Chris Lulham hat die Chancen des Verstappen-Mercedes auf ein Top-Ergebnis bei der GT World Challenge in Portimao zunichte gemacht! Der britische Teamkollege von kassierte rund eine Stunde vor dem Ende des dreistündigen Rennens eine Durchfahrtstrafe und verlor seinen sechsten Platz. Lulham fiel mit seinem #3 Mercedes-AMG GT3 bis auf Platz 16 zurück, kurz bevor Formel-1-Star Verstappen das Auto für den Schluss-Stint übernahm.
Bitter: Lulham räumte ausgerechnet seinen Mercedes-AMG-Markenkollegen Luca Stolz im #48 Winward-Mercedes ab und führte die 'Mamba' in einen Dreher. Lulham versuchte in Runde 57 ein Überholmanöver kurz nach dem Re-Start der ersten Safety-Car-Phase (doppelter Porsche-Crash) und attackierte Stolz auf der Innenseite von Turn 13. Dabei traf er die rechte Hinterseite seines Rivalen - die Strafe durch Renndirektor Niels Wittich folgte wenige Runden später.
Verstappen-Mercedes kollidiert mit Markenkollege
Glück im Unglück: Stolz und seine AMG-Teamkollegen Maro Engel sowie Lucas Auer standen schon vor dem Rennen als Champions des Endurance-Cup der GT World Challenge fest. Der frischgebackene DTM-Vizemeister Engel und Auer sicherten sich zudem vorzeitig den Gewinn der Overall-Wertung (Sprint & Endurance) in der SRO-Serie.
Lulham kassierte die Durchfahrtstrafe auf Platz sechs liegend. Ein ärgerlicher Vorfall aus Sicht der #3 Verstappen-Racing-Crew, die zuvor eine blitzsaubere Leistung abgeliefert hatte. Startfahrer Ben Barnicaot hatte von P14 zügig mehrere Plätze gutgemacht und die achte Position im Feld der 61 GT3-Autos etabliert. Nach dem Fahrerwechsel in Runde 37 kehrte Lulham als virtuell Siebter zurück ins Geschehen und krallte sich umgehend den #64 Ford Mustang GT3 von Thomas Drouet.
Max Verstappen übernimmt 45 Minuten vor Schluss
Nachdem Lulham die Durchfahrtstrafe für den Stolz-Abschuss angetreten hatte, übergab er in Runde 70 das Auto an GTWC-Debütant Verstappen. Der vierfache F1-Weltmeister setzte von Platz 24 zur Aufholjagd in den verbleibenden 45 Minuten an und lag nach der zweiten SC-Phase 25 Minuten vor Schluss an 19. Stelle.
Nach den letzten Boxenstopps führte Fabian Schiller das Rennen im #17 GetSpeed-Mercedes an. Sein Teamkollege Ralf Aron hatte zuvor die Führung per Overcut übernommen, während der #2 Polesetter-Porsche und der #80 Neunelfer von Lionspeed GP um die Führung kämpften. Die Basis für die Führung des GetSpeed-Mercedes hatte Ex-DTM-Champion Maximilian Götz mit einem starken Start-Sint gelegt.
Hinter AMG-Werksfahrer Schiller folgten Bastian Buus (#80 Lionspeed-Porsche) und Morris Schuring im 2# Boutsen-VDS-Porsche 911. An vierter Stelle lag Jack Hawksworth im #59 McLaren von Garage 59, nachdem Teamkollege Joseph Loake einen großartigen Mittel-Stint hingelegt hatte. Dahinter lagen Frederik Scharndorff im #71 SCR-Ferrari und Ignacio Montenegro im Silver-Cup-BMW von WRT.
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