.
Der Asphalt ist extrem grob, Foto: Motorsport-Magazin.comSo sollte der Asphalt aussehen, Foto: Motorsport-Magazin.comHier links sieht man schon leicht aufgerissene Stellen, Foto: Motorsport-Magazin.comChristian ist der Asphalt-Flüsterer, Foto: Motorsport-Magazin.com
Vasseur hält nichts von Moral-Boost vor Sommerpause
In Ungarn fährt die Formel 1 ihr letztes Rennen vor der Sommerpause. Mit einem Sieg abzureisen, wäre ein extremer Boost für die Teammoral. Das will Vasseur aber nicht zu hoch bewerten: "Sicher ist es wichtig, weil du dieses Rennen für drei oder vier Wochen im Hinterkopf hast. Aber am Ende gewinnst du hier gleich viele Punkte wie in Silverstone oder Spa. Wir sollten alle Rennen auf dem gleichen Level angehen." Zum Defekt, der Charles Leclercs FP1 sechs Minuten vor Schluss beendet hat, kann er nichts verraten, nur: "Es war nichts Besonderes."
Ferrari will nicht besten Freitag, sondern besten Sonntag
Bei Ferrari kann man sich in Ungarn auf die Schulter klopfen. Die Upgrades funktionieren, der SF-26 auf der Lowspeed-Strecke performt so gut wie erwartet. Doch Teamchef Fred Vasseur will den Tag nicht vor dem Abend loben: "Wir wollen nicht den besten Freitag, wir wollen den besten Sonntag. Wir sind noch weit weg vom Qualifying. Das heißt, wir müssen das Auto weiter finetunen, überall Performance herausholen und morgen einen besseren Job machen als heute. Aber bisher lief es gut."
Russell hofft auf Verbesserung
Jetzt will Russell hauptsächlich daran arbeiten, wie man auf Ferrari aufschließen kann. "Unser Speed am Ende der Geraden ist nicht so wettbewerbsfähig wie in Silverstone, aber hoffentlich heißt das, dass wir da noch Raum für Verbesserung haben", sagt der WM-Dritte. Er macht vor allem die Streckenbedingungen und den Wind für die Probleme verantwortlich: "Es ist weit weg von angenehm da draußen. Aber es wirkt so, als wäre das für jeden so. Wenn der Wind mit 25 oder 30 km/h plötzlich um 90 oder 180 Grad dreht, dann hat das eine große Auswirkung auf das Auto." Gut für die Gripverhältnisse ist, das es in den nächsten Tagen zumindest wärmer werden soll. Am Sonntag soll in Budapest sogar die 30-Grad-Marke geknackt werden.
Ungarn: Mercedes' Ängste sind wahrgeworden
Mit der gezeigten Leistung ist Mercedes keinesfalls zufrieden, doch das Bild hatte man schon irgendwie erwartet - oder gefürchtet. "Das, was wir befürchtet haben, hat Ferrari ganz vorne heute bewiesen", so Russell. Die Silberpfeile konnten ihren Power-Unit-Vorteil auf der gewundenen Strecke nicht nutzen. Doch das stört Russell, der zuletzt unerklärliche Probleme mit dem Motor hatte, nicht. Nach Spa glaubt man im Team, das Problem gefunden zu haben. "Ich bin froh, dass ich mich jetzt nur auf Performance konzentrieren kann und nicht auf Problemlösung. Ich habe nicht einmal auf meinen Energiestand geschaut. Es ist gut, dass wir das beerdigen können." Er weiß aber auch, dass selbst wenn das Problem noch besteht, es in Budapest nicht auffallen würde.
Russell von Streckenarbeiten enttäuscht: Schlechte Arbeit!
Für George Russell war es ein erfolgreicher Freitag - zumindest im teaminternen Duell. Er war der beste Mercedes-Pilot in den zwei Sessions (wenn auch nicht der beste Fahrer mit Mercedes-Motor, das war Lando Norris) (und Antonelli war in FP1 nicht dabei, da war Fred Vesti am Steuer) (und Antonelli konnte keine schnelle Runde auf dem Soft-Reifen aufstellen). Doch er hat erst einmal ein Hühnchen mit den Leuten zu rupfen, die den Hungaroring neu asphaltiert haben: "Es ist schade, Budapest ist eigentlich eine der lustigsten Strecken. Aber sie haben etwa ein Drittel der Strecke neu asphaltiert und leider schlechte Arbeit geleistet. Es ist sehr uneben, das haut die Leute in Kurve eins raus. Die Oberfläche bricht in der letzten Kurve, deswegen fahren alle in der Mitte, was nicht der eigentliche Scheitelpunkt ist. Das ist komisch."
Wie stehen Red Bulls Chancen in Ungarn?
Ein Positives für Red Bull ist, dass die Pace fürs Rennen stimmt. "Der Longrun hat gut ausgesehen", bestätigt Hadjar. Aber: "Auf eine Runde fehlt uns noch etwas." Er beendete den Freitag auf P6, 1,071 Sekunden hinter Hamiltons Bestzeit. Verstappen kam auf P4 mit 0,692 Sekunden Rückstand. "Ich wusste, dass Ferrari auf einer Strecke wie dieser schnell sein würden", so Hadjar. Die restliche Konkurrenz ist für ihn schwer einzuschätzen: "Wir warten noch darauf, dass Mercedes aufwacht. Aber es wird wie immer eng mit den McLarens. Dort sind wir gerade."
Hadjar nach FP2: Ich dachte, FP1 war schon schlimm!
Für Red Bull war es eigentlich ein Tag, mit dem man einigermaßen zufrieden sein kann. Sicher gab es Probleme, aber zweite Kraft in FP1 und dritte Kraft in FP2? Da gab es schon schlimmere Freitage. Isack Hadjar tut sich ebenfalls schwer, die Leistung wirklich einzuschätzen: "Ich dachte, FP1 war schlimm, dann ist es in FP2 nur schlimmer geworden", meint er zu den Streckenbedingungen und dem Wind. "Es ist schwer, unsere Änderungen einzuschätzen. Es wirkt, als würde das Auto gut funktionieren. Die Ferraris sind einfach so schnell. Da müssen wir heute Nacht noch etwas Rundenzeit finden."
Colapinto meldet sich nach Crash: Diese Autos...
Für Franco Colapinto war die Session früher aus, als er wollte. Da Paul Aron seinen Alpine in FP1 fuhr, war eigentlich jede Sekunde im Training wichtig, doch daraus wurde nichts. "Ziemlich kurzer Tag", fasste Colapinto es selbst zusammen. "Die diesjährigen Autos mit dem geringen Abtrieb sind immer schwieriger zu fahren. Besonders auf einer Strecke wie dieser, auf der sehr wenig Grip ist. Ich habe den Morgen verloren, das war schon nicht ideal. Es war kein guter Tag, kein guter Start." Ein Setup für morgen zu finden, wird jetzt schwer. Denn durch den Crash fehlen die Daten. "Ich glaube trotzdem, dass wir daran arbeiten können. Wir müssen uns auf die Sachen fokussieren, aus denen wir lernen können, und versuchen uns für morgen zu verbessern."
Mercedes schlecht im Training, aber gut im Rennen?
Die Form von Mercedes am heutigen Freitag entspricht schlichtweg nicht den Ansprüchen des WM-Spitzenreiters. Nach dem Training sehen sie nach dem viertstärksten Team aus. Natürlich, es ist erst der Freitag und über Nacht kann sich sehr viel ändern. Vielleicht sitzen wir morgen um diese Uhrzeit hier und berichten von einer Antonelli-Pole. Fakt ist jedenfalls jetzt schon, dass die Silberpfeile im Renn-Trimm am besten aussehen. Sollte es morgen die erste Nicht-Mercedes-Pole des Jahres geben, könnten sie am Sonntag also durchaus aufholen. In den Qualifying-Simulationen unterliegen sie Ferrari bei Weitem, doch der Reifenverschleiß bei den Roten scheint viel höher. Auch Russell scheint einen höheren Verschleiß zu haben als Kimi Antonelli. Die Daten sind nicht ganz durchsichtig, weil die rote Flagge einige Runden und Longruns unterbrochen hat.
Piastri gibt Einblick in Streckenkondition: Fällt der Hungaroring auseinander?
Für Piastri war das FP2 die erste Session des Tages, nachdem Rookie Leonardo Fornaroli seinen MCL40 zu Mittag steuerte. Er kommt also mit einem frischen Eindruck von den Streckenbedingungen aus dem Training. "Es ist eine große Herausforderung, das ist schon mal sicher", meinte er mit einem nervösen Lachen. "Es ist sehr windig, die neuen Streckenteile haben keine gute Haftung." Damit meint er Kurve eins und Kurve 14, bei denen die meisten Fahrer heute große Probleme mit dem Grip hatten. Die sind nämlich neu asphaltiert. Die Beschreibung von Piastri lässt nichts Gutes verhoffen: "Es ist nicht so, dass es auseinanderbricht, aber die Oberfläche ist schon ziemlich angeschlagen." Kommt der Hungaroring seinem Ruf als "Monaco ohne Leitplanken" nah und wir müssen das Rennen unterbrechen, weil der Asphalt aufreißt? Bitte nicht.
Piastri ohne Updates, aber mit Hoffnung
Oscar Piastri fehlten über acht Zehntel auf die Zeit seines Teamkollegen Lando Norris. Für diesen riesengroßen Abstand gibt es aber eine logische Erklärung: "Ich hatte die Updates heute nicht, Lando schon", meint der Australier nach dem FP2. Nach den ersten Kilometern ist die Stimmung aber gut, wenn auch nicht zu 100 Prozent: "Sie funktionieren wie erwartet, was gut ist. Ich glaube nicht, dass sie das Auto komplett verändern, das hatten wir auch nicht erwartet. Obwohl es schön gewesen wäre." Dennoch ist die Form seines Teamkollegen in FP2 ein Hoffnungsschimmer für Piastri: "Die Ferraris schauen sehr schnell aus in beiden Sessions. Mercedes ist hart einzuschätzen. Aber Lando war sehr wettbewerbsfähig in dieser Session. Wir müssen abwarten. Aber wenn wir morgen einen guten Tag hinkriegen, dann sieht es so aus, als gäbe es einiges zu holen."
Starke Audi-Form am Ungarn-Freitag
Ähnlich wie bei Ferrari erwartete man bei Audi ein gutes Wochenende in Ungarn. Die langsame Strecke kommt dem R26 mit seinem schwachen Motor entgegen. Das bestätigten Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto auch in FP2: Mit Platz 9 für Hülkenberg und Platz 11 für Bortoleto haben die zwei gute Chancen, sich morgen für das dritte Qualifying-Segment zu qualifizieren. Hülkenberg ist auch in Runde 11 immer noch auf der Jagd nach seinen ersten Punkten.
ENDE - FP2: Ferrari dominiert, Mercedes schlecht
Das war es mit dem zweiten Freien Training in Ungarn! Und es kam, wie man es vor dem Wochenende erwartet hatte: Ferrari dominiert die Formel 1 auf dem Hungaroring. Ungarn-Spezialist Lewis Hamilton holt sich die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Der SF-26 liegt in den langsamen Kurven einfach gut, ihre Traktion ist besser als die der Konkurrenz. McLaren ist im zweiten Training aufgewacht - zumindest Lando Norris als erster Ferrari-Verfolger. Oscar Piastri ist mit P8 noch dabei, seine Form zu finden, nachdem er nicht in FP1 dabei war. Red Bull hat mit P4 für Max Verstappen und P6 für Isack Hadjar bewiesen, dass sie durchaus konkurrenzfähig sind. George Russell rettet Mercedes' Ehre mit P5 gerade noch so, Kimi Antonelli hängt nach zwei abgebrochenen schnellen Runden auf den Soft-Reifen nur auf einem enttäuschenden P13.
18:06 UhrWir melden uns kurz davor wieder hier im Ticker und wünschen euch bis dahin einen schönen Start ins Wochenende.
18:06 UhrUm 12:30 Uhr geht es los mit dem Dritten Freien Training der Formel 1 in Ungarn.
18:05 UhrWir freuen uns schon auf das FP3 morgen am Samstag. Dort werden wir sehen, ob sich Mercedes noch steigern kann oder ob die Ferrari-Dominanz weiter geht.
18:04 UhrAntonelli hatte heute mit seinem Mercedes zu kämpfen. Der WM-Führende schaffte es nicht einmal in die Top-10.
18:03 UhrDer McLaren-Pilot scheint weiterhin mit der neuen Fahrzeuggeneration zu kämpfen.
18:03 UhrDazwischen beenden Piastri und Hülkenberg das FP2 auf Platz acht und neun.
18:03 UhrBeide Racing Bulls wieder in den Top-10. Lawson auf Position sieben, Lindblad auf zehn.
18:02 UhrVerstappen, Russell und Hadjar beenden das FP2 auf den Plätzen vier, fünf und sechs.
18:02 UhrHinter Hamilton reiht sich im FP2 Leclerc ein. Auf Position drei liegt Norris.
18:01 UhrDamit ist der Freitag für Ferrari perfekt. Zwei Bestzeiten in zwei Freien Trainings. Einmal durch Leclerc und einmal durch Hamilton.
18:00 UhrUnd die Zeit ist abgelaufen. Das bedeutet Runde zu Ende fahren und sich für die Probestarts aufstellen.
17:59 UhrDer McLaren-Pilot zeigt starke Rundenzeiten.
17:58 UhrAber auch er scheint nurmehr einen Longrun-Test zu fahren.
17:58 UhrEr hat dabei Windschatten vom Antonelli.
Kräfteverhältnis in Ungarn
Wir sind gleich am Ende des FP2, deswegen schauen wir uns kurz das Kräfteverhältnis an: Ferrari ist klar die stärkste Kraft an diesem Freitag. Sie sind die Besten in den Lowspeed-Kurven, davon hat das Monaco ohne Leitplanken reichlich. Max Verstappen führt die Tabelle in den Highspeed-Kurven an, McLaren ist eher ein Allround-Auto. Mercedes hat tatsächlich Probleme in den Lowspeed-Kehren, was ihre Probleme in diesen Trainings erklärt.
Großer Verbremser von Antonelli
Kimi Antonelli kommt nicht in den Rhythmus. Der fehlende Grip macht allen Probleme. Gerade funkt Verstappen darüber, dass er ein Problem am Heck haben muss, weil der Grip so schlecht ist. Antonelli beweist das in Kurve zwei mit einem harten Verbremser, der mächtig Rauch aufwirbelt. Damit sind seine Medium-Reifen, auf denen er einen Longrun fahren wollte, hinüber. Auf dem Soft-Reifen konnte er keine Runde vollenden, weshalb der WM-Leader derzeit auf P12 sitzt.
Verstappen von Trümmerteil getroffen
Als wäre mit den schlimmen Gripverhältnissen und dem Wind nicht schon genug los in dieser Trainingssession, funkt Max Verstappen, dass er von einem Trümmerteil getroffen wurde. Auf der Start-Ziel-Geraden fuhr Fernando Alonso vor dem Red Bull und verlor ein kleines Stück Karbon, das Verstappens Frontflügel traf. Das kleine Teil liegt nun abseits der Rennlinie und ist für die Rennleitung keine Gefahr. GP Lambiase funkte schon, dass der Frontflügel keinen Schaden davongetragen hat. Er ist gerade auf einem Longrun mit dem Medium-Reifen unterwegs.
Mercedes & Antonelli in Schwierigkeiten
Mercedes ist heute definitiv nicht die dominierende Macht im Feld, Kimi Antonelli auch nicht. Antonelli war auf einer guten Runde, musste die aber wegen der roten Flagge abbrechen. Jetzt muss er abbrechen, weil seine Reifen hinüber sind. Er rutscht über die Hinterachse, seine Reifen haben mehrere abgefahrene Stellen. Er ist gerade nur auf P12. Mercedes ist immer noch hinter den anderen Top-Teams: Norris ist derzeit der Schnellste hinter den Ferraris. Seine Runde auf dem roten Reifen war sehr gut, sein letzter Sektor war aber langsamer als Hamiltons auf dem gelben Medium-Reifen. Ähnlich ging es Verstappen, der auf P4 zwei Zehntel hinter Norris liegt. Leclerc ist gerade die neue Bestzeit gefahren, eine 1:18.877 Minuten. Hamilton fehlen nur 0,037 Sekunden auf seinen Teamkollegen, er hatte aber einige Fehler auf seiner Runde.
Deswegen crashte Colapinto
Es war kein riesiger Crash von Colapinto, aber es ist trotzdem bitter. Auf seiner schnellen Runde verlor er im Eingang zur kniffligen Kurve 14 das Heck seines Alpines. Der Grip an dieser Stelle ist besonders schlecht. Er dreht sich einmal und schlägt mit dem Heck in die Barriere ein. Der Heckflügel ist hinüber, vielleicht auch der Diffusor. Die Marshals sind schon dabei, den Alpine abzuschleppen. Der Wind dort kommt von hinten und hat mittlerweile 9 km/h Geschwindigkeit. Die Session wird um 17:34 Uhr weitergeführt.
ROT! Colapinto crasht
Rote Flagge! Franco Colapinto steht in der letzten Kurve, die Session wird unterbrochen, um seinen Alpine zu bergen. Er hat mit seinem Heck in der Wand eingeschlagen. Er meldet sich am Funk und sagt, dass es ihm gut geht.
Ferrari weiterhin stark, Verstappen erster Verfolger
Die meisten Fahrer haben sich gerade an die Box zurückgezogen, um die ersten Daten anzuschauen. Der Wind und die Gripverhältnisse sind sehr schwierig für alle. Ferrari ist aber weiterhin die stärkste Kraft im Feld. Lewis Hamilton und Charles Leclerc führen das Feld mit fast einer halben Sekunde Vorsprung an. Max Verstappen bestätigt Red Bulls gute Form aus dem FP1 mit Platz drei. Erst dahinter reihen sich die zwei Mercedes ein. Interessant: Russell vor Antonelli. Wir hatten die gleiche Situation in Barcelona, als Antonelli seinen W17 in FP1 an Fred Vesti abgab. Er konnte das ganze Wochenende nicht mehr wirklich mit Russell mithalten. Bis auf das Rennen, da war Antonelli dann wieder schneller.
Alle Teams mit Problemen
Zehn Minuten nach dem Start des Trainings und keiner wirkt wirklich glücklich mit seinem Auto. George Russell beschwert sich über die Balance seines Mercedes. Oscar Piastri versucht nicht einmal, Kurve 11 zu bekommen und geht ganz weit in den Auslaufbereich. Isack Hadjar muss seinen RB22 auf der Start-Ziel-Geraden abfangen, auch Arvid Lindblad hat Probleme, es auf der Straße zu halten. Auch Kimi Antonelli kämpft: "Ich habe mich gerade fast zweimal gedreht beim Bremsen. Was ist los?", fragt er am Funk. Er hat das Gefühl, dass er das Heck verliert. Auch Charles Leclerc verbremst sich ordentlich in Kurve eins, Hadjar macht es ihm nach. Lando Norris muss seine schnelle Runde nach der letzten Kurve abbrechen, weil er fast sein Auto verliert. Piastri nannte die geringen Grip-Verhältnisse "verrückt". Gründe für die vielen Probleme könnte einerseits eben die geringen Grip-Verhältnisse sein, die Strecke ist gut zehn Grad kühler als in FP1 und außergewöhnlich staubig. Auch der Wind ist mit fast 3 km/h ziemlich stark.
FP2 - GRÜN: Lance Stroll fehlt
Grünes Licht für FP2 und wir haben jetzt schon eine schlechte Nachricht: Lance Stroll wird nach seinem Aufhängungsschaden in FP1 nicht an der zweiten Session des Tages teilnehmen können. "Es war nicht genug Zeit, um die Schäden von FP1 zu reparieren", ließ das Team zum Start des Trainings wissen. Wir verabschieden uns damit von den drei Lance-Stroll-Fans, wir werden euch vermissen. Damit machen wir mit den verbleibenden 21 Fahrern weiter, von denen schon fast alle auf der Strecke unterwegs sind. Nur Max Verstappen ist noch in der Box.
FP2: Kann Mercedes zurückschlagen?
Wir machen uns jetzt aber wirklich bereit fürs zweite Freie Training in Ungarn. Die Streckentemperatur ist 32,9 Grad, die Luft hat angenehme 23,8 Grad. Für Oscar Piastri, Kimi Antonelli, Ollie Bearman, Franco Colapinto und Valtteri Bottas sind das jetzt die ersten Minuten auf der Strecke, sie haben ihre Autos in FP1 an Rookies abgegeben. Die fünf also im Auge behalten. Naja, zumindest Oscar Piastri und Kimi Antonelli. Wir haben die ganze Session natürlich für euch im Sessionticker mit allen Zeiten und Positionen. Auf geht's!
Leclerc vs. Piastri: Stewards geben Fehler zu
Eine kleine Neuigkeit haben wir vorher aber noch für euch, und es ist eine pikante. Wir erinnern uns nicht ganz eine Woche zurück, an den Belgien GP. Im Rennen wurde es eng zwischen Charles Leclerc und Oscar Piastri, der später zumindest eine Verwarnung für den Ferrari-Piloten verlangte. Die Stewards ließen ihn unbestraft, zum Unverständnis von Leclerc. Er gab gestern selbst zu, dass er für sein Verhalten eine Strafe verdient hätte. Jetzt hat die FIA selbst zurückgerudert! Im Fahrermeeting in Ungarn brach anscheinend eine lange Diskussion über den Fall aus und wie 'The Race' berichtet, hätten die Stewards ihren Fehler eingesehen. "Die Stewards haben im Rückblick anerkannt, dass sie auf den Fall reagieren hätten sollen - und dass Leclercs Aktion eine Fünf-Sekunden-Strafe verdient hätte", so das gut informierte Medium. Wir bei Motorsport-Magazin.com haben schon gestern gesagt, dass Leclerc eine Strafe verdient gehabt hätte.
+++ Das erste Training im Bericht +++
Sainz nach Aron-Vorfall freigesprochen
Carlos Sainz wurde nicht nur für seinen Vorfall mit Max Verstappen wegen unberechenbarem Fahrverhalten untersucht. Gegen Ende des Training soll er auch in Kurve neun "erratic driving", wie es original heißt, betrieben haben. Als er auf seiner schnellen Runde auf Rookie-Fahrer Paul Aron im Alpine auflief, überholte er diesen, nachdem er sich verzupfte. Sainz verlangsamte extrem, weil er seine Runde abbrach, und wurde daraufhin wieder von Aron überholt. Vor den Stewards verteidigte Sainz sich damit, dass seine Runde schon vor Kurve neun beeinträchtigt wurde, er der Rennlinie folgte und dann im Kurvenausgang abbrach. Das akzeptieren die Stewards und sprachen ihn frei. Damit können wir FP1 nun hinter uns lassen und auf das zweite Freie Training blicken.
Newey zu Horner-Gerüchten: Bin sehr happy
Mit 71 Jahren ist Newey der älteste Teamchef. Die Gerüchte, dass Christian Horner sein sehr baldiger Nachfolger sein soll, lassen auch deshalb nicht ab. In Ungarn will der Design-Guru aber nichts davon wissen: "Ich höre immer von diesen Gerüchten mit Christian! Ich kann das nicht kommentieren, ich weiß nichts davon. Was ich sagen kann, ist, dass ich sehr happy mit dem Senior Management Team bin. Vielleicht machen wir ein paar Anpassungen, aber personell sind wir bei Aston Martin sehr glücklich."
Newey: Hoffentlich ist Albtraum vorbei
Ob Lance Stroll am zweiten Freien Training in gut 40 Minuten teilnehmen kann, ist noch nicht sicher. Denn seine gebrochene Hinterradaufhängung ist nicht so leicht repariert, wie Adrian Newey in der Teamchef-Pressekonferenz meint: "Wir versuchen fieberhaft zu verstehen, was schiefgegangen ist. Erst dann können wir schauen, wie es weitergeht. Der Bereich, der kaputtgegangen ist, wurde nicht groß überarbeitet. Aber wir haben Probleme mit Ersatzteilen, weil es kleine Änderungen in dem Bereich gab. Bis kurz vor FP2 müssen wir unsere Entscheidung haben." Es ist kein guter Start für den neuen AMR26, mit dem der 71-Jährige das Grauen eigentlich beenden wollte. "Die ersten Rennen waren ein kompletter Albtraum", gibt er selbst zu. "Ich hoffe, wir kommen an einen Punkt, an dem wir wieder respektabel dastehen. Das ist das kurzfristige Ziel. Dann können wir hoffentlich einen Schritt vorwärts machen."
Freispruch für Verstappen, Sainz verwarnt
Pünktlich zum Ende unseres Update-Fests kommen auch die Strafentscheidungen um Max Verstappen und Carlos Sainz hereingetrudelt. Der Red-Bull-Fahrer wurde freigesprochen, sein Fahrverhalten war also nicht unberechenbar. Er verlangsamte nach Kurve 12 nur extrem, um Sainz seine Frustration per Handzeichen zu vermitteln. Das störte Sainz aber nicht. Der wurde für sein Bummeln auf der Ideallinie mit einer Warnung abgemahnt, weil Verstappen auf einer schnellen Runde stark bremsen und weit nach rechts gehen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Der Williams-Repräsentant erklärte, dass Sainz mehrmals wegen Verstappen gewarnt wurde, doch die Meldungen drangen nicht zu ihm durch. Das Kabel für seinen Funk war abgesteckt gewesen. Um seine Bremsen für eine schnelle Runde aufzuwärmen, hat er hart gebremst, gerade als Verstappen daherkam. Da es aber nur ein Trainings-Vorfall war, beließen es die Stewards bei einer Warnung.
Aston Martin: Dort würde überall geupdatet
So, jetzt kommen wir zum großen Fisch. Aston Martin hat ein neues Auto an die Strecke gebracht, sogar das Monocoque ist neu. Auf der Liste der Updates gaben sie insgesamt 16 Punkte an: Frontflügel, Frontflügel-Endplatte, Nase, Vorderachse, Unterboden, Unterboden-Leitbleche, Unterboden-Rand, Diffusor, Seitenkasten-Einlass, Motorabdeckung, Kühlluft-Kiemen, Hinterrad-Aufhängung, Hinterachse, Heckflügel, Beam Wing und Heckflügel-Endplatte. Weil hier ins Details zu gehen, die Grenzen des Livetickers komplett sprengen würden und wir noch morgen versuchen würden, Adrian Neweys Update-Monster zu verstehen, haben wir einen eigenen Artikel dazu geschrieben:
Haas, Audi und Cadillac mit kleinen Nachbesserungen
Haas brachte nur eine optimierte Verkleidung der zentralen Heckflügel-Halterung sowie eine aggressive Ausführung des Gurney-Flaps am Heckflügel. Zwei Plattformen mit Flügeln an der Seite stehen nun über dem Klapp-Mechanismus. Das soll den Gesamtabtrieb an der Hinterachse verbessern. Audi arbeitete an der Endplatte des Heckflügels. Die neuen Profilformen erzeugen zusätzlichen Abtrieb und verbessern die Stromführung. Cadillac hat, nachdem ihre die Bremsen bereits mehrfach abfackelten, eine überarbeitete Bremskühlung an der Vorderachse mitgebracht. Die Ein- und Auslassbereiche der Kühlung wurden vergrößert, was mehr Luftstrom und dadurch eine bessere Kühlung zulässt.
Update-Schlacht in Ungarn: Racing Bulls
Bei den Racing Bulls hängt man an den Updates von Spa an. Dort brachte das Team einen neuen Überrollbügel, an den werden jetzt neue Winglets angebracht, um den Luftstrom zu verbessern. Am Heckflügel überarbeitete man die zentrale Halterung, an der der Flügel geöffnet und geschlossen wird. Eine neue Verkleidung sowie neue Klappen und weitere Anbauteile sollen, natürlich, mehr Downforce produzieren. Streckenspezifisch brachte man zusätzliche Kühlluft-Kiemen in der Karosserie.
Williams nur streckenspezifische Updates
Williams hat nur zwei Updates im Gepäck, die den FW48 auf den Hungaroring anpassen. Eine neue Heckflügel-Konfiguration mit überarbeiteten Klappenelementen kann optional von den Fahrern verwendet werden. Die Konstruktion sieht etwas verrückt aus, wie das Foto untern zeigt. Die neue Geometrie erhöht die Downforce-Gewinnung an der Hinterachse, was auf dem kurvenreichen Hungaroring wichtig ist. Der Unterboden erhält eine neue Geometrie am äußeren Rand. Damit soll die Lastverteilung dort und an den angrenzenden Bauteilen im hinteren Fahrzeugheck optimiert werden.
Der optionale Heckflügel von Williams, Foto: Motorsport-Magazin.com
Ferrari-Updates in Ungarn
Das Heck scheint bei den Teams in Ungarn besonders im Fokus zu liegen, auch Ferrari setzte hier an. Neben der optionalen zusätzlichen Winglet-Kaskade auf der zentralen Heckflügel-Stütze, die Leclerc fuhr, aber Hamilton nicht, wurde der Heckflügel grundsaniert. Er hat neue Klappen mit zusätzlichen Strömungselementen an der Hinterkante. Dort stehen jetzt jeweils ein Dreieck an der Seite und ein dreiteiliges Element in der Mitte auf. Dazu gibt es eine neue geformte Endplatte, die jetzt innen ausgebeult ist, und eine neue Heckflügel-Halterung. Das alles soll die Downforce-Erzeugung robuster über verschiedene Betriebsbedingungen gestalten. Die optionalen drei Winglets liefern zusätzlichen Abtrieb, aber auf Kosten der aerodynamischen Effizienz.
Red Bull mit neuem Heck unterwegs
Bei Red Bull hat man vor allem am Hinterteil des RB22 gearbeitet. Die Halterungen des Heckflügels, sogenannte Pylone, wurden aerodynamisch optimiert, indem sie jetzt stärker gewölbt sind. Das bringt mehr Downforce und einen stabileren Luftstrom. Der Diffusor wurde zudem überarbeitet. Die Geometrie wurde angepasst und die Fläche neben der hinteren Crash-Struktur vergrößert. Hierbei gibt das Team ganz offen zu, sich von den Lösungen der Konkurrenz inspiriert haben zu lassen. Außerdem hat man den Macarena-Flügel in einer überarbeiteten Version zurückgebracht: Durch eine geänderte Wölbung und Flügeltiefe soll mehr Downforce erzeugt werden, dazu wurde die untere Heckflügel-Strebe leicht angepasst.
Diese Updates hat Mercedes in Ungarn
Spitzenreiter Mercedes hat seinen W17 an drei Stellen überarbeitet. Speziell für den Hungaroring wurde ein zusätzliches Flügelelement in der Mitte des Heckflügels angebracht. Es vergrößert die Flügeltiefe und die Wölbung des Profils, wodurch mehr Downforce erzeugt werden soll. Allgemein hat man beim Seitenkasten bzw. der Motorabdeckung Hand angelegt. Die Kühlschlitze an dieser Stelle wurden vergrößert, damit mehr Kühlluft durch die Seitenkästen strömen kann. Das soll auch bei der höheren Kühlleistung in Ungarn helfen. Letztlich hat man noch am Heck getüftelt. Das sogenannte Tail-Winglet, ein kleines Flügelelement im Heckbereich, wurde mit der Halterung des Heckflügels verbunden. Dadurch entsteht dort mehr Abtrieb und Luftwiderstand.
Die McLaren-Updates im Detail
Im Detail sehen die Updates wie folgt aus: Am Heckflügel wurde die Endplatte leicht verändert. Die Außenseite hat nun eine kleine Delle, die den Luftstrom besser lenken und damit eine bessere aerodynamische Performance garantieren soll. Der Unterboden ist komplett neu, mit einer veränderten Grundform und überarbeiteten Strömungselementen. Das soll die Luftführung unter dem Auto verbessern, indem lokal mehr Abtrieb erzeugt wird. An der Vorderachse gab es kleine Änderungen an den aerodynamischen Teilen, um die Luftführung zu verbessern. Auf der Hinterachse wurden die Winglets neben dem Reifen neu gestaltet, ebenfalls für mehr Downforce. Zusätzlich gab es ein streckenspezifisches Update an der Vorderachse: Der MCL40 hat hier nun einen größeren Auslass für die Bremskühlung, da die Bremsen in Ungarn sehr gefordert werden.
McLaren-Updates: Das ist alles neu
Das FP2 beginnt um 17:00 Uhr, das heißt wir haben nun Zeit, uns die ganzen Updates anzusehen. Fangen wir an mit dem Konstrukteursweltmeister, der vor dem Wochenende von einem "Meilenstein" in der Autoentwicklung sprach. Die Papaya-Mannschaft hat tatsächlich richtig ein großes Paket im Gepäck. Das signifikanteste ist ihre Version des Macarena-Flügels, den Fornaroli im Training testete. Der wird aber nicht beim Rennen eingesetzt, auch nicht nach der Sommerpause in Zandvoort. Frühester Renneinsatz wäre damit Monza. Sonst hat McLaren auch einen neuen Unterboden sowie Änderungen an der Vorderachse und Hinterachse.
Geblitzt! Red Bull muss blechen
Schon jetzt gibt es eine Strafe für Red Bull: Isack Hadjar wurde in der Boxengasse geblitzt. In Ungarn gilt ein Tempolimit von 80 km/h, Hadjar war 3,8 km/h drüber. Für jeden angebrochenen km/h über dem Tempolimit werden in Trainings 100 Euro Strafe verhängt. Die Bullen sind nun also 400 Euro leichter. Das dürften sie verkraften.
Verstappen & Sainz zu Stewards zitiert
FP1 ist vielleicht vorbei, aber es könnte noch ein Nachspiel für Max Verstappen und Carlos Sainz haben. Beide wurden wegen unberechenbarem Fahrverhalten zu den Stewards zitiert, Sainz sogar zweimal deswegen. Er muss um 14:50 Uhr wegen beiden Vergehen vorsprechen, Verstappens Termin ist zur gleichen Zeit.
Sehr starke FP1-Leistung von Audi
So durchwachsen es für viele Hauptprotagonisten der Saison in der ersten Stunde in Ungarn war, so großartig war es für Audi. Platz sechs für Gabriel Bortoleto und Platz acht für Nico Hülkenberg! Damit sind sie die viertstärkste Kraft hinter Ferrari, Red Bull und Mercedes. Doch es ist nur FP1 und es waren viele Rookie-Fahrer unterwegs, aber es ist schon mal ein guter Anfang.
FP1 - ZIEL: Leclerc Bester in durchwachsener Session
Das war es mit dem FP1 in Ungarn. Es war eine, nett gesagt, durchwachsene Session. So ungefähr jeder ist unglücklich mit dem Auto und der Strecke. Hätten wir jeden Verbremser vermeldet, wären wir morgen noch nicht fertig. Kurve 14 und Kurve eins sind die Hauptpunkte, an denen der Grip verloren ging. Die Top-3 sind Charles Leclerc, dessen Auto sechs Minuten vor Schluss kaputt ging, Max Verstappen, der das Fahrgefühl mit "Es wirkt, als würde ich mit der angezogenen Handbremse fahren" beschrieb, und Lewis Hamilton, der ebenfalls gar nicht happy mit dem Fahrgefühl des SF-26 war.
14:37 UhrWir freuen uns, wenn ihr auch in knapp zwei Stunden wieder mit dabei seid und wünschen euch bis dahin einen schönen Nachmittag.
14:36 UhrDamit verabschieden wir uns. Jedoch nur vorübergehend. Denn um 17:00 Uhr geht es schon mit dem zweiten Freien Training auf dem Hungaroring weiter.
14:35 UhrJetzt findet auch der Letzte, Paul Aron den Weg in die Boxengasse und damit ist das erste Freie Training nun wirklich offiziell zu Ende.
14:35 UhrCEO Peter Bayer ist aber dennoch nicht hundertprozentig zufrieden. Das Team muss noch einiges verbessern laut ihm.
14:34 UhrDie Top-10 in diesem FP1 in Ungarn komplettieren die Racing Bulls Lindblad und Lawson.
14:34 UhrDahinter finden wir abwechselnd die Mercedes- und Audi-Piloten. Russell auf Platz fünf, Bortoleto dahinter, Vesti auf P7 und Hülkenberg auf Position acht.
14:33 UhrLeclerc holt sich die Bestzeit im ersten Freien Training. Hinter ihm reihen sich Verstappen, Hamilton und Hadjar ein.
14:32 UhrDie Piloten reihen sich schon auf der Start-Ziel-Geraden auf.
14:31 UhrAlonso steigt aus seinem Auto aus. Der Spanier wird also keine Probestarts mehr absolvieren.
14:30 UhrDie schwarz-weiß-karierte Flagge wird geschwenkt und damit ist die Zeit im FP1 abgelaufen.
14:29 UhrIn Kürze starten die Piloten mit ihren Probestarts.
14:27 UhrOcon kommt noch einmal raus.
14:25 UhrNoch vier Minuten.
14:24 UhrBeide Audis befinden sich in den Top-10. Bortoleto auf Position sechs, Hülkenberg auf Position acht.
Zweite Untersuchung gegen Sainz
Es ist nicht der Tag von Carlos Sainz und Williams. Nach dem großen Verbremser wird Sainz nun ein zweites Mal wegen unberechenbarem Fahrverhalten notiert. Diesmal ließ er sich das Vergehen in Kurve neun zu Schulden kommen. Wie auch seine andere Strafe wird die Untersuchung nach der Session durchgeführt. Er bekommt nun auch eine schwarz-weiße Flagge, eine Verwarnung also, weil er jemandem im Weg stand. Es ist wirklich nicht sein Tag.
McLaren-Flügel funktioniert, angeblich
Der McLaren-Macarena-Flügel scheint zu funktionieren, zumindest laut dem Team. Das funkte Tom Stellard an Leonardo Fornaroli. Das Ergebnis spricht jetzt nicht direkt dafür, der F2-Champion ist auf Platz 16. Lando Norris hat den invertierten Flügel nicht im Einsatz, wie das Team kommunizierte, aber alle anderen Updates. Er ist auf Platz 11 und damit hinter Ferrari, Red Bull, Mercedes, Audi und den Racing Bulls.
Gebrochen! Leclerc rollt in Boxengasse aus
Charles Leclerc führt die Session mit ordentlich Vorsprung an, doch sein Training hat ein frühes Ende. Als er in Kurve 13 einlenkt, macht sein Ferrari plötzlich ein komisches Geräusch und der Motor schaltet sich ab. Es hörte sich nach einem Transmission-Problem an. Zum Glück ist er an der Boxeneinfahrt. Dort schaltet sich sein Ferrari dann komplett ab. Mit genügend Schwung kommt er noch durch die Einfahrt und kann vor der FIA-Waage abstellen. Die Ferrari-Mechaniker kommen schon dahergeeilt, um ihn in die Box zu schieben.
Sainz mit riesigem Verbremser
Die ganzen Verbremser in Kurve eins haben nun endlich eine gelbe Flagge ausgelöst. Carlos Sainz sorgt für mächtig viel Rauch und nutzt wirklich den ganzen Auslaufbereich. Er bleibt eine Zeit lang stehen und löst dadurch eine gelbe Flagge aus. Seine Soft-Reifen sind zwar im Eimer, aber er kann sich aus eigener Kraft wieder von dort wegbewegen. Die Session ist wieder grün.
Hamilton nicht glücklich mit dem Ferrari
Nicht nur Max Verstappen kann über die Gangschaltung jammern. Auch Lewis Hamilton ist schon die ganze Session nicht glücklich mit seinem SF-26. Früher beschwerte er sich über, dass der Bolide viel zu steif ist und sich nicht gut fährt. In der Garage meint er dann, dass auch die geupdatete Gangschaltung nicht reibungslos funktioniert. Hamilton ist derzeit auf P3, etwa sechs Zehntel hinter seinem Teamkollegen Leclerc, der das Feld mit fast fünf Zehntel Vorsprung anführt.
FP1 - GRÜN: Session wird fortgesetzt
Die Session geht schon wieder weiter, doch die Fahrer stellen sich schon alle brav an, um wieder aus der Box zu fahren und die Qualifying-Simulationen fortzusetzen.
ROT! Stroll
Rote Flagge! Lance Stroll steht zwischen Kurve drei und vier an der Seite der Strecke und kommt nicht weiter. "Hinterer Aufhängungsfehler", funkt er an seinen Renningenieur. Die nachgelieferte Szene hätte viel schlimmer ausgehen können. Als er in Kurve drei einlenkt, verliert er beim Gas geben plötzlich das Heck, kommt auf das Gras und kann seinen AMR26 gerade noch abfangen, bevor es in die Mauer geht. Die Session wird unterbrochen, während der rundum erneuerte Aston Martin abgeschleppt wird.
Das sind die Rookie-Fahrer
Werfen wir nun einen Blick auf die Rookie-Fahrer. Zur Halbzeit des FP1 ist der amtierende F2-Champion Leonardo Fornaroli im McLaren mit P11 der beste Freitagsfahrer. Dem Papaya-Reservefahrer fehlt nur eine Zehntel auf Norris' Zeit, der musste seine Runde auf dem Soft-Reifen aber nach einem Fehler abbrechen. Direkt hinter ihm reiht sich der langjährige Mercedes-Nachwuchs Fred Vesti ein. Er kann nicht mit Russell in P2 mithalten. F2-Pilot und ehemaliger IndyCar-Fahrer Colton Herta hat sich im Cadillac gerade auf P16 verbessert. Alpine-Reserve Paul Aron musste seinen Boliden gerade in Kurve 14 heftig abfangen, doch mit P19 stellt er sich noch kein Empfehlungsschreiben aus. WEC-Erfolgsfahrer Ryo Hirakawa mit P20 im Haas auch nicht.
Komplett neuer Aston Martin
Was wir auch jetzt schon erwähnen müssen, aber erst später ins Detail gehen werden, ist der Aston Martin. Das Auto ist praktisch neu: Sage und schreibe 16 Upgrades hat das Team nach Ungarn mitgebracht. Das ist der Rekord für den Umfang eines Update-Pakets in einer laufenden Saison. Zeitenmäßig hat es wohl etwas geholfen, wie der erste Eindruck in FP1 vermuten lässt: Derzeit befinden sich Fernando Alonso und Lance Stroll auf P16 und P17. Noch immer weit weg von den Punkten, aber nicht mehr die Letzten.
Macarena-Comeback bei Red Bull
Die Heckflügel der Top-Teams sind heute alle einen Blick wert. Auch bei Red Bull wurde ein neuer gebracht. oder besser ein alter, denn die Bullen haben den Macarena-Flügel zurückgebracht. In Spa hat man ihn noch abgebaut, weil man den invertierten Flügel für die Abflüge von Max Verstappen in Österreich und Silverstone verantwortlich macht. Jetzt hat man aber Hand angelegt, denn mit ein paar neuen Teilchen soll das Schließen nun sicherer funktionieren. Verstappen selbst beschwerte sich bisher nur über sein Lieblingsthema: die Gangschaltung.
Enge Sache bei Ferrari
Eine weitere enge Situation in Kurve 12 gab es auch zwischen den beiden Ferraris. Charles Leclerc war auf einer schnellen Runde, sein Teamkollege Lewis Hamilton bummelte in der Kurve herum. Leclerc musste fast durch den Kies ausweichen, um nicht mit seinem Teamkollegen zusammenzukommen.
Verstappen und Sainz wegen Vorfall notiert
Die Stewards haben schon jetzt zu tun. Max Verstappen war auf einer schnellen Runde unterwegs, als er in Kurve 12 auf den Williams von Carlos Sainz mitten auf der Ideallinie auflief. Der Niederländer musste stark bremsen und seine Runde abbrechen. "Unglaublich, diese Typen", beschwerte er sich gleich am Funk. "Das war eigentlich richtig gefährlich. Er ist sogar richtig auf die Bremse getreten." Der Vorfall liegt nun bei den Stewards. Sowohl Sainz als auch Verstappen wurden für unberechenbares Fahrverhalten notiert. Sainz muss nach der Session bei den Rennkommissaren vorsprechen, so auch Verstappen.
Ferrari mit wildem Heckflügel
Wir beschäftigen uns nach dem FP1 im Detail mit den Updates, die alle Teams gebracht haben. Doch der Ferrari-Heckflügel ist schon jetzt einen Blick wert. Dort sind einige Karbon-Konstruktionen gewachsen. In der Mitte des Heckflügels ist ein dreistufiges schmales Flügelelement besonders auffällig - die Inspiration ist klar von McLarens Monaco-Flügel. Es scheint aber, als würde nur Leclerc den neuen Flügel fahren. Mehr dazu gibt es hier:
FP1 - GRÜN: Wer holt sich die erste Bestzeit?
Die Boxenampel schaltet auf Grün und die ersten Fahrer fahren auf die Strecke. Ab geht es in das erste Freie Training! Wir haben natürlich wieder den Sessionticker für euch, damit ihr wirklich nichts verpasst. Da seht ihr auch alle Rundenzeiten und Positionen der Fahrer.
Russell-Probleme endlich gelöst?
Es ist interessant, dass Mercedes sich entschieden hat, Fred Vesti in Antonellis Auto zu setzen. Denn Antonelli hat schon in Barcelona von der Boxenmauer zugesehen. Es wäre also logisch, wenn jetzt George Russell an der Reihe wäre. Sieht man sich die Situation bei Mercedes aber im Detail an, wäre das alles andere als logisch. Denn während bei Antonelli derzeit alles glatt läuft, ist Russell seit Wochen auf Fehlersuche. Irgendetwas passt mit seinem Mercedes nicht, da ist er sich sicher. In den letzten Rennen versuchte er, seinen Fahrstil umzustellen. Das hat aber nicht geholfen. Mercedes will nach seinem schrecklichen Spa-Wochenende das Problem jetzt aber gefunden haben. Ob er jetzt zurückschlagen kann? Es bleibt abzuwarten.
McLaren bringt endlich Macarena-Flügel
Ja, ihr habt richtig gelesen: McLaren wird heute endlich ihre schon lange angekündigte Version des 'Macarena'-Flügels testen, also ein Heckflügel, der sich beim Aufklappen um mehr als 180 Grad dreht. Eigentlich hätte der Flügel nach Ferraris Konzept schon in Österreichs FP1 getestet werden sollen, da hat er aber die Funktionstests nicht bestanden und wurde in der Garage wieder abgebaut, ohne jemals das Licht gesehen zu haben. Jetzt soll es so weit sein. Wir sind noch etwas skeptisch, wir wurden in Österreich schon einmal gebrannt. Wir glauben es also erst, wenn wir es sehen. Dazu hat McLaren auch einige andere Updates an den MCL40 gebracht, darunter einen neuen Unterboden. Die Updates schauen wir uns nach dem FP1 aber noch im Detail an. Alles, was McLaren dazu im Vorfeld gesagt hat, findet ihr hier:
Rookie-Einsätze in FP1
Jetzt aber zum Training, das in weniger als einer halben Stunde startet. Wir werden heute wieder nicht alle Stammpiloten sehen, denn einige Teams haben Rookies im Einsatz. Wir erinnern uns: Jedes Team muss beide Autos jeweils zweimal im Jahr an einen Nachwuchsfahrer (weniger als drei GP-Einsätze) für eine Trainingssession ausleihen, um junge Talente im Motorsport zu fördern. In Budapest haben sich fünf Teams entschieden, das heutige FP1 für eine dieser Sessions zu benutzen. Mercedes wird Fred Vesti statt Kimi Antonelli fahren lassen, Leonardo Fornaroli wird statt Oscar Piastri im Cockpit des erneuerten McLaren sitzen und den sehnlichst erwarteten Macarena-Flügel a la Papaya testen. Im Haas wird Ollie Bearman von Ryo Hirakawa ersetzt, Paul Aron springt für Franco Colapinto in den Alpine und Colton Herta pilotiert den Cadillac von Valtteri Bottas.
Team
Fahrer
FP1 (ersetzt)
McLaren
Leonardo Fornaroli
Ungarn (Piastri)
Mercedes
Fred Vesti
Ungarn (Antonelli)
Haas
Ryō Hirakawa
Ungarn (Bearman)
Alpine
Paul Aron
Ungarn (Colapinto)
Cadillac
Colton Herta
Ungarn (Bottas)
Teams vs. Fahrer: Keine Reparatur-Pflicht bei Aero-Defekten
Der zweite Vorschlag war nicht speziell für Ungarn gedacht, sondern sollte eine allgemeine Verbesserung bringen. Die Fahrer stören sich nämlich an den Reifendrücken, die Pirelli aus Sicherheitsgründen extrem hoch ansetzt. Dadurch ist es aber auch schwieriger, Haftung auf der Strecke herzustellen. Wie wir in Ungarn erfuhren, gab es einen Vorschlag von Pirelli und der FIA, die Reifendrücke anzupassen. Der wurde aber von den Teams zurückgewiesen. Wie die Idee genau aussah und warum die Teams dagegen waren, erfahrt ihr hier:
Keine Überholhilfe in Ungarn
Werfen wir nun einen Blick ins Fahrerlager der Formel 1. Dort hat sich nämlich gestern einiges getan. Gleich zwei Vorschläge für Verbesserungen wurden ablehnt. Der erste Vorschlag betraf das Energiemanagement speziell in Ungarn. Auf dem winkeligen Hungaroring, der auch Monaco ohne Leitplanken genannt wird, ist das Überholen bekanntlich sehr schwierig. Darum wollte man - ähnlich wie eben in Monaco - dort eingreifen, um Überholmanöver zu erleichtern. Die Idee bestand darin, die Leistung der MGU-K im Normalbetrieb schon ab niedrigeren Geschwindigkeiten zu drosseln. Warum der Vorschlag schlussendlich aber nicht angenommen wurde, könnt ihr hier lesen:
Safety Car wieder kein Silberpfeil
Obwohl das Safety Car von Mercedes gestellt wird, ist es wieder kein Silberpfeil. Es wird weiter im auffälligen Rot über die Strecke glühen - außer in Ungarn. Wie schon erwähnt, wird Bernd Mayländer dieses Wochenende in einer Sonderlackierung unterwegs sein, zu Ehren des 30-jährigen Jubiläums. Das Safety Car ist nun schwarz mit roten Streifen, die 30 als Hinweis aufs Jubiläum ist an mehreren Stellen zu sehen. Die besten Bilder haben wir für euch in der Galerie:
Neues Safety Car für die Formel 1
Aber nicht nur der Hungaroring feiert 2026 sein Jubiläum. Auch das Safety Car wird 30 Jahre alt. Das feiert die Formel 1 gemeinsam mit Mercedes, die seit diesem Jahr die alleinigen Safety-Car-Hersteller sind, mit einer Speziallackierung auf Bernd Mayländers Dienstwagen. Das ist aber nicht alles. Denn beim Großen Preis von Ungarn wird auch das neue Safety Car sein Debüt geben. Gestern hat Mercedes den AMG GT 63 PRO 4MATIC+ als neues Sicherheitsauto vorgestellt, schon am Sonntag wird er das Feld durch die Formationsrunde und die erste Rennrunde begleiten. Alle Infos dazu gibt es hier:
Hungaroring feiert Jubiläum
Dieses Wochenende in Ungarn ist ein besonderes, auf mehrere Weisen. Nicht nur ist es das letzte Formel-1-Wochenende vor der Sommerpause. Es ist auch das 40-jährige Jubiläum des Hungaroring! Seit 1986 ist die Rennstrecke rund 20 Kilometer außerhalb von der Landeshauptstadt Budapest Teil des Formel-1-Kalenders. Die wichtigsten Statistiken haben wir für euch im unten verlinkten Artikel zusammengesucht.
Helló aus Ungarn!
Üdvözlöm és üdvözlöm Budapesten! Übersetzt: Hallo und herzlich Willkommen in Budapest! Wir starten bald ins erste Freie Training der Formel 1 auf dem Hungaroring. Um 13:30 Uhr geht es los. Wir freuen uns, euch bei unserem Liveticker begrüßen zu dürfen und durch den ganzen Freitag zu begleiten. Falls ihr auch noch Bedürfnis und die Möglichkeit habt, die Trainings live im TV oder Stream zu verfolgen, haben wir hier alle Optionen im Überblick:
18:06 UhrBis morgen und auf Wiedersehen!
18:06 UhrWir melden uns kurz davor wieder hier im Ticker und wünschen euch bis dahin einen schönen Start ins Wochenende.
18:06 UhrUm 12:30 Uhr geht es los mit dem Dritten Freien Training der Formel 1 in Ungarn.
18:05 UhrWir freuen uns schon auf das FP3 morgen am Samstag. Dort werden wir sehen, ob sich Mercedes noch steigern kann oder ob die Ferrari-Dominanz weiter geht.
18:04 UhrAntonelli hatte heute mit seinem Mercedes zu kämpfen. Der WM-Führende schaffte es nicht einmal in die Top-10.
18:03 UhrDer McLaren-Pilot scheint weiterhin mit der neuen Fahrzeuggeneration zu kämpfen.
18:03 UhrDazwischen beenden Piastri und Hülkenberg das FP2 auf Platz acht und neun.
18:03 UhrBeide Racing Bulls wieder in den Top-10. Lawson auf Position sieben, Lindblad auf zehn.
18:02 UhrVerstappen, Russell und Hadjar beenden das FP2 auf den Plätzen vier, fünf und sechs.
18:02 UhrHinter Hamilton reiht sich im FP2 Leclerc ein. Auf Position drei liegt Norris.
18:01 UhrDamit ist der Freitag für Ferrari perfekt. Zwei Bestzeiten in zwei Freien Trainings. Einmal durch Leclerc und einmal durch Hamilton.
18:00 UhrUnd die Zeit ist abgelaufen. Das bedeutet Runde zu Ende fahren und sich für die Probestarts aufstellen.
17:59 UhrDer McLaren-Pilot zeigt starke Rundenzeiten.
17:58 UhrAber auch er scheint nurmehr einen Longrun-Test zu fahren.
17:58 UhrEr hat dabei Windschatten vom Antonelli.